Bücherfreunde, die noch auf der Suche nach originellen Weihnachtskarten sind, können diese natürlich auch bei unseren Mitgliedern bekommen, so z.B. bei Elinor Weise.
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Schriftsteller der Romantik wie Arnim, Clemens Brentano, Ludwig Tieck, die Brüder Schlegel und die Brüder Grimm waren Vielleser, die gerne die aufgestöberten alten Folianten umschrieben. Sie waren besessen von dem Gedanken, die Welt in einem Buch zu erklären, und taten dies mit einem noch heute überwältigenden Erfindungsreichtum. Diese ›jungen Wilden‹ kannten natürlich auch Goethe, verehrten und kritisierten ihn, arbeiteten sich an ihm ab. In ihren neuen Buchschöpfungen änderten und zerstörten sie die herkömmlichen Erzählordnungen der Einheit des Orts, der Zeit und des Erzählers. Es entstanden »verwilderte Romane«. Als einen solchen bezeichnete Clemens Brentano sein erstes großes Buch. Es erschienen aber auch ungewöhnliche Zeitschriften, originelle Märchen und Sagen, merkwürdige Zweckschriften.| Fotos: Abel Doering (bitte anklicken) |
Als Jahresgabe 2013 für die Mitglieder des Berliner Bibliophilen Abend konnte heute der Band Berlinische Denkwürdigkeiten 3 mit 133 unbekannten Momentaufnahmen von Johannes Trojan, gesammelt und herausgegeben von Ulrich Goerdten, ausgereicht werden. 70 Exemplare der Auflage, die in 120 Exemplaren beim Luttertaler Händedruck Bargfeld erschien, wurde durch ein Vermächtnis von Prof. Hans-Dieter Holzhausen als BBA-Jahresgabe ermöglicht.
Neunzehn Tage, vom 5.-23. November, waren „Die Schönsten Bücher 2013“ in Ingolstadt zu Gast – eine Ausstellung des Stadtmuseums in Zusammenarbeit mit der Stiftung Buchkunst und der Pirckheimer-Gesellschaft.




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| Gerhard Rechlin bei der Vorstellung eines Palmbaum, gestaltet von Karl-Georg Hirsch |
Vor genau einem viertel Jahrhundert gab es das schon einmal. Als Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft konnten die Mitglieder unserer Gesellschaft Pirckheimers Verteidigungsrede oder Selbstlob der Gicht in den Händen halten. Unser Mitglied Gertraude Clemenz-Kirsch hat eine neue Ausgabe dieses nach wie vor gefragten Titels, der seinerzeit im Aufbau-Verlag illustriert von Baldwin Zettl erschien, beim Dingsda Verlag veranlasst.![]() |
| Foto © Jürgen Domes |
| Ein Klick auf die Abb. ruft eine Fotostrecke von Abel Doering von der Ausstellung auf |
Vom 23. bis 25. Januar 2014 findet in der Ludwigsburger Musikhalle die 28. Antiquaria statt, zeitgleich mit der Stuttgarter Antiquariatsmesse. 58 AusstellerInnen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz nehmen an der Messe für alte Bücher, Autographen und Graphiken teil, darunter unser Mitglied Volker Riepenhausen.
Als neueste Veröffentlichung der Maximilian-Gesellschaft und als Jahresgabe 2013 wurde vor wenigen Tagen ausgeliefert: Martino Mardersteig: Die auf der Handpresse der OFFICINA BODONI gedruckten Bücher 1978 - 2004.![]() |
| Die Teilnehmer der 4. Buchkunst Weimar, Foto © Gudrun Illert |
Zum neunten Mal öffnet sich im Museum der Arbeit im Januar ein Fenster zur zeitgenössischen Buchkunst. Dort zeigen mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem europäischen Ausland (Irland, England, Spanien, Italien, Niederlande) ihre ungewöhnlichen Werke, darunter auch unsere Mitglieder P.J. Moosbrugger mit der Pegasus Presse, Hanfried Wendland mit NeueKleiderDrucke, Peter Zitzmann mit der schePiZi-Presse und Michael Duske mit Serapion vom See.
Zuerst vorgestellt auf der artbook.berlin 2013 wird im Jahr seines 70. Geburtstages als neuester Spätdruck eine Auswahl aus den vielfältigen lyrischen Texten von Jürgen Rennert vorgelegt.
Der Dichter, Essayist und Übersetzer fragt nach dem Glauben und der Verantwortung der Menschen, vor allem nach seinem Glauben und seiner eigenen Verantwortung. In höchst unterschiedlichen Welten – Westberlin, Ostberlin, DDR und in dem nun vereinigten Deutschland lebend, bewies und beweist er unabhängiges, kritisches Denken und Mut zu widerstehen.![]() |
| Flachdruck - Präparieren eines Lithografiesteins vor dem Druck |
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| Hochdruck - Druck an einer Kniehebelpresse |
| Tiefdruck - Druck einer Radierung, Fotos © Museum für Druckkunst Leipzig |
... Meyers Texte sind keine einfache Kost. Aber einmal mit diesen assoziationsreichen Wortfolgen vertraut, kann die Lektüre auch amüsant sein. In kunstvoller Verschachtelung müssen die Texte mehrfach und vielleicht auch laut gelesen werden, dann erst offenbaren sie ihre Vieldeutigkeit von bitter bis humorvoll. ...Es gibt auch Arbeiten zu einzelnen Wörtern oder Wortspielen, die typisch Meyersche Erfindungen sind wie BLINDFLUCH, NACHTIGALLENBITIER oder AFFRONTBERICHT, GENITAL DANEBEN, LUST GETÜMEL, VERSTÄNDNIS DER NACHT. ...