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Donnerstag, 4. Mai 2017

Ein Illustrator und Gebrauchsgraphiker aus Leidenschaft

Heute wurde in der "Hellen Panke" eine Ausstellung mit Holzstichen, Illustrationen und weiteren Graphiken, Theaterplakaten, Briefmarken und Schallplattenhüllen von Werner Klemke eröffnet. Die Exponate stammen aus Sammlungen von Andre Eckardt, Hans Hübner und dem Pirckheimer Roland Berger. Die Ausstellung enthält auch zwei Informationstafeln zum Film "Treffpunkt Erasmus" von Annet Betsalel, der dort am 28. Juni gezeigt wird.
Die Laudatio (die zentralen Worte waren "Leidenschaft" und "Lust") stammte aus der Feder von Herbert Kretzschmar, der leider seine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen absagen musste und die Vernissage wurde durch Musik von Frank-Paul Schubert am Saxophon begleitet.
Die Pirckheimer-Gesellschaft war ständig präsent, sowohl in den Begrüßungsworten und der Laudatio, wie auch persönlich durch viele ihrer Mitglieder.
Einige Fotos von der Vernissage, aufgenommen von Abel Doering, können hier betrachtet werden.


Ausstellung: 4. Mai - 1. September 2017

Helle Panke
Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Dienstag, 2. Mai 2017

Werner Klemke

- der bekannte Grafiker - der unbekannte Soldat

In dieser Veranstaltung des Kulturbundes Dessau-Wörlitz e.V., Ortsverband Oranienbaum, werden bekannte und weniger bekannte Werke von Werner Klemke in Wort und Bild vorgestellt; dazu werden Ausschnitte aus "Treffpunkt Erasmus" gezeigt.
Eine Zeichnung von Werner Klemke ziert die
Verpackung des Erasmus-Films
Matthias Haberzettl widmet sich dem Leben und Werk des großen Berliner Illustratoren und Buchkünstlers Werner Klemke, dessen Geburtstag sich 2017 zum 100. Mal jährt.
Mit Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm „Treffpunkt Erasmus“ wird die bislang weitgehend unbekannt gebliebene Widerstandstätigkeit Klemkes während des Zweiten Weltkriegs als Wehrmachtssoldat im besetzten Holland beleuchtet.
Haberzettl besitzt eine umfangreiche Sammlung von Arbeiten des vielseitigen Künstlers und gilt als einer der besten Kenner von Klemkes Schaffen. Auch diese beiden Vorträge finden im „Goldenen Fasan“ statt, Beginn jeweils 19 Uhr.

11. Mai 2017, 19 Uhr

Goldener Fasan
Dessau

Mittwoch, 5. April 2017

Werner Klemke zum 100. Geburtstag

Die "Helle Panke" und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin zeigt aus Anlass des 100sten Geburtstages von Werner Klemke die Ausstellung "Ein Illustrator und Gebrauchsgrafiker aus Leidenschaft" mit Arbeiten aus den Privatsammlungen von Annet Betsalel, Andre Eckardt, Hans Hübner und Prof. Roland R. Berger.
Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 wird der Dokumentarfilm von Annet Betsalel "Treffpunkt Erasmus – Die Kriegsjahre von Werner Klemke" gezeigt. Anschließend Diskussion mit der Filmemacherin Annet Betsalel (Niederlande).

Vernissage: 4. Mai 2017, 19:00 bis 21:00 Uhr, Laudatio: Harald Kretzschmar
Musik: Frank-Paul Schubert (Saxophon)
Ausstellung: 4. Mai - 1. September 2017

Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin

Donnerstag, 23. März 2017

Pirckheimer sagen in Leipzig Hallo

Der erste Tag kann nur so beschrieben werden: Ein voller Erfolg!
Diese Resonanz auf den Pirckheimer-Auftritt auf der Leipziger Buchmesse hat sich wohl niemand erträumt. Den ganzen Tag war der Pirckheimer-Stand dicht umlagert von Pirckheimer-Mitgliedern und solchen, die 1990 die Verbindung zu den Pirckheimern verloren hatten, von Bücherfreunden, die schon mal auf diese Gesellschaft aufmerksam wurden aber diese nicht so recht einschätzen konnten und von anderen, die erst beginnen, sich mit Buchkunst und Graphik zu beschäftigen.
Der einladend gestaltete Stand half auch Jüngeren, Berührungsängste mit so etwas "altehrwürdigem wie Bibliophilie" zu überwinden. An den Wänden finden sich Proben der graphischen Beilagen der Marginalien, die den Mitgliedern vorbehalten sind, auch zwei Arbeiten von Susanne Theumer, die noch in diesem Jahr eine Beilage für Mitglieder schaffen wird und die Besucher studierten die ausgelegten Marginalien und andere Proben unserer Tätigkeit, wie die "Jubelrufe", Hinweise zu Werner Klemke (der Film Treffpunkt Erasmus lief in Dauerschleife), Proben der Donkey-Press und wollten von den anwesenden Pirckheimern Ralph, Katrin und auch Charlotte Aepler, Matthias Haberzettl und Abel Doering wissen, was die Pirckheimer so umtreibt, fragen nach Hintergründe dieser Bibliophilen-Vereinigung und - was besonders freute! - ob man Mitglied in dieser Bibliophilen-Gesellschaft werden kann. Und die Möglichkeit einen Antrag auszufüllen nutzten einige!
Pirckheimer fand man allerdings nicht nur am Stand der Gesellschaft, sondern auch unter den anderen Ausstellern und auf der Antiquariatsmesse, so die Neuhauser Kunstmühle, Christian Bartsch und Riewert Q. Tode, Matthias Wagner, der im Eingangsbereich der Antiquariatsmesse eine wunderbare kleine Ausstellung zu Werner Klemke aufgebaut hat, die GIAQ, Thomas Glöss, der den LBA vorstellte ...


Morgen dann werden sich die Pirckheimer auf der Lesebühne in der Halle für Buchkunst und Graphik am Rahmenprogramm der Buchmesse präsentieren.
Einige Fotos finden sich auf Facebook, klick hier, weitere werden folgen ...

Donnerstag, 25. August 2016

Bücherkinder Brandenburg ehren Werner Klemke zum 100. Geburtstag

Zur Vorbereitung auf den 100. Geburtstag des Buchgestalters und Illustrators Werner Klemke haben sich 10 Bücherkindern der Evangelischen Grundschule am Dom zu Brandenburg an der Havel ein Jahr lang mit dem Leben und Schaffen dieses Buchkünstlers beschäftigt. Es entstand das Buch
„KINDER KENNEN KLEMKES KATER“
Im März 2017 wird es anlässlich seines Geburtstages einige Gedenkveranstaltungen geben. In Vorbereitung darauf haben sich die Bücherkinder überlegt, wie man diesen großen Meister ehren kann. Die Schüler haben festgestellt, dass in jeder Familie einige Bücher von diesem Künstler vorhanden sind. Nach dem Besuch durch den Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft  Ralph Aepler und den Klemkesammler Matthias Haberzettl  bei den Bücherkindern in Brandenburg waren beide so gegeistert, dass die Gesellschaft die Schirmherrschaft über das Buchprojekt übernommen hat. Prof. Werner Klemke gehört zu den Gründungsvätern.
Die Schüler waren u.a. in seinem ehemaligen Atelier, sprachen mit Familienmitgliedern, suchten seine Grabstelle auf, haben den Film „Treffpunkt Erasmus – die Kriegsjahre Werner Klemkes“ gesehen.

alle am Setzkasten      -      Franz setzt      -      Hanna      -      Jonas liest
So entstand das Buch zum 100. Geburtstag, das am 2. / 3. September 2016 bei dem Treffen der Pirckheimer-Gesellschaft in München vorgestellt wird. Das Buch wurde im historischen Buchdruckverfahren im Gutenberg DRUCK-Laden der Galerie Sonnensegel mit der Hand gesetzt und gedruckt und im Atelier Buchkunst der Edition Balance von Henry Günther gebunden. Es ist in einer Auflagenhöhe von 40 Exemplaren erschienen.
In der Auseinandersetzung mit dem Schaffen dieses Künstlers schrieben die Bücherkinder eigene Erzählungen zu ausgewählten Bildern des Künstlers und schufen in der Technik des Schabkartons, die Klemke so meisterlich beherrschte, eigene Illustrationen zu ihren Texten.
In diesem Buch befindet sich ebenfalls eine Original-Grafik, zu der uns Ulrike Braun, die Tochter Klemkes, den Druckstock zu einer Illustration aus dem Buch „Die Facezien des Florentiners Poggio“ zur Verfügung gestellt hat. Prof. Matthias Gubig hat dazu den Druck im Ehrenamt übernommen.

Die Fotografin Anita Reinsch begleitete dieses Projekt fotografisch.
Im Vorwort des Herausgebers zu diesem Buch wird auf die kulturpolitische Dimension der Arbeit mit Kindern auf diesem Gebiet hingewiesen. Kinder und Jugendliche sind es, die das kulturelle Erbe wertschätzen lernen und antreten werden. Mit diesem Hommage-Buch wollen wir diesen wichtigen Künstler ehren.
(Armin Schubert, Leiter des Projekts „Bücherkinder Brandenburg“)

Samstag, 6. August 2016

Werner Klemke trifft John Heartfield

„Treffpunkt Erasmus“ in Waldsieversdorf

Das „Freilichtkino“ im John-Heartfield-Haus, Waldsieversdorf (Brandenburg), war überfüllt! Astrid Landsmann, Vorsitzende des Heartfield-Freundeskreises, hatte am Sonnabend, 30. Juli eingeladen – und viele, viele kamen, um die Aufführung von „Treffpunkt Erasmus – die Kriegsjahre von Werner Klemke“ mitzuerleben. Unter den schließlich mehr als 100 Besuchern befanden sich die Künstler Inge Jastram, Manfred Butzmann und Dietrich Lusici – allesamt Schüler von Klemke an der Kunsthochschule Weißensee, die nach der Aufführung von ihren Begegnungen und Erlebnissen mit dem Altmeister erzählen sollten. Die Familie war vertreten durch die Enkelin Felicitas, Tochter des Klemke-Sohnes Christian. Auch ein Berliner Pirckheimer wurde gesichtet, Konrad Hawlitzki, sowie Dr. Ina Schwaen, Witwe des Komponisten Kurt Schwaen.
Nach einer Einführung durch den Pirckheimer Matthias Haberzettl und der anschließenden Vorstellung, die mit viel Applaus bedacht wurde, moderierte Landsmann das angekündigte Künstlergespräch. Manfred Butzmann berichtete unter anderem von einem Treffen mit Heartfield („seine Art zu erzählen hatte etwas Montagehaftes“) und ließ zum Schluss seiner Ausführungen aus Klemkes Stasi-Akte zitieren: der Versuch, ihn [W.K.] für eine Mitarbeit zu gewinnen, wurde schließlich aufgegeben („weil er [W.K.] sich nicht politische festlegen will“). Lusici erzählte von seinem Aufnahmegespräch als Meisterschüler an der Hochschule – und dem stillen, wiewohl unabgesprochenem Einvernehmen mit Klemke, das mit einem Kopfnicken und Herschieben des Cognacglases besiegelt wurde. Und mit einer emotionalen Schlusspointe gestand Inge Jastram, dass sie zu Beginn ihres Studiums (1952-1957) „in drei Männer verliebt war: Mozart, Gérard Philipe und Klemke“.
(Matthias Haberzettl)
Inge Jastram, Astrid Landsmann, Dietrich Lusici, Manfred Butzmann (v.l.n.r.)
Weitere Fotos unter strausberg/fotogalerie.

Sonntag, 15. Mai 2016

Wolfram Benda - William Morris und die Kelmscott Press

Am 26. April 2016 fand die im letzten Jahr durch die Initiative Buchkultur, Ludwigshafen und die Pirckheimer-Gesellschaft e.V. initiierte Veranstaltungsreihe „Buch, Kultur und Gesellschaft“ ihre Fortsetzung.
Im Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst, einem der vielen Museen des REM hier in Mannheim, starteten wir in 2016 mit dem Bayreuther Pirckheimer-Mitglied Dr. Wolfram Benda, Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Verleger (The Bear Press).
Es war eine fulminante Auftaktveranstaltung, denn unser Gast gab nicht nur Einblicke in das Leben und die Werke des William Morris, den Begründer der modernen Buchkunst, sondern faszinierte das fachkundige Publikum mit vielen Anekdoten aus seinem Verlags- und Sammlerleben. Aber nicht nur unser Intellekt wurde an diesem Abend in unterhaltsamer Weise angesprochen. Als Höhepunkt durften alle Gäste einen Blick auf die Kostbarkeiten werfen, die unser Referent eigens für die Veranstaltung mitgebracht hatte. Buchkunststücke, von denen wir mit Fug und Recht behaupten können, dass man sie selten so nah sehen und förmlich anfassen kann. Darunter Geoffrey Chauser, Kelmscott Press 1896, - eine wahre Kostbarkeit nicht nur unter Buchkunstliebhabern.
Aber auch die ganz in Handarbeit und in der Tradition eines Morris hergestellten Pressendrucke der Bear Press zogen das Publikum in ihren Bann. Hier wird der „harmonische Zusammenklang von literarischem Gehalt, geistiger Durchdringung und künstlerischer Ausformung in jeder Edition aufs neue erstrebt“ (Zitat der Bear Press) und nach einhelliger Sicht des Publikums sichtbar. Nach zwei Stunden konnten sich die Gäste nur schwer von unserem Referenten und den wunderschönen Werken trennen.
Herr Benda erhielt als kleines Geschenk für sein Kommen von der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. die Nr.002/300 der DVD von unserem Klemke Film „Treffpunkt Erasmus“.

Dienstag, 22. März 2016

DVD „Treffpunkt Erasmus“

Annet Betsalel, die Regisseurin des Klemke Films „Treffpunkt Erasmus“ schickte die lang ersehnten DVDs für die Sponsoren des Films - pünktlich zum 99. Geburtstag von Werner Klemke am 12. März 2016! Das Warten hat sich gelohnt!
Auf den Bildern ist es zu sehen, aus schönem Karton wurde hier in Handarbeit eine Hülle für die DVD und das Booklet gefertigt. Die Auflage ist limitiert auf 300 DVDs. Die „Bonus-DVD“ ist mit mehr als einer Stunde zusätzlichem Material ausgestattet.
Wir alle können es nicht oft genug sagen: Vielen Dank für Ihre Spende, die die Realisierung dieses Films erst ermöglicht hat.
Annet hofft, im nächsten Jahr seinen 100. Geburtstag mit einem Buch und mit einer Ausstellung feiern zu können, die den Umfang und die Qualität des vielfältigen Schaffens dieses großen Berliner Künstlers zeigen sollen. Die Pirckheimer-Gesellschaft e.V. wird auch diese Aktivitäten unterstützen.
Wenn Sie sich bereits heute das Buch sichern wollen, dann lassen Sie uns eine Nachricht zukommen
– per E-Mail oder
– per Brief an unsere Gesellschaft
Pirckheimer-Gesellschaft e.V.
Postfach 64 01 14
D – 10047 Berlin
– und Sie erhalten das Buch mit einem Rabatt von 10%.
Nähere Informationen zur Ausstellung werden wir hier im Blog zu gegebener Zeit veröffentlichen.
Hoffentlich gefällt Ihnen die DVD – und wenn das der Fall ist, und Sie weitere Exemplare für Freunde und Verwandte möchten, dann lassen Sie uns einfach eine Spende von 30 Euro (oder ein entsprechendes Vielfaches) zukommen, und wir werden Ihnen die DVDs gern schicken. Für die ersten 15, die sich per E-Mail melden und Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft e.V. werden möchten, legen wir als zusätzliches Begrüßungsgeschenk diese DVD im Wert von 30€ dem kompletten Jahrgang der Marginalien, den es als Begrüßungsgeschenk gibt, bei.
Herzlich Willkommen bei der Pirckheimer-Gesellschaft e.V.
(Ralph Aepler)

Sonntag, 16. August 2015

"Treffpunkt Erasmus" auf Facebook

Heute entdeckte einer der Administratoren der Facebook-Seite "Treffpunkt Erasmus" ein weiteres Bild der mobilen Klemke-Ausstellung im KulturWagen der Brotfabrik und postete es auf Facebook. Die Ausstellung stand (das war allerdings schon im Juni) in Karow auf der Piazza. Der Wagen ist derzeit, noch bis zum 31. August, am Berliner Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg zu finden.
Weit interessanter ist allerdings, dass auf Facebook seit heute auch eine aktualisierte Liste der Kinos zur Verfügung gestellt wird, die den Film über Werner Klemke als Wehrmachtsangehöriger in den besetzten Niederlanden zeigen - zu erreichen durch Klick auf die Abbildung.
Die Regisseurin von "Treffpunkt Erasmus", Annet Betsalel, wird Ende August eine kleine Rundreise durch Berlin/Brandenburg und Sachsen unternehmen, und bei den folgenden vier Vorstellungen anwesend sein:
am Donnerstag, den 27.08.2015 um 20:00 Uhr im Kino Toni in Berlin;
am Freitag, den 28.08.2015 um 16:45 Uhr im Thalia in Potsdam;
am Samstag, den 29.08.2015 um 20:00 Uhr in den Passage Kinos in Leipzig und
am Sonntag, den 30.08.2015 um 17:00 Uhr im Kino in der Fabrik in Dresden.

Sonntag, 26. Juli 2015

"Treffpunkt Erasmus" - alle Orte, alle Termine

Eine gute Nachricht für Alle, die die Filmpremiere in Mai versäumen mussten (aber natürlich ebenso für Alle, die sich den Film gern ein zweites Mal ansehen möchten):
Ende August wird "Treffpunkt Erasmus" in (bisher) 49 Kinos in den neuen Bundesländern zur Aufführung gebracht - von "A" wie Altenberg bis "Z" wie Zella-Mehlis ... unter anderem in Berlin, Dresden, Erfurt, Leipzig und Magdeburg.
Wir wünschen uns wieder einen ebenso regen Zuspruch wie bei den Aufführungen im Babylon Berlin Mitte und im Capitol Königs Wusterhausen - der Film hat einen zahlreichen Besuch allemal verdient.
(Matthias Haberzettl)
Orte A - F
Orte G - Z und zweite Woche
"Treffpunkt Erasmus" ist eine ergreifende Doku über Mut und Menschlichkeit.
(Claudia Palma, Märkische Allgemeine vom 6.5.2015)

Montag, 25. Mai 2015

Werner Klemke-Ausstellung im Kulturwagen der Brotfabrik

Foto: Juan Morales, Produzent von "Treffpunkt Erasmus"
Zur Zeit ist eine kleine mobile Ausstellung zu Werner Klemke im Kulturwagen vor dem Berliner Kino Toni am Antonplatz zu besichtigen. Am 7. Juni nimmt dieser Kulturwagen am Festumzug der Buchholzer Festtage teil. Anschließend steht er bis zum 17. Juni in Karow, Bucher-/Achillesstr. Weitere Fotos auf Facebook und Informationen zur Ausstellung auf Kulturwagen.

Ausstellung: 18. Mai - 31. Oktober 2015

Berlin-Pankow
(Prenzlauer Berg/Pankow/Weißensee)
an verschiedenen Plätzen

Mittwoch, 20. Mai 2015

Premiere "Treffpunkt Erasmus"

Bei der Premiere des anlässlich der Jüdischen Filmwoche im Berliner Kino BABYLON vorgeführten Dokumentarfilms "TREFFPUNKT ERASMUS" von Annet Betsalel, der Nachkommin einer Holocaust-Überlebenden, über die Widerstandsarbeit des Grafikers, Illustrator und Gründungsmitglieds der Pirckheimer-Gesellschaft Werner Klemke als Soldat im besetzten Holland, fanden sich auch viele Pirckheimer ein.
Weitere Fotos im Facebook-Album des Pirckheimers Ralf Parkner.
Annet Betsalel | Klaus Höpcke
Christel und Roland Berger | Harald Kretzschmar
Ralf Parkner | Ronald Paris, Matthias Gubig
Matthias Haberzettl
Fotos: Ralf und Dagmar Parkner

Samstag, 16. Mai 2015

Treffpunkt Erasmus

Liebe Pirckheimer-Freunde,

an dieser Stelle wurde ja schon der Öfteren über das Dokumentarfilm-Projekt "Treffpunkt Erasmus - die Kriegsjahre Werner Klemkes" berichtet. Viele von Ihnen haben auch mit ihren Spenden zur Verwirklichung beigetragen - dafür noch einmal unseren herzlichsten Dank.
Nun ist es endlich so weit: die Uraufführung findet im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg am kommenden Montag, 18.5.2015 um 20 Uhr im Kino Babylon in Berlin-Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30, statt.
Eine weitere Aufführung dann am Folgetag, 19.5., um 17 Uhr im Capitol in Königs Wusterhausen.
Details zu Kartenbestellungen (direkt beim jeweiligen Kino) finden Sie hier.
Wir freuen uns, Sie zahlreich begrüßen zu können.

Viele Grüße,
Matthias Haberzettl

Dienstag, 21. April 2015

Filmpremiere "Treffpunkt Erasmus"

Des Öfteren schon wurde an dieser Stelle über das Dokumentarfilm-Projekt „Treffpunkt Erasmus“ berichtet, das die Kriegsjahre unseres Gründungsmitglieds Werner Klemke, von 1942-1945 in Holland stationiert, zum Thema hat: Das erste Mal am 29. Mai 2013; und zuletzt am 13. März d.J. mit einem Bericht von Ralph Aepler über eine Teil-Aufführung im Mannheim.
Aber – was lange währt … wie das Volk so sagt: Nunmehr ist das Datum der Premiere offiziell – am Montag, den 18. Mai 2015, um 20:00 Uhr im Kino „Babylon“, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin. Die Uraufführung findet im Rahmen des Jüdischen Film-Festivals Berlin & Potsdam statt. Weitere Informationen dazu hier. Wie dort auch vermerkt, können Karten direkt beim Kino „Babylon“ bestellt werden (Tel. 0 30-24 25 969).
Wir laden Sie alle herzlich zum Besuch ein. Die Regisseurin, Annet Betsalel, und der Produzent, Juan Morales Calvo, sowie Kinder und Enkel Werner Klemkes werden anwesend sein; auch einige seiner Freunde, Schüler und Weggefährten werden erwartet.
Übrigens: was es mit dem Monopoly-Spiel auf sich hat, werden die Besucher im Film erfahren!
Am selben Tag (Montag, 18.5.2015) eröffnet auch eine Klemke-Ausstellung im Kunst- und Kulturzentrum „Brotfabrik“ in Berlin-Weißensee, Caligariplatz 1, 13086 Berlin – Details hierzu werden nachgereicht. So ist die Gelegenheit gegeben, diesen Tag zu einem ganzheitlichen Klemke-Event zu machen.
Aber der Film spricht nicht nur die Freunde dieses großen Berliners und seines Werkes an, sondern zeigt weit darüber hinaus den mutigen Widerstand zweier deutscher Wehrmachtssoldaten gegen die menschenverachtende Nazi-Herrschaft, und ihren Einsatz zur Rettung von Menschenleben.
Für alle aber, die am 18. Mai partout keine Zeit für’s „Babylon“ haben: Eine weitere Aufführung ist auf der Festival-Homepage noch für den folgenden Tag angekündigt: Dienstag, den 19. Mai 2015, um 17:00 Uhr im „Capitol – Das Kulturkino“, Bahnhofstr. 16, 15711 Königs Wusterhausen (Tel. 0 33 - 75 46 97 77).
Noch eine anschließende Bitte: beim Festival wird ein „Publikums-Regiepreis“ in Höhe von € 2.000 verliehen. Die Abstimmung wird wohl über Stimmzettel direkt im Kino erfolgen. Bitte denken Sie daran, Ihre Stimme für „Treffpunkt Erasmus“ abzugeben – diesen Zuschuss könnten wir gut gebrauchen. Denn die Finanzierung ist immer noch nicht vollständig abgedeckt; deshalb möchten wir Sie an dieser Stelle auch noch einmal um Spenden bitten. Vielen Dank!
(Matthias Haberzettl)

Spendenkonto: Pirckheimer-Gesell. e.V.
IBAN DE28100100100649814106
Verwendungszweck: Treffpunkt Erasmus

Freitag, 13. März 2015

Filmpräsentation ›Treffpunkt Erasmus‹

„Ich habe nur das getan, was jeder hätte tun sollen, der ein Gewissen hat“
Werner Klemke
… und er hat diese Geschichte niemanden erzählt!
Aber am Dienstag erzählten Annet Betsalel aus Bussum (20 km östlich von Amsterdam) und Matthias Haberzettl aus Augsburg uns diese Geschichte.
Zu Gast im Rahmen unserer Reihe „Buch, Kultur und Gesellschaft“ im Schillerhaus in Mannheim konnten unsere Gäste einen ersten Blick auf das Ergebnis der Recherche und der dokumentarischen Filmarbeit im Rahmen des Projektes „Treffpunkt Erasmus“ werfen.
Wir sind stolz darauf, dass wir weltweit als erste eine Präsentation des Filmes in Ausschnitten unserem Publikum präsentieren konnten. Gespickt mit Anekdoten führte Matthias Haberzettl in das umfangreiche Werk von Werner Klemke ein. Es gelang ihm dabei, neue Facetten über Klemke vorzustellen, was bei der Bekanntheit von Klemke schon erstaunlich ist!!! Es lohnt sich immer, Vortragende zu haben, die „Ihr Thema“ durchdrungen haben.

Annet Betsalel gelang es, durch das Zeigen von Filmausschnitten und dem Bericht über die Entstehungsgeschichte alle Anwesenden emotional zu berühren. Ich verspreche den Lesern des Blog’s, der Film ist ein Stück Zeitgeschichte, das man nicht verpassen darf! 

Die Weltpremiere des Filmes findet am 18. Mai 2015 in Berlin im Babylon statt. Wie ich finde ein Muss für jeden Pirckheimer und Klemke Freund. Ich habe schon zwei Karten bei Matthias Haberzettl reserviert.

Ich möchte auch Ihre Neugier wecken und verweise aus diesem Grund auf die beigefügte Information

Doch das Wichtigste zum Schluss: Die Pirckheimer Gesellschaft unterstützt dieses Projekt. Bitte spenden auch Sie, was Sie können, jeder Euro zählt- helfen Sie mit, Werner Klemke ein würdiges und gutausgeleuchtetes Denkmal zu setzen. Ich finde, er hat es verdient!

Spendenkonto: Pirckheimer-Gesell. e.V.
IBAN DE28100100100649814106
Verwendungszweck: Treffpunkt Erasmus


(Dr. Ralph Aepler)

Donnerstag, 1. Januar 2015

Buch, Kultur & Gesellschaft

Unter diesem Titel wird die Initiative Buchkultur in unregelmäßiger Folge attraktive Persönlichkeiten zu Wort kommen lassen, deren Leben sich meist in mehreren verschiedenen Gesellschaftsformen abgespielt hat und auf die eine oder andere Weise eng mit Büchern verbunden ist. Wir freuen uns sehr, daß wir als Veranstaltungsort das ›Museum Schillerhaus‹ in Mannheim und mithin die Reiss-Engelhorn-Museen als Kooperationspartner gewinnen konnten. Besonderer Dank gebührt in diesem Zusammenhang Liselotte Homering für ihren vergangenen und zukünftigen Einsatz. Auch die bibliophile Pirckheimer-Gesellschaft konnten wir als Kooperationspartner gewinnen, worüber wir nicht minder erfreut sind.

27. Januar 2015 (Achtung: Terminänderung!)
Elmar Faber: ›Verloren im Paradies – Ein Leben zwischen den Untergängen‹
Mit Elmar Faber (Leipzig) begrüßen wir eine ganz große Verlegerpersönlichkeit: Von den Trümmern Weimars über den Zusammenbruch 1945 und das Ende der DDR erstrecken sich seine Erinnerungen. Vom Lektor und Verlagsassistent am Bibliographischen Institut Leipzig führte ihn sein Weg an die Spitze mehrerer großer Verlagshäuser wie die Edition Leipzig, den Aufbau-Verlag und Rütten & Loening. Sein Engagement galt den Autoren der DDR – die meisten kannte er persönlich, viele verlegte er selbst bis vor wenigen Jahren, darunter Christoph Hein, Christa Wolf, Erwin Strittmatter, Wolfgang Hilbig und Heiner Müller. 1990 gründete er mit Michael Faber den Verlag Faber & Faber, dessen bibliophile Kunstwerke längst schon kein Geheimtipp mehr sind. Die Graphischen Bücher, die DDR-Bibliothek und die Sisyphos-Presse stehen – vielfach ausgezeichnet – für die Liebe zum Buch und zur Literatur.
10. März 2015
Matthias Haberzettl & Annet Betsalel: Filmpräsentation ›Treffpunkt Erasmus. Die Kriegsjahre von Werner Klemke‹
Der Klemke-Sammler Matthias Haberzettl (Augsburg) und die Regisseurin Annet Betsalel
 (Niederlande) stellen ihr Dokumentarfilm-Projekt vor. Nach Jahrzehnten in einem Versteck wurde 2011 das Archiv der Jüdischen Gemeinde von Bussum bei Amsterdam entdeckt. Die Dokumente umfassen lückenlos einen Zeitraum von 150 Jahren. Sie erzählen die erstaunliche Geschichte der beiden jungen Wehrmachtssoldaten Johannes Gerhardt und Werner Klemke. Mit hohem Risiko retteten sie das Leben der jüdischen Familie van Perlstein, indem sie falsche Papiere anfertigten. Zusammen mit ihnen halfen sie weiterhin, Dutzende von Menschen vor der Deportation zu bewahren. Gerhardt fiel 1944. Klemke kehrte nach Krieg und Internierung nach Berlin zurück, wo er einer der renommiertesten Grafiker und Buchkünstler der DDR und weit darüber hinaus wurde. Der Film erzählt eine Geschichte vom heldenhaften Kampf gegen Ungerechtigkeit, von der großen Liebe zu Büchern und von einer Freundschaft, die ein Leben lang hielt.

21. April 2015 (Achtung: Terminänderung!)
Till Schröder: ›Zwischen Brecht und Bilderbuch. Die vielen Leben des Grafikers Frans Haacken‹
Der Autor und Verleger Till Schröder (Berlin) berichtet über das vielfältige Schaffen des Grafikers Frans Haacken. Die mehrfach preisgekrönte Monographie von Schröder über Haacken „ist wunderbar gemacht in jeder Hinsicht: Akribisch recherchiert, gut lesbar geschrieben, mit Liebe gesetzt, ordentlich gedruckt – ein Buch, wie Bücher sein sollten, es aber doch in den seltensten Fällen sind.” (Christian Welzbacher, Portal Kunstgeschichte)
Frans Haacken (1911-1979) war ein grafischer Grenzgänger. Er arbeitete für Ost wie West, für Kinderbücher und Hochliteratur, für Avantgarde und Reklame. Er schuf Plakate und Bücher für Bertolt Brecht. Mit Prokofiews ›Peter und der Wolf‹ zeichnete er eines der markantesten Bilderbücher Deutschlands und animierte inmitten der Berlin-Blockade den bis dahin längsten deutschen Zeichenfilm ›Das Spatzenfest‹. Er prägte das Theaterplakat nach 1945, holte Werbefilmpreise in Cannes, entwarf Kirchenglas und machte deutschen Nonsens international bekannt, als seine „turnende Tante” den italienischen Humorpreis von Bordighera errang. Er blieb gerade deshalb der ewige Geheimtipp. Sein Aktionsradius war immens. Bekannt wurde Haacken durch seine Illustrationen für Brechts ›Kalendergeschichten‹ und die ersten Plakate für das Berliner Ensemble. Sein reichhaltiges grafisches und trickfilmisches Werk dagegen geriet aus dem Blickfeld.

30. Juni 2015
Dieter B. Herrmann: ›Astronom in zwei Welten‹
Dieter B. Herrmann (Berlin) interessiert sich bereits in der Grundschule für Astronomie und baut mit Freunden kleine Fernrohre. Aber er spielt auch im Kinderensemble im ›Haus der jungen Pioniere‹ u.a. mit Helga Hahnemann und Thomas Langhoff. Er wird Stammgast in der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Alt-Treptow und veranstaltet schon als 16jähriger eigenständige Führungen. Er studiert Physik an der Humboldt-Universität, wirkt nebenbei wieder als Schauspieler im Studententheater und schreibt monatliche Kolumnen für die Zeitschrift ›Der aktuelle Sternenhimmel‹. Ab 1970 ist er Mitarbeiter der Archenhold-Sternwarte, 1976 wird er ihr Direktor, später auch Gründungsdirektor des Zeiss-Großplanetariums in Berlin-Prenzlauer Berg. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Astronomiegeschichte. Er veröffentlicht über 30 Bücher, unzählige Zeitschriftenartikel und ist 15 Jahre lang Moderator der Fernsehsendung ›AHA‹. Sein wichtigstes Anliegen ist die Verbindung von Wissenschaft und Kultur. Nach der Wende gelingt es ihm durch großen persönlichen Einsatz, Archenhold-Sternwarte und Großplanetarium zu erhalten. Er wird Präsident der Leibniz-Gesellschaft und Vorstandsmitglied der Urania-Gesellschaft Berlin, die das Ziel hat, wissenschaftliche Erkenntnisse einem Laien-Publikum zugänglich zu machen. Seit September 2010 trägt der im Jahre 2000 entdeckte Kleinplanet 103460 den Namen ›Dieterherrmann‹.

14. Juli 2015
Reinhard Klimmt: ›Das Taschenbuch. Die Sammlung Klimmt‹
Reinhard Klimmt (Saarbrücken) war von 1998 bis 1999 Ministerpräsident des Saarlandes und von 1999 bis 2000 Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Da sein besonderes Interesse der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Frankreich und Lothringen galt, haben wir ihn am französischen Nationalfeiertag, der an den Sturm auf die Bastille erinnert, eingeladen. Seine Büchersammlung ist berühmt. Die Bibliothek des ehemaligen SPD-Politikers erstreckt sich buchstäblich über sein ganzes Haus, darunter eine nahezu vollständige Sammlung der Taschenbücher der jungen Bundesrepublik. Mit dem ›Stabilo-Baukasten‹ war der kleine Reinhard nicht zu beeindrucken. Es mussten Bücher sein. Andere Geschenke akzeptierte er nicht. Was er als Schüler durch Musizieren und Nachhilfestunden verdiente, investierte er zunächst in Taschenbücher. Prägend die rororo-Bände, von der Nummer eins bis zur Nummer 1000. Dazu Fischer, Ullstein, List, Herder, Goldmann und was es noch so gab. So entstand eine beeindruckende und heute nahezu vollständige Paperback-Sammlung der fünfziger und sechziger Jahre. Mit einem Freund will Klimmt einen Katalog aller deutschsprachigen Taschenbuchtitel herausgeben, die zwischen dem 1.Januar 1950 und dem 31.Dezember 1959 erschienen sind, und damit auch an die Illustratoren erinnern, die sie gezeichnet und gemalt haben. „Das wird eine kleine Kulturgeschichte der jungen Bundesrepublik.” „Die Bücher sind durch mich hindurchgewuchert, sie sind ein Teil von mir”, schrieb Klimmt in seinem Buch ›Auf dieser Grenze lebe ich‹. Er entdeckte und sammelte die Exilliteraten, die vor den Nazis ins Ausland flüchten mussten: Alfred Döblin, Else Lasker-Schüler, Lion Feuchtwanger, Thomas Mann, Bertolt Brecht, Paul Zech, Ernst Fuhrmann – und viele andere, die meisten heute längst vergessen. Nicht nur die „verbrannten Dichter” hat er dort gesammelt, sondern auch scheinbar Unscheinbares – zum Beispiel ein kleines Heft mit Flüsterwitzen aus dem Dritten Reich oder „Deine Opfer klagen an”, eine Streitschrift aus dem Jahr 1934, die von den ersten Konzentrations¬lagern handelt.

13. Oktober 2015
Peter Sodann: ›Die Tangente berührt den Kreis nur in einem Punkt. Die Peter-Sodann-Bibliothek‹
Peter Sodann (Staucha), dem Publikum im Westen als Tatort-Kommissar Ehrlicher bekannt geworden, ist Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant. Mit dem Leipziger Studentenkabarett ›Rat der Spötter‹ kam er früh in Konflikt mit dem damaligen Regime. Nach Inhaftierung und einer Ausbildung als Spitzendreher konnte er sein Theaterstudium fortsetzen. Eine Vielzahl von klassischen und Brecht-Rollen gehörten zu seinem Repertoire als Theaterschauspieler und Regisseur. Er war Schauspieldirektor (Magdeburg, Halle) und Intendant (Halle). Das Jahr 1989: die DDR hatte ihr Ende gefunden, das Leben ging weiter. Tonnenweise wurden Bücher aus der Produktion von DDR-Verlagen entsorgt. Die Immobilien, in denen sie aufbewahrt wurden, wechselten hingegen den Eigentümer. Seither sammelt Peter Sodann jene Bücher und sagt: „Ich lasse mir doch meine Vergangenheit nicht nehmen.” Im sächsischen Staucha hat die Sammlung nun Asyl gefunden. Der Aufbau der Bibliothek geht voran. 1406 Spender haben bisher dafür gesorgt, daß es weiter geht. Noch befindet sich die Präsenz-Bibliothek im Aufbau. Viele Bücher sind noch in Bananen-Kisten verpackt und warten darauf, in die Regale gestellt zu werden. Aber die Regale füllen sich. Es ist allerdings noch viel Arbeit zu bewältigen. Helfer sind gerne willkommen! Die offizielle Eröffnung war im Mai 2012.

Museum Schillerhaus, B 5, 7, 68159 Mannheim, jeweils 19.00 Uhr
Wegen geringer Platzkapazitäten bitten wir um rechtzeitige Anmeldung
Telefon (0621) 293-3150
E-Mail vortragsreihe@buchkultur.org


(Marita Hoffmann)

Samstag, 13. September 2014

Spenden für das Projekt "Treffpunkt Erasmus"


Für das Projekt „Treffpunkt Erasmus“, welches die antifaschistische Vergangenheit des Grafikers und Buchillustrators Prof. Werner Klemke öffentlich macht, konnten über die Pirckheimer-Gesellschaft bislang Spenden in Höhe von  4.426  Euro eingesammelt und zur Verfügung gestellt werden.
... für weitere Informationen siehe hier!

Dienstag, 1. April 2014

Treffpunkt Erasmus

Die Pirckheimer-Gesellschaft untertützt bekanntlich das Projekt „Treffpunkt Erasmus“, mit welchem die antifaschistische Vergangenheit des Gründungsmitglieds dieser Gesellschaft, des Grafikers und Buchillustrators Prof. Werner Klemke, bekannt gemacht werden soll. Dieser hatte in den Niederlanden während der faschistischen Besetzung zahlreiche Juden vor Deportation und Ermordung bewahrt.
Bislang wurden Spenden in Höhe von 2.760 Euro auf das Konto der Pirckheimer-Gesellschaft eingezahlt, die jetzt dem Projekt zur Verfügung gestellt wurden. Das Geld wird vorrangig für die Animationsszenen im Dokumentarfilm, basierend auf eine Illustration in Klemkes Kriegstagebuch verwendet, was beispielhaft durch Klick auf untenstehenden Player aufgerufen werden kann. (Auf mobilen Endgeräten wird der Player nicht angezeigt, hier kann eine nicht animierte Tagebuchseite aufgerufen werden.)

Die Initiatoren des Projekts, die jetzt eine neue Pressekampagne in Deutschland starteten, wiesen darauf hin, dass sie weiterhin auf Spenden hoffen, die unter dem Stichwort "Treffpunkt Erasmus" auf das Konto der Pirckheimer-Gesellschaft eingezahlt werden.

Weitere Informationen;hier!

Donnerstag, 18. Juli 2013

Treffpunkt Erasmus

Der Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft hatte auf Anregung unseres Mitglieds Matthias Haberzettl bekanntlich einstimmig beschlossen, dass unsere Gesellschaft das Projekt „Treffpunkt Erasmus“ unterstützt, mit welchem die antifaschistische Vergangenheit unseres Gründungsmitglieds, des Grafikers und Buchillustrators Prof. Werner Klemke, bekannt gemacht werden soll. Dieser hatte, wie erst kürzlich belegt werden konnte, in den Niederlanden während der faschistischen Besetzung zahlreiche Juden vor Deportation und Ermordung bewahrt.
Der hierzu erfolgte
Spendenaufruf erbrachte bislang Spenden in Höhe von  4.426  Euro auf das Konto der Pirckheimer-Gesellschaft (wird ständig aktualisiert).
 
... für weitere Informationen siehe hier!