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Samstag, 13. Mai 2023

Bofinger-Dauerausstellung in Treptow

Manfred Bofinger, Plakat für das 1990
geschlossene Theater im Palast
Der Karikaturist, Illustrator und Autor Manfred Bofinger (1941- 2006) gehörte zu den bekanntesten und beliebtesten Graphikern der DDR. Ganze Generationen sind mit seinem umfangreichen Werk groß geworden. „Bofi“ illustrierte über 300 Bücher, gestaltete Plakate und schuf Karikaturen und Cartoons.

Seit dem 21. April 2023 ist eine Auswahl seiner Arbeiten in einer Dauerausstellung in Treptow zu sehen.
Die von Gabi Bofinger kuratierte Ausstellung wird unterstützt von der KungerKiezInitiative e.V. und dem Park Center Treptow. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales.

Park Center Treptow
Am Treptower Park 14, 12435 Berlin

Montag, 29. August 2011

Manfred Bofinger (1941 - 2006)

Zeichnungen, Buchillustrationen, Karikaturen

Die Galerie der Berliner Graphikpresse stellt aus Anlaß des 70. Geburtstages unseres langjährigen Mitglieds Zeichnungen, Buchillustrationen und Karikaturen aus. è Manfred Bofinger, der im Alter von 64 Jahren verstarb, gestaltete 2005 die Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft - das bei Faber & Faber erschienene Bändchen "Ein Bilderbuch der deutschen Sprache".
Am Donnerstag, den 6. Oktober 2011, um 19:00 Uhr liest der Schauspieler Alexander Bandilla aus Texten von Manfred Bofinger. Der Eintitt ist frei, aufgrund begrenzter Platzzahl wird um telefonische Revierung (030 42012440) gebeten.

Ausstellungseröffnung: 8. September 2011 um 19:00 Uhr.
Musik: Katharina Micada, Singende Säge
Ausstellung: 8. September bis 14. Oktober 2011

è Galerie der Berliner Graphikpresse
Gabelsbergerstr. 6
10247 Berlin

Donnerstag, 29. Mai 2025

Ratatouille

Nagetiere sind ihr Metier, und ihre international beachteten Arbeiten ein wahres „Ratatouille“ – eine Mischung aus Comic, Zeichnung und Illustration: Anna Haifisch wird 2025 – als erste Comiczeichnerin - mit dem Gutenbergpreis der Stadt Leipzig geehrt.

1986 in Leipzig geboren zählt sie zu den „Stars der deutschen alternativen Comicszene“ (Karoline Bofinger). Nach ihrem Studium des Grafikdesigns und der Buchkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig folgte ein Meisterschülerstudium bei Thomas M. Müller.
© Anna Haifisch
Die Arbeiten von Anna Haifisch zeichnen sich durch ein breites Spektrum an Medien und Formaten aus: Neben Comics, Illustrationen und freien Druckgrafiken umfasst ihr Werk auch Plakate. Ihre besondere Vorliebe gilt aber dem Medium Buch: „Ich denke beim Zeichnen immer in Doppelseiten!“.

Mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig werden seit 1959 im Gedenken an Johannes Gutenberg Persönlichkeiten und Einrichtungen geehrt, die sich laut Satzung „durch hervorragende, beispielgebende Leistungen um die Förderung der Buchkunst verdient machen“. Seit 1993 wird er im jährlichen Wechsel mit dem gleichnamigen Preis der Stadt Mainz verliehen.

Die Stadt Leipzig verleiht ihr den Gutenberg-Preis im Themenjahr 2025, das unter dem Motto „Mehr als (eine) Geschichte“ die Buchstadt Leipzig in den Fokus rückt. Sie würdigt damit nicht nur die außergewöhnliche künstlerische Qualität ihrer Arbeiten, sondern auch Anna Haifischs Rolle als internationale Botschafterin für die Stadt.

Ausstellung: 17. Juni 2025 - 30. Januar 2026

Deutschen Buch- und Schriftmuseum
Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Mittwoch, 5. August 2009

Wolfgang Jörg (1934 – 2009)

© Detlef BerentzenAm 27. Juli 2009 verstarb der Maler und Graphiker Wolfgang Jörg. 1934 in Köln geboren, studierte er von 1955 bis 1958 an der Kölner Werkkunstschule in der Klasse für freie Malerei bei Professor Vordemberge. 1958 übersiedelte er nach Westberlin und war bis 1963 Meisterschüler bei Professor Hartmann an der Berliner Hochschule für Bildende Künste. Dort lernte er Erich Schönig, ebenfalls Meisterschüler bei Hartmann, kennen und gründete mit ihm noch während seines Studiums 1961 als „künstlerische Arbeitsgemeinschaft“ die Berliner Handpresse, die sich mit der Herausgabe alter und neuer Texte in Verbindung mit Original-Graphiken einen Namen machte. Ab 1965 folgte eine verdienstvolle Edition von Kinderbüchern mit Original-Handdrucken und seit 1973 die "Reihe Werkdruck" und "Satyren und Launen", sowie "Bücher mit Originallinolschnitten". In den kommenden Jahrzehnten konnte die Berliner Handpresse unter der Leitung von Wolfgang und Ingrid Jörg Autoren wie Ernst Jandl, Sarah Kirsch, Peter Hacks, Günter Kunert, Fritz Rudolf Fries, Helga Königsdorf und Illustratoren wie Klaus Ensikat, Manfred Bofinger, Eva Johanna Rubin, Albrecht v. Bodecker, Ralf Bergner, um nur eine kleine Auswahl von Namen bedeutender Künstler zu nennen, gewinnen. Nicht nur durch die über 250 bibliophilen Kostbarkeiten der Berliner Handpresse, die seinem Wirken zu verdanken sind, wird Wolfgang Jörg allen Buchliebhabern und Freunden des Drucks und der Graphik in ehrender Erinnerung bleiben.
(A.D.)

Freitag, 24. März 2023

BilderBuchKunst

Der Katalog 68 (Frühjahr / Sommer 2023) des Antiquariats der Pirckheimerin Sabine Keune enthält 114 Positionen auf 74 Seiten, darunter bibliophile und rare Titel oder Illustrationen von Manfred Bofinger, Susanne Ehmcke, die Gebr. Grimm oder der Edition Einstein des Pirckheimers Hans Witte).
rechts: 3 der 7 enthaltenen Positionen der Edition Einstein
Der Katalog kann gegen eine Schutzgebühr von 10 € beim Antiquariat Sabine Keune angefordert werden.

Antiquariat Sabine Keune
Kupferstraße 15, 52070 Aachen

Samstag, 11. Oktober 2014

25 Jahre bet

Am Sonnabend, dem 1. November 2014, findet von 12:00 bis 19:00 Uhr im RuDi-Nachbarschaftszentrum Berlin das 25. Berliner Exlibris-Treffen der Deutschen Exlibris-Gesellschaft (DEG) statt. Es wird Gelegenheit zu Tausch und Gespräch geben. Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.
Begleitend wird eine Ausstellung mit Bucheigner-Marken von E. Beitz, D. Olschewski, Xago, O. Premsrtaller, H. Lange, N. Chernetsova, U. Benkel, M. Bofinger, G. Tag, E. und R. Herfurth, O. Volkamer, L. Löhmus, H. Wiese, K. Rödel, A. Raub, C. Hasenohr und B. Göbel-Stiegler gezeigt.


Ausstellung: 3. November - 3. Dezember 2014
 
è RuDi-Nachbarschaftszentrum Berlin
Modersohnstraße 55
10245 Berlin
Tel. 030 - 292 96 03

Montag, 14. Oktober 2013

Struwwelpeter und Struwwelpetriaden

Frau Carola Pohlmann, Leiterin der Kinderbuchabteilung der Staatsbibliothek, begrenzte ihren Vortrag vor den Gästen und Mitgliedern des Berliner Bibliophilen Abend im Haus II der Staatsbibliothek zu Berlin nicht auf das Thema Struwwelpetriaden, sondern gab den Hörern unter diesem Kernthema einen Überblick über die Entwicklung des Kinderbuches seit Ende des 18ten Jahrhunderts unter dem Einfluss von Aufklärung und neuen pädagogischen Konzepten und die daraus resultierende Wirkung des Buches von Heinrich Hoffmann als konsequenteste Umsetzung dieser neuen Auffassungen zum Kinderbuch. Gleichzeitig hatte dieses Buch auch ausserhalb Deutschlands einen großen Einfluss, wobei Frau Pohlmann deutlich machte, wie die Struwwelpeter-Rezeption im englischen Sprachraum zumeist als politische Satire erfolgte.
Im Anschluss konnten die gut 20 Teilnehmer in wichtigen und seltenen Ausgaben von Struwwelpetriaden im Bestand der Staatsbibliothek blättern, angefangen von der Originalausgabe in der zweiten Auflage von 1845 über den Ägyptischen Struwwelpeter (1895), den Swollen-Headed-William (1914) und den Struwwelhitler (in beiden Varianten von 1933 und 1941) bis zum Anti-Struwwelpeter von F. K. Waechter (1970) und der Ausgabe von Manfred Bofinger (1994). Ergänzt wurde die Auswahl durch einige Struwwelpetriaden für Mädchen aus der Sammlung des BBA-Mitglieds Detlef Porth.
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Montag, 8. August 2016

8. August - Internationaler Katzentag

Auf einem Plakat in meiner Buchhandlung heißt es: "Man kann im Leben auf vieles verzichten, aber nicht auf Katzen und Literatur". Nachdem also der Tag des Kusses, der Tag der Berge, der Tag des Kaffees und der Tag des Hosenträgers im Pirckheimer-Blog sträflich ignoriert wurde, muss hier wenigstens der heutige Tag der Katze Erwähnung finden. Dieser Tag kann dann für einen Bücherfreund Grund genug sein, wieder einmal ein Buch aus dem Regal zu ziehen, das von dem Grafiker und Cartoonisten Manfred Bofinger (1941-2006) hervorragend illustrierte wurde - die "Ratschläge für den Katzenfreund" (Neumann-Verlag 1984).
(ad)

Mittwoch, 12. Juli 2023

Speisekarten zum Jahrestreffen

Eine schöne Tradition in der Pirckheimer-Gesellschaft war es, dass die Teilnehmer am Jahrestreffen neben einer Original-Graphik zum Treffen auch eine exklusiv zum Festessen gefertigte Speisekarte mit nach Hause nehmen können.

Diese Speisekarten wurden z.B. von Manfred Bofinger, Matthias Gubig, Albrecht von Bodecker, 2013 von Horst Hussel, 2017 von Rainer Ehrt und 2018 von Hanif Lehmann gestaltet.

Die Abbildung zeigt die von Hans Ticha zum Jahrestreffen 1995 geschaffene Speisekarte zum Jahrestreffen der Pirckheimer-Gesellschaft in Mainz, eine Klappkarte, 20,9x14,8 cm, damals im Offset gedruckt und nicht signiert.