Mittwoch, 11. November 2015

‹usus› auf der 4. artbook.berlin und der 5. Buchkunst Weimar

artbook.berlin Kunstfabrik am Flutgraben Ulrike Stoltz Uta Schneider 5. Buchkunst Weimar

Goldene Zeiten


Meisterwerke der Buchkunst von der Gotik bis zur Renaissance
In der Ausstellung "Goldene Zeiten" wird die Österreichische Nationalbibliothek über den Jahreswechsel über 80 einzigartige Exponate aus über 200 Jahren Buchkultur präsentieren. Großformatige Prachthandschriften der Gotik, die für Herzog Albrecht III. oder Kaiser Friedrich III. angefertigt wurden, stehen neben Meisterwerken der Renaissance-Buchkunst. Gemeinsam dokumentieren sie den Übergang von der mittelalterlichen Handschrift zum gedruckten Buch der Neuzeit – eine Medienrevolution vergleichbar mit der Erfindung des Internets.
Höhepunkt der Ausstellung ist das Evangeliar des Johannes von Troppau aus dem Jahr 1368: Die von Herzog Albrecht III. (1365–1395) beauftragte Prachthandschrift gilt als der Gründungscodex der kaiserlichen Hofbibliothek und wird am Beginn dieser Ausstellung nach vielen Jahren erstmals wieder öffentlich gezeigt, bevor sie Anfang Dezember aus konservatorischen Gründen durch ein Faksimile ersetzt wird.

Ausstellung: 20. November 2015 - 21. Februar 2016

è Österreichische Nationalbibliothek

Sonntag, 8. November 2015

in eigener Sache

Dieser Blog hieß 6 Jahre lang Pirckheimer-Blog, wurde dann für fast 2 Jahre zum Bibliophilen-Blog (siehe: 2014, in eigener Sache) und ist ab heute erneut der Pirckheimer-Blog. Mit dieser Rückbenennung wird das Anliegen des Blogs wieder deutlicher: Es ist eine Plattform zum Informationsaustausch von Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft und damit natürlich für jeden bibliophil Interessierten.
Und: wer sich für die Themen dieses Blogs interessiert findet seine Freunde in der Pirckheimer-Gesellschaft. Weitere Informationen können hier angefordert werden.

1 Kommentar: Ralf Wege hat gesagt ...

Der Vorstand der Pirckheimer-Gesellschaft freut sich,
Mein Fotodass Abel Doering den Blog als Plattform der Pirckheimer-Gesellschaft fortführt und wünscht ihm dafür viel Erfolg. Je mehr Bücherfreunde sich im Blog beteiligen, umso interessanter wird er. Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft muss man dafür nicht sein, kann es aber werden. Ich bin sicher, dass nicht nur die Pirckheimer, sondern alle Freunde des Buchs und der Grafik diesen Blog als einen Ort des lebendigen Austausches gestalten werden.
9.10.2015

Samstag, 7. November 2015

Pirckheimer auf der artbook.berlin

Neben einigen Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft, wie Marc Berger, Hanfried Wendland, P.J. Moosbrugger oder Peter Zitzmann, die als Buchkünstler oder Herausgeber von Pressendrucken an der vierten artbook.berlin teilnehmen, werden die Pirckheimer auch als Gesellschaft auf der Messe vertreten sein. Damit unterstreicht auch diese Bibliophilen-Vereinigung die wachsende Bedeutung dieser Messe, die sich seit 2012 in der Hauptstadt etabliert. Stellten sich die Pirckheimer 2014 noch mit einem kleinen Stand vor, werden sie in diesem Jahr mit einer umfangreichen Auswahl von Publikationen vertreten sein, die teilweise sogar zum Kauf angeboten werden können.
Auch ein rechtzeitig fertig gewordener neu gestalteter Flyer (Abb.) wird auf der artbook erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.


... weitere Informationen hier!

5. Buchkunst Weimar

Zum 5. Mal findet die Biennale Buchkunst Weimar statt, veranstaltet von Gudrun Illert (Atelier G) in Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar.
Gezeigt werden wie gewohnt bibliophile Kostbarkeiten, Originalgrafiken, Malerbücher, limitierte Handpressendrucke, Unikatbücher bis hin zu Buchobjekten von hoher künstlerischen und handwerklichen Qualität. Alle gezeigten Künstlerbücher sind Exponate, die in keiner Buchhandlung zu finden sind und können gekauft werden.
anja harms, »goethe · der zauberlehrling«
(c) Anja Harms
Unter den Ausstellern finden sich wieder Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft, wie Johannes Häfner (Brothers in Art), Jens Henkel (burgart-presse) und Peter Zitzmann (schPeZi-Presse). Daneben auch weitere bekannte Buchkünstler, von denen hier nur beispielhaft genannt seien Barbara Beisinghoff (Die gläserne Libelle), Rainer Ehrt (Edition Ehrt), Frank Eißner (Frank Eißner Handpresse), Christian Ewald (Katzengraben-Presse), Tina Flau (Atelier Flau) und Henry Günther (Edition Balance), Anja Harms (Ateliers Anja Harms), Uta Schneider und Ulrike Stoltz, (usus), Klaus Süß, Susanne Theumer oder Uwe Warnke (Uwe Warnke Verlag). Die komplette Teilnehmerliste kann hier nachgelesen werden.
Mit dem Anliegen, künstlerischen Nachwuchs zu fördern, bekommen auch Studierende der Burg Giebichenstein und der Alanus Hochschule Alfter die Möglichkeit, die ihre hohe Kreativität bei Künstlerbüchern zeigen.

Messe: 28. und 29. November 2015

Seminargebäude des
congress centrum neue weimarhalle
Weimar, UNESCO-Platz 1


Dreierlei
Neue Lyrik, Grafik und Musik aus Thüringen
Am 28.11.2015 laden Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., via nova - zeitgenössische Musik in Thüringen e.V. und burgart-presse Rudolstadt in die Bibliothek des „Hotel Elephant“ ein.


Hotel Elephant | Weimar, Markt 19

Mittwoch, 4. November 2015

Bücher der Stunde Null

Foto © Ralf Parkner
Am 4. November wurde im Landratsamt Beeskow die Ausstellung "Den Trümmern abgetrotzt - Bücher der Stunde Null | Die Sammlung Lothar Lang" eröffnet. Sören Gundermann umrahmte die Veranstaltung musikalisch.
Neben dem Vorsitzenden der Pirckheimer-Gesellschaft, Dr. Ralph Aepler, waren die Pirckheimer Jutta Osterhof, Robert Wolf, Dr. Carsten Wurm, Konrad Hawlitzki, Rainer Kolitsch und Ralf Parkner zur Eröffnung angereist.
Die Journalistin Elke Lang 
(im Bild rechts neben der Vitrine), ebenfalls langjähriges Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft und 30 Jahre lang Ehefrau des Kunstwissenschaftlers Lothar Lang, hat diese Ausstellung konzipiert und ein, die Ausstellung begleitendes Buch herausgegeben, welches vom ebenfalls anwesenden Künstler Felix M Furtwängler (im Bild lks.) gestaltet wurde.
(... weitere Fotos von Ralf Parkner auf fb)

siehe auch MOZ, 5.11.2015: Bücher aus der Zeit der Trümmer

Buch des Monats

Stadtansichten
Bereits heute leben 54 Prozent der Menschen in Städten, in der Mitte unseres Jahrhunderts sollen es zwei Drittel sein. Die Stadt gilt einerseits als Sehnsuchtsort, der bessere Lebensmöglichkeiten verspricht, andererseits als Stätte des Elends. In der Buchkunst wird das Thema Stadt in all seiner Ambivalenz aufgegriffen: von der spätmittelalterlichen Darstellung des Paradieses als Stadt über die miserablen Lebensbedingung der Massen in den rasant gewachsenen Städten im frühen 20. Jahrhundert bis zur höchst aktuellen Frage, „Wem gehört die Stadt?“. Martina Weiß spannt einen Bogen von Dürers Vorstellung des himmlischen Jerusalem über Frans Masereels expressionistische Holzschnitte des urbanen Lebens bis zu Andrew Castruccis Kampf um bezahlbaren Wohnraum in New York.

Buch des Monats: 6. November 2015, 14 Uhr
Eintritt: 4 Euro, Mitglieder: 2 Euro

Herrnstr. 80, 63065 Offenbach

Die Magie der Bücher in Freital

... Auch die gestrige Lesung in der Spielbühne Freital, ein skurriler Veranstaltungsort in einem ehemaligen Fabrikgebäude, war ein voller Erfolg, wenn auch nicht vor ganz so vielen Zuhörern, dafür aber bei einem jüngeren Publikum. Ich war erstaunt, wie interessiert die Zuhörer an der Bibliophilie waren und wie wenig Vorstellungen sie von unserer Leidenschaft haben. Der Frageteil im Anschluss war beinahe länger als meine Lesung „Der Magie der Bücher“.
(Harald Kugler via fb)

... siehe auch "Der Bibliophilen-Abend"

4. Hamburger Antiquariatstag

Im Jahre 2012 wagte der Veranstalter Detlef Thursch auch in Hamburg einen Neustart des Antiquariatstags, der die Tradition der 1990 ins Leben gerufenen Quod Libet in der Hamburger Börse aufgreift. Das Konzept der terminlichen Einbindung in den Hamburger Auktionsherbst ist aufgegangen - auch 2015 werden 26 Antiquariate aus ganz Deutschland, Schweden und den Niederlanden dabei sein.

Messe: 21. November 2015
Wiesendamm 3
22303 Hamburg

Dienstag, 3. November 2015

ein neues Erscheinungsbild des BBA


Auf der vierten artbook.berlin wird wieder, wie bereits 2014, der Berliner Bibliophilen Abend e.V. mit einem kleinen Stand vertreten sein.
Dort wird auch erstmals ein neu gestalteter Flyer mit einem ebenfalls erneuerten Logo des BBA ausgelegt. Einen ersten Eindruck kann man bereits durch Klick auf die nebenstehende Abb. erhalten (die darin vermerkte E-Mail-Anschrift wird allerdings erst in einigen Tagen eingerichtet sein).

ILLUMAT Kalender 2016

Ab sofort ist der ILLUMAT Kalender 2016 aus dem Mückenschwein Verlag erhältlich.
Der Illustrationsautomat hat für jeden Tag des Jahres 2016 eine poetische oder witzige, ernste oder unterhaltende, lustige oder listige Zeichnung parat. Entstanden sind die spontanen Bilder in nur wenigen Minuten bei Live-Aktionen des ILLUMAT aus den Wünschen und Ideen seines Publikums. Herz und Hand des charmanten Automaten sind Illustratoren aus Weimar.
"Es ist geschafft! Nach gut 12 Stunden Karussell laufen und vielen (sehr vielen) Kilometern haben wir den Illumat Kalender 2016 zusammen getragen. Ganze 56000 Bogen Papier mit Liebe von Hand sortiert. Vielen herzlichen Dank an all die fleißigen helfenden Hände."
(Mückenschwein-Buchbinder)

384 Seiten, 10,5 cm x 14,6 cm, Kalenderabreißbindung, 14 €

Rolf Lindemann

Radierungen und Lithographien aus 5 Jahrzehnten

Rolf Lindemann präsentiert in der 90. Ausstellung des Druckgraphik-Ateliers Radierungen und Lithographien mit innerer Dynamik, strenger Tektonik und starkem Rhythmus in den Thematiken Mensch, Menschengruppe, Landschaft, Raum und Stillleben in schwarzweiß und farbig kultivierter, malerischer Auffassung aus über 50 Arbeitsjahren.
Rolf Lindemann, geboren 1933 in Magdeburg, studierte von 1952 bis 1957 Malerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin u.a. bei Kurt Robbel, Bert Heller, Oskar Nerlinger, Gabriele Mucchi sowie Arno Mohr und ist seit 1957 als Maler und Graphiker selbständig bei Berlin tätig. Er erhielt einige Kunstpreise und gab sein Wissen in verschiedenen Lehraufträgen weiter. Auf nationalen wie internationalen Ausstellungen sowie in öffentlichen Sammlungen und Museen kann man seine Arbeiten betrachten.
Rolf Lindemann, Käthe-Niederkirchner-Straße (Prenzlauer Berg)
1989, 3-Farb-Aquatintaradierung, 22,8 x 25,3 cm
Die präsentierte Auswahl seiner Graphiken zeigt seinen Willen zu Bildbau und Bildvorstellung, Binnenstrukturen machen den Prozess erkennbar, in welchem Rolf Lindemann wie in seiner Malerei gesehene Realitäten, Wahrnehmungen mit dem „Dahinter“ anreichert, man spürt seine Freude des Machens und die sinnliche Selbstverständlichkeit. Die graphischen Mittel sind sehr bewusst und immer vom Malerischen her aufgefasst - flächig, fleckhaft gebaut, die Strukturen zu malerischer Bewegtheit zusammengefasst, dabei in gebrochene und gegenläufige, auch dissonante Bewegungen aufgefächert. Es dominiert nicht die Linie – wenn ist sie eher unterschwellig da, sie kann so auch entstehen aus flächigen Punkten oder selbst zur Fläche werden. Alles ordnet sich ein, auch eingesetzte Farbigkeit ordnet sich unter in seinen stillen, unpathetischen Blättern.

Eröffnung: 7. November 2015, 17-20 Uhr
Ausstellung: 7. November – 8. Dezember 2015

Druckgraphik-Atelier . Edition keller-druck
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 3
10407 Berlin

Montag, 2. November 2015

ein Hinweis zum 3. November-Wochenende

Die diesjährige artbook.berlin findet nicht wie ursprünglich angekündigt im Logenhaus, sondern wie bereits 2013 in der alten Industriearchitektur der Kulturfabrik am Flutgraben statt.
artbook.berlin 2013 in der Kulturfabrik am Flutgraben, Foto © Abel Doering
Messe: 21. und 22. November 2015

artbook.berlin
Kulturfabrik am Flutgraben
Am Flutgraben 3
12435 Berlin

Sonntag, 1. November 2015

Zeugnisse eines demokratischen Neubeginns 1945

Ausstellung im Landratsamt Beeskow: Buchkunstwerke aus der Privatsammlung von Elke und Lothar Lang
Beeskow
 (MOZ) Wenn es im November wieder eine Ausstellung unter dem Motto "Kunst im Landratsamt" gibt, handelt es sich diesmal nicht um farbenprächtige Gemälde regionaler Künstler. Vielmehr sind rund vierzig Bücher zu betrachten, die, auf schlechtem Papier gedruckt, grau daherkommen und so gar nicht aussehen, als könnte sich jemand für sie interessieren. ...
(MOZ 29. Oktober 2015, S. 13)

... weiterlesen durch Klick auf den Ausriss.

Freitag, 30. Oktober 2015

Haben Sie das alles gelesen?

... Dem Anschein nach waren an die­sem Herbst­abend (des 28. Oktober) alle Buch­lieb­ha­ber aus Chem­nitz und Umge­bung in der Villa Esche ver­sam­melt. Man sah die Lei­te­rin der Stadt­bi­blio­thek Limbach-​​Oberfrohna, Chris­tine Erler, die Betrei­be­rin der Sonnenberg-​​Presse Bet­tina Hal­ler, die lang­jäh­rige Lei­te­rin der Chem­nit­zer Volks­hoch­schule und Vor­sit­zende der Inter­na­tio­na­len Ste­fan Heym Gesell­schaft Dr. Ulrike Uhlig, und den Chem­nit­zer Anti­quar Wolf­gang Geb­hardt. Aus Mann­heim reiste Dr. Ralph Aep­ler, der Vor­sit­zende der Pirckheimer-​​Gesellschaft e.V. ... an. ...
Dr. Klaus Walther, Hrs­g. und Autor, Bir­git Eich­ler, Buch­ge­stal­te­rin und Ver­le­ge­rin, Dr. Andreas Eich­ler (Mode­ra­tor), Klaus Bel­lin, Autor und Die­ter Lehnhardt, Hrs­g. und Foto­graf (von rechts nach links)
2014, ... in einer Zeit, in der sich viele Men­schen von ihren Büchern tren­nen und das elek­tro­ni­sche Buch als »Fort­schritt« ange­prie­sen wird, habe man (mit dem Titel "Haben Sie das alles gelesen") auf die Bedeu­tung der Bücher­samm­ler ver­wei­sen wol­len. In einem ers­ten Teil des Buches erzäh­len sech­zehn Bücher­samm­ler aus ganz Deutsch­land von Ent­ste­hung und Struk­tur ihrer pri­va­ten Biblio­thek, in der Regel geht es um mehr als 20.000 Bücher, und von ihrer Sammel-​​Motivation. In einem zwei­ten Teil wer­den acht Biblio­the­ken ver­stor­be­ner Lite­ra­ten und Gelehr­ter vor­ge­stellt. ... mit die­sem Teil des Buches (wird) an die Kette der Tra­di­tion erin­nert ..., in der die heu­ti­gen Samm­ler stehen. ...
Die drei Auto­ren berich­te­ten davon, wie sie über­haupt zum Bücher­sam­meln kamen. Klaus Walt­her gab über seine Bestre­bun­gen nach einer enzy­klo­pä­di­schen Biblio­thek Aus­kunft. Klaus Bel­lin, der von einem Ver­tre­tungs­leh­rer zur Buch­lieb­ha­be­rei ver­lei­tet, und von der Biblio­thek Max Heckers in der Wei­ma­rer Alten­burg inspi­riert wurde, schil­derte die Anschaf­fung zahl­rei­cher Aus­ga­ben der Goethe-​​Werke. Auf die Frage eines Zuschau­ers ergänzte er, dass es unter­schied­li­che Ver­su­che der Wer­ker­schlie­ßung gäbe. Einige Aus­ga­ben seien nach Werk­grup­pen geord­net, andere ver­such­ten die unter­schied­li­chen Arbei­ten chro­no­lo­gisch dar­zu­stel­len. Ihm, so Klaus Bel­lin, gehe es um das Ver­glei­chen der ver­schie­de­nen Ver­su­che, um die Zusam­men­hänge. Die­ter Lehn­hardt gab zu Pro­to­koll, dass er als Stu­dent Chemie-​​Fachbücher und auch andere Bücher erwarb, um sich Wis­sen anzu­eig­nen. Aus der Nähe von Wetz­lar stam­mend wid­mete er sich auch bald beson­ders der Samm­lung von Goethe-​​Werken und Erst­aus­ga­ben ein­zel­ner Texte. Aus dem Erwerb der Bücher und der Beschäf­ti­gung mit dem Inhalt habe er viel gelernt. Heute trete für ihn die Ent­schleu­ni­gungs­funk­tion des Lesens zuneh­mend in den Vor­der­grund. Lesen habe für ihn etwas mit Lebens­kunst und Genie­ßen zu tun. Bücher und Wein pass­ten her­vor­ra­gend zusammen. ...
(Johan­nes Eichenthal)

... der gesamte Artikel mit Kommentar kann hier gelesen werden.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

... neu bei der Pirckheimer-Gesellschaft

In der Pirckheimer-Gesellschaft begrüßen wir ein neues Mitglied, aus den USA den Buchbinder und Betreiber des Pressbengel-Projekts Peter Verheyen, hier mit seinem Begrüßungspaket.
Übrigens, ein gelegentlicher Blick in den Blog Pressbengel-Projekt ist für jeden Bibliophilen immer von Gewinn. So der Beitrag vom 3. Oktober über Art-Deco-Buchbinderei u.a. von Georges Cretté, welcher "Two Tales" von Oscar Wilde für F.L. Schmied 1926 in 20 Exemplaren gebunden hat.

7. RUHR.Antiquaria

In diesem Jahr öffnet der Bochumer Antiquariatsmarkt zum siebenten Mal seine Pforten. Zwischen 11 und 17 Uhr bieten Antiquariate in Wattenscheid aus dem gesamten Bundesgebiet den Besuchern ein vielfältiges Angebot antiquarischer Bücher aus allen Sachgebieten an. Das Spektrum reicht auch in diesem Jahr von der schönen Literatur über die Geistes- und Naturwissenschaften bis zur Geographie. Von der Regionalliteratur über die Theologie und die Philosophie bis zu den Alten Drucken. Und natürlich allem, was irgendwo dazwischen liegt.
5. RUHR.Antiquaria 2013, Foto: Michael Solder
Über 30 Antiquariate, darunter das Rote Antiquariat des Pirckheimer Christian Bartsch haben sich verbindlich angemeldet. Bücherfreunde, Sammler und professionelle Händler haben damit wieder die Gelegenheit, ein sehr umfangreiches Angebot antiquarischer Bücher in Augenschein zu nehmen und interessante Titel zu erwerben. Daneben wird der fachliche Austausch eine wichtige Rolle spielen.
Die jeweils aktuellen Informationen zu der Veranstaltung finden Sie wie üblich auf der Internetseite der RUHR.Antiquaria.

Messe: 8. November 2015

Stadthalle Wattenscheid
Saarlandstraße 40
44866 Bochum

Der Vorhang geht auf

Bilder vom Berliner Theater aus 50 Jahren
Hans Brosch, Plakatentwurf zu Kleist „Michael Kohlhaas“, Gouache/Tusche, 1977

Joachim Pohl stellt in seiner Kunst- und Ausstellungsagentur Malerei - Grafik - Plastik - Fotografie - Plakat mit Werken von: Appen, Brosch, Camaro, Händler, Heiliger, Hillich, Kahane, Kemlein, Leber, Metzkes, Mohr, Mucchi, Rommel, Sagert, Sakrowski, Sandberg, Shaw, Vent, Viebeg, Wendisch, Wilde u.a. aus.

Eröffnung: 3. November 2015, 18:30 Uhr
Ausstellung: 3. November - 18. Dezember 2015

Wollankstraße 112a
13187 Berlin-Pankow
Fon/Fax: 030-486 71 13
E-Mail

Kleine Kulturgeschichte des Exlibris


Dieses Video kündigt ein über Crowdfunding realisiertes Buch zum Exlibris an. Näheres siehe hier.