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Mittwoch, 9. September 2026

das vorletzte „AdA“ wurde ausgeliefert

Das aktuelle Heft „Aus dem Antiquariat“ # 03/2026 ist das vorletzte Heft dieser langjährigen Informationsquelle und Ratgebers für Freunde des bibliophilen Buches - diese, 1948 begründete Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler wird auf Beschluss des MVB eingestellt.

Im vorletzten Heft findet sich der Beitrag von Richard Armbruster zu Richard Wagner und die Edition seinen Partiturwelten, sowie von Johannes Salzwedel über Rudolf Borchardts Werkreihen.
Ein großer Teil des Heftes ist natürlich der bevorstehenden Rare Books Berlin, der größten Antiquariatsmesse Europas, gewidmet, wie ein Interview mit dem Berliner Antiquar Wolfgang Braecklein, die Laudatio und Dankrede der Antiquarin Elvira Tasbach, die mit anderen in Berlin die Rare Books organisiert, oder ein Beitrag von Roland Jaeger über die Entstehung des „Internationalen Adressbuch der Antiquare“ und von Björn Biester über den ILAB-Kongress in Brüssel von 1951.

Montag, 15. Dezember 2025

Aus dem Antiquariat 04.25

Der Leitartikel des aktuellen Heftes „Aus dem Antiquariat“ von Carsten Scholz widmet sich Marcus Behmer, dem Graphiker und Buchkünstler, nur einem kleinen Kreis begeisterter Verehrer bekannt, die Kunstgeschichte hat diesen großen Meister fast übersehen, mancher sprach von einem bereits „Halbvergessenen“ (Herbert G, Göpfert). Ein weiterer Artikel (Caroline Flick) untersucht die Rolle des „Berliner Antiquar Max Niederlechner als Gutachter der nationalsozialistischen Finanzbehörde“.
Für Pirckheimer-Freunde dürfte von Interesse sein, dass Björn Biester in den Rezensionen den Titel „50 Jahre unterwegs mit Büchern“ von Wolfgang Neubert bespricht, der von der Pirckheimer-Gesellschaft, z.T. als Vorzugsausgabe, als Jahresgabe herausgegeben wurde, wobei Biester (als Petitessen) auf eine Reihe von falsch angeführten Namen verweist.

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Aus dem Antiquariat 03.25

Der Titel der frisch ausgelieferten Ausgabe „Aus dem Antiquariat“, der Hauszeitschrift der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst, verweist auf den Artikel von Roland Neger zum Plakatkünstler, Werbegrafiker, Buchgestalter, Illustrator und Typograf Lucian Zabel.
Klaus Körner beschäftigt sich mit Lothar von Balluseck, dem Verleger und Autor in Zeiten des Kalten Krieges.
Außerdem gibt es wie immer Informationen in der Rubrik Ausstellungen & Berichte, neue Listen und Kataloge, Rezensionen und Meinhard Knigge gratuliert Susanne Koppel, und Björn Biester ehrt Reinhard Wittmann zu ihren 80. Geburtstagen.

Sonntag, 29. September 2024

Vorwärts - mit heiteren Augen!

Vor 10 Tagen erschien eine Festschrift zum 100jährigen Jubiläum der Büchergilde Gutenberg von Björn Biester, Historiker mit den Forschungsschwerpunkten Wissenschafts-, Bibliotheks- und Universitätsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, in der die Geschichte der Büchergilde Gutenberg vorgestellt wird.
Diese Buchgemeinschaft ist Teil der deutschen Geschichte ab 1924 und hinterlässt darin an einigen Stellen selbst ihre Spuren. Was waren wichtige Büchergilde-Bücher, welche Autorinnen und Autoren waren mit der Büchergilde assoziiert, wie wandelte sich die Programmausrichtung und wer war maßgeblich daran beteiligt? Auf gut 100 Seiten führt der Autor unterhaltsam und kenntnisreich durch 100 Jahre Büchergilde, von den Gründerjahre über die Zäsur im Zweiten Weltkrieg und das Exil in der Schweiz bis heute.
Der Titel selbst zitiert das erste in der Büchergilde Gutenberg erschienen Buch „Mit heiteren Augen. Geschichten von Mark Twain“

Das von Clarra Scheffler und Cosima Schneider gestaltete Buch enthält ein Vorwort von Alexander Elspas, seit 2017 Vorsitzender der Büchergilde.
Gebunden wurde es in geprägtes Naturelle Mélange und ist in Fadenheftung mit einem Lesebändchen ausgestattet. Format 16,5 x 23,5 cm.
Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M, Sept. 2024
ISBN 9787-3-7632-7558-8
28 €

Mittwoch, 20. März 2024

Aus dem Antiquariat, Neue Folge 22 # 1 2024

Das erste Heft des Jahres 2024 Aus dem Antiquariat, der Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler, wurde ausgeliefert.
Schwerpunktartikel ist der von Björn Biester eingeleiteter und veröffentlichter Artikel von Adolf Seebaß (1899 - 1994) Brienner Straße 47. Kleine Erinnerungen an das Jahr 1923.
Hans Altenhein schreibt über Georg Kurt Schauer (1899-1984) und die Teilung Deutschlands, der Antiquar Ulrich Rose berichtet über die Editionsgeschichte von Karl Philipp Moritz' Roman >Anton Reiser<., außerdem finden sich im Heft ein Interview mit der 2022 mit dem Preis für junge Sammler ausgezeichneten Elisabeth Wittkowski, Berichte über Antiquariatsmessen, Termine, Katalognotizen, Personalia und Rezensionen.

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Aus dem Antiquariat 3/2023

Zur Zeit wird das 3. Heft 2023 "Aus dem Antiquariat" ausgeliefert.

Darin schreibt u.a. Mark Lehmstedt über die Anfänge der Kursive in Deutschland 1520, Günther Fetzer macht eine Anmerkung zur Editionsgeschichte von Hoffmannsthals Briefen, Björn Biester berichtet über die Antiquariatsmessen im ersten Quartal 2024 und man findet im Heft ein Interview zum Forschungsvorhaben "Das Zentralantiquariat der DDR".

Übrigens: Für bestimmte Personengruppen ist das Abo günstiger, für buchhändlerisch Tätige kostet es z.B, statt 109 Euro 87,20 Euro p.a.

Donnerstag, 6. Juli 2023

das neue AdA ist erschienen

Das 2. Heft Aus dem Antiquariat des Jahres 2023 ist erschienen.

Aus dem Inhalt:

  • Der Deutsche Tauchnitz. Die erste deutschsprachige Taschenbuchreihe (Günther Fetzer)
  • Zwei fingierte Texte von Umberto Eco und Roland Barthes (Niels Penke)
  • Die neue Dauerausstellung des Thomas-Mann-Archivs in Zürich (Dirk Heißerer)
  • Erfolgreiches Comeback der Leipziger Antiquariatsmesse (Björn Biester)
  • Ein bemerkenswerter Exilkatalog von Mark Funke (Achim Bonte)
  • Verbrannte Dichter. Veröffentlichungen zu den Bücherverbrennungen vom Mai 1933 (Wilfried Weinke)

Mittwoch, 14. Juni 2023

Sammeln – heute und morgen

Auf der Stuttgarter Antiquariatsmesse werden 2023 wieder Buchgespräche auf dem "Roten Sofa" stattfinden, zu denen der Verband Deutscher Antiquare Menschen zu Wort kommen lässt, die eine Leidenschaft verbindet: die Liebe zu Büchern und Arbeiten auf Papier.
Am Sonntag wird z.B. Elisabeth Wittkowski, 1. Preisträgerin des Preises für Junge Sammlerinnen und Sammler, der im vergangenen Jahr vom Verband Deutscher Antiquare online verliehen wurde, ihre faszinierende und umfassende Elton-John-Sammlung dem Messepublikum vorstellen. Von Briefen des Elton John Fan Clubs über Albumcover bis hin zu von Elton John inspirierten Comics; die Jury war begeistert vom Ansatz und der Breite der Sammlung, aus der eine Auswahl von Objekten auch auf der Messe ausgestellt wird.
Jonathan Schilling, 2. Preisträger, widmet sich auf dem Roten Sofa einem ganz anderen Thema: Literatur und bibliophile Schätze zu der in Tübingen wirkenden Ottilie Wildermuth (1817–1877), eine der meistgelesenen, deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts.
Wie kommt man zu diesen vielfältigen Themen? Wo finden die Sammler diese einzigartigen Stücke? Gibt es Objekte in der Sammlung, die ganz besonders ans Herz gewachsen sind?
Die Frankfurter Antiquarin und Vorsitzende der Jury, Sibylle Wieduwilt (Antiquariat Tresor am Römer) und Dr. Björn Biester, Leitender Redakteur „Aus dem Antiquariat“ und ebenso Jurymitglied, werden darüber mit Elisabeth Wittkowski und Jonathan Schilling ins Gespräch kommen.

weitere Veranstaltungen hier

18. Juni 2023, 15 Uhr

Forum am Schlosspark
Stuttgarter Str. 33, 71638 Ludwigsburg

Freitag, 24. März 2023

Aus dem Antiquariat 1/2023

Im neuesten Heft stellt Thomas Reinecke in der Rubrik Bibliophiles die Halkyonische Akademie für unangewandte Wissenschaften zu Salò und ihre Drucke vor, Wolfgang Christian Schneider berichtet unter der Überschrift "Bibliophilie zwischen Trümmern und Inflation, sowjetischem Druck und Luftbrücke." über Blaschker-Drucke von 1948 und 1949. Unter den Artikeln der Rubrik Antiquariat stellt Björn Biester eine Korrespondenz zwischen Emil Offenbacher und Karl H. Pressler vor und gibt einen Vorgeschmack auf die Leipziger Antiquariatsmesse im April 2023. Der ehemalige Vorsitzende der Pirckheimer-Gesellschaft Ulrich Goerdten stellt, gewohnt ausgezeichnet recherchiert, den raren Druck "Ei love you" vor, eine vor 50 Jahren erschienen Broschüre zu einer Aktion der (West)Berliner Galerie von Jule Hammer.
Im Heft finden sich darüber hinaus Rezensionen, u.a. von Caroline Jessen zu hier bereits vorgestellten Leipziger Sammlungsgeschichten.

Freitag, 3. März 2017

AdA 1/2017

Am Montag erscheint das Heft 1/2017 von „Aus dem Antiquariat“. Der Pirckheimer Mark Lehmstedt berichtet über den verlegerischer Alltag im 17. Jahrhundert anhand der Korrespondenz des Leipziger Verlegers Georg Heinrich Frommann mit Christian Daum in Zwickau. und Hermann Staub beschreibt mittels der Nürnberger Antiquariat GmbH, 1923 bis 1926, Handexemplare von Auktions-katalogen als Forschungsgegenstand. Wie gewohnt gibt es Berichte über Ausstellungen, Katalogbesprechungen und Rezensionen. Für Antiquare dürfte nicht zuletzt das Interview von Björn Biester mit einem der beiden Booklooker-Geschäftsführer interessant sein; Daniel Conrad bietet den Antiquare eine Kooperation an.
NB: Ein recht unkompliziertes Kennenlernen der Zeitschrift ermöglicht das Probe-Abo „2 für 1“.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

AdA 3/2016

Soeben im Briefkasten: die neue Ausgabe von Aus dem Antiquariat. Unter anderem finden sich unter der Rubrik "Bibliophilie" ein Beitrag von Werner Kohlert über den Antiquar und Gelehrten Moriz Sondheim (1860 - 1944), von Karl Klaus Walther über den Sammler Hans Hasso von Veltheim (1885 - 1956) und in der Rubrik "Antiquariat" stellt Björn Biester das Querschnitt-Antiquariat in Berlin vor. Godebert M. Reiss schrieb einen Nachruf auf Dirk Auvermann. Wie immer gibt es darüber hinaus Rezensionen und Besprechungen aktueller Kataloge und es findet sich auch ein Hinweis auf die Jahresgabe der Pirckheimer-Gesellschaft "Jubelrufe aus Bücherstapeln III".
Übrigens, ein recht unkompliziertes Kennenlernen der Zeitschrift ermöglicht das Probe-Abo „2 für 1“.

Dienstag, 14. Juni 2016

AdA 2/2016

In einer Woche wird eine neue Ausgabe von Aus dem Antiquariat ausgeliefert. Darin dokumentiert Mark Lehmstedt Die Lehrjahre von Nathanael Sigismund Frommann in Leipzig 1752 bis 1757 und Roland Jaeger Martin Feuchtwanger und seinen Exilverlag ›Edition Olympia‹ in Tel Aviv. In einem Gespräch von Björn Biester mit Otto W. Plocher wird festgestellt »Bücher sind das Größte, und wer das Gegenteil behauptet lügt oder ist ein Depp.«, Abel Doering berichtet über die 22. Leipziger Antiquariatsmesse und Thomi Hupfer über die in Zürich. Sabine Keune schrieb einen Nachruf auf Renate Giesenheyner. Wie immer gibt es darüber hinaus Rezensionen und Besprechungen aktueller Kataloge.
Übrigens, ein recht unkompliziertes Kennenlernen der Zeitschrift ermöglicht das Probe-Abo „2 für 1“.

Montag, 7. März 2016

"Aus dem Antiquariat" im neuen Gewand

Zur ersten Ausgabe des Jahrgangs 2016 wurde "Aus dem Antiquariat" grundlegend neu gestaltet.
"Unsere bewährte Mischung aus historischen Experten-Aufsätzen und aktueller Berichterstattung rund um den Antiquariatsbuchhandel wird durch das überarbeitete Erscheinungsbild noch attraktiver für unsere Leserschaft. Dank neuer Gestaltungselemente können wir unsere komplexen Themen noch ansprechender aufbereiten", erklärt Redaktionsleiter Dr. Björn Biester.
Die Fachzeitschrift erscheint ab sofort in einem leicht veränderten Format (210 x 277 mm) und wird auf einem fein holzhaltigen Papier (Munken Print Cream 15) gedruckt. Eine moderne Typographie in der Schriftart Questa, durchgehend farbige Abbildungen, der Einsatz wie Randspalten und Infokästen sowie der Wechsel zwischen einspaltigem Satz für wissenschaftliche Beiträge und zweispaltigen, aktuellen Berichten sorgen für eine übersichtliche Gliederung der Fachinformationen und entsprechen den modernen Informationsbedürfnissen der Leser, zu denen vor allem Antiquare, Buchwissenschaftler und Büchersammler, u.a. als ständige Leser die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft gehören.
(nach einer Information aus boersenblatt.net)
è Bestellung

1 Kommentar
Björn Biester hat gesagt...
Herzlichen Dank für diese freundliche Notiz! Gern schicke ich das soeben erschienene Heft "Aus dem Antiquariat" 1/2016 den ersten fünf Interessenten, die mir eine E-Mail mit dem Betreff "Pirckheimer" schreiben, kostenlos & unverbindlich zu. Bitte Postanschrift nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen ...
Björn Biester, b.biester [at] mvb-online.de
07 März, 2016

Montag, 28. September 2015

AdA 5/2015

Das neue Heft Aus dem Antiquariat erscheint in einer Woche. Aus dem Inhalt:
Klaus Körner: Verlagsprogramm: Antifaschismus. Der Röderberg Verlag 1950 bis 1990
Altenhein: J. M. R. Lenz und die Öffentlichkeit
Dirk Heißerer: Der letzte Text. Thomas Mann und Kurt Desch Zeugnisse eines universalen Programms.
Über meine Reclam-Sammlung (Hans-Jochen Marquardt)
Original oder digitale Kopie? Antiquarische Bestandsergänzung und universaler Sammelauftrag in digitalen Zeiten (Petra Feuerstein-Herz)
Wien, Wien, nur du allein. 50 Jahre Antiquar. Erinnerungen (II) (Godebert M. Reiss) 
Katalogbesprechung:
"Hannah verdient sich ihre Brötchen" (Reinhard Klimmt)
Rezensionen:
Habent sua signa libelli. Festschrift Konrad von Rabenau (Brigitte Pfeil)
Reclams Sachlexikon des Buches, dritte Auflage (Herbert Schauer)
Vom Kerbholz zum E-Book (Johannes Salzwedel)
Grabhorn Press 1920 bis 1965 (Holger Pils)
Carsten Scholz über Eduard Wilhelm Tieffenbach (Björn Biester)

„Aus dem Antiquariat“ Probe-Abo „3 für 1“ hier bestellen.

Sonntag, 9. August 2015

Büchernarren unter sich

Ein aktueller Kommentar des Berliner Antiquars und Bloggers R.F. Meyer behandelt "den lobenswerten Versuch" von Herrn Dr. Björn Biester, "der restlichen Buchwelt die Probleme des Antiquariatshandels etwas näherzubringen." Er schreibt: "So ist ein gut lesbarer Text entstanden, der informiert, aber wenig zur Lösung aktueller Probleme beiträgt. Das liegt auch an den Vorschlägen, die dem Verfasser entgegengebracht wurden und die so alt und ausdiskutiert sind, daß sie in die Mottenkiste, besser noch zum Bücherstaub gehören.", Im folgenden begründet R.F. Meyer diese Ansicht. Abschließend heißt es: "Sammeln heißt differenzieren, bewerten, auswählen. Dasselbe galt für den Antiquar, nur ist dies in Zeiten von Massen sich auf den Plattformen drängelnder Angebote abhanden gekommen. Sowie die Auswahl vernachlässigt wird, steigt die Menge, die in sich keine Unterschiede kennt, außer jene versandtechnischen der Größe und des Gewichtes, jedoch keine ästhetischen oder geistigen Kriterien. Daher die ständige Abwertung des nahezu Einheitswertigen: es fehlen die Maßstäbe.
PS.
Inwieweit Sammeln noch zeitgemäß und überhaupt möglich sein wird, mag sich dieser Tage entscheiden; es hängt davon ab, was von den Plänen bei der Novellierung des Kulturgutschutzrechts umgesetzt wird. Siehe diese Petition, die ich zu unterzeichnen bitte, um dem möglichen Übel wenigstens unsere schwache Stimme entgegenzurufen."
(Rainer Friedrich Meyer)

... gesamten Artikel auf meyerbuch lesen.

Montag, 23. Februar 2015

AdA 1/2015

Heute erscheint das erste Heft des Jahres Aus dem Antiquariat. Es enthält u.a. Artikel von Hans Altenhein zum Wilhelm Heyne Verlag in Dresden (1934 bis 1944), den Spartakus-Buchversand und der Verlag Association (1968 bis 1979) von Klaus Körner, einen Nachbericht zu den Antiquariatsmessen in Stuttgart und Ludwigsburg von Wolfgang Rieger unter dem Titel Das eckige Ei und Björn Biester stellt das Handbuch des Verbandes Deutscher Antiquare 2015/16 vor, welches diemal mit dem Schwerpunkt "Bibliophile Gesellschaften in Deutschland" erschien.
Weitere Informationen hier.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Fotos aus Altona

Durch Klick auf das nebenstehende Foto können einige aktuelle Bilder von den antiquarischen Büchertagen in Altona, aufgenommen am 25. Oktober betrachtet werden. Bücherfreunde sollten unbedingt die Chance ergreifen, die reizvolle Veranstaltung heute noch zu besuchen und auch die interessante Sonder- und Dauerausstellung des Museums zu betrachten.
Bücherlust
(Ursula Saile-Haedicke)


1 Kommentar:
Björn Biester hat gesagt…

Ich habe mir die Veranstaltung heute Nachmittag angesehen und war recht angetan! Gute Stimmung, überwiegend niveauvolles Angebot, viele Besucher... Natürlich eine regionale Angelegenheit, aber sinnvoll als Schaufenster für das Antiquariat!

Donnerstag, 3. Juli 2014

alte Antiquariatskataloge?

Im Netz fanden sich gestern zwei Meinungen zum Sammeln alter Antiquariatskataloge, die hier einfach einmal parallel wiedergegeben werden. Hierbei wird vorausgesetzt, dass auch private Bibliotheken nicht allein dem individuellen Vergnügen am interessanten, seltenden oder künstlerrich herausragenden Buch dienen, somndern immer auch wissenschaftrelevante Hintergründe haben.
Rainer Fridrich Meyer, Antiquar aus Berlin, fragte: "Sollten nun alte Kataloge als Relikte einer vergangenen Zeit gesammelt werden?" Und er antwortete: "Wem es gefällt, bitte; ein jeder mag sich seine Räume vollstellen, wie es ihm beliebt, doch als Tapete geben sie wenig her im Vergleich zu einem angemessen vergoldeten Lederrücken.
Auch bereitet es mir z.B. wenig Vergnügen, in längst dahingegangenen Angeboten zu schmökern ohne die Möglichkeit, die offerierten Stücke auch erwerben zu können: jene Kataloge sind wie Grabsteine — die auf den Inschriften Erwähnten, liegen tot darnieder im Staub, niemand kann mehr mit ihnen reden, sie bewundern, sie ergreifen. Und falls man den auf langsam vergilbendes Papier gedruckten Beschreibungen trauen darf, waren sie damals schöneren Büchern gewidmet als heute, und das hinterläßt den Leser melancholisch, und er mag darüber sinnieren, wo all diese Werke wohl geblieben sein könnten — und wo der Geschmack heutiger Kunden.
" (gesamter Beitrag im Blog 
meyerbuch)

Eine andere Position findet sich bei Dr. Björn Biester, u.a. verantwortlicher Redakteur des Zeitschrift Aus dem Antiquariat, im Vorabdruck auf boersenblatt.net: "Verkaufskataloge werden in naher Zukunft eine wichtige Materialbasis für eine quellengestützte Geschichte des Antiquariatsbuchhandels sein... Ansätze von privater Seite hierzu sind zumindest den Eingeweihten bekannt. Die Deutsche Nationalbibliothek dagegen ordnet das komplette Gebiet der Antiquariats- und Auktionskataloge in ihren aktuellen "Sammelrichtlinien" unter die von ihr ausdrücklich nicht zu sammelnden Akzidenzen" Und er überlegt weiter: "Müsste man Antiquariatskataloge nicht gerade deshalb möglichst umfassend aufbewahren? Eben weil sie Zeugnisse der geschäftlichen Betätigung eines Branchenzweigs sind, der ansonsten kaum bleibende Spuren hinterlässt, aber für das kulturelle Gesamtgefüge der Gesellschaft eine noch kaum angemessen wahrgenommene Rolle spielt...?" Biester wird in der kommenden Ausgabe AdA näher auf diese Problematik eingehen und freut sich über Antworten.

1 Kommentar:

 mw203 hat gesagt…
Interessante Fragestellung, die sich, glaube ich, nur pragmatisch (und von Fall zu Fall verschieden) lösen läßt. Es erscheint mir unbezweifelbar, dass es, vor allem aus der Blütezeit der Versandantiquariate in den 80ern & 90ern, interessante Kataloge gibt, die aufzubewahren lohnend ist, auch wenn die Preise überholt, die Bücher verkauft und die eigenen Regale voll sind. Ich nenne aus meinem Sammelgebiet nur die wunderbaren Kataloge des Antiquariates "Die Silbergäule" oder die von Georg Fritsch. Nachhaltig interessant bleibt es immer dann, wenn, in welcher Form auch immer, Informationen zu Unikaten (Widmungsexemplare, Schriftproben, Autographen) oder geschlossenen Sammlungen (z.B. Autoren, Illustratoren, Einbände, Verlage, Themen) dokumentiert sind und/oder der Antiquar seine Stücke individuell, originell & eigenständig beschrieben hat.
6. Juli 2014

Freitag, 21. Februar 2014

20. Leipziger Antiquariatsmesse

Die Leipziger Antiquariatsmesse findet wie gewohnt parallel zur Leipziger Buchmesse statt. Unter den rund 70 Teilnehmern aus aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Schweden sind auch wieder Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft wie Bührnheims Literatursalon, das Rote Antiquariat Berlin und Wien, die Genossenschaft der Internetantiquare, das Münchener Antiquariat Riepenhausen und das Berliner Antiquariat Riewert Q. Tode teil. Weitere Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft finden sich unter den Ausstellern der Leipziger Buchmesse, so die Neuhauser Kunstmühle. Der soeben erschienene Messekatalog enthält als Vorwort einen zeitgeschichtlichen Beitrag von Björn Biester "'Östlich der großen Antiquariatsmessen in Stuttgart, Köln und Hamburg'. 20 Jahre Leipziger Antiquariatsmesse". Der Katalog mit dem lesenswerten Vorwort kann durch Klick auf die Abbildung angesehen oder bei Detlef Thursch (abooks.de) gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro bestellt werden.
 
Messe: 13. bis 16. März 2014

Leipziger Buchmesse

Montag, 10. Februar 2014

AdA 1/2014 erscheint am 24. Februar

Das erste Heft "Aus dem Antiquariat" des Jahres 2014 ist im Druck und erscheint am 24. Februar.
Das Inhaltsverzeichnis kann bereits jetzt auf
boersenblatt.net eingesehen werden.
(Björn Biester)