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Sonntag, 4. Oktober 2026

BUCHSALON #12: Günter Karl Bose, Gestalter

In der Veranstaltungsreihe der Kunstbibliothek „Buchsalon | Bühne frei für das Buch!“ dreht sich alles um das Buch. Maren Wienigk, Kuratorin der Sammlung Architektur und Ornament, und Michael Lailach, Kurator der Sammlung Buchkunst, sprechen mit ihren Gästen über neue und alte Bücher.
Günter Karl Bose, Katze Minou, 2025 © Lu Bose
Zwölfter Gast: Günter Karl Bose ist Gestalter, Autor und Sammler. Von 1980 bis 1995 war er Verleger in Berlin (Brinkmann & Bose), von 1993 bis 2018 Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und leitete dort das 1955 gegründete Institut für Buchkunst. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichung zur Geschichte der Literatur und der Medien. Wir sprechen mit ihm über seine Zeit als Hochschullehrer, über besondere Buchpojekte der Studierenden und das Institut für Buchkunst.

15. Oktober 2026, 20 Uhr
Staatliche Museen zu Berlin, Kulturforum
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin

Samstag, 30. November 2024

Antiquaria-Preis für Günter Karl Bose

Günter Karl Bose wird die umfassende Vielfalt seiner Aktivitäten rund um das Buch mit dem Antiquaria-Preis für Buchkultur 2025 gewürdigt. "Günter Karl Bose hat über Jahrzehnte die Buchkultur in Deutschland mit hohem Qualitätsgefühl und Ausstrahlung auf verschiedenen Feldern mitgestaltet und geprägt", heißt es in der Begründung der Jury.
Günter Karl Bose, Foto © Lu Antonia Bose
"Er trat als Verleger, Typograf und Buchgestalter sorgfältig gestalteter Bücher hervor, die in ihrer Verbindung von klassischen und modernen Gestaltungselementen als vorbildlich gelten dürfen."

Außerdem unterrichtete Bose 25 Jahre als Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Als Autor von Monografien und Essays über Bücher, Typografie und Fotografie legte er zudem wichtige Beiträge zur Mediengeschichte vor.

Der 30. Antiquaria-Preis wird ihm am 23. Januar im Rahmen der 39. Antiquariatsmesse in Ludwigsburg verliehen. Die Laudatio hält Rudi Kienzle.

Donnerstag, 3. November 2022

Provenienz und Herkunft

DNB, Sammlung Günter-Karl Bose
Eine neue Publikation des Deutschen Buch- und Schriftmuseums „Tiefenbohrung. Eine andere Provenienzgeschichte” erzählt auf über 400 Seiten mit zahlreichen Abbildungen die Biografien von Objekten, berichtet von Raubzügen und Zerstörungen ebenso wie von Überraschungen und Glücksfällen. Das Buch ist der Beginn eines tieferen Blickes in die Herkunft unserer Bestände aus knapp 140 Jahren Sammeltätigkeit.

Das Buch und die 33 Geschichten, von denen es berichtet, wird am kommenden Sonntag anläßlich des Thementags „Provenienz und Herkunft“ vorgestellt und man kann einem Blick hinter die Kulissen werfen.
Auf dem Programm stehen u.a. Führungen zu verborgenen Orten, Rundgänge in den Magazinen, „Provenienz-Talks“ mit unseren Sammlungsleitern und die Begegnung mit zwei Stipendiatinnen aus der Ukraine, die ihre Projekte zum Thema „Heimat und Herkunft“ erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Premiere hat zudem unsere filmische Miniserie zu „Herkunftsgeschichten“. In die virtuelle Ausstellung zum Thema Provenienz kann man bereits jetzt reinschauen.

6. November 2022, 11 Uhr

Deutsches Buch- und Schriftmuseum der DNB Leipzig
Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig

Sonntag, 3. März 2013

Schönste Bücher aus aller Welt 2013

Fotos © Uwe Dettmar (Stiftung Buchkunst)
Die Preisverleihung im Wettbewerb der schönsten Bücher aus aller Welt findet am 15. März im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Die Goldene Letter 2013 – die höchste Auszeichnung im Wettbewerb – erhält das Werk „Fallen“, die Diplomarbeit von Hans-Jörg Pochmann an der HGB Leipzig. Er war für den Satz, die Typografie und die Gestaltung dieses Buches verantwortlich und hat seine Arbeit im Eigenverlag herausgegeben. Herr Pochmann ist derzeit Meisterschüler in der Klasse für Typografie und Buchkunst unter der Leitung von Prof. Günter Karl Bose und studiert zusätzlich noch am Royal College of Art in London.In der Begründung der Jury heißt es: „Ein großartiges, schwindelerregendes Buchprojekt! Cover, Ausstattung und Gestaltungsidee sind nahezu ideal verschmolzen!“.
In den vergangenen Jahren wurde diese sehr renommierte Auszeichnung bereits mehrfach an Studierende bzw. Lehrende der HGB vergeben. Beispielsweise bekamen erst 2010 die Studierenden Elisabeth Hinrichs, Aileen Ittner und Daniel Rother für die Publikation "XX - Die SS-Rune als Sonderzeichen auf Schreibmaschinen" (hrsg. vom Institut für Buchkunst an der HGB Leipzig) die Goldene Letter verliehen.
Eine der fünf Bronzemedaillen des gleichen Wettbewerbs 2013 erhält das Buch „Wolkenstudien / Cloud Studies / Études de Nuages“. Die Gestaltung und Herstellung (inkl. Satz und Typografie) lag in den Händen von Helmut Völter. Auch Herr Völter studierte an der HGB Leipzig und beendete sein Meisterschülerstudium im Jahr 2009 ebenfalls in der Klasse von Prof. Günter Karl Bose. Dieses Werk wurde herausgegeben von Marcel Beyer und Helmut Völter im Verlag „Spector Books, Leipzig“.
(Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig)

Dienstag, 4. Januar 2011

Buch des Monats

Letterlap. Gestickte Schrift und die Geschichte einer textilen Schreibtechnik
Gestaltung: Janine Thaler / Text: Jan Wenzel

Ein Handarbeitsfachbuch als Buch des Monats ?
Keineswegs: dieses Buch -herausgegeben von Julia Blume und Günter Karl Bose vom Leipziger Institut für Buchkunst- ist vielmehr als eine gründlich und vielschichtig erarbeitete Kulturgeschichte textiler Schreibtechniken zu sehen und wurde von der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten Bücher 2009 ausgezeichnet.
Von der zweigeteilten Publikation kann man auf aufwändig gestalteten Faltblättern sechzig Schriftproben unterschiedlichster Stickschriften aus mehreren Jahr-hunderten sehen. Ein adäquat gestaltetes Leseheft weist interessante Stichpunkte (im wörtlichsten Sinn) vor zu den unterschiedlichen Aspekten rund um den Faden und die Sticknadel: vom Teppich von Bayeux über die zu Fleiß und Ausdauer erziehende Pflichtbeschäftigung junger Frauen bis hin zur Gestaltung von Pixel- bzw. Bitmap-Fonts.

7. Januar 2011, 14 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80, 63065 Offenbach