Freitag, 18. November 2016

Lesung mit Ingo Schulze

Ingo Schulze, Ralf Parkner, Konrad Hawlitzki (von links nach rechts), Foto: Dagmar Parkner
Wie jedes Jahr im November trafen sich die Pirckheimer aus Berlin-Brandenburg und deren Gäste, darunter Prof. Dieter Goltzsche, im Antiquariat Brandel, um einem eingeladenen Schriftsteller zu lauschen.
Diesmal nahm uns am 17. November der gebürtige Dresdener Ingo Schulze auf eine amüsante Lesereise durch sein Schaffen. Seine Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt.
(Ralf Parkner)

Dienstag, 15. November 2016

Methusalem-Presse

FUTURA: Eine Schrifttype und ihr Erfolgsgeheimnis

Am 2. November wurde "FUTURA. DIE SCHRIFT.", die erste große Museumsausstellung über den Siegeszug der Schrift von Paul Renner, die bis heute aktuell ist, unter großer Publikumsbeteiligung im Gutenberg-Museum eröffnet. Wer bei der Vernissage nicht dabei war und bisher noch keine Gelegenheit hatte, die Ausstellung zu besuchen, bekommt im Beitrag des SWR in Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz am 31. Oktober 2016 einen kurzen Einblick.

4. Berliner Antiquariatstag

Bereits sieben Tage nach Beendigung der artbook.berlin wird sich die Pirckheimer-Gesellschaft bereits wieder an einer Veranstaltung in Berlin beteiligen und sich zum 4. Berliner Antiquariatstag präsentieren. An dieser Antiquariatsmesse, die von Detlef Thursch ausgerichtet wird, nehmen 29 Aussteller teil, darunter das Antiquariat Ballon & Wurm, Volker Riepenhausen und Riewert Q. Tode, die Pirckheimer-Gesellschaft ist, wie übrigens auch der BBA, das dritte mal dabei. Einige wenige Teilnehmer haben aus Anlass des Berliner Antiquariatstages einen Online-Katalog ins Netz gestellt, der hier einzusehen ist.
Pirckheimer und BBA auf dem 3. Berliner Antiquariatstag 2012:
Konrad Hawlitzki, Manfred Funke, Abel Doering, Foto © R.F. Meyer
Antiquariatstag: 27. November (1. Advent) von 11 bis 18 Uhr

Hotel Ellington
Berlin, Nürnberger Straße

Montag, 14. November 2016

... lieber lesen


Die Abenteuer von Vater und Sohn kennt wohl jeder von uns. Der Plauener Erich Ohser "e.o.plauen" hat sie zwischen 1934 und 1937 gezeichnet. Wir freuen uns, dass wir seine Geschichten mit Unterstützung des e.o.plauen-Hauses verwenden dürfen. In Zukunft werden Schulklassen bei SachsenDruck nicht nur live erleben, wie Bücher hergestellt werden. Sie können sich auch selbst im Drucken üben, zum Beispiel mit der Geschichte vom Vater, der losgeschickt wurde, den Sohn zum Essen zu holen ...
(SachsenDruck)

Futura. Die Schrift

Das Gutenberg-Museum zeigt die erste Museums-Ausstellung in Deutschland über eine Schrift, die die Zukunft bereits in ihrem Namen trägt!
Wie eine typische deutsche Schrift, die den Zeitgeist der Avantgarde der zwanziger Jahre fasste, bis heute einen internationalen Siegeszug antreten konnte: Von Frankfurt bis in die Sphären des Kosmos verfolgt die Ausstellung die Entstehung und die Wege der Verbreitung der FUTURA einmal rund um den Globus – mit Stationen in internationalen Metropolen bis hinauf auf den Mond. Gezeigt werden bedeutsame Originale (Entwurfszeichnungen, Schriftmuster, Setzkästen, Drucksachen) u.a. von Paul Renner, Hans Leistikow, Kurt Switters, Otto Neurath, Jean Carlu, Herbert Bayer, Ladislav Sutnar, Paul Rand. Wie keine andere Schrift hat Paul Renners „Futura“ Vorstellungen von Modernität und Zukunft geprägt. Sie war die einzige Groteskschrift, die in allen Figuren, Graden und Garnituren geschnitten und produziert wurde. Geschaffen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre, trat die Schrift zunächst in Deutschland, dann aber schnell international einen wahren Siegeszug an.

Ausstellung: 3. November 2016 - 30. April 2017

è Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz

Der Zauberer klaut Essen

Matagalpa Graphik-Kalender 2017,
Ingrid Rivera, Mico Brujo robando comida
Unter diesem Titel findet die diesjährige Ausstellung des Projekts Künstler-Druckwerkstatt Matagalpa/Nicaragua statt, welches seit Jahren durch den Buchkünstler Eckhard Froeschlin betreut wird.
Der Ausstellungstitel bezieht sich auf einen der Farbholzschnitte im neuen Graphik-Kalender Leyendas de mi País - Märchen und Legenden aus Nicaragua, der in der Ausstellung gezeigt und angeboten wird.
Die in Matagalpa bisher entstandenen originalgraphischen Künstlerbücher sind der Schwerpunkt der Ausstellung, die damit in der Zentralbibliothek Wuppertal-Elberfeld bestens untergebracht ist. Neben Kalender und Künstlerbüchern werden auch eine große Anzahl Radierungen und Holzschnitte aus dem Projekt gezeigt.

Eröffnung: 17. November 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 17. November 2016 - 21. Januar 2017

Stadt Wuppertal | Stadtbibliothek

Samstag, 12. November 2016

Annette Vogel

Heute konnten im Pirckheimer-Archiv die Exemplare 45 und 47 einer Graphik und die Speisekarten eingestellt werden, welche traditionsgemäß zu jedem Jahrestreffen gestaltet und die exklusiv nur an die Teilnehmer des Jahrestreffens ausgereicht werden. 2016 übernahm die Ausfertigung die Münchener Pressendruckerin Annette Vogel (Vogelpresse).
Ralf Wege schrieb zur Graphik, einem Farblinolschnitt, in den Marginalien 213: "Darauf könnte sich der typische (?) Pirckheimer entdecken: Der Sammler (Fuchs), der seinem Erzfeind (Hase) nichts tut, da er nur Augen für die »servierten« Bücher hat. Vielleicht verweist die Grafik auch hintergründig auf die Haltung der Öffentlichkeit (kläffender Hund), für die Sammler »Verrückte« sind."

Katalog Herbst 2016

Auf 80 Seiten werden 62 Positionen aus Kunst Literatur und Autographen mit ausführlichen Beschreibungen und durchweg farbig illustriert angeboten, bearbeitet von Ricarda Lingner und gestaltet von Markéta Cramer von Laue.
Darunter so bedeutende Titel wie eine Radierung von Max Beckmann, ein Widmungsexemplar der 48. Ausstellung von Lion Feininger mit einem Holzschnitt des Künstlers, verschiedene Positionen von Georg Grosz, darunter "Ecce Homo", Malik Berlin 1923 und Majakowskis "ПРО ЭТО" mit Illustrationen von Rodtschenko, Gosidat Moskau 1923 (Abb.), sowie mehrere Aquarelle von Oskar Schlemmer.

è Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Freitag, 11. November 2016

Die Ästhetik des Widerstandes

Foto © Ralph Aepler
Der Pirckheimer Jens-Fietje Dwars stellte heute Abend Peter Weiss und sein Buch "Die Ästhetik des Widerstandes" anlässlich des 100. Geburtstages des Autors vor. Jens-Fietje Dwars bekam den Grimme Preis 2004 für den Film "Der Unzugehörige" über Peter Weiss und schrieb 2007 "Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss: Eine Biografie".
Der Thüringer Autor Jens-Fietje Dwars ist freier Autor und Ausstellungsmacher aus Jena. Edition Ornament oder die Thüringer Literaturzeitschrift "Palmbaum" oder ein Film über Johannes R. Becher sind nur einige Beispiele seiner Arbeit.

Rahmenprogramm zur artbook.berlin 2016

bitte anklicken und durch einen weiteren Klick vergrößern!

Donnerstag, 10. November 2016

Die Silberbibliothek Albrechts von Preußen

Die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte veranstaltet gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Thorn/Torun (Polen) das Wissenschaftliche Kolloquium zur Silberbibliothek Albrechts von Preußen (1545 - 1562).
Das Kolloquium ist zugleich Vorbereitung auf  eine Sonderausstellung "Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg"
In Europa übernahm das Herzogtum Preußen 1525 als erstes Territorium den evangelischen Glauben. Markantes Zeugnis dafür ist die wertvolle Silberbibliothek Herzog Albrechts von Preußen. Zwölf der 15 überlieferten Bände befinden sich heute in der Universitätsbibliothek in Thorn/Torun. Es handelt sich um religiöse Schriften, die der Herzog um 1550 von hervorragenden Goldschmieden mit silbernen Einbänden versehen ließ, darunter z.B. Luthers Bibelübersetzung von 1534 und seine Auslegung der Briefe und Evangelien des Neuen Tes­taments von 1544; ein Silberschatz, der die Rolle der Reformation für den preußischen Staat verkörperte.
Mit der Silberbibliothek tritt ein weltweit einzigartiges Zeugnis der Renaissancekultur erstmals ins Zentrum eines interdisziplinären Forschungsgesprächs. Exemplarisch lässt sich an diesem Silberschatz die europäische Vernetzung der Welt in der Vormoderne entfalten.

Kolloquium: 8. Dezember 2016
Ausstellung: 8. September 2017 bis 21. Januar 2018

Faltblatt zum Kolloquium

Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14460 Potsdam

Klang der Sphären

Die Einladungen zur Eröffnung der Ausstellung „Klang der Sphären“ am kommenden Mittwoch sind gedruckt und verteilt. Rund 500 Exemplare sind auf den Weg zu Freunden von Kultur, Grafik, Malerei, Fotografie und schönen Büchern. Vielen Dank an die Künstler Viktoria Veil und Alexander Suslow, die das Bildmaterial dafür zur Verfügung gestellt haben sowie an die Druckwerkstatt, die nicht nur die Einladungsflyer sondern auch das Plakat zur Ausstellung gefertigt hat. An dieser Stelle ebenso ein Dankeschön an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg als Kooperationspartner, ohne dessen Unterstützung der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" eine so umfangreiche Ausstellung nicht auf die Beine stellen könnten.
Wer die Werke nicht nur auf Flyer und Plakat sehen will, kommt am 16. November um 19 Uhr ins Literaturhaus Magdeburg. Die Künstler werden auch dort sein.
(Ralf Wege)

Vernissage: 16. November 2016
Ausstellung: 16. November 2016 - Februar 2017

Literaturhaus Magdeburg, Thiemstraße 7

Subskriptionsangebot Leipziger Bibliophilen-Abend

Der langjährige Verleger unserer Drucke Herbert Kästner hat seine erfolgreiche Tätigkeit für den Leipziger Bibliophilen-Abend beendet. Für die künftige Publikationstätigkeit konnten wir als neuen Herausgeber den ehemaligen Literaturredakteur des MDR, Michael Hametner gewinnen. Mit seinem hohen literarischen Anspruch und seinen Kontakten zu Schriftstellern und Künstlern ist er prädestiniert, das Niveau bibliophiler Editionen des LBA fortzuführen. Die einmalige limitierte Auflage von 120 Exemplaren (davon 30 als Vorzugsausgabe) wird beibehalten, sämtliche Drucke werden weiterhin nur mit signierten Originalgrafiken ausgestattet und nummeriert. Selbstverständlich werden auch in Zukunft alle Drucke sorgfältig gestaltet und mit hochwertigen Materialien hergestellt.
Zur Leipziger Buchmesse 2017 beginnt die neue Reihe unter dem Titel »Paradiesische Dialoge«. Im Band 1 erscheinen unveröffentlichte Lyrik und Liedtexte von Hans-Eckhard Wenzel mit Grafiken von Johannes Heisig. Beiliegen wird eine CD mit neuen Liedern von Wenzel.
unter Verwendung eines Fotos © Gaby Waldek
Im Herbst 2017 erscheinen als Band 2 Lyrik und Prosatexte von Anja Kampmann mit Grafiken des Leipziger Künstlers Frank Berendt. Die weiteren Drucke sind in der konkreten Planung, die Ankündigungen für Band 3 und Band 4 (Erscheinungsjahr 2018) erfolgen Anfang 2017.
Bezüglich der Preise für die kommenden Ausgaben werden Sie davon profitieren, dass ein Großteil der Kosten durch ehrenamtliche Tätigkeit abgedeckt wird. Der Preis setzt sich aus den reinen Herstellungskosten zusammen und wird sich auch in Zukunft auf dem gleichen vergleichsweise niedrigen Stand bewegen wie bei den bisherigen Ausgaben. Für die Vorzugsausgabe gibt es leider keine freien Subskriptionsplätze mehr, für die Normalausgabe sind altersbedingt einige Plätze frei geworden.
Bei Interesse schreiben Sie an den LBA, Haus des Buches, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig oder schicken eine E-Mail.
(Thomas Glöß)

Mittwoch, 9. November 2016

Lust, Instinkt und Spürsinn

In der »Weltbühne« eine Instanz: Lothar Langs Kunstkritiken in einem Buch
zum Lesen der Rezension von Klaus Bellin im ND vom 9.11.2016 bitte anklicken
Lothar Lang: Begegnung und Reflexion. Kunstkritik in der Weltbühne.
Hg. von Elke Lang,
Quintus Verlag, 246 S., geb., 20 €

Ludwig Meidner

Die Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar der Pirckheimer-Gesellschaft lädt zu einem Vortragsabend ein. Hans-Joachim Prenzel stellt den Maler und Graphiker Ludwig Meidner, einen der Meister des Expressionismus, vor.
Gäste sind herzlich willkommen.

Donnerstag, 17. November 19:00 - 22:00

Hotel Krone Hirschberg - Großsachsen
Landstraße 9-11, 69493 Großsachsen

Dienstag, 8. November 2016

Artur Henne – Exlibris und Gebrauchsgrafik in Dresden

Artur Henne, 1887 in Dresden geboren, absolvierte 1902 die Kunstgewerbevorschule in Dresden, betätigte sich zwei Jahre im Kunstgewerbe, besuchte 1905 bis 1908 die Kunstgewerbeschule Dresden, wo er Theater-Malerei bei Prof. Donadini studierte, sowie 1908  bis  1912 die Kunstakademie Dresden als Meisterschüler Eugen Brachts, die er 1912 mit der silbernen Medaille abschloß.
Sein Atelier wurde am 13. Februar 1945 total ausgebombt und er lebte seitdem in Liebstadt, wo er 1963 verstarb.  Sein Exlibris-Schaffen zwischen 1913 und 1945 ist geprägt von seiner Heimatstadt Dresden und spiegelt den bürgerlichen Querschnitt der städtischen Gesellschaft wider.
Das nun vorliegende Werkverzeichnis der Exlibris und Gebrauchsgrafik zeigt das in besonders konzentrierter Form.

ARTUR HENNE – Exlibris und Gebrauchsgrafik in Dresden
Herausgeber: Alexander Atanassow
Einleitung: Dr. Wolfgang Hönle
308 Seiten, 266 Abbildungen, 13 x 21 cm
Festeinband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-9815797-1-0
24,95 €

"Bücherkinder" im Brandenburger Kurier

Montag, 7. November 2016

5. artbook.berlin

In wenigen Tagen öffnet zum fünften mal für 3 Tage die artbook.berlin ihre Tore und auch die Pirckheimer-Gesellschaft wie auch der Berliner Bibliophilen Abend sind wie gewohnt bei dieser wichtigen Künstlerbuchmesse wieder dabei.
Inzwischen gibt es einige Informationen zum geplanten Begleitprogramm, welches diesmal auch durch Pirckheimer mitgestaltet wird. So ist mit den Brandenburger "Bücherkindern" eine Aktion mit Buntstiften und Graphiken von Klaus Ensikat geplant. Und es wird am Sonnabend um 16 Uhr eine Lesung mit Matthias Gubig zu "Sprachbilder und Bildersprache - Grafisch-typografisches Spiel in zwei Büchern" der Edition Spätdruck geben. Dabei wird er auch das neue Tempi-Buch des Veranstalters corn.elius brändle zeigen und kommentieren. An einem zweiten Projekt arbeitet dieser noch – zum Buch "Bestdeutsch, Wörter und Unwörter der Jahre 1990 bis 2003" soll ein Folgeband für die Jahre 2004 bis 2015 entstehen.
Liebhaber der Schwarzen Kunst sowie alle Bücher- und Graphikfreunde können auf drei interessante Tage gespant sein.

Weiter Informationen durch Klick auf den Ausriss.

Messe: 18. - 20. November 2016

Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, Berlin Kreuzberg

Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft in der Pirckheimer-Gesellschaft an Herbert Kästner übergeben

Der Leipziger Bücher- und Grafiksammler Herbert Kästner wurde anlässlich seines 80. Geburtstages zum Ehrenmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft ernannt. Die Ehrenmitglieds-Urkunde überreichte der Pirckheimer-Vorsitzende Ralph Aepler am heutigen Montag, 7. November, im Rahmen eines Empfangs im Leipziger Hotel „Fürstenhof“.
Als Gäste waren neben dem gesamten Pirckheimer-Vorstand unter anderen Dr. Thomas Glöß anwesend, Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen-Abends, der Typograf Prof. Gert Wunderlich, der Grafiker Egbert Herfurth, der Verleger Elmar Faber, der Schriftsteller Prof. Helmut Richter sowie weitere langjährige Weggefährten von Herbert Kästner.
Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt die Pirckheimer-Gesellschaft Herbert Kästners „langjährige außerordentlichen Verdienste um die Entwicklung der Bibliophilie in Deutschland, sein unermüdliches Wirken für die Pirckheimer-Gesellschaft und seinen wegweisenden und tatkräftigen Einsatz im Redaktionskollegium der Marginalien.
Herbert Kästner ist seit 1972 Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft. 1980 wurde er in den Vorstand der Leipziger Pirckheimer-Gruppe gewählt und übernahm die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden, ab 1988 des Vorsitzenden. Am 1. August 1990 schlug Herbert Kästner die (Wieder-)Gründung des Leipziger Bibliophilen Abends vor, die am 8. Januar 1991 erfolgte. Als Förderer der Buchkunst, überzeugter Freund des Buches und der Grafik engagiert sich Herbert Kästner weiterhin in der Pirckheimer-Gesellschaft. Als Mitglied des Redaktionskollegiums der Mitglieder-Publikation „Marginalien“ prägt er bis heute das Gesicht der Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, die die Pirckheimer-Gesellschaft viermal im Jahr herausgibt.
(Ralf Wege)