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Freitag, 30. September 2022

Lubok. 15 Jahre Künstlerbücher

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Lubok-Verlages und der Auszeichnung mit dem deutschen Verlagspreis 2022 zeigt eine Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig seit heute die originalgrafischen Lubok-Bände 1 bis 13, sowie viele weitere Publikationen des Verlages.
Die Lubok-Reihe erscheint seit 2007 als eine Serie originalgrafischer Linolschnitt-Bücher. Namensgebend waren die sogenannten „Lubki“, Bilderbogen mit satirischem, informativem, patriotischem oder sozialkritischem Charakter. Sie entstanden 1625 in Russand und entwickelten sich dort im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Genre der Volkskunst. Sie wurden vor allem auf Jahrmärkten, Basaren oder Marktplätzen verkauft und waren bei einer breiten Bevölkerungsschicht beliebt. Heute sind vor allem die frühen Drucke begehrte Sammlerstücke.
Lubok 1

Der Verlag entstand 2007 in Leipzig aus der Begegnung des Künstlers Christoph Ruckhäberle mit dem Grafiker und Buchdrucker Thomas Siemon. Sie teilen die Begeisterung für das Künstlerbuch und beschlossen, originalgrafische Bücher in größeren Auflagen mit Linolschnitten zu veröffentlichen. Pro Band werden etwa zehn zeitgenössische Künstler/innen eingeladen, ihre aktuellen Arbeiten beizusteuern. 
Lubok 6

Gedruckt wird die Auflage mit einer Präsident Zylinderpresse von 1958 direkt von der Linolplatte in Thomas Siemons Druck- und Grafikwerkstatt atelier carpe plumbum (ich berichtete hier und hier) in der Leipziger Spinnerei. Für das Genre des Künstlerbuchs sind die Auflagen mit 300 bis 1500 Exemplaren hoch und ermöglichen es, die Bücher für ein breites Publikum erschwinglich zu machen.

Lubok 12
Abb. © Druckkunstmuseum
Neben den Sammelbänden der Lubok-Reihe – charakteristisch sind das einheitliche Format und der strenge schwarz-weiß Kontrast – erschienen zahlreiche Monografien. Diese beindrucken in Spezial-Ausgaben durch verschiedene originalgrafische Techniken, Formate und Farbigkeiten.

Ausstellung: 30. September - 3. November 2022

Museum für Druckkunst
Nonnenstraße 38 | 04229 Leipzig

Sonntag, 19. Juni 2022

Lubok 13

Viele Graphiksammler werden die Reihe noch nicht oder nicht mehr kennen: 2007, auf dem Höhepunkt des internationalen Hypes um die „Neue Leipziger Schule“, erschien in Leipzig ein als Broschur gebundenes Buch, das völlig ohne Text 71 schwarz-weiße Orig.-Linolschnitte enthielt, u.a. von Rosa Loy, Volker Pfüller, Christoph Ruckhäberle und Sebastian Speckmann. Das Ganze für 50 Euro, natürlich streng unsigniert. Das Heft ist heute unbezahlbar bzw. im Sekundär-Buchhandel gänzlich unauffindbar...

In recht schneller Folge kamen bis 2015 elf weitere Hefte heraus, immer nach dem gleichen Prinzip, daneben Lubok Spezial- und Lubok Solo-Hefte, die Arbeiten nur eines Künstlers versammelten.

Dann wurde es still um die originalgrafische Reihe. Nun feiert der Verlag sein schon 15-jähriges Bestehen und wurde passend dazu mit dem Deutschen Verlagspreis 2022 ausgezeichnet. Und kündigt ein opulentes neues Heft der Lubok-Reihe an: Lubok 13

(Wolfgang Grätz)

Lubok 13 im Druck
Künstlerbuch mit 44 schwarz-weißen und 32 dreifarbigen Original-Linolschnitten von Katrin Stangl, Luke Carter, Benjamin Dittrich, Max Hechinger, Bastian Muhr, Maren Oehling, Christoph Ruckhäberle, Alexander Schulz, Mike Swaney und Johannes Unger.
80 S., 32 x 24 cm, Auflage 500 Exemplare, Broschur
bis 20. Juni EUR 50, danach EUR 70

Donnerstag, 12. September 2024

Neues von Lubok

Buchmesse. Vom 20. bis 22.9. präsentieren wir Neuerscheinungen, Lieblingstitel und Schnäppchen bei Between Books in der Kunsthalle Düsseldorf. 
Und falls noch nicht geschehen, bitte unterstützt und teilt unser aktuelles Crowdfunding-Projekt:

Ende des Jahres soll „Lubok 14“ erscheinen mit Original-Linolschnitten von Tiziana Jill Beck, Maja Behrmann, Anna Haifisch, Stefanie Leinhos, Stefhany Y. Lozano, Gudrun Petersdorff, Nora Riggs, Malwine Stauss, Gemma Wilson.

Der 14. Band der originalgrafischen Lubok Reihe mit vorauss. 64 schwarz-weißen und 8 dreifarbigen Linolschnitten kostet 50 EUR inkl. Mwst. für unsere Abonnent*innen und Vorbesteller*innen. Der Vorverkaufspreis gilt bis 30.11., danach wird das Buch 70 EUR kosten.

Alle Infos hier: https://lubok.de/de/shop/lubok-14/

Wir freuen uns von Euch zu hören,
Henriette und Christoph vom Lubok Verlag.

Dienstag, 26. März 2013

LUBOK 11

Pünktlich zur Leipziger Buchmesse startete die Subskription für den 11. Band der Lubok Reihe!Folgende spannende Künstler konnten für Lubok 11 gewonnen werden:
 
Linolschnitt: Sebastian Gögel
Damien Deroubaix
(*1971, lebt und arbeitet im Elsaß)
Sebastian Gögel
(*1978, lebt und arbeitet in Leipzig)
Irene Hanenbergh
(*1966, lebt und arbeitet in Melbourne)
Thomas Moecker
(*1967, lebt und arbeitet in Leipzig)
Olivia Plender
(*1977, lebt und arbeitet in Berlin)
Marcel Ruijuters
(*1966, lebt und arbeitet in Rotterdam)
Christoph Ruckhäberle
(*1972, lebt und arbeitet in Leipzig)
Jasper Sebastian Stürup (*1969, lebt und arbeitet in Berlin)
Koen Taselaar (*1986, lebt und arbeitet in Rotterdam)
Marcel van Eeden (*1965, lebt und arbeitet in Zürich und Den Haag)
Ewoud van Rjin (*1967, lebt und arbeitet in Rotterdam)
James Whitman (*1976, lebt und arbeitet in New York)
 
Die Herausgeber bedanken sich herzlich beim PrintRoom, Rotterdam für die bisherige Unterstützung.
Ca. 88 schwarz-weißen Originallinolschnitte,
Broschur, ca. 104 Seiten, 32x24 cm, Auflage 500,
Subskriptionspreis bis Mai 2013 45,- EUR (später 50,- EUR)
 
Bestellung unter www.lubok.de
per E-Mail
per Fax oder Telefon: 0049 341 999 98 90

Mittwoch, 13. Juni 2012

2 Jahre Lubok Zentrale

Der Leipziger Kunstbuchverlag Lubok feiert das zweijährige Bestehen seiner Zentrale mit einer Einzelausstellung.

"Aufgrund einer ereignisreichen ersten Jahreshälfte ist dies die erste Ausstellung hier bei uns in diesem Jahr und daher freuen wir uns umso mehr, den expressiven Farben- und Formenreichtum von Marcel Hüppauffs Malereien in unserem Raum präsentieren zu dürfen."

Ausstellungseröffnung: 14. Juni 2012, 19:00 Uhr
Ausstellung: 14. Juni bis 31. Juli 2012

Mittwoch, 17. Juli 2013

Im Holzstich gebändigte Energie

Karl-Georg Hirsch und Andreas Brylka. Faszination Holzstich und Buchillustration.

Elemente, 1992
Ist dieser bereits seit 13. Mai Fünfundsiebzigjährige nun der klassische disziplinierte Illustrator, oder doch eher der frei eigene Themen gestaltende Grafiker? Diese schwer zu beantwortende Frage erledigt sich bei dieser Ausstellung von selbst, da sie im Museum für Druckkunst Leipzig als Heimstatt gediegenen Buchdrucks stattfindet. Karl-Georg Hirsch wird hier ausschließlich als der mit hochstilisierter Holzstichakribie arbeitende Buchkünstler gezeigt. Zudem ist sein Ausstellungskomplex mit dem eines zweiten dem Buch verpflichteten Holzstechers verflochten, dem des einst ebenfalls an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig ausgebildeten Hamburgers Andreas Brylka. So entsteht im Vergleich zweier ganz unterschiedlicher Temperamente eine umfassende Schau zur bildkünstlerischen Ausdeutung von Literatur.
Dazu muss man sagen - der Ort der Ausstellung hat es schon in sich. Krabbelt man mühsam zur dritten Etage mit den Ausstellungssälen hoch, absolviert man schon ein Programm des Kennenlernens aller Varianten herkömmlicher handwerklicher Buchherstellung. Beginnend im Hochparterre ist die technische Ausstattung einer Druckwerkstatt alten Stils komplett erhalten. Was in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts noch als Offizin Haag Drugulin und Offizin Andersen-Nexö firmierte, war eine gute Adresse für das Herstellen von Büchern, die häufig genug das auszeichnende Prädikat »schönste« erhielten.
Da nun beide Künstler das im 19. Jahrhundert lediglich als schnöde Reproduktionstechnik verbreitete Stechen in Hirnholz (im Unterschied zum Schneiden in Langfaserholz) pflegen, sind sie hier gut aufgehoben. Und sie zeigen, welche ganz moderne Ausdrucksmöglichkeiten sich darin noch verbergen. Allerdings bleibt der sieben Jahre ältere Andreas Brylka in dem Punkt introvertiert bodenständiger. Sein Prä gilt in alter Kleinmeistertradition der Vignette. Verlässt er dieses ureigenste Terrain, wird er in größeren Formaten schnell mit anderen Meistern wie Werner Klemke oder Aristide Maillol verwechselbar.
Karl-Georg Hirsch dagegen hat nach einer Jugend mit Stukkateurberuf und Radrennsport seine enorme Energiepotenz erst mit der jahrzehntelangen Disziplinierung im akademischen Betrieb gezähmt. »Ich mag es, dass mir das Hirnholz so viel Kraft abnötigt«, meint er selbst dazu. Einerseits differenziert er meisterhaft die Grauwerte im Strichgespinst analog dem grafisch bewegten Schriftbild des von ihm illustrierten Buches. Andererseits birst die Welt seiner oft bizarren Menschengestalten oft geradezu im verqueren Zu- und Gegeneinander. Kontrovers jeder Idylle gegenüber reißt er kuriose bis dämonische Konfliktsituationen auf. Allein der feste Umriss der Buchseite begrenzt die unbändige Bewegungslust der Akteure seiner fast dramatisch zu nennenden Kompositionen.
All das lässt sich, anschaulich verteilt auf vielfältige Rahmungen und Arrangements von Buchbeispielen, in Vitrinen betrachten. Die immer wiederkehrende Anmerkung »Leihgabe Dr. Peter Labuhn« deutet an: Hier zeigt mit dem nun bereits im Ruhestandsalter angekommenen Arbeitsmediziner aus Stendal ein passionierter Sammler von Buchgrafik eine Auswahl aus seinen Beständen. Der enge Kontakt zu dem Künstler entstand, als dieser 1976 bis 2003 vom Dozenten und Werkstattleiter zum Professor und Prorektor der Leipziger Kunsthochschule wurde, und dennoch ununterbrochen selbst entwarf und zeichnete, stach und gestaltete. Allein 24 Exlibris entstanden in der Zeit für das Ehepaar Labuhn.
Mit hier gezeigten Entwurfsskizzen, unveröffentlichten Druckbögen und dem Briefwechsel rundet sich das Bild einer engen Beziehung. Jedes Mal unverwechselbar Hirsch, und immer im nuancenreichen Schwarz-Weiß klassischer Grafik. Welch kritisch-aufklärerischer Geist die für LUBOK, die edition burgart, die Büchergilde Gutenberg oder vor allem für die bibliophile Edition Zwiedruck geschaffenen brandaktuellen Blätter prägt, kommt allerdings hier kaum zum Ausdruck. Holzstich hat doch über alles Technische hinaus eine geistige Dimension.
(Harald Kretzschmar in Neues Deutschland, 17.7.2013)
 
Ausstellung: 9. Juni bis 25. August 2013
 
Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38


siehe auch: Karl-Georg Hirsch und Andreas Brylka

Donnerstag, 30. Mai 2024

Einladung zur Subskription

Anlässlich ihrer Einzelausstellung "Mothertongues in Carrybag“ in der Galerie Knust Kunz, München, die noch bis morgen (31. Mai) zu sehen ist, erscheint im Lubok Verlag Sophie Schmidts neuer Katalog "Alaska Chicago Los Angeles New York“.
Die Publikation zeigt eine Auswahl künstlerischer Arbeiten, die 2023 im Rahmen eines Stipendiums in den USA entstanden sind.
Texte und Bilder werden zu einem Tagebuch, das von den Begegnungen und Erfahrungen an den vier Orten erzählt. Die Reise führt zunächst auf verbrannter Erde in die heiße Wüstenlandschaft um Los Angeles, dann über Alaskas Eis- und Schneelandschaften in die Aufregungen von Chicago und endet schließlich in den vielfältigen Facetten von New York.

Sophie Schmidt - Alaska Chicago Los Angeles New York 
Subskriptionspreis 20 EUR (gültig bis 30. Juni, danach 25 EUR)
Katalog mit 56 Farbabbildungen im Offsetdruck, gestaltet von Hagen Verleger
mit Texten von Sophie Schmidt (dt. /engl.)
Broschur, 60 Seiten, 21 x 28 cm, Auflage 250

Montag, 21. Oktober 2013

Buchkunst aus der DDR

In der dritten Ausstellung der Reihe "Buchkunst aus der DDR" präsentiert das Literaturbüro Westniedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Osnabrücker Künstler Wilfried Bohne und der Stadtbibliothek Osnabrück vom 24. Oktober bis 11. Januar Arbeiten des vielfach ausgezeichneten Grafikers und Buchillustrators Volker Pfüller, Berlin.
Pfüllers umfangreiches Schaffen umfasst Arbeiten als Bühnenbildner unter anderem am Deutschen Theater Berlin, den Münchner Kammerspielen, der Volksbühne Berlin und dem Thalia Theater in Hamburg sowie zeichnerische Entwürfe und Buchillustrationen.
Augenfällig ist die stilistische Vielfalt. In der Ausstellung findet sich neben zart aquarellierte Zeichnungen zur „Schachnovelle“ in starkem Kontrast stehende Serie kleinformatiger Bilder klassischer Kasperle-Figuren. Eine surreale Comic-Fantasie „Erfüllter Wunsch“, mit Reimen von Pfüller ist einer märchenhaft niedlich wirken Buchillustrationen zu „Der kluge Ziegenbock“ oder zu den „Tiergeschichten“ von Ekkehard Schall oder auch naturalistisch akribisch Fachbuch-Zeichnungen sorbischer Trachten.
Pfüllers Grafiken verknüpfte er häufig mit Texten, so in den „Die Tollen Hefte“ und in den für den Lubok-Verlag gestalteten Künstlerbüchern.
Seine Plakate wurden im Rahmen der Ehrung "Die 100 besten Plakate des Jahres" mehrfach prämiert, seine Illustrationen wurden im Wettbewerb "Die schönsten Bücher der DDR" ausgezeichnet. Seit der 8. Kunstausstellung 1977 waren Arbeiten von Volker Pfüller durchgängig bei der Kunstausstellung der DDR in Dresden zu sehen.
1939 in Leipzig geboren, absolvierte Volker Pfüller ein Grafik-Studium an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee bei Werner Klemke und Arno Mohr, arbeitet seit 1965 freischaffend als Zeichner, Grafiker, Illustrator, seit Ende der 1960er Jahre auch als Bühnenbildner, unter anderem am Deutschen Theater Berlin und den Münchner Kammerspielen. Ab 1976 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin inne. 1990 wurde Volker Pfüller Gastprofessor für Illustration an der Kunsthochschule Kassel und 1991 Professor für Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Von 1997 bis 2005 übernahm er die Klasse für Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Ausstellung: 24. Oktober bis 11. Januar 2014

Stadtbibliothek Osnabrück, Markt 1

Donnerstag, 30. April 2009

Luboks im Museum der bildenden Künste

Der Name Lubok geht auf farbige russische Einblatt-Holzschnitte zurück, die ihren Ursprung in der Volkskunst haben. Oftmals erläuterten kurze Texte die Darstellungen, die satirisch, kritisch oder patriotisch motiviert sein konnten. Luboks illustrierten aktuelle Themen und waren seit Mitte des 17. Jahrhunderts in Russland populär und preiswert zu erwerben.

Der Reiz, der von Ruckhäberle und Siemon herausgegebenen Reihe, liegt in der Vielfalt der künstlerischen Handschriften. Gedruckt werden die Bücher von den Originaldruckstöcken auf einer „Präsident“-Schnellpresse aus dem Jahr 1958. Die Ausgaben sind nummeriert, die Auflagenhöhe variiert zwischen 300 und 1.500 Stück. Alle Bücher erinnern an den demokratischen Charakter der Grafik: Kunst kann in hohen Auflagen für viele Menschen zugänglich gemacht und künstlerische Ideen schnell und leicht verbreitet werden. Die Blätter sind Originale und als Buch für wenig Geld zu erwerben.

Katja Schwalenberg - Sag einfach ja oder neinDas neu erbaute Museum der bildenden Künste in Leipzig zeigt in einer Ausstellung alle bislang erschienenen Bücher der Reihe Original-Linolschnittbücher, dessen neuestes von Katja Schwalenberg "Sag einfach ja oder nein" geschaffen wurde.

11. März bis 1. Juni 2009

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Museum der bildenden Künste Leipzig
Katharinenstr. 10
04109 Leipzig
Telefon: 0341 - 216 99 0
Telefax: 0341 - 216 99 999
*
E-Mail

siehe auch è
149. Frankfurter Brafikbrief