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Samstag, 26. September 2026

»Mein* Morgenstern« in Oldenburg


Die Ausstellung »Mein* Morgenstern« macht nach der Druckwerkstatt Mosbach Station in Oldenburg.

Mein Morgenstern – Von Hand geschöpft, gesetzt, gedruckt, gebunden. Die Wanderausstellung des Verein für die Schwarze Kunst und dem MDE präsentiert sich Dank dem Engagement der Mitarbeiter der Landesbibliothek Oldenburg hoch im Norden.

25. September – 30. Oktober 2026

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, Oldenburg

Dienstag, 5. Mai 2026

„Mein Morgenstern“ und MDE-Tagung in München

Mein Morgenstern – Von Hand geschöpft, gesetzt, gedruckt, gebunden. Die Wanderausstellung des Verein für die Schwarze Kunst präsentiert die über 20 Varianten der Einbandkunst in München.

Initiert und kuratiert wird sie von Ulrich Widmann (Meister der Einbandkunst – Internationale Vereinigung e.V. (MDE)) und Willi Beck (Verein für die Schwarze Kunst e.V.) speziell für den Nachwuchs der Meisterschule in München und für die interessierte Öffentlichkeit.
Ausstellungs- und Tagungsort BSZ Alois Senefelder
Zusammen mit dem Bund Deutscher Buchbinder findet einleitend unter dem Motto „INNOVATION – MOTIVATION – TRADITION – TRANSFORMATION“ die MDE-Tagung 2026 in München statt.
Die Einbandkunst ist vielseitig, steht immer im Spannungsfeld zwischen Idee, Technik, Material und den eigenen Fähigkeiten.

MDE/BDB-Tagung: 15./16. Mai 2026 
Ausstellung: 15. Mai - 19. Juni 2026

Meisterschule Buchbindehandwerk Alois Senefelder
München

Sonntag, 1. März 2026

MDE Rundbrief 2025

Der MDE Rundbrief 2025 enthält neben den wie in jedem Jahr vorgestellten aktuellen Bucheinbänden eine vollständige Übersicht über das Morgenstern-Projekt einschließlich der Abbildungen aller entstandenen Einbände.
„4.000 Druckbögen wurden aus der Bütte der Papiermühle Homburg gehoben. Es entstanden 44 typografiche Arbeiten von 29 Nachwuchsdesignern.
Nach fast 10.000 Druckdurchgängen auf unterschiedlichen Andruckpressen ... entstanden 22 Einbandfamilien, bestehend aus je einem Kunsteinband und der dazugehörigen einfacheren Kleinserie von 8 Exemplaren.
“

Samstag, 28. Februar 2026

Grafikmappe zum 111. Todewstag von Christian Morgenstern



Für die Grafiken des Morgensternbuches fertigte Theresa Wedemeyer, Mitglied MDE, die nebenstehend abgebildete Mappe, die am 1. März bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Mein Morgenstern“ in Mainburg des Vereins für die Schwarze Kunst erstmals präsentiert wird.

Sonntag, 21. September 2025

Aktionstag rund um „Mein* Morgenstern“

Ein bibliophiles Fest der besonderen Art, das Heidelberg so noch nicht gesehen hat: Nächste Woche Samstag präsentieren der ›Verein für die Schwarze Kunst e.V.‹ und der MDE gemeinsam mit der Büchergilde Gutenberg das wunderbare ›Mein* Morgenstern‹-Projekt in der Heidelberger Büchergilde-Buchhandlung in der Weststadt. Eingerahmt von Druckaktionen werden die Herstellung der außergewöhnlichen Bücher und verschiedene Ausgaben derselben ab 11 Uhr vorgestellt.
Zum 111. Todestag Christian Morgensterns haben der ›Verein für die Schwarze Kunst e.V.‹  und der MDE (Meister der Einbandkunst – Internationale Vereinigung) in Zusammenarbeit mit der Papiermühle Homburg ein vielseitiges, einzigartiges Buchkunstwerk entstehen lassen, das exklusiv von der Büchergilde Gutenberg

(Jürgen Franssen)

27. September 2025

Büchergilde Buch und Kultur
Kleinschmidtstr. 269115 Heidelberg

Dienstag, 29. Juli 2025

Nachlass des MDE-Mtgl. Stader in Neuss

Buchbindermeister und Gewerbeoberlehrer Joseph Stader (1907 - 1971) und sein Sohn Johann Josef Stader (1939 - 2007) haben in Neuss gelebt und gearbeitet. Joseph Stader würde man heute als Allroundtalent bezeichnen, er war Buchbindermeister, Gestalter, Kalligraph, Graphiker, Fachlehrer und Gründer des Auricher Kunstvereins. Eines der prominentesten Stücke von Joseph Stader – mit direktem Bezug zur Stadt Neuss – ist das Goldene Buch der Stadt Neuss, das bis heute verwendet wird. Neben seinen Arbeiten für internationale Auftraggeber hat er darüber hinaus in den 1950er Jahren auch viele weitere Bucheinbände für Neuss gestaltet und Plakate für die Kulturinstitute der Stadt Neuss entworfen. Joseph Stader war seit der Anfangszeit Mitglied im MDE.
Das Stadtarchiv Neuss hatte das große Glück, dass die in Neuss lebende Enkelin Andrea Stader den Nachlass ihres Großvaters und ihres Vaters dem Archiv übergeben hat. Der Nachlass besteht aus klassischen Archivalien, unikalen Handeinbänden, Zeichnungen und Entwürfen zu Bucheinbänden, Plakaten, Kalligraphien usw. Die im Hause Stader noch vorhandene Werkstatt wurde zum Teil vom Stadtarchiv, aber auch von Theresa Wedemeyer und Dominik Fey-Nekoueian übernommen.

(Marcus Janssens, Stadtarchiv Neuss)

30. Oktober 2025, 19.30 Uhr, max. 20 Personen

Stadtarchiv Neuss
Bestandserhaltung 2.OG (Raum 25)
Oberstraße 17, 41460 Neuss

Donnerstag, 27. März 2025

Rundbrief 100 der Meister der Einbandkunst

Er ist da, der 100. Rundbrief, Zeitschrift der Meister der Einbandkunst, ist erschienen. Und das lange Warten auf das Heft 2024, "durch unglückliche persönliche, terminliche und personelle Verkettungen hat es etwas länger gedauert als erwartet", hat sich ausgezahlt.
Nach Erscheinens des Katalogs zur MDE-Ausstellung "Meisterhafte Unikate - 100 Jahre Einbandkunst" erschien nun der Jubiläumsrundbrief, der sich auf die Menschen konzentriert, die diese Kunst erschaffen: Ulrich Widmann, Frank Zachow, Susanne Natterer, Rahel Scheufele, Claudia Dettlaff, Xenia Leizinger, Karsten Heider, Andreas Bormann, Marcus Janssens, Claudia Richter, Ingela Dierick, Roger Grien und Sabine Rasper.
Darüber hinaus enthält das Heft natürlich auch einen umfassenden Rückblich auf den Wandel in der 100jährigen Geschichte dieser Vereinigung.

Sonntag, 23. März 2025

Mein Morgenstern

Seit Oktober 2024 sind die Rohbögen des gemeinsamen Morgensternprojekts des Vereins für die Schwarze Kunst und der Meister der Einbandkunst auf den Werktischen der 22 teilnehmenden MDE-Mitglieder. Die ersten Einblicke machen Lust auf mehr. 
Am Rande der Leipziger Buchmesse wird am 28. März die Büchergilde Gutenberg dieses Projekt um 20 Uhr im Museum für Druckkunst der Öffentlichkeit vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur Gesprächsrunde und dazu, mehr über den Entstehungsprozess zu erfahren.

(Theresa Wedemeyer)
Zu sehen ist die Vielfalt dieser Buchgestaltung in der Wanderausstellung »Mein Morgenstern«. Den Auftakt macht das Literaturmuseum Christian Morgenstern.

30. März - 25. Mai 2025
Christian Morgenstern Literaturmuseum Werder an der Havel

30. Mai - 31. August 2025
Zentralbibliothek des Kulturpalastes Dresden

Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
Eröffnung: 12. September 2025
13. September - 16. November 2025

Museum für Druckkunst Leipzig
28. November 2025 - 1. Februar 2026

Weitere Ausstellungen für 2026 sind geplant.

Freitag, 14. März 2025

Ein Buch zum 111. Todestag von Christian Morgenstern

In Kooperation mit dem »Verein für die Schwarze Kunst e.V.« und dem MDE, »Meister der Einbandkunst« zeigt die Christan-Morgenster-Gesellschaft Ergebnisse der Auseinandersetzung von Grafik-Designern und Buchbinderinnen mit Texten von Christian Morgenstern: 60 Seiten, gebunden in 22 interpretierten Prachtbänden.
Ein Entwurf für die Kamelente von Pia Höhfeld
Man erhält Einblicke in den Produktionsprozess durch die originalen Druckformen - Bleisatzformen, ein Lithostein und ein Holzschnitt mit Erklärungen. Zahlreiche Videos, wie vom Papierschöpfen der Designer selbst in der Papiermühle Homburg, ergänzen die Ausstellung des Buchinhalts.
Eine eigene Grußkarte kann auf einem kleinen Boston-Tiegel selbst gedruckt werden.

Mit dieser Vernissage startet in Werder an der Havel eine Wanderausstellung des Vereins dür die Schwarze Kunst, weitere Stationen 2025 sind die Zentralbibliothek des Kulturpalastes in Dresden, die Kunst- und Museumsbibliothek in Köln und das Museum für Druckkunst in Leipzig.

Vernissage 29.  März 2025, 17 Uhr, Musik: "Der Dichtungsring", eine chorische Vereinigung von Freunden der Dichtung
Ausstellung: 30. März - 25. Mai 2024

Christian-Morgenstern-Gesellschaft e.V.
Hoher Weg 150, 14542 Werder (Havel)

Freitag, 20. September 2024

Walzpostkarte Nr. 9

Die Walzpostkarte Nr. 9 für den Verein für die Schwarze Kunst schuf Julian Jaffe. Gesetzt aus 10p Times New Roman an einer Intertype C4, sowie 14p Times New Roman im Handsatz. Die Illustration wurde aus 20p Futura, Typo-Elementen und Messinglinien entworfen, gedruckt auf einem Original Heidelberger Tiegel im Grafiska Museet Helsingborg.

Der Text ist Teil der Produktion eines Buches zum 111. Todestag von Christian Morgenstern, Gedruckt wird auf Büttenpapier, das in der Papiermühle Homburg bei Johannes Follmer geschöpft wird. Die Handsatzarbeit, Pressendrucke und Illustrationen fertigen die Stipendiaten des Vereins. Die Gestaltung der Einbände übernehmen die Buchbinderinnen der MDE, Meister der Einbandkunst.

Mittwoch, 7. August 2024

Nachlese: MDE-Jahrestagung

Vom 3. bis 5. Mai 2024 fand die Jahrestagung der Meister der Einbandkunst in Weimar statt.
Foto: Ludwig Voss
Am Freitagnachmittag versammelten sich 50 Buchkunstinteressierte, darunter 37 Vereinsmitglieder aus dem In- und Ausland, für einen geselligen Abend in der Watzdorfer Geleitschenke. Ingela Dierick berichtete von der internationalen Buchmesse CODEX IX in Kalifornien und von ihrem Besuch bei dem französischen Bucheinbandkünstler Alain Taral, bei dem sie faszinierende Holzdeckelbücher fertigte.
Am Samstagvormittag trafen sich die Teilnehmer bei der Anna Amalia Bibliothek zu einer Präsentation über exemplarische historische Einbände der Bibliothek von Buchrestaurator Matthias Hageböck.
Am Nachmittag fand die Mitgliederversammlung mit Ergänzungswahlen statt. Nach dem Abendessen folgte das Fachprogramm mit Präsentationen von Marcus Janssens und Matthias Hageböck.
Das Programm am Sonntagvormittag fand in den historischen Räumlichkeiten der Otto Dorfner Werkstatt im Neuen Museum statt. Jacek Tylkowski aus Polen stellte, unterstützt von vielen Beispielen, die »Triple Binding«-Technik von Jan Sobota und seine in dieser Technik gefertigten Einbände vor. Benjamin Elbel, der Mensch hinter elbel libro, präsentierte von ihm entwickelte Buch- und Einbandtechniken mit spannenden Falt- und Scharnierkonstruktionen.

(Xenia Leizinger, Dominic Fey, Ulrich Widmann)

Donnerstag, 6. Juni 2024

Vereinskarte Nr. 18

Die Nr. 18 der Karte des Vereins für die Schwarze Kunst wurde in 173 Exemplaren an die Mitglieder verschickt.

Die Vereinskarte steht, wie bereits die Walzpostkarten Nr. 5 und Nr. 6, im Zusammenhang mit dem Morgenstern-Projekt des Vereins. Fanz Hennies hat dazu mit ›Die Behörde‹ ein Gedicht aus der Palmström-Sammlung von Christian Morgenstern typographisch einfallsreich und aufwendig umgesetzt. Gesetzt wurde die Karte aus der 10 p und 12 p Garamond, der 12 p Rousseau und der 10 Schreibmaschinenschrift, und der Druck erfolgte im Grafiske Museet Helsingborg in Schweden.

Der Text Ist Teil der Produktion eines Buches zum 111. Todestag von Christian Morgenstern. Gedruckt wird auf Büttenpapier, das in der Papiermühle Homburg bei Johannes Follmer geschöpft wird. Die Handsatzarbeiten, Pressendrucke und Illustrationen für das Buch fertigen die Stipendiaten des Vereins. Die Gestaltung der Einbände übernehmen Buchbinder des MDE, Meister der Einbandkunst. Das Buch erscheint in 200 Exemplaren.

Donnerstag, 21. September 2023

Meisterhafte Unikate #3

Die Ausstellung »Meisterhafte Unikate – 100 Jahre Einbandkunst« wird ihr großes Finale im Herbst in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky feiern und ein letztes Mal dem Publikum präsentiert.

Neben den meisterhaften Bucheinbänden der MDE Mitglieder, die in den vergangenen Ausstellungen in Leipzig und Oldenburg gezeigt und im zeitgleich erschienenen Katalog »Meisterhafte Unikate – 100 Jahre Einbandkunst« beschrieben sind, wird der Fokus auf die Vielfalt von aktuellen Buntpapieren liegen.
Ganz besonders freuen wir uns, aus den Beständen der Staats- und Universitätsbibliothek Einbände von Franz Weisse (1878-1952) und Ignatz Wiemeler (1895-1952) präsentieren zu dürfen. Beide Professoren unterrichteten an der Kunstschule Lerchenfeld in Hamburg und hatten maßgeblichen Einfluss auf die Kunst des Buchbindens im 20. Jahrhundert. Sie sind mit ihren Arbeiten auch heute noch der Gradmesser für Qualität und handwerkliches Können.
Vernissage: 12. Oktober 2023, 18 Uhr
Ausstellung: 12. Oktober - 18. Dezember 2023

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
Im Rahmen dieser Ausstellung findet eine öffentliche Auktion von Buchbinder- und Vergoldewerkzeugen statt.
Kernbestand der Versteigerung sind die Vergoldewerkzeuge des Buchbinders und MDE Mitglieds Hubert Fritzen aus Saarlouis, der seine Sammlung nach seinem Tod dem MDE vererbt hat, mit dem Wunsch, es mögen junge KollegInnen mit Freude diese zum Teil sehr alten Stempel, Fileten und Rollen weiter nutzen. Die Einnahmen kommen dem Verein zugute. Darüber hinaus Werkzeuge, alte Geräte, Rohbögen oder Materialien von weiteren Mitgliedern des Verein versteigert.

Auktion: 14. Oktober ab 14 Uhr in der SUB Hamburg

Dienstag, 18. Juli 2023

Meisterhafte Unikate - zum Dritten

Blick in die Leipziger Ausstelloung
Die zur Zeit noch in Oldenburg gezeigte Ausstellung »Meisterhafte Unikate – 100 Jahre Einbandkunst« wird im August 2023 ihre Finissage mit einem von Anke Ahle Vortrag mit dem Thema »Sammeln und Handeln als Formen des kulturellen Bewahrens« finden. 
Über die Ausstellung in Oldenburg berichtete das Lokalfernsehen oldenburg eins (ab Minute 15:53).

Finissage: 18. August 2023, 18 Uhr Führung
Vortrag: 18. August 2023, 19 Uhr

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdemarkt 15, 26121 Oldenburg

Ab Mitte Oktober wird die Ausstellung  dann ihr großes Finale im Herbst in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky feiern und dort ein letztes Mal dem Publikum präsentiert.
Neben den meisterhaften Bucheinbänden der MDE-Mitglieder, die in den vergangenen Ausstellungen in Leipzig und Oldenburg gezeigt und im zeitgleich erschienenen Katalog »Meisterhafte Unikate - 100 Jahre Einbandkunst« beschrieben sind, wird der Fokus auf der Vielfalt aktueller Buntpapiere liegen. Ganz besonders freuen wir uns, aus den Beständen der Staats- und Universitätsbibliothek Einbände von Franz Weisse (1878–1952) und Ignatz Wiemeler (1895–1952) präsentieren zu dürfen. Beide Professoren unterrichteten an der Kunstschule Lerchenfeld in Hamburg und hatten maßgeblichen Einfluss auf die Kunst des Buchbindens im 20. Jahrhundert. Sie sind mit ihren Arbeiten auch heute noch der Gradmesser für Qualität und handwerkliches Können.

Vernissage: 12. Oktober 2023, 18 Uhr
Ausstellung: 12. Oktober bis 18. Dezember 2023

Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (SUB)
Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Donnerstag, 11. Mai 2023

Meisterhafte Unikate #2

Die bereits in Leipzig gezeigte Ausstellung zum 100jährigen Bestehen der Meister der Einbandkunst "MEISTERHAFTE UNIKATE -100 JAHRE EINBANDKUNST" macht Station in Oldenburg, bevor sie Ende des Jahres in Hamburg gezeigt wird.

Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Ingela Dierick, Vorsitzende des MDE.

Die Ausstellung präsentiert meisterhafte Exponate der Einbandkunst vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart - ergänzt durch historische Werkstatteinblicke am Beispiel der 1923 in Leipzig gegründeten Meister der Einbandkunst - Internationale Vereinigung e.V. Ergänzt wird die Ausstellung durch besondere Einbände aus der Sammlung Onno Feenders.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eröffnung: 7. Juni 2023, 19 Uhr
Ausstellung: 8. Juni - 19. August 2023

Landesbibliothek Oldenburg
Pferdernarkt 15, 25121 Oldenburg

Donnerstag, 13. April 2023

Buntpapiere in der Ausstellung „Meisterhafte Unikate“

Eine Ausstellung im Museum für Druckkunst anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der Meister der Einbandkunst gibt Einblick in die Entwicklung des zeitgenössischen künstlerischen Einbandes in Deutschland. 
Neben handgebundenen Büchern, Gestaltungskonzepten, Werkzeugen, Materialien und Werkstattimpressionen, die die kontinuierliche Entwicklung der Einbandkunst, den Wandel und Innovationen in Gestaltung und handwerklichen Techniken sowie Einflüsse aus den europäischen Nachbarländern zeigen, werden auch Buntpapiere präsentiert.
Historische Buntpapiere aus dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum in der MDE-Ausstellung im Leipziger Druckkunstmuseum
Am Sonntag führt die Buntpapier-Expertin Julia Rinck durch die Ausstellung und wird spannenden Einblicke in die Welt der historischen und zeitgenössischen Buntpapiere ermöglichen.

Führung: 16. April 2023, 12 Uhr

Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig

Donnerstag, 16. März 2023

2023: "100 Jahre MDE"

Die Vernissage der Ausstellung aus Anlass des hundertjährigen Bestehen des Vereins Meister der Einbandkunst erlebten fast 200 Teilnehmer.
Die Ausstellung »Meisterhafte Unikate – 100 Jahre MDE« ist noch bis Anfang Mai in Leipzig zu sehen, begleitet von Kuratorinnenführungen mit Claudia Dettlaff und Claudia Richter.
Am 12. März und am 16. April führt Julia Rinck jeweils um 12 Uhr zum Thema Buntpapier durch die Ausstellung. Am 2. April findet außerdem von 12 bis 16 Uhr ein Oster-Familienworkshop zum Thema Kleisterpapier statt.
Am 23. April gibt Claudia Dettlaff den Workshop »Notizbuch und Skizzenheft« für interessierte Laien.
Weitere Führungen durch die Ausstellung und Veranstaltungen sind auf der Seite des Museums für Druckkunst nachzuschlagen.
Zur Ausstellung »Meisterhafte Unikate – 100 Jahre MDE« wird es trotz der Absage der Staatsbibliothek zu Berlin Folgeausstellungen geben. Als Ersatz wird die Ausstellung im Sommer in der Landesbibliothek Oldenburg fortgesetzt, im Herbst geht es dann nach Hamburg.

Ausstellung: 8. Juni - 19. August 2023
Landesbibliothek Oldenburg

Ausstellung: 12. Oktober - 18. Dezember 2023
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky

Mittwoch, 15. März 2023

ersten MDE-Werbeschrift als Faksimile

Anlässlich des 100-Jahr-Gründungsjubiläums ist eine Faksimileausgabe der ersten MDE-Werbeschrift aus dem Jahr 1923 erschienen.
Der original Manul-Faksimiledruck ist derzeit in unserer Ausstellung in Leipzig zu sehen.
Diese Schrift erschien im Frühjahr 1923 und wurde von den Leipziger Buchbindern Hermann Nitz und Otto Fröde gestaltet. Den Text verfasste Hermann Nitz. Geschrieben wurde er von Otto Fröde.
Er schildert auf unterhaltsame Weise die Situation der deutschen Kunstbuchbinder, wirbt für die Einbandkunst sowie deren Unterstützung durch bibliophile Kreise und hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren.

Das Faksimile 2023 ist als fadengeheftete Broschur mit Umschlag aus Marmorpapier in einer Auflage von 25 nummerierten Exemplaren sowie 6 römisch nummerierten Belegexemplaren erschienen und kostet 28 Euro.
Es kann über die MDE-Geschäftsstelle bestellt oder an unserem Messestand auf der BuchDruckKunst in Hamburg sowie an unseren Ausstellungsvernissagen erworben werden.

Mittwoch, 8. März 2023

MDE Rundbrief 2022

Die Umschlag-Galerie der jährlich erscheinenden Zeitschrift der Meister der Einbandkunst "MDE Rundbrief " zeigt Einbände von Astrid Zach, der auch das Porträt gewidmet ist. Daneben werden auf 46 Seiten im Katalog eindrucksvoll aktuelle Bucheinbände von 13 MDE-Mitgliedern präsentiert.

Im Vordergrund der Ausgabe steht jedoch das Buchbehältnis. Für dieses wie für alle weiteren Buchteile, ob Typografie, Illustration oder Einband, gilt, dass diese ästhetisch und technisch befriedigen und in einem harmonischen Verhältnis zueinander und zum Buchinhalt stehen sollen. Was diese Forderung für die Zweckform und die Ausstattung des Buchbehältnisses bedeutet, geht Marcus Janssens in seinem Artikel nach. Obgleich die Buchverpackung oft als eigene Disziplin getrennt vom künstlerischen Handeinband betrachtet wird, unterliegt diese gleich dem Einband dem Zeitgeist und einer steten technischen Entwicklung.

Eine Leseprobe des MDE Rundbriefs wird online zur Verfügung gestellt.

Montag, 6. März 2023

Neustart des Arbeitskreises Buntpapier

Am 17. und 18. Februar 2023 fand nach einer dreijährigen Pause in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig wieder die Tagung des international aktiven Arbeitskreises Buntpapier statt, in diesem Jahr mit Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Polen.

Der Arbeitskreis wurde 2004 von Dr. Frieder Schmidt, dem damaligen Leiter der Papierhistorischen Sammlungen, im Buchmuseum initiiert und war für Buntpapiermacher und -Gestalter, Papierhistoriker, Kuratoren, Sammler oder Restauratoren Jahr für Jahr eine Plattform zum gemeinsamen Austausch.

Bronzefirnispapiere des 17. und 18. Jahrhunderts aus der Sammlung Adelheid Schönborn DNB / Sina Wieland
Die diesjährigen Themen hatten wieder ein weites fachliches Spektrum und reichten von Vorträgen über historische Bestände und Objekte bis hin zu Präsentationen zeitgenössischer Buntpapiermacher und -----Designer, sowie aktueller Erschließungsprojekte. Unter anderem sprach die Pirckheimerin Ninon Suckow zu Umschlagentwürfe von Marcus Behmer für die Insel-Bücherei und Rita Lass zu zeitgenössischen Buntpapiere in der derzeitigen Jubiläumsausstellung der Vereinigung Meister der Einbandkunst.

DNB / Julia Rinck
Der die Tagung abschließende Teil war der Frage gewidmet, wie der Arbeitskreis in der Zukunft weiter tätig werden soll: Dazu fanden sich die Teilnehmer zu einer Diskussionsrunde zusammen, nachdem bereits während der Veranstaltung verschiedene Ideen zusammengetragen wurden. Auch im kommenden Jahr will sich der Arbeitskreis wieder treffen.

Zum Abschluss besuchten die Teilnehmer die Ausstellung „Meisterhafte Unikate – 100 Jahre Einbandkunst“ im Museum für Druckkunst in Leipzig mit einer Führung zu den zeitgenössischen und historischen Buntpapieren.
Historische Buntpapiere aus dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum in der MDE-Ausstellung im Leipziger Druckkunstmuseum
(nach einer Information von Julia Rinck)