Ende Dezember 2025 konnte hier die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst vorgestellt werden: der Titel „Bibliophilie“ des Professors für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (1993 bis 2014), Ernst Fischer, mehrjährig im Vorstand der Maximilian-Gesellschaft und seit 2018 Vorsitzender der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft.
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Auf der BuchDruckKunst 2026 in Hamburg bekam man aus dem Atelier des Schweizers Roland Meuter ein besonderes, unikat gebundenes Exemplar zu Gesicht.
Der Buchbinder sagt zu seiner Arbeit:
„Das Buch Bibliophilie von Ernst Fischer ist ein Werk, dass in jede Sammlerbibliothek gehört. Dieses Werk hat mich auch gereizt, etwas anderes als den einfachen Leinenband herzustellen.
Ich habe mich entschieden einen Ganzlederband in Oasenziegenleder rostrot herzustellen. Dazu habe ich auch einen speziellen 3 seitigen Schnitt mit Gold und Grafit gemacht. Diese Art Schnitt sieht man selten, hat auch seinen Reiz im Wechselspiel der Materialien Gold und Graphit. Die Dekoration ausgeführt mit verschiedenfarbigen Lederauflagen, Linien in Blinddruck und Handvergoldung. In die Felder dann den Titel der «Bibliophilie» in Einzelbuchstaben handvergoldet. Dies auch in Anlehnung an den Leinenband, wo der Titel auch auf dem Deckel erscheint. Dazu einen Rückentitel in Gold. Zum Schutz des Buches dient ein fester Schuber, wo die Kanten mit Leder eingefasst wurden.
Dieses Buch ist ein Unikat, weitere Entwürfe und Ausführungen können gemacht werden.“

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