Diese Mappe ist im 1995 von Hartmut Pätzke herausgegebenen Katalog „Veröffentlichungen und Gaben der Pirckheimer-Gesellschaft und mit ihrer Unterstützung entstandenen Publikationen 1956 - 1991“ nicht aufgeführt!
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Montag, 29. Juni 2026
Martin Nowak-Neumann, Maler und Schriftsteller des sorbischen Volkes
Das Antiquariat zum Dom in Bautzen bot vor Kurzem eine, inzwischen verkaufte, Mappe an, die, herausgegeben von der Bezirksgruppe Bautzen der Pirckheimer-Gesellschaft, aus Anlass von des 85. Geburtstages von Martin Neumann-Nechern und des 40. Jahrestages der Gründung des Kulturbundes der DDR erschien.
Dienstag, 1. Juli 2025
Marginalien
Bibliophiles des Monats sind diesmal die Hefte 1 – 45 (1957 – Frühjahr 1972) der „Marginalien“, ab Heft 5 „Marginalien - Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie“, die vom damaligen Pirckheimer Walter Menge aus Leipzig als Liebhaber-Ausgabe in 8 Bänden mit einem Rücken aus Pergament und aufgeklebtem Rückenschild mit Goldprägung und mit Buntpapier bezogenen Buchdeckeln gebunden wurden.
Es ist bekannt, dass einige Pirckheimer, vor allem der ersten Stunde, die Marginalien für sich binden ließen, eine derartige Liebhaberausgabe ist also keineswegs einmalig. Was sie jedoch für mich auszeichnet, ist, dass diese Ausgabe sich schon in den Bibliotheken zweier Vorsitzender des Vorstands der Pirckheimer-Gesellschaft befand: beigelegte Notizen belegen, dass sie 1986 von Prof. Wolfram Körner (1920 - 2019) antiquarisch erworben wurde, am 31. Mai 1992 übereignete sie mir Hartmut Pätzke (1938-2023) - die Provenienz vor 1986 ist nicht mehr nachvollziehbar. Auch war bislang nicht zu ermitteln, ob eventuell weitere Bände dieser Ausgabe, mit der ich meine Marginalien-Sammlung bis zum Frühjahr 1972 vervollständigen konnte, existieren – ab 1975 erhielt ich diese Hefte als neues Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR frei Haus.
Bei den ersten 7 Bände der Liebhaber-Ausgabe wurde der Heftumschlag mit eingebunden, im 8. Band wurde nur noch der Titelumschlag des Heftes 41 berücksichtigt. Zusätzlich enthält Band 1 ein von Hans-Joachim Rockar erstelltes Register der darin enthaltenen Hefte 1 – 10, in den weiteren Bänden in gleicher Stärke finden sich jeweils 5 Hefte.
Die von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebenen „Marginalien“ erschienen anfangs in Redaktion von Heinrich F. Bachmair, später von Max Frank und wurden zuerst in der Betriebsberufsschule Rudi Arndt in Berlin hergestellt, das Heft 13 im Meißner Druckhaus und ab Heft 14 in der Offizin Andersen Nexö, Leipzig. Mit Heft 15 zeichnete Prof. Dr. Lothar Lang für die Redaktion verantwortlich, ab Heft 31 lt. Impressum gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Bruno Kaiser, Prof. Dr. Horst Kunze, Ludolf Koven. Die typografische Gestaltung lag in den Händen von Prof. Horst Erich Wolter.
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Bei den ersten 7 Bände der Liebhaber-Ausgabe wurde der Heftumschlag mit eingebunden, im 8. Band wurde nur noch der Titelumschlag des Heftes 41 berücksichtigt. Zusätzlich enthält Band 1 ein von Hans-Joachim Rockar erstelltes Register der darin enthaltenen Hefte 1 – 10, in den weiteren Bänden in gleicher Stärke finden sich jeweils 5 Hefte.
Die von der Pirckheimer-Gesellschaft herausgegebenen „Marginalien“ erschienen anfangs in Redaktion von Heinrich F. Bachmair, später von Max Frank und wurden zuerst in der Betriebsberufsschule Rudi Arndt in Berlin hergestellt, das Heft 13 im Meißner Druckhaus und ab Heft 14 in der Offizin Andersen Nexö, Leipzig. Mit Heft 15 zeichnete Prof. Dr. Lothar Lang für die Redaktion verantwortlich, ab Heft 31 lt. Impressum gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Bruno Kaiser, Prof. Dr. Horst Kunze, Ludolf Koven. Die typografische Gestaltung lag in den Händen von Prof. Horst Erich Wolter.
Dienstag, 23. April 2024
... zwischen zwei Jubiläen ...
Die letzte und einzige Auflistung "Veröffentlichungen und Gaben der Pirckheimer-Gesellschaft und mit ihrer Unterstützung entstandene Publikationen" erschien 1991 für die ersten 35 Jahre des Bestehens dieser Gesellschaft, von dem bis zum Jahre 2000 Vorstandvorsitzenden Hartmut Pätzke, der am 23. März letzten Jahres verstarb, verdienstvoll zusammengestellt und herausgegeben.
32 Jahre nach Erscheinen dieser Liste fand ich jetzt in einem Antiquariat zum ersten Mal einen Titel, der dort versehentlich keine Erwähnung fand - Grund genug, ihn hier vorzustellen.
Es handelt sich um eine signierte Original Aquatinta-Radierung des Freiberger Künstlers und Fotografen Joachim Jansong "... zwischen zwei Jubiläen ...", die 1985 in einer von Horst Hillmer herausgegebenen Vorzugsausgabe aus Anlass der Retrospektive der 21. bis 40. Galerieausstellung im Fliesenwerk Boizenburg erschien. Das Blatt, dem ein Text von Hermann Hesse beiliegt, ist dem 300. Todestag von Johann Sebastian Bach gewidmet. Das in einem Umschlag eingelegte Blatt erschien in einer Auflage von 36 Exemplaren im A4-Format, die Platte misst 23 x 14,3 cm.
Satz und Druck übernahm die Leipziger Buchdruckerei Jürgen Risse, die Gestaltung lag in den Händen von Dietrich Wenzel.
Satz und Druck übernahm die Leipziger Buchdruckerei Jürgen Risse, die Gestaltung lag in den Händen von Dietrich Wenzel.
Joachim Jansong (1941 - 2022) studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, später u.a. bei Albert Kapr und Walter Schiller an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, an der er ab 1992 Professor und Dekan des Fachbereichs Fotografie und Malerei war.
Fotografie mit druckgraphischen Techniken wie Siebdruck oder Radierung sowie malerischen Mitteln zu verbinden, begann er Ende der 70ger Jahre.
Fotografie mit druckgraphischen Techniken wie Siebdruck oder Radierung sowie malerischen Mitteln zu verbinden, begann er Ende der 70ger Jahre.
Samstag, 10. Juni 2023
Exlibris der Pirckheimer-Gesellschaft
Die Pirckheimer-Gesellschaft gab anlässlich der Europäischen Exlibris-Kongresse zahlreiche Mappen mit Exlibris von Künstlern der DDR heraus, gab aber auch Exlibris für die Gesellschaft selbst in Auftrag.
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| Elisabeth Shaw |
Viele kennen das Exlibris der Pirckheimer-Gesellschaft von Elisabeth Shaw, welches vermutlich anlässlich eines Jahrestreffens der Gesellschaft entstand. Es war zwar in keiner dieser Mappen enthalten, schmückte aber jahrzehntelang verschiedene Faltblätter, welche auf die Pirckheimer-Gesellschaft aufmerksam machte. Leider ist diese Exlibris, auf dem meines Wissens der damalige Vorsitzende der Pirckheimer-Gesellschaft, Prof. Dr. Dr. h.c. Bruno Kaiser (1911 - 1982) abgebildet ist, nicht im von Hartmut Pätzke erstellten Verzeichnis der "Veröffentlichungen und Gaben der Pirckheimer-Gesellschaft ... 1956 - 1991" aufgeführt.
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| Oswin Volkamer, Kupferstich, ca. 10,9 x 8,9 cm (Blattgröße), signiert |
Donnerstag, 20. April 2023
Hartmut Pätzke (22.8.1938 - 23.3.2023)
Der Kunsthistoriker Hartmut Pätzke, seit 1983 verantwortlich für die Leitung der Berliner Pirckheimer-Gruppe und später in weiteren Vorstandsfunktionen, von 1998 bis zu seinem Ausscheiden als Mitglied im Jahre 2000 Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, hatte einen maßgeblichen Anteil daran hatte, die Pirckheimer-Gesellschaft erfolgreich über die Hürden der "Wende" zu bringen.
Seine Trauerfeier fand heute in der Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs Berlin statt. Ein Nachruf erscheint in den MARGINALIEN 249.
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