Mittwoch, 23. November 2016

Ein Augen-Blick zurück

Am Freitag gibt es in der Werkstatt der Tabor Presse das jährliche Treffen der Freunde dieser Druckwerkstatt. Wie in jedem Jahr wird das Beste aus der Jahresproduktion, sowie den aktuellen Grafik-Kalender vorgestellt.

25. November 2016, 19 - 22 Uhr

è Tabor Presse Berlin
Taborstr.22
10997 Berlin

Dienstag, 22. November 2016

Common Sense 2016

Ulrich Tarlatt, Holzschnitt - “all right, we go outside where God can see us better“ (alexis zorba)

COMMON SENSE
2016

Almanach für Kunst & Literatur
herausgegeben von Ulrich Tarlatt

Peter Angermann
Christian Ludwig Attersee
Michael Augustin
Jean Pierre Bourquin
Jürgen Brodwolf
Joachim Brohm
Felix Droese
Elke Erb
Moritz Götze
Peter Härtling
Ottmar Hörl
Uwe Kolbe
Angela Krauß
Christian Lehnert
Volker Lehnert
Michael Lentz
Friederike Mayröcker
Christoph Meckel
Klaus Merz
Massimo Nota
Marion Poschmann
Kevin A. Rausch
Eun Nim Ro
Hans Scheib
Julia Schmidt
Lutz Seiler
Ulrich Tarlatt
Timm Ulrichs
Thomas Virnich
Jerry Zeniuk
Bernd Zimmer
Ulrich Tarlatt
edition augenweide
Dürerring 12
06406 Bernburg

Erasmus MMXVI

Katharina Wolff entwarf eine neue Schrifttype «Erasmus MMXVI». Die Schriftgestalterin hatte sich an einem 500 Jahre alten Vorbild orientiert: an der Antiqua von Johannes Froben, dem Basler Drucker von Erasmus von Rotterdams Übersetzung des Neuen Testaments von 1516. Für die Kursivschrift diente die Handschrift des Humanisten als Vorbild. «Erasmus MMXVI» verkörpert somit die historische Schwelle des Übergangs von der Handschrift zum Buchdruck.
Wolff ist seit dem Jahr 2000 an der Schule für Gestaltung Basel und seit 2006 an der Zürcher Hochschule der Künste Dozentin. Ihre Schrift bezieht sich auf die Renaissance, die Renaissance wiederum bezieht sich auf die Antike, in der die Großbuchstaben des lateinischen Alphabets entstanden, das bis heute die Grundlage unseres Schriftsystems bildet. «Ein E bleibt ein E, der Rest ist Style», sagt die seit 25 Jahren in Basel lebende Amerikanerin und Schweizerin. So gesehen, ist jede neue Schrift ein Revival, eine Wiederbelebung der festen Formen der Buchstaben von A bis Z.
Alle Buchstaben von «Erasmus MMXVI» hat Wolff von Hand entworfen, denn den Charakter eines Buchstabens nehme man erst richtig wahr, wenn man ihn von Hand zeichne, sagt die Verfechterin der Kalligrafie.
Mit den einzelnen Buchstaben ist es noch nicht getan – sie müssen auch zusammenpassen, gut nebeneinanderstehen. «Bei der Schriftgestaltung muss man den einzelnen Baum in den Blick nehmen, aber auch den ganzen Wald», erklärt Wolff diesen Spagat. Wenn sich ein Buchstabe verändert, verändern sich auch alle anderen, die daneben stehen. Der Duktus einer Schrift geht über das einzelne Zeichen hinaus, verbindet die Buchstaben in einem dezenten Rhythmus. Die Formen von O und N hat Wolff im Verlauf der Entwicklung von «Erasmus MMXVI» besonders stark modifiziert. Jeder Buchstabe verlangt unzählige Entscheidungen.
Der Schriftdesigner Daniel Lanz übernahm die Digitalisierung und Zurichtung der Schriftzeichen. Bei der Zurichtung wird der beste Abstand der einzelnen Buchstaben und Satzzeichen und Wörter zueinander bestimmt – viel Feinarbeit steckt dahinter.
Der Beruf des Schriftenmalers ist inzwischen fast ausgestorben, doch die Schriftgestaltung ist lebendiger denn je, nicht zuletzt in der Schweiz. Viele Gestalter entwickeln ihre Schriften heute von Beginn an digital. Auf die Frage: «Warum brauchen wir eigentlich noch mehr Schriften?» reagiert die Designerin belustigt: «Sie könnten genauso gut fragen: Warum brauchen wir immer neue Musik?»
Die Schrift kann hier heruntergeladen werden, um sie in das eigene Schreibprogramm zu integrieren.

Die Ausstellung "ERASMUS MMXVI – Schrift als Sprengstoff" wurde von Ende Mai bis Ende September 2016 im Museum für Geschichte Basel gezeigt.

Montag, 21. November 2016

das war die artbook.berlin 2016

Ein halbes Jahrzehnt artbook.berlin! Es haben sich Traditionen herausgeschält, Fehler der Anfangszeit wurden beseitigt und die künstlerische Qualität der gesamten Ausstellung befindet sich auf hohem Niveau.
Sicher gilt es für die Veranstalter noch immer Dinge zu verbessern, was aber am derzeitigen Ausstellungsort, dem Bethanien in Kreuzberg, ein Ort, der ansonsten sehr geeignet erscheint für die Messe, kaum zu lösen ist. Es fehlen Öffentlichkeit, Übersichtlichkeit, Möglichkeit der Zahlung mit Plastikgeld ...
Wenn auch leider zu wenig besucht, ist auf jeden Fall das erweiterte Rahmenprogramm hervorzuheben, zu nennen sind beispielhaft die Lesungen und Auftritte von Petrus Akkordeon, Sabine Theumer mit André Schinkel, Uwe Warnke zu Ottfried Zielke, ‹usus›, Matthias Gubig und natürlich die Mazzoka Show, illustrierte Musik von Osteuropa nach Westamerika. Nicht zu vergessen, die zwar auch kaum besuchte, aber stark beachteten Brandenburger Bücherkinder mit einer Kunstaktion gemeinsam mit Klaus Ensikat.
Das Gezeigte war durchweg interessant und sehenswert - hier stellte sich hochwertige Buchkunst, Illustration, Text und Arbeit mit dem Papier von seiner besten Seite vor. Lobend zu erwähnen, dass es dem Veranstalter wieder gelang, eine anspruchsvolle künstlerische Auswahl an Teilnehmern zusammen zu bringen und auf rein handwerkliches ohne künstlerischen Belang zu verzichten. So fiel es kaum auf, dass von wichtigen Buchkünstlern, auf der letzten Messe noch zu finden, der einen oder die andere fehlte - das Angebot war auch so kaum überschaubar. Unter den Ausstellern fanden sich auch Pirckheimer und viele Freunde dieser Gesellschaft und so konnte man vieles erfahren, was an künftigen Projekten im Raum steht, so von Marc Berger, Hanfried Wendland, Wolfgang Grätz und P.J. Moosbrugger, von Rainer Ehrt, augen:falter, der Tabor-Presse, Christian Ewald, Barbara Beisinghoff oder Henry Günther: ein unmögliches Unterfangen, alle zu nennen. Unter den Besuchern u.a. Xago, Richard Pietraß, Felix M. Furtwängler, die Pirckheimer Gerhard Rechlin, miley, Albrecht v. Bodecker, Helmut Mayer, Konrad Hawlitzki, Ulrich Goerdten und und und, einen kleinen Eindruck erhält man in der Fotostrecke auf Facebook, zu erreichen durch Klick auf eine der Abbildungen.
Der BBA und die Pirckheimer waren wieder mit einem eigenen Stand vertreten, letzteren betreute Till Schröder, Abel Doering, Ralph Aepler und Jutta Osterhof, immer auch im Kontakt nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu anderen Ausstellern, um die Attraktivität und die Öffentlichkeit der Pirckheimer-Gesellschaft zu fördern, Interesse an den Pirckheimern und ihrer Arbeit / ihrem Hobby zu wecken und es konnten, vor allem durch Ralph Aepler, auch ganz konkret Wege für eine, für alle lohnende, Zusammenarbeit abgesteckt werden.
Drei Tage und trotzdem zu wenig Zeit für Gespräche, trotzdem zu wenig Zeit, sich mit allen Exponaten gründlich zu beschäftigen. Aber die 6. artbook.berlin wird kommen!
(ad)

Trude Royal

Zeichnung von Andryczuk & Sauter
TRUDE ROYAL: DIE VERSCHWÖRUNG DER PFANNKUCHEN
Abbildungen, Berichte, Briefe, Dialoge, Dokumente, Dramen, Fund-Poesie, Gedichte, Interviews, Korrespondenzen, Kurzstücke, Listen, Märchen, Monologe, Notizen, Originalarbeiten, Prosa, Protokolle, Radioarbeiten, Spam, Zitate.
Fritz Sauter: Notiz
Fritz Sauter & Hartmut Andryczuk - TRUDE ROYAL
72 Seiten einer Korrespondenz, unterteilt in 5 Kapiteln mit zusätzlichen 20 Originalarbeiten.
Hybriden-Verlag 2016
Reihe: Bookart
Auflage: 30 Exemplare
750 €

Kinder kolorieren ...

Auf der artbook.berlin kolorierten die Bücherkinder Brandenburg unter zurückhaltender Anleitung durch Armin Schubert und den Grafiker Dietmar Block eine Graphik von Klaus Ensikat. Die teilweise überraschenden Ergebnisse können durch Klick auf die Abb. aufgerufen werden.

Ulrich Woelk - Eliza

„Eliza ist gewissermaßen die Mutter aller Chatbots. Erschaffen hat sie vor 50 Jahren der deutsch-amerikanische Informatiker Joseph Weizenbaum – ein Pionier auf dem Gebiet der Erforschung künstlicher Intelligenz. Weizenbaum wollte mit Eliza zeigen, wie sich menschliche Sprache formalisieren und digital verarbeiten lässt, allerdings war ihm die Wirkung seiner eigenen Schöpfung schnell suspekt. Nicht wenige ahnungslose Testpersonen waren am Ende ihrer »Therapeu-tengespräche« nämlich fest davon überzeugt, sich per Tastatur tatsächlich mit einem sensiblen und verständnisvollen Doktor ausgetauscht zu haben: Sie fühlten sich verstanden und offenbarten dem vermeintlichen Arzt intimste Details ihres Seelenlebens.“ 
(Ulrich Woelk)
Erstveröffentlichter Text von Woelk über Sprachassistenten und Sprachroboter mit Zeichnungen und Handschriften von Hartmut Andryczuk. Textheft von Woelk separat.
Beidseitig gestaltetes Leporello mit Coverbemalung. Buch im Schuber.
Reihe: Bookart
Auflage: 7 Exemplare
650 €

Sonntag, 20. November 2016

artbook.berlin 2016 (3)

Abel Doering (links), Till Schröder am Pirckheimer-Stand hinter der widukind presse
Hier nun einige, gestern von Armin Schubert aufgenommene Bilder von der Veranstaltung der Bücherkinder Brandenburg, die auf der artbook.berlin 2016 die Gelegenheit erhielten, Drucke einer Graphik von Klaus Ensikat zu kolorieren, was im Anschluss durch den Künstler gewürdigt wurde.
Und die Fotos vom letzten Tag der artbook.berlin stehen jetzt auch auf Facebook zur Verfügung, siehe hier.

Samstag, 19. November 2016

artbook.berlin 2016 (2)

Klaus Ensikat, Ralph Aepler, Armin Schubert
Die Bilder des zweiten Tages der artbook.berlin sind online - bitte auf eines der Fotos klicken ...
In Kürze wird es hier auch einen kleinen Bericht über die artbook.berlin geben.
Matthias Gubig

Freitag, 18. November 2016

artbook.berlin 2016 (1)

Hier schon einmal eine unselektierte, unbearbeitete und unkommentierte Folge von Impressionen der 5. artbook.berlin. Durch Klick auf die Abb. können Fotos des ersten Tages dieser Messe aufgerufen werden, aufgenommen von Ralph Aepler und Abel Doering.

Lesung mit Ingo Schulze

Ingo Schulze, Ralf Parkner, Konrad Hawlitzki (von links nach rechts), Foto: Dagmar Parkner
Wie jedes Jahr im November trafen sich die Pirckheimer aus Berlin-Brandenburg und deren Gäste, darunter Prof. Dieter Goltzsche, im Antiquariat Brandel, um einem eingeladenen Schriftsteller zu lauschen.
Diesmal nahm uns am 17. November der gebürtige Dresdener Ingo Schulze auf eine amüsante Lesereise durch sein Schaffen. Seine Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt.
(Ralf Parkner)

Dienstag, 15. November 2016

Methusalem-Presse

FUTURA: Eine Schrifttype und ihr Erfolgsgeheimnis

Am 2. November wurde "FUTURA. DIE SCHRIFT.", die erste große Museumsausstellung über den Siegeszug der Schrift von Paul Renner, die bis heute aktuell ist, unter großer Publikumsbeteiligung im Gutenberg-Museum eröffnet. Wer bei der Vernissage nicht dabei war und bisher noch keine Gelegenheit hatte, die Ausstellung zu besuchen, bekommt im Beitrag des SWR in Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz am 31. Oktober 2016 einen kurzen Einblick.

4. Berliner Antiquariatstag

Bereits sieben Tage nach Beendigung der artbook.berlin wird sich die Pirckheimer-Gesellschaft bereits wieder an einer Veranstaltung in Berlin beteiligen und sich zum 4. Berliner Antiquariatstag präsentieren. An dieser Antiquariatsmesse, die von Detlef Thursch ausgerichtet wird, nehmen 29 Aussteller teil, darunter das Antiquariat Ballon & Wurm, Volker Riepenhausen und Riewert Q. Tode, die Pirckheimer-Gesellschaft ist, wie übrigens auch der BBA, das dritte mal dabei. Einige wenige Teilnehmer haben aus Anlass des Berliner Antiquariatstages einen Online-Katalog ins Netz gestellt, der hier einzusehen ist.
Pirckheimer und BBA auf dem 3. Berliner Antiquariatstag 2012:
Konrad Hawlitzki, Manfred Funke, Abel Doering, Foto © R.F. Meyer
Antiquariatstag: 27. November (1. Advent) von 11 bis 18 Uhr

Hotel Ellington
Berlin, Nürnberger Straße

Montag, 14. November 2016

... lieber lesen


Die Abenteuer von Vater und Sohn kennt wohl jeder von uns. Der Plauener Erich Ohser "e.o.plauen" hat sie zwischen 1934 und 1937 gezeichnet. Wir freuen uns, dass wir seine Geschichten mit Unterstützung des e.o.plauen-Hauses verwenden dürfen. In Zukunft werden Schulklassen bei SachsenDruck nicht nur live erleben, wie Bücher hergestellt werden. Sie können sich auch selbst im Drucken üben, zum Beispiel mit der Geschichte vom Vater, der losgeschickt wurde, den Sohn zum Essen zu holen ...
(SachsenDruck)

Futura. Die Schrift

Das Gutenberg-Museum zeigt die erste Museums-Ausstellung in Deutschland über eine Schrift, die die Zukunft bereits in ihrem Namen trägt!
Wie eine typische deutsche Schrift, die den Zeitgeist der Avantgarde der zwanziger Jahre fasste, bis heute einen internationalen Siegeszug antreten konnte: Von Frankfurt bis in die Sphären des Kosmos verfolgt die Ausstellung die Entstehung und die Wege der Verbreitung der FUTURA einmal rund um den Globus – mit Stationen in internationalen Metropolen bis hinauf auf den Mond. Gezeigt werden bedeutsame Originale (Entwurfszeichnungen, Schriftmuster, Setzkästen, Drucksachen) u.a. von Paul Renner, Hans Leistikow, Kurt Switters, Otto Neurath, Jean Carlu, Herbert Bayer, Ladislav Sutnar, Paul Rand. Wie keine andere Schrift hat Paul Renners „Futura“ Vorstellungen von Modernität und Zukunft geprägt. Sie war die einzige Groteskschrift, die in allen Figuren, Graden und Garnituren geschnitten und produziert wurde. Geschaffen in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre, trat die Schrift zunächst in Deutschland, dann aber schnell international einen wahren Siegeszug an.

Ausstellung: 3. November 2016 - 30. April 2017

è Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz

Der Zauberer klaut Essen

Matagalpa Graphik-Kalender 2017,
Ingrid Rivera, Mico Brujo robando comida
Unter diesem Titel findet die diesjährige Ausstellung des Projekts Künstler-Druckwerkstatt Matagalpa/Nicaragua statt, welches seit Jahren durch den Buchkünstler Eckhard Froeschlin betreut wird.
Der Ausstellungstitel bezieht sich auf einen der Farbholzschnitte im neuen Graphik-Kalender Leyendas de mi País - Märchen und Legenden aus Nicaragua, der in der Ausstellung gezeigt und angeboten wird.
Die in Matagalpa bisher entstandenen originalgraphischen Künstlerbücher sind der Schwerpunkt der Ausstellung, die damit in der Zentralbibliothek Wuppertal-Elberfeld bestens untergebracht ist. Neben Kalender und Künstlerbüchern werden auch eine große Anzahl Radierungen und Holzschnitte aus dem Projekt gezeigt.

Eröffnung: 17. November 2016, 19 Uhr
Ausstellung: 17. November 2016 - 21. Januar 2017

Stadt Wuppertal | Stadtbibliothek

Samstag, 12. November 2016

Annette Vogel

Heute konnten im Pirckheimer-Archiv die Exemplare 45 und 47 einer Graphik und die Speisekarten eingestellt werden, welche traditionsgemäß zu jedem Jahrestreffen gestaltet und die exklusiv nur an die Teilnehmer des Jahrestreffens ausgereicht werden. 2016 übernahm die Ausfertigung die Münchener Pressendruckerin Annette Vogel (Vogelpresse).
Ralf Wege schrieb zur Graphik, einem Farblinolschnitt, in den Marginalien 213: "Darauf könnte sich der typische (?) Pirckheimer entdecken: Der Sammler (Fuchs), der seinem Erzfeind (Hase) nichts tut, da er nur Augen für die »servierten« Bücher hat. Vielleicht verweist die Grafik auch hintergründig auf die Haltung der Öffentlichkeit (kläffender Hund), für die Sammler »Verrückte« sind."

Katalog Herbst 2016

Auf 80 Seiten werden 62 Positionen aus Kunst Literatur und Autographen mit ausführlichen Beschreibungen und durchweg farbig illustriert angeboten, bearbeitet von Ricarda Lingner und gestaltet von Markéta Cramer von Laue.
Darunter so bedeutende Titel wie eine Radierung von Max Beckmann, ein Widmungsexemplar der 48. Ausstellung von Lion Feininger mit einem Holzschnitt des Künstlers, verschiedene Positionen von Georg Grosz, darunter "Ecce Homo", Malik Berlin 1923 und Majakowskis "ПРО ЭТО" mit Illustrationen von Rodtschenko, Gosidat Moskau 1923 (Abb.), sowie mehrere Aquarelle von Oskar Schlemmer.

è Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Freitag, 11. November 2016

Die Ästhetik des Widerstandes

Foto © Ralph Aepler
Der Pirckheimer Jens-Fietje Dwars stellte heute Abend Peter Weiss und sein Buch "Die Ästhetik des Widerstandes" anlässlich des 100. Geburtstages des Autors vor. Jens-Fietje Dwars bekam den Grimme Preis 2004 für den Film "Der Unzugehörige" über Peter Weiss und schrieb 2007 "Und dennoch Hoffnung. Peter Weiss: Eine Biografie".
Der Thüringer Autor Jens-Fietje Dwars ist freier Autor und Ausstellungsmacher aus Jena. Edition Ornament oder die Thüringer Literaturzeitschrift "Palmbaum" oder ein Film über Johannes R. Becher sind nur einige Beispiele seiner Arbeit.