Hier noch einige Fotos von Ursula Saile-Haedicke von der vor einer Woche zu Ende gegangenen Messe. Die Fotos können hier oder durch Klick auf die Thumbnails aufgerufen werden.
Samstag, 6. Februar 2016
Donnerstag, 4. Februar 2016
Büchersammler in der FAZ
Es begann am 13. August 2015. Die FAZ veröffentlicht ein Feuilleton unter dem Titel "Hungrig auf neue alte Bücher" über Reinhard Wittmann, dessen erklärtes Ziel es ist, ein Viertel der in der Aufklärungszeit publizierten Romane in seine Sammlung aufzunehmen. Es folgten in einer neue eingerichteten Rubrik "Büchersammler" unter der Überschrift "Verstehen ist etwas sehr Relatives" ein Feuilleton über die Bilderbuch-Bibliothek der Professorin für Musisch-Ästhetische Erziehung, Gundel Mattenklott, die wie die langjährige Vorsitzende der Berlin-Brandenburger Ortsvereinigung der Pirckheimer, Ursula Lang, seit Jahrzehnten Kinderbücher sammelt und damit wildesten Kinderträumen Platz macht. Unter "Büchersammler III" wurde der Kölner Arzt und Autor Wolfgang Geisthövel vorgestellt, der nach eigenen Angaben kein Reisebüro braucht, denn er geht mit dem Kopf durch die Welt und versammelt in seiner Bibliothek Bücher, von Homers Odyssee bis zur heutigen Reiseliteratur, in Erstausgaben. Die Feuilleton-Rubrik änderte am 23. Oktober 2015 Ihre Bezeichnung: "Ein Museum des Exils" berichtet über die Sammlung von Thomas B. Schumann, der, angeregt durch einen Besuch bei Katia Mann, Literatur der zwanziger Jahre, des Expressionismus und des Exils zusammenträgt und am 25. Januar 2016 findet sich ein Beitrag über den "Büchersammler Lagerfeld" unter dem Bonmot "Ich suche auch Sachen, die ich nicht suche". Dieser Artikel wird von der FAZ frei zugänglich geschaltet und ist hier einzusehen.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Feuilleton-Reihe fortgeführt wird. Bislang war unter den Vorgestellten noch kein mir persönlich bekannter Büchersammler, deshalb wünscht man sich natürlich, dass man dort auch einmal einen Bibliophilen findet, der nicht ohnehin bereits eine gewisse Berühmtheit hat, sondern von der Öffentlichkeit unbeachtet seinem Hobby Büchersammeln frönt, so wie es die meisten Büchersammler und auch die Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft tun.
| Karl Lagerfeld mit einer Wochenration Lesestoff in der Buchhandlung „L7“ in Paris © PICTURE-ALLIANCE |
Mittwoch, 3. Februar 2016
Einübung ins Paradies
Seit Juni 2015 drucken Walter Fischer und ich in der Grafischen Werkstatt des Museums der Arbeit das sensationelle 12. Werk der Edition Die Holzschnittbücher mit originalen Holzschnitten der Leipziger Gruppe augen:falter: Inka Grebner, Urte von Maltzahn-Lietz, Gerlinde Meyer, Franziska Neubert, Julia Penndorf, Nadine Respondek-Tschersich, Petra Schuppenhauer und Katja Zwirnmann.
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| Franziska Neubert |
Die bisher unveröffentlichte Erzählung von Ingo Schulze schildert aus der Sicht einer Besucherin die Geschichte und Atmosphäre des Berliner Tierparks: „Hier hecheln keine Jogger herum, kein Radfahrer schießt vorbei, dieser Ort eignet sich weder für Geschäftsessen noch für Betriebsfeiern. (…) Der Tierpark erzeugt in mir mehr und mehr ein Gefühl der Schwerelosigkeit, des Behütetseins, als gehörte ich dazu.“ Die augen:falter illustrierten den Text mit je einem farbigen und einem schwarz-weißen Holzschnitt.[...]
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| Petra Schuppenhauer |
Der Text entstand auf einer Linotype-Setzmaschine im Museum für Druckkunst in Leipzig, [...] Der aufwendig in Linol geschnittene dreifarbige Schutzumschlag mußte aufgrund seiner Größe von Thomas Siemon, ebenfalls Leipzig, gedruckt werden. Das gesamte Werk ist somit auch eine Hommage an die Zeit des Buchdrucks, der nur noch in wenigen Werkstätten ausgeübt wird. [...]
Vernissage: 18. Februar 2016, um 18 Uhr
Die augen:falter stellen sich und ihr Projekt vor, Petra Schuppenhauer präsentiert die Vorzugsausgabe des neuen Buchs, der Schauspieler Stephan Möller-Titel liest aus dem Werk.
Ausstellung 19. Februar – 16. April 2016
BüchergildeBesenbinderhof 61 · 20097 Hamburg
Lesung mit Ingo Schulze: 22. Februar 2016, um 19 Uhr
Museum der Arbeit
Wiesendamm 3 · 22305 Hamburg
Buch des Monats
„Ich hätte Nein sagen sollen, oder dass ich etwas vorhätte“
Buch des Monats: 5. Februar 2016, 14 Uhr
Eintritt: 4 Euro, Mitglieder: 2 Euro
Das Buch des Monats "Hermann Harry Schmitz: Die Bluse" widmet sich einer besonderen Ausgabe der Tragikomödie ‚Die Bluse‘ von Hermann Harry Schmitz, die 1914 posthum im Band ‚Das Buch der Katastrophen‘ erschien. Schmitz setzt mit großem Witz und gutem Blick für das Schrullige des Alltags einen Blusenkauf in Szene, der sich Seite für Seite zu groteskem Unheil steigert.
Alexandra Engelberts visualisiert den Text mit Elementen der experimenteller Typografie und der konkreten Poesie und schafft in der Ausgabe aus dem Anabas-Verlag von 1998 ein Feuerwerk aus Bild und Text, das einfach gute Laune macht.
Alexandra Engelberts visualisiert den Text mit Elementen der experimenteller Typografie und der konkreten Poesie und schafft in der Ausgabe aus dem Anabas-Verlag von 1998 ein Feuerwerk aus Bild und Text, das einfach gute Laune macht.
Buch des Monats: 5. Februar 2016, 14 Uhr
Eintritt: 4 Euro, Mitglieder: 2 Euro
è Klingspor Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach
Dienstag, 2. Februar 2016
Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft 2016
Das vorläufige Programm sieht nach einer Stadtrundfahrt einen Besuch im Deutschen Museum vor, welches über eine sehenswerten Bibliothek und eine Abteilung Druckereitechnik verfügt. Geplant ist weiterhin ein Abstecher zur Bayerischen Staatsbibliothek, zur Universitätsbibliothek und dem Bayerischen Staatsarchiv. München bietet den Teilnehmern am Jahrestreffen viele Ziele, die erkundet werden können, so das Lyrik Kabinett, die Fliegenkopfpresse, die Sammlungen Grüner und Kretschmer, die Vogelpresse, das Stadtmuseum und das NS-Dokumentationszentrum.
Die Mitgliederversammlung, das Festessen und die traditionelle Auktion wird am 2. September im Wappensaal des Hofbräuhauses stattfinden.
Die Anmeldung wird bis zum 30. Juni erwünscht - weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Pirckheimer-Gesellschaft.
Bahnriss?! Papier | Kultur
Seitdem italienische Papiermacher im l3. Jahrhundert Verfahren entwickelt hatten, mit denen aus alten Lumpen in großen Mengen schönes, großformatiges und weißes Papier hergestellt werden konnte, setzte jene »Epoche des Papiers« (Lothar Müller) ein, die zu einer beispiellosen kulturellen Entfaltung führte. Die weiße Kunst der Papiermacher und die schwarze Kunst der Buchdrucker schienen für immer gleichsam füreinander bestimmt.
Wenn im Maschinensaal der Papierfabrik der Ruf »Bahnriss!« erschallt, wissen die Papiermacher, was Sache ist - ein technischer Störfall ist eingetreten, die Produktion muss neu in Gang gebracht werden. Doch heute droht ein ganz anderer Riss - die über Jahrhunderte sich geradezu symbiotisch entwickelnde enge Bindung von Papier und Kultur ist im Zeitalter der Apps, die auf Smartphones oder Tablets angezeigt werden, sehr brüchig geworden.
Die neue Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek geht dem Allerweltsstoff Papier auf die Spur, schaut zurück in die Vergangenheit, wagt einen Blick in die Zukunft und stellt traditionellen Verknüpfung von Papier und Kultur dar.
Ausstellungseröffnung: 18. Februar 2016, 19:30
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Deutschen Nationalbibliothek
Museumsfoyer
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig
Montag, 1. Februar 2016
Nachlese: 240. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann
:Büchergilde Buchhandlung am Wittenbergplatz
[...] Interessant, dass selbst nach mehr als 200 Jahren E.T.A. Hoffmann eine große Fan-Gemeinde hat. Auch wer sich schon viel mit diesem genialen Künstler beschäftigt hat, konnte aus Jörg Petzels großem Fundus neue Aspekte über den Menschen, den Kammergerichtsrat und Künstler E.T.A. Hoffmann erfahren. Zum Beispiel über die guten Verbindungen – heute sagt man Netzwerk – mit den „Größen“ seiner Zeit, wie Carl Maria von Weber, Adelbert von Chamisso, Heinrich Heine, Friedrich de la Motte Fouqué oder den Staatskanzler Fürst von Hardenberg; Anspielungen und Verschlüsselungen auf bekannte Persönlichkeiten in seinen Werken oder auch die eher unfreiwillige Bekanntschaft mit dem Turnvater Jahn als Kammergerichtsrat. Zum Glück hat der Autor die umfangreichen, interessanten Details über den Schriftsteller, Maler und Komponisten E.T.A. Hoffmann in Teufelspuppen, brennende Perücken, Magnetiseure, Hüpf- und Schwungmeister aufgezeichnet. [...]
(Johanna Binger)Peter Loeding in Kreuzberg
Peter Loeding (1936 - 2013), Hamburger Holzschneider, Radierer, Maler und Drucker, wäre am 11. Februar 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt die è Tabor Presse Berlin von Mitte Februar bis Anfang Mai eine Auswahl seiner Farbholzschnitte.
Vernissage: 13. Februar 2016, 18:00 UhrAusstellung: 15. Februar - 2. Mai 2016
Taborstr.22
10997 Berlin
wiedergelesen: hrsg. von den Pirckheimern 1957
Als ein großer Verehrer von Hermann Hesse habe ich vor Jahren eine Festschrift zu Ehren des 80. Geburtstag des Dichters erworben, die von den Radebeuler Freunden der Bibliophilie 1957 herausgegeben worden war. Verfasst ist der Text von der damals in Radebeul lebenden Autorin Jeanne Berta Semmig, die auch jede der nummerierten Ausgaben signiert hatte. Beide, die Autorin der Festschrift und der Dichter Hermann Hesse, verband nicht nur eine Brieffreundschaft, deren Zustandekommen und Pflege in einfühlsamen Worten von Manfred Altner 2002 in einem Almanach des Hellerau-Verlag Dresden beschrieben ist. Hermann Hesse besaß ein verbindendes Verhältnis zu Dresden, der Stadt, die er nie besucht, aber dort im Verlag Edgar Pierson 1898 sein Erstlingswerk unter dem Titel "Romantische Lieder" veröffentlicht hat. Auch Gunter Böhmer kam aus Dresden, der sich als Illustrator, nicht nur der Werke von Hermann Hesse, später in Montagnola nieder ließ.
Es ist immer wieder erquicklich, wenn man solcher Art Rarität aus dem Fundus einer Bibliothek vor sich liegen hat, die in ihrer Seltenheit für den Betreffenden die Worte von Goethe bestätigen: "Sammler sind glückliche Menschen".
(Harald Kugler in seinem Blog)
(Harald Kugler in seinem Blog)
Sonntag, 31. Januar 2016
art Karlsruhe
Ob Malerei, Skulptur, Editionskunst oder Fotografie – sowohl Kunstliebhaber als auch passionierte Sammler kommen auf der art KARLSRUHE auf ihre Kosten! Die Klassische Moderne ist seit Gründung dieser Kunstmesse ein Ausstellungs-Schwerpunkt sowie die Gegenwartskunst. Auch 2016 findet sich unter den 211 Galerien aus dreizehn Ländern, die in in vier thematisch gegliederten Messehallen ausstellen, ein Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft - die obige, vom Aussteller zur Verfügung gestellte Abbildung zeigt einen Blick in den Katalog mit den Exponaten der brothers in art, Johannes und Guido Häfner.
Messe: 8. -. 21. Februar 2016
Messegelände
Messeallee 1
76287 Rheinstetten
Messeallee 1
76287 Rheinstetten
Finissage in Fürstenfeldbruck
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| Reinhard Grüner |
Samstag, 30. Januar 2016
zwei Bilder aus Stuttgart
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| 55. Stuttgarter Antiquariatsmesse, links: Antiquariat am Moritzberg, Hildesheim (Dr. Lothar Hennighaus), Fons Blavus, Renningen (H.-G. Bilger), Fotos: Michael Eschmann |
Württembergischer Kunstverein
Schloßplatz 2, Stuttgart - Zentrum
zwei Bilder aus Ludwigsburg
Nachlasss von Albert Soergel
Mit diesem Katalog (bietet das Rote Antiquariat) den wesentlichen Teil der Bibliothek des bedeutenden Literaturwissenschaftlers Albert Soergel (1880 -1958) an. [...] In der Bibliothek (befinden sich) neben zahlreichen, die Provenienz unterstreichenden Widmungsexemplaren [...] auch noch die schriftliche Korrespondenz von fast 150 Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Manuskripte [...].
Albert Soergel gab mit seinem 1911 erschienenen illustrierten Werk "Dichtung und Dichter der Zeit" erstmals einen viel beachteten Überblick über die damalige zeitgenössische Literatur. Sein zweiter Band "Im Banne des Expressionismus" war lange Zeit das Standard- und Referenzwerk für die expressionistische Literatur vor den umfangreichen bibliographischen Veröffentlichungen v.a. von Paul Raabe seit den 1960er Jahren. [...] Sein Anspruch einer weitgehend wertungsfreien, lediglich ordnenden Literaturgeschichte, in welcher die Aussagen der Schriftstellerjnnen selbst im Mittelpunkt stehen, wurde damals breit gewürdigt. [...] In seinem Chemnitzer Bücherregal (überrstanden) auch die Werke von Johannes R. Becher über Else Lasker-Schüler bis Stefan Zweig den Nationalsozialismus.
(Christian Bartsch und die Kolleg_innen vom Roten Antiquariat)
Donnerstag, 28. Januar 2016
erste Fotos aus Ludwigsburg
von der 30. Antiquaria.
Michael Solder, Inhaber des Antiquariats in Münster fotografierte seinen Stand und alle Interessenten haben ab sofort drei Tage Zeit, die Antiquariatsmesse zu besuchen. Von den Pirckheimern ist diesmal nur Christan Bartsch (Rotes Antiquariat) auf der Messe vertreten. Der Katalog kann hier heruntergeladen werden.
Heute Abend wurde der 22. Antiquaria-Preis vom Verein Buchkultur vergeben, der in diesem Jahr an den Sammler und Designer Manfred Heiting und den Kunstwissenschaftler Roland Jaeger ging. Die Pirckheimer-Gesellschaft war mit Ihrem Vorsitzenden, Ralph Aepler, dabei.
Morgen geben "Einblicke" Gelegenheit, mehr über die Welt des Antiquariatsbuchhandels zu erfahren: AusstellerInnen erzählen an ihren Ständen über ihre Arbeit und die Besonderheiten alter Bücher, Autographen und Graphiken.
Und zum Jubiläum gilt: Freier Eintritt für alle unter 30 Jahren!
Messe: 28. bis 30. Januar 2016
Michael Solder, Inhaber des Antiquariats in Münster fotografierte seinen Stand und alle Interessenten haben ab sofort drei Tage Zeit, die Antiquariatsmesse zu besuchen. Von den Pirckheimern ist diesmal nur Christan Bartsch (Rotes Antiquariat) auf der Messe vertreten. Der Katalog kann hier heruntergeladen werden.
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| Preisverleihung, am Podium Petra Bewer |
Morgen geben "Einblicke" Gelegenheit, mehr über die Welt des Antiquariatsbuchhandels zu erfahren: AusstellerInnen erzählen an ihren Ständen über ihre Arbeit und die Besonderheiten alter Bücher, Autographen und Graphiken.
Und zum Jubiläum gilt: Freier Eintritt für alle unter 30 Jahren!
Messe: 28. bis 30. Januar 2016
55. Stuttgarter Antiquariatsmesse
Das größte Schaufenster für wertvolle Objekte des Antiquariats- und Graphikhandels ist in Deutschland die Stuttgarter Antiquariatsmesse.
Organisiert vom Verband Deutscher Antiquare präsentieren 70 Aussteller, davon 17 aus dem Ausland, ihre Schätze: Bibliophile Erstausgaben und Autographen, Inkunabeln und Frühdrucke, prachtvoll illuminierte Handschriften, Originalgraphik alter Meister, Künstlerbücher und Pressendrucke, bedeutende Werke aus den Geistes- und Naturwissenschaften, Reisebücher, Stadtansichten und Karten, Kinderbücher und schön illustrierte Ausgaben jeder Art.
Die Messe fasziniert in jedem Jahr durch die Vielfalt des Angebots vom originellen Einzelstück bis zum Millionenobjekt, Preziosen vom Mittelalter bis zur Neuzeit.
Die 70 Antiquare, Autographen- und Graphikhändler auf dieser international wichtigsten Messe im deutschsprachigen Raum kommen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.
Messe: 29. Januar - 31. Januar 2016
Württembergischer Kunstverein
Schloßplatz 2, Stuttgart - Zentrum.
Mittwoch, 27. Januar 2016
Erinnerung an einen Pirckheimer-Abend von 1958
Im Dezember-Heft 2015 von „Aus dem Antiquariat“ erschien von Michael Eschmann ein Artikel über die Ausbildungssituation
als Antiquar(in) in der DDR, auf diesen Artikel wurde hier hingewiesen.
Frau Edith Fritzsche kommt darin recht ausführlich vor, die dem Autor als Reaktion auf diesen Artikel jetzt eine Original-Einladungskarte zu einem Pirckheimer-Vortrag von 1958 schickte. Sie war damals als junge Antiquarin und Zuhörerin dabei und von der Veranstaltung recht begeistert.
Die damalige Leipziger Ortsgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft wurde 1991 als Leipziger Bibliophilen-Abend, der auf eine Tradition von 1904 bis 1933 zurückblicken kann, wiedergegründet.
Frau Edith Fritzsche kommt darin recht ausführlich vor, die dem Autor als Reaktion auf diesen Artikel jetzt eine Original-Einladungskarte zu einem Pirckheimer-Vortrag von 1958 schickte. Sie war damals als junge Antiquarin und Zuhörerin dabei und von der Veranstaltung recht begeistert.
Die damalige Leipziger Ortsgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft wurde 1991 als Leipziger Bibliophilen-Abend, der auf eine Tradition von 1904 bis 1933 zurückblicken kann, wiedergegründet.
wiedergelesen: Der Zwiebelfisch
"Das Verlegen ist wie die Liebe: es hört nimmer auf,
auch wenn's schief geht bleibt das Herz daran hängen."
Hans von Weber
Wer so von seinem Beruf sprechen konnte, der bewies damit, dass er ihn nicht "ausübte" wie ein nüchterner Geschäftsmann, sondern ihm verfallen war mit seinem ganzen Sein und Denken. Dieser Satz ist im "Imprimatur" Band IX aus dem Jahre 1940 über Hans von Weber zu lesen. Neben zahlreichen mit hoher Handwerkskunst hergestellten Büchern und Liebhaberausgaben, erinnert sei nur an die Bücher der "Hundertdrucke", hat Hans von Weber in seinem Hyperion-Verlag 1909 auch eine Zeitschrift mit dem einprägsamen Titel "Der Zwiebelfisch" kreiert. Als eine bibliophile Rarität stellt sich dessen erster Jahrgang dar, der aus vier Heften besteht, von denen jedes anders in Druck, Format, Papier und Umschlag gestaltet ist. Dies war auch das ursprüngliche Ansinnen des Verlegers für dieses Vorhaben mit dem Untertitel "Eine kleine Zeitschrift für Buchwesen und Typographie." Doch bereits mit dem zweiten Jahrgang wurde das für Zeitschriften übliche Gleichmaß eingeführt. Es soll hier nicht der Ort sein, den Verlag und seine Arbeit umfänglich vorzustellen, Interessenten können dies im besagten Artikel von Heinrich F. S. Bachmair (S. 72 ff.) viel genauer erfahren. Mir geht es mit dieser kleinen bibliophilen Aufmerksamkeit um Erinnerung und Nachdenken, was die Buchkultur für Kleinode geschaffen hat, die gelegentlich wieder einer Betrachtung lohnen.
(Harald Kugler)
Dienstag, 26. Januar 2016
Die Kuh auf Rädern
Die witzig-skurrile Bilderwelt der Buchillustratorin Barbara Schumann
Wer Kinder hat, dem ist vielleicht schon mal der Name Barbara Schumann aufgefallen – oder wahrscheinlicher ihre witzig-skurrile Bilderwelt. Seit den 1980er Jahren hat sich Schumann vor allem als Illustratorin von Kinder- und vor allem Schulbüchern einen Namen gemacht. Anfangs in der DDR, später auch in der neuen Bundesrepublik.
Annähernd 50 Bücher nennt die Deutsche Nationalbibliothek inzwischen, in denen sich ihre gleichermaßen skurrilen wie humorvollen Zeichnungen finden. Nicht eingeschlossen sind hierin die zahlreichen Schulbücher, in denen sich ihre Arbeiten finden.
Wie viele andere Künstlerinnen und Künstler aus der DDR hat auch Schumann nach der Schule erst einmal einen anderen Beruf erlernt. Nach einem Ingenieurstudium In Dresden absolvierte sie neben ihrer Arbeit als Ingenieurin bei der Ostberliner BEWAG ein Grafik-Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1982 arbeitet sie ausschließlich als Grafikerin und Buchillustratorin.
Wie viele andere Künstlerinnen und Künstler aus der DDR hat auch Schumann nach der Schule erst einmal einen anderen Beruf erlernt. Nach einem Ingenieurstudium In Dresden absolvierte sie neben ihrer Arbeit als Ingenieurin bei der Ostberliner BEWAG ein Grafik-Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1982 arbeitet sie ausschließlich als Grafikerin und Buchillustratorin.
Immer wieder sind Schumanns Arbeiten auch in Ausstellungen zu sehen. Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen mit ihren Zeichnungen und Buchillustrationen gab es bislang außer in Deutschland auch bereits in Japan, Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei und Russland.
Ihre jüngste, »Die Kuh auf Rädern« überschriebene Ausstellung von Zeichnungen, Buchillustrationen und Collagen ist noch bis zum 31. Januar 2016 in der Stadtpfarrkirche Müncheberg zu sehen.
(Heinz W. Pahlke im Blog Sprachrand)
Ausstellung: noch bis 31. Januar 2016
Stadtpfarrkirche Müncheberg
Ausstellung: noch bis 31. Januar 2016
Stadtpfarrkirche Müncheberg
Montag, 25. Januar 2016
240. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann
Gestern fand in der Berliner Büchergilde Filiale am Wittenbergplatz eine Matinee anlässlich des 240. Geburtstags von E.T.A. Hoffmann statt. Jörg Petzel, Vizepräsident der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, stellte als Autor das 57. Buntbuch, das Hoffmanns Leben in Berlin thematisiert, vor (siehe hier).
Anwesend waren u.a. die Herausgeber der Buntbuch-Reihe im Frankfurter Kleist-Museum, Dr. Wolfgang de Bruyn, Direktor des Museums, und Jürgen Rehfeld - letzterer sprach zur Einführung, sowie Peter Liebers, ehemaliger Feuilleton-Chef der MÄRKISCHEN ODERZEITUNG und Leiter der Jury für den Brandenburgischen Kunstpreis, sowie der Grafiker und Illustrator Steffen Faust und Prof. Barbara Kroll. Der Vorsitzende der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, Prof. Dr. Bernhard Schemmel, war aus Bamberg angereist.Zur weiteren Ehrung E.T.A. Hoffmanns ging es traditionell auf den alten Jerusalemskirchenfriedhof am Mehringdamm an sein Grab. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Umtrunk bei einem Inder.
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| Kater Murr und Anselmus |
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