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Freitag, 11. November 2016
Donnerstag, 10. November 2016
Die Silberbibliothek Albrechts von Preußen
Die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte veranstaltet gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Thorn/Torun (Polen) das Wissenschaftliche Kolloquium zur Silberbibliothek Albrechts von Preußen (1545 - 1562).
Das Kolloquium ist zugleich Vorbereitung auf eine Sonderausstellung "Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg"
In Europa übernahm das Herzogtum Preußen 1525 als erstes Territorium den evangelischen Glauben. Markantes Zeugnis dafür ist die wertvolle Silberbibliothek Herzog Albrechts von Preußen. Zwölf der 15 überlieferten Bände befinden sich heute in der Universitätsbibliothek in Thorn/Torun. Es handelt sich um religiöse Schriften, die der Herzog um 1550 von hervorragenden Goldschmieden mit silbernen Einbänden versehen ließ, darunter z.B. Luthers Bibelübersetzung von 1534 und seine Auslegung der Briefe und Evangelien des Neuen Testaments von 1544; ein Silberschatz, der die Rolle der Reformation für den preußischen Staat verkörperte.
Mit der Silberbibliothek tritt ein weltweit einzigartiges Zeugnis der Renaissancekultur erstmals ins Zentrum eines interdisziplinären Forschungsgesprächs. Exemplarisch lässt sich an diesem Silberschatz die europäische Vernetzung der Welt in der Vormoderne entfalten.
Das Kolloquium ist zugleich Vorbereitung auf eine Sonderausstellung "Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg"
In Europa übernahm das Herzogtum Preußen 1525 als erstes Territorium den evangelischen Glauben. Markantes Zeugnis dafür ist die wertvolle Silberbibliothek Herzog Albrechts von Preußen. Zwölf der 15 überlieferten Bände befinden sich heute in der Universitätsbibliothek in Thorn/Torun. Es handelt sich um religiöse Schriften, die der Herzog um 1550 von hervorragenden Goldschmieden mit silbernen Einbänden versehen ließ, darunter z.B. Luthers Bibelübersetzung von 1534 und seine Auslegung der Briefe und Evangelien des Neuen Testaments von 1544; ein Silberschatz, der die Rolle der Reformation für den preußischen Staat verkörperte.
Mit der Silberbibliothek tritt ein weltweit einzigartiges Zeugnis der Renaissancekultur erstmals ins Zentrum eines interdisziplinären Forschungsgesprächs. Exemplarisch lässt sich an diesem Silberschatz die europäische Vernetzung der Welt in der Vormoderne entfalten.
Kolloquium: 8. Dezember 2016
Ausstellung: 8. September 2017 bis 21. Januar 2018
Faltblatt zum Kolloquium
Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14460 Potsdam
Klang der Sphären
Die Einladungen zur Eröffnung der Ausstellung „Klang der Sphären“ am kommenden Mittwoch sind gedruckt und verteilt. Rund 500 Exemplare sind auf den Weg zu Freunden von Kultur, Grafik, Malerei, Fotografie und schönen Büchern. Vielen Dank an die Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow, die das Bildmaterial dafür zur Verfügung gestellt haben sowie an die Druckwerkstatt, die nicht nur die Einladungsflyer sondern auch das Plakat zur Ausstellung gefertigt hat. An dieser Stelle ebenso ein Dankeschön an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg als Kooperationspartner, ohne dessen Unterstützung der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" eine so umfangreiche Ausstellung nicht auf die Beine stellen könnten.
Wer die Werke nicht nur auf Flyer und Plakat sehen will, kommt am 16. November um 19 Uhr ins Literaturhaus Magdeburg. Die Künstler werden auch dort sein.
(Ralf Wege)
(Ralf Wege)
Vernissage: 16. November 2016
Ausstellung: 16. November 2016 - Februar 2017
Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7
Subskriptionsangebot Leipziger Bibliophilen-Abend
Der langjährige Verleger unserer Drucke Herbert Kästner hat seine erfolgreiche Tätigkeit für den Leipziger Bibliophilen-Abend beendet. Für die künftige Publikationstätigkeit konnten wir als neuen Herausgeber den ehemaligen Literaturredakteur des MDR, Michael Hametner gewinnen. Mit seinem hohen literarischen Anspruch und seinen Kontakten zu Schriftstellern und Künstlern ist er prädestiniert, das Niveau bibliophiler Editionen des LBA fortzuführen. Die einmalige limitierte Auflage von 120 Exemplaren (davon 30 als Vorzugsausgabe) wird beibehalten, sämtliche Drucke werden weiterhin nur mit signierten Originalgrafiken ausgestattet und nummeriert. Selbstverständlich werden auch in Zukunft alle Drucke sorgfältig gestaltet und mit hochwertigen Materialien hergestellt.
Zur Leipziger Buchmesse 2017 beginnt die neue Reihe unter dem Titel »Paradiesische Dialoge«. Im Band 1 erscheinen unveröffentlichte Lyrik und Liedtexte von Hans-Eckhard Wenzel mit Grafiken von Johannes Heisig. Beiliegen wird eine CD mit neuen Liedern von Wenzel.
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| unter Verwendung eines Fotos © Gaby Waldek |
Im Herbst 2017 erscheinen als Band 2 Lyrik und Prosatexte von Anja Kampmann mit Grafiken des Leipziger Künstlers Frank Berendt. Die weiteren Drucke sind in der konkreten Planung, die Ankündigungen für Band 3 und Band 4 (Erscheinungsjahr 2018) erfolgen Anfang 2017.
Bezüglich der Preise für die kommenden Ausgaben werden Sie davon profitieren, dass ein Großteil der Kosten durch ehrenamtliche Tätigkeit abgedeckt wird. Der Preis setzt sich aus den reinen Herstellungskosten zusammen und wird sich auch in Zukunft auf dem gleichen vergleichsweise niedrigen Stand bewegen wie bei den bisherigen Ausgaben.
Für die Vorzugsausgabe gibt es leider keine freien Subskriptionsplätze mehr, für die Normalausgabe sind altersbedingt einige Plätze frei geworden.
Bei Interesse schreiben Sie an den LBA, Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig oder schicken eine E-Mail.
(Thomas Glöß)
(Thomas Glöß)
Mittwoch, 9. November 2016
Lust, Instinkt und Spürsinn
Ludwig Meidner
Die Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar der Pirckheimer-Gesellschaft lädt zu einem Vortragsabend ein. Hans-Joachim Prenzel stellt den Maler und Graphiker Ludwig Meidner, einen der Meister des Expressionismus, vor.
Gäste sind herzlich willkommen.Donnerstag, 17. November 19:00 - 22:00
Hotel Krone Hirschberg - Großsachsen
Landstraße 9-11, 69493 Großsachsen
Dienstag, 8. November 2016
Artur Henne – Exlibris und Gebrauchsgrafik in Dresden
Artur Henne, 1887 in Dresden geboren, absolvierte 1902 die Kunstgewerbevorschule in Dresden, betätigte sich zwei Jahre im Kunstgewerbe, besuchte 1905 bis 1908 die Kunstgewerbeschule Dresden, wo er Theater-Malerei bei Prof. Donadini studierte, sowie 1908 bis 1912 die Kunstakademie Dresden als Meisterschüler Eugen Brachts, die er 1912 mit der silbernen Medaille abschloß.
Sein Atelier wurde am 13. Februar 1945 total ausgebombt und er lebte seitdem in Liebstadt, wo er 1963 verstarb. Sein Exlibris-Schaffen zwischen 1913 und 1945 ist geprägt von seiner Heimatstadt Dresden und spiegelt den bürgerlichen Querschnitt der städtischen Gesellschaft wider.
Das nun vorliegende Werkverzeichnis der Exlibris und Gebrauchsgrafik zeigt das in besonders konzentrierter Form.
ARTUR HENNE –
Exlibris und Gebrauchsgrafik in Dresden
Herausgeber: Alexander Atanassow
Einleitung: Dr. Wolfgang Hönle
308 Seiten, 266 Abbildungen, 13 x 21 cm
Festeinband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-9815797-1-0
24,95 €
KUNSTBLATT-Verlag 2016
Montag, 7. November 2016
5. artbook.berlin
In wenigen Tagen öffnet zum fünften mal für 3 Tage die artbook.berlin ihre Tore und auch die Pirckheimer-Gesellschaft wie auch der Berliner Bibliophilen Abend sind wie gewohnt bei dieser wichtigen Künstlerbuchmesse wieder dabei.
Inzwischen gibt es einige Informationen zum geplanten Begleitprogramm, welches diesmal auch durch Pirckheimer mitgestaltet wird. So ist mit den Brandenburger "Bücherkindern" eine Aktion mit Buntstiften und Graphiken von Klaus Ensikat geplant. Und es wird am Sonnabend um 16 Uhr eine Lesung mit Matthias Gubig zu "Sprachbilder und Bildersprache - Grafisch-typografisches Spiel in zwei Büchern" der Edition Spätdruck geben. Dabei wird er auch das neue Tempi-Buch des Veranstalters corn.elius brändle zeigen und kommentieren. An einem zweiten Projekt arbeitet dieser noch – zum Buch "Bestdeutsch, Wörter und Unwörter der Jahre 1990 bis 2003" soll ein Folgeband für die Jahre 2004 bis 2015 entstehen.
Liebhaber der Schwarzen Kunst sowie alle Bücher- und Graphikfreunde können auf drei interessante Tage gespant sein.
Weiter Informationen durch Klick auf den Ausriss.
Messe: 18. - 20. November 2016
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, Berlin Kreuzberg
Inzwischen gibt es einige Informationen zum geplanten Begleitprogramm, welches diesmal auch durch Pirckheimer mitgestaltet wird. So ist mit den Brandenburger "Bücherkindern" eine Aktion mit Buntstiften und Graphiken von Klaus Ensikat geplant. Und es wird am Sonnabend um 16 Uhr eine Lesung mit Matthias Gubig zu "Sprachbilder und Bildersprache - Grafisch-typografisches Spiel in zwei Büchern" der Edition Spätdruck geben. Dabei wird er auch das neue Tempi-Buch des Veranstalters corn.elius brändle zeigen und kommentieren. An einem zweiten Projekt arbeitet dieser noch – zum Buch "Bestdeutsch, Wörter und Unwörter der Jahre 1990 bis 2003" soll ein Folgeband für die Jahre 2004 bis 2015 entstehen.
Liebhaber der Schwarzen Kunst sowie alle Bücher- und Graphikfreunde können auf drei interessante Tage gespant sein.
Weiter Informationen durch Klick auf den Ausriss.
Messe: 18. - 20. November 2016
Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, Berlin Kreuzberg
Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft in der Pirckheimer-Gesellschaft an Herbert Kästner übergeben
Der Leipziger Bücher- und Grafiksammler Herbert Kästner wurde anlässlich seines 80. Geburtstages zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Ehrenmitglieds-Urkunde überreichte der Pirckheimer-Vorsitzende Ralph Aepler am heutigen Montag, 7. November, im Rahmen eines Empfangs im Leipziger Hotel „Fürstenhof“.
Als Gäste waren neben dem gesamten Pirckheimer-Vorstand unter anderen Dr. Thomas Glöß anwesend, Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abends, der Typograf Prof. Gert Wunderlich, der Grafiker Egbert Herfurth, der Verleger Elmar Faber, der Schriftsteller Prof. Helmut Richter sowie weitere langjährige Weggefährten von Herbert Kästner.
Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt die Pirckheimer-Gesellschaft Herbert Kästners „langjährige außerordentlichen Verdienste um die Entwicklung der Bibliophilie in Deutschland, sein unermüdliches Wirken für die Pirckheimer-Gesellschaft und seinen wegweisenden und tatkräftigen Einsatz im Redaktionskollegium der Marginalien.“
Herbert Kästner ist seit 1972 Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft. 1980 wurde er in den Vorstand der Leipziger Pirckheimer-Gruppe gewählt und übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden, ab 1988 des Vorsitzenden. Am 1. August 1990 schlug Herbert Kästner die (Wieder-)Gründung des Leipziger Bibliophilen Abends vor, die am 8. Januar 1991 erfolgte. Als Förderer der Buchkunst, überzeugter Freund des Buches und der Grafik engagiert sich Herbert Kästner weiterhin in der Pirckheimer-Gesellschaft. Als Mitglied des Redaktionskollegiums der Mitglieder-Publikation „Marginalien“ prägt er bis heute das Gesicht der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, die die Pirckheimer-Gesellschaft viermal im Jahr herausgibt.
(Ralf Wege)
Poetree - Wölbe Dich, Welt
Dokumentarfilm von Eva Wal über Barbara Beisinghoffs Arbeit und den Aufenthalt am Vassar College, Poughkeepsie, New York.
Weiteres ist im broadcasting interview zu hören (engl.) und im Gargoyle Bulletin zu sehen und nachzulesen (engl.).
Finissage einer Galerie
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| Ronald Paris zur Finissage der GBM-Galerie am 3. November. Er war 1999 der erste, der eingeladen wurde, seine Bilder zu zeigen. Nun musste er die Galeriefinissage miterleben. Rechts der Galerieleiter Peter Michel. |
Ein 17 Jahre währender ehrenamtlicher erfolgreicher Galeriebetrieb mit 87 Ausstellungen und vielen kulturellen und politischen Veranstaltungen ist am 3. November zu Ende gegangen. Die GBM-Galerie in den Räumen der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) in der Berlin-Lichtenberger Weitlingstraße 89 musste schließen, weil die Geschäftsstelle aus finanziellen Gründen in ein kleineres Domizil von 18 Quadratmetern umzieht: in das ND-Gebäude Franz-Mehring-Platz 1, wo am 2. Januar die Arbeit aufgenommen wird. Der Arbeitskreis Kultur, der die Galerie mit namhaften, in der DDR geachteten Künstlern betrieben hat, die nach der Wende kaum Ausstellungsmöglichkeiten erhielten, wird weitermachen. Für Veranstaltungen werden dazu im Gebäude termingebunden Räume gemietet, wie ihr Leiter Peter Michel mitteilt.
(Elke Lang)
(Elke Lang)
Sonntag, 6. November 2016
Bücher tanzen aus der Reihe
In der Universitätsbibliothek Basel werden Künstlerbücher aus der Sammlung von Julia Vermes ausgestellt.
Julia Vermes, 1940 in Budapest geboren lebt seit 1967 in der Schweiz. In Basel arbeitete die gelernte Dekorateurin 33 Jahre lang in einer Privatbank. Nach ihrer Pensionierung intensivierte sie ihre Sammlertätigkeit in diversen Gebieten, die alle mit Schrift zu tun haben: Alphabete, Künstlerbücher, Insel-Bücherei, Exlibris, Brieföffner.
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| Mihail Molochnikov (vorn), Jean Delvaux (hinten) |
Das Künstlerbuch ist ein Überbegriff für eine Kunstgattung, welche man zwischen der bildenden Kunst und dem Buch ansiedeln
kann. Die Buchkunst ist inspirierend, visionär und sprengt die bekannten Definitionen und Terminologien. Die Erscheinungsformen sind sehr vielfältig: Buchobjekte, bibliophile Bücher, Unikat-Bücher, Malerbücher, verfremdete und bemalte Bücher, Materialbücher, Schachtel- und Blattobjekte. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Arten sind fließend und reichen bis hin zu Multiples und Fluxus. - Die Sammlung von Julia Vermes umfasst eine breite Palette von politischen bis zu witzigen, von tiefgründigen bis zu amüsanten Werken mit oder ohne Worte.
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| Marianne Vogler (Titel), Andrea Lange (aufgeklappt) |
Die Insel-Bücherei hat 2012 ihr 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Als Ehrung dazu hat Julia Vermes ein Projekt gestartet, indem sie KünstlerInnen beauftragt und angeregt hat, IB-Bände zu Künstlerbüchern zu überarbeiten. Das Resultat waren 66 Bücher von 42 KünstlerInnen aus Europa und Amerika. Da die KünstlerInnen weiter daran arbeiten, ist die Sammlung bis heute auf 100 Exemplare angewachsen.
3. Dezember 2016 - 25. März 2017
Universitätsbibliothek Basel
21. Jahrestagung des AEB
Vom 27.-29. Oktober trafen sich ca. 80 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zur 21. Jahrestagung des „Arbeitskreises für die Erfassung, Erschließung und Erhaltung historischer Bucheinbände“ in Coburg.
Der Eröffnungsvortrag am Freitagabend, gehalten von der Leiterin der Landesbibliothek Coburg Dr. Silvia Pfister, stand unter dem Motto „Die Landesbibliothek Coburg - eine ernestinische Fürstenbibliothek im heutigen Bayern“. Dieser Thematik widmet sich auch die begleitende Ausstellung „Herr erhalte mich bei Deinem Wort. Dynastie und Konfession auf ernestinischen Fürsteneinbänden“. Zur Ausstellung wurde von Mitgliedern der Geschäftsführung des AEB eine Handreichung erarbeitet, die auf der Homepage des AEB zur Verfügung steht. Das weitere Programm beinhaltete Vorträge und Workshops, deren Borgen sich von Einbänden des Mittelalters bis zu modernen Einbänden des Typographen und Buchkünstlers Jan Tschichold spannte (s. Programm auf der AEB-Homepage). Eine Führung auf der Veste Coburg konzentrierte sich – passend zum kommenden Reformationsjahr – auf die dortigen Luther-Räume.
Die traditionelle Exkursion am Samstagnachmittag führte ins Thüringische Schleusingen, wo die historische Bibliothek des dortigen „Hennebergischen Gymnasiums“, die auf Schloss Bertholdsburg aufbewahrt wird, in Augenschein genommen werden konnte. Dazu passend die aktuelle Sonderausstellung „Verborgene Schätze der Hennebergischen Gymnasialbibliothek“. Diese Ausstellung läuft noch bis zum 26. Februar 2017.
Der Dedikationseinband um ein Heft der Zeitschrift Einband-Forschung, der der ausrichtenden Bibliothek inzwischen traditionell überreicht wird, wurde in diesem Jahr von der Hallenser Buchbinderin und Burg Giebichenstein- Absolventin Claudia Richter gestaltet (auf der AEB-Homepage unter Galerie, wie auch alle vorherigen Einbände). Zur Tagung erschien Heft 39 der „Einband-Forschung“, das den Teilnehmern mit den Tagungsunterlagen überreicht wurde.
(Ninon Suckow)
Freitag, 4. November 2016
Frank Walter Steinmeier und Ralph Aepler bei den "Bücherkindern"
Wer die „Bücherkinder Brandenburg“ am 4. November in der Domaula in Brandenburg an der Havel erlebt hat, ist mit mindestens einer Gewißheit nach Hause gegangen: Bücher machen Spaß - und selbst Bücher zu machen, macht noch viel mehr Spaß!
Diesen Spaß erlebten die Gäste des Nachmittages hautnah mit dem Buch „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“. Eingeladen hatte Armin Schubert, Initiator, treibende Kraft und guter Geist der Bücherkinder. „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“ ist das jüngst vollendete Buchprojekt der Bücherkinder, für das sie sich den Grafiker, Illustrator, Buchkünstler und Mitbegründer der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, als Leitfigur und Thema auserkoren haben, und mit ihm seinen legendären Magazin-Kater.
Pirckheimer-Gesellschaft und Werner Klemke - beides ergibt einen harmonischen Klang. Klemke ist Pirckheimer der ersten Stunde. Er schuf das Signet, das bis heute das Erscheinungsbild der Pirckheimer-Gesellschaft ist und das Cover der MARGINALIEN, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, ziert. Und so ist es nur folgerichtig, dass die Pirckheimer die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen haben. Daher war es für den Vorsitzenden Ralph Aepler selbstverständlich, der Präsentation des Buchprojektes beizuwohnen, zumal die Pirckheimer-Gesellschaft jedem ihrer Mitglieder das Vergnügen schenken will, dieses Buch, und die Idee dahinter, als Jahresgabe 2017 in den Händen zu halten.
Diesen Spaß erlebten die Gäste des Nachmittages hautnah mit dem Buch „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“. Eingeladen hatte Armin Schubert, Initiator, treibende Kraft und guter Geist der Bücherkinder. „Klemke 100 - Kinder kennen Klemkes Kater“ ist das jüngst vollendete Buchprojekt der Bücherkinder, für das sie sich den Grafiker, Illustrator, Buchkünstler und Mitbegründer der Pirckheimer-Gesellschaft, Werner Klemke, als Leitfigur und Thema auserkoren haben, und mit ihm seinen legendären Magazin-Kater.
Pirckheimer-Gesellschaft und Werner Klemke - beides ergibt einen harmonischen Klang. Klemke ist Pirckheimer der ersten Stunde. Er schuf das Signet, das bis heute das Erscheinungsbild der Pirckheimer-Gesellschaft ist und das Cover der MARGINALIEN, der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, ziert. Und so ist es nur folgerichtig, dass die Pirckheimer die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen haben. Daher war es für den Vorsitzenden Ralph Aepler selbstverständlich, der Präsentation des Buchprojektes beizuwohnen, zumal die Pirckheimer-Gesellschaft jedem ihrer Mitglieder das Vergnügen schenken will, dieses Buch, und die Idee dahinter, als Jahresgabe 2017 in den Händen zu halten.
Spaß mit den Bücherkindern und ihrer Lesung der selbst geschriebenen Texte und der Vorstellung der dazu entstandenen grafischen Arbeiten hatte offensichtlich auch Dr. Frank-Walter Steinmeier. Er war sehr gerne der Einladung von Armin Schubert gefolgt. Er nahm sich die Zeit, alle Signierwünsche der Kinder zu erfüllen. Diese hatten zuvor von Ralph Aepler je ein Exemplar des Lexikons „Von Anton bis Zylinder“ geschenkt bekommen und nutzten die Chance, dies mit einer Unterschrift des Außenministers der Bundesrepublik Deutschland zu verschönern.
Zu den Gästen gehörte auch Werner Klemkes Sohn Christian. Gemeinsam mit seiner Familie war er nach Brandenburg gekommen und hatte offensichtlich viel Spaß an diesem Nachmittag. Besonders an dem Rap auf Werner Klemke, den zwei Brandenburger Bücherkinder vorgetragen haben. Das dürfte auch Till Kaposty-Bliss gefallen haben, der an diesem Nachmittag von Berlin nach Brandenburg gereist war, um die Bücherkinder zu erleben. Till Kaposty-Bliss ist der Verleger des Magazins „Das Magazin“, in dem Klemkes Kater nicht nur die Welt erblickte, sondern auch eroberte.
(Ralf Wege)
Zu den Gästen gehörte auch Werner Klemkes Sohn Christian. Gemeinsam mit seiner Familie war er nach Brandenburg gekommen und hatte offensichtlich viel Spaß an diesem Nachmittag. Besonders an dem Rap auf Werner Klemke, den zwei Brandenburger Bücherkinder vorgetragen haben. Das dürfte auch Till Kaposty-Bliss gefallen haben, der an diesem Nachmittag von Berlin nach Brandenburg gereist war, um die Bücherkinder zu erleben. Till Kaposty-Bliss ist der Verleger des Magazins „Das Magazin“, in dem Klemkes Kater nicht nur die Welt erblickte, sondern auch eroberte.
(Ralf Wege)
Friedrich-Nikolai-Sammlung
Durch eine Begegnung mit dem Verleger Dieter Beuermann, 30 Jahre Inhaber des Nicolai-Verlages in Berlin, ist der Vorsitzende des Berliner Bibliophilen Abend auf dessen Friedrich-Nicolai-Sammlung aufmerksam geworden. Herr Beuermann hat seine umfangreiche Sammlung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geschenkt, die sie seit dem 18. März 2016 in dem von ihr erworbenen und aufwändig restaurierten Nicolai-Haus präsentiert.
Friedrich Nicolai (1733 – 1811), ein Vater der Aufklärung und Vorreiter des selbstbewussten Bürgertums, schuf in seinem Haus eine Begegnungsstätte für Politiker, Wissenschaftler und Intellektuelle. Das Haus zählt zu den wenigen barocken Kleinodien von Berlin und ist für sich allein schon eine Besichtigung wert.
Der BBA wird als Novemberveranstaltung eine exklusive Führung durch das barocke Nicolai-Haus mit der Friedrich-Nicolai-Sammlung von Dieter Beuermann erhalten.
24. November 2016, 18.30 Uhr
Nikolai-Haus
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Brüderstr. 13, 10178 Berlin
Unter Bethlehems Stern
24 Prachthandschriften aus dem Mittelalter




Goldene Himmel, nachtblaue Umhänge und Engel in Weiß: Mittelalterliche Handschriften überraschen bis heute mit ihrer großen Farbenpracht. Beeindruckende Beispiele dafür präsentiert die Ausstellung „Unter Bethlehems Stern“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek: Zu sehen sind 24 Werke mit außergewöhnlichen Illustrationen zur Weihnachtsgeschichte. Sie alle sind erstrangige Zeugen für die hohe Buchkunst und die Spiritualität des Mittelalters.
Die Ausstellung folgt der Chronologie der Evangelien, die von der Verkündigung an Maria über die Anbetung der drei Magier und den Bethlehemitischen Kindermord bis zur Flucht nach Ägypten reicht. Diese Begebenheiten flankieren die zentrale Szene der Weihnachtsgeschichte: die Geburt Christi in einem ärmlichen, von Ochs und Esel bewohnten Stall.
Ausstellung: 7. Dezember 2016 - 15. Januar 2017
Ausstellung: 7. Dezember 2016 - 15. Januar 2017
Donnerstag, 3. November 2016
Hoch und Tief | Druckgraphik 2112 - 2016
Radierungen, Holzschnitte, Graphikobjekte, Künstlerbücher Die Ausstellung in den Galerieräumen der Alten Schule zeigt Arbeiten der KünstlerInnen, die in den letzten fünf Jahren während eines Werkaufenthaltes in der Druckwerkstatt im Alten Schlachthof zu Gast waren:
Eckhard Froeschlin (Scheer), Rolf Nikel (Bühlerzell), Karin Innerling (Aachen), Jaqueline Bica (Porto Alegre, Brasilien),
Masanobu Mitsuyasu (Marburg), Horst Peter Meyer (Weimar), Paul DeRuvo (Norwalk CT/USA), Anastasiya Nesterova (Münster), Maria Schleiner (Düsseldorf).
Radierungen, Holzschnitte, Graphik-Objekte und Künstlerbücher - die Spanne reicht vom kleinen Buchkunstformat über Zweimeterformate bis zur wandfüllenden Radiermontage.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft.
Eröffnung: 13. November 2016, 11 Uhr
Einführung: Frau Dr. Veronika Mertens, Kunstmuseum Albstadt
Ausstellung: 13.11. - 31.12.2016
ALTE SCHULE SIGMARINGEN
Schulhof 4, 72488 Sigmaringen
Добрый день und Guten Tag!
Im November präsentiert das Klingspror Museum in verschiedenen Veranstaltungen Werke aus der Ausstellung „rundUmschlag. Die Vielfalt russischer Buchkunst“.
Am Sonntag gibt es um 11:30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung. „rundUmschlag“ der Sammlung Albert Lemmens und Serge-Aljosja Stommels schlägt einen Bogen von der Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Kuratiert von Studierenden der Goethe Universität Frankfurt unter Leitung von Dr. Viola Hildebrand-Schat.
Um 15 Uhr: Ring … Mein Telefon – Eine russische Kindergeschichte in Reimen. Für Kinder von 7 – 12 Jahren. Was bestellen Tiere am Telefon? Das russische Kinderbuch wird von Studenten der Kunstgeschichte zweisprachig vorgelesen und gemeinsam mit den Kindern entdeckt.
Die Ausstellung endet am 20. November mit Führung und russischem Abend, den Besucher erwarten russische Lieder und Texte, Tee aus dem Samowar und Naschereien.
Um 15 Uhr: Ring … Mein Telefon – Eine russische Kindergeschichte in Reimen. Für Kinder von 7 – 12 Jahren. Was bestellen Tiere am Telefon? Das russische Kinderbuch wird von Studenten der Kunstgeschichte zweisprachig vorgelesen und gemeinsam mit den Kindern entdeckt.
Die Ausstellung endet am 20. November mit Führung und russischem Abend, den Besucher erwarten russische Lieder und Texte, Tee aus dem Samowar und Naschereien.
Dienstag, 1. November 2016
Einladung zur Subskription: Monografie über Kurt Magritz
Ein Doppelleben zwischen Pflicht und Neigung
Der Architekt, Künstler und Kulturpolitiker Kurt Magritz
1909 bis 1992
Kurt Magritz (1909 – 1992), der Künstler, der in Dresden, Leipzig und Berlin gelebt hatte, stand lange Zeit im Schatten seiner kulturpolitischen Tätigkeit als Chefredakteur der Illustrierten Rundschau von 1950 bis 1954, bei der er mit Texten und Vorträgen die von der Sowjetunion angeordnete Kampagne gegen den Formalismus maßgeblich unterstützt hatte. Obwohl sich diese viele Künstler und Kunsthistoriker verletzenden Äußerungen auf knapp fünf Jahre seines Lebens beschränkten, galt er bis zum Ende der DDR und darüber hinaus neben Alfred Kurella – welcher allerdings von Walter Ulbricht mit den
Machtbefugnissen eines Leiters der Kulturkommission ausgestattet war – als der am meisten verhasste Kulturfunktionär.
Kaum jemand wusste damals in der DDR und weiß auch heute noch nicht, dass sich hinter der Fassade des linientreuen Parteigängers der Sowjetunion ein höchst sensibler Dichter und vor allem ein Maler und Zeichner verbarg, der zwischen 1927 und 1979 ein Werk von annähernd 450 Gemälden, Pastellen, Aquarellen, Feder- und Tuschzeichnungen, Holz- und Linolschnitten hinterlassen hat. Seine Werke befinden sich in so bedeutenden Museen wie dem Deutschen Historischen Museum in Berlin, dem Museum der bildenden Künste Leipzig, dem Militärhistorischen Museum Dresden, dem Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder), der Universität in Tallin und der Eremitage St. Petersburg.
Nach einer ersten monografischen Ausstellung 1946 in der Wandelhalle des Leipziger Rathauses erhielt Magritz erst 1967 wieder eine Ausstellung in einem öffentlichen Museum, im Albertinum Dresden. Der Verband Bildender Künstler weigerte sich bis 1978, ihn als Mitglied aufzunehmen und ihn als Kollegen zu akzeptieren.
Mit dieser Publikation soll der ‚Formalist’ Kurt Magritz, der vor und nach seinem Kampf gegen den sogenannten Formalismus zwischen 1951 und 1955 in Leipzig und Ost-Berlin seine künstlerische Arbeit sehr produktiv betrieben hatte, neu entdeckt werden.
Sein Leben und Wirken in zwei Diktaturen war immer auch ein Doppelleben zwischen Pflicht und Neigung, künstlerischer Überzeugung und politischer Anpassung. Dennoch gibt es zwei Konstanten, die sein Leben und Werk auszeichnen: Die Geradlinigkeit, mit der er bis zu seinem Lebensende politisch zu seinen Überzeugungen als Kommunist und künstlerisch zu den Formen der Moderne stand. Magritz sah, wie viele seiner Generation, in der „gestrengen Erzieherin“ (Uwe Johnson) DDR eine Diktatur gegen die Leute, die sein Leben beschädigt hatten.
(Eckhart J. Gillen, aus dem Text der Monografie)
Die Monografie erscheint Anfang 2017 in einer voraussichtlichen Auflage von 500 Exemplaren.
- Format 24 x 27 cm; Fadenheftung; Festeinband
- 180 Seiten, ca. 155 farbige und einfarbige Abbildungen ausgewählter Werke des Künstlers
Subskribenten werden auf Wunsch im Impressum benannt. Weitere Informationen durch Klick auf die Abb.
Kunstblatt-Verlag (Dresden)
ISBN 978-3-9815797-5-8
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