Montag, 8. Februar 2010

Forum Buchkunst

Prof. Dr. Gisela Jaacks – vormalige Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte – beschäftigt sich schon lange mit Stammbüchern, den „Poesiealben“ der Vergangenheit. Sie hat sich nun auch unserer Sammlung angenommen und stellt ausgewählte Beispiele vor sowie das Projekt Hamburger Stammbücher.

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18 Uhr


Gerd Bucerius Bibliothek und Sammlung Buchkunst
è Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg
Tel. +49 (0) 40 / 428 134 2642
FAX +49 (0) 40 / 428 134 4801

Samstag, 6. Februar 2010

Neujahrskarten

Es sind liebevolle Freundschaftsbeweise von Künstlern an ihre Kollegen und die Verehrer ihrer Kunst: die selbstgestalteten Künstlerpostkarten, die nur selten wirklich das klassische Postkartenformat aufweisen und zu allen bemerkenswerten Gelegenheiten verschickt werden. Eine besondere Stellung nehmen dabei die Neujahrskarten ein. Es sind Zwitterwesen, da sie zwar persönlich gemeint sind, sich jedoch meist nicht individuell an einen Adressaten richten. Zumindest, was die Exemplare in Drucktechnik anbelangt, aber auch durchaus bei handzeichnerisch und -schriftlich ausgeführten Motiven, werden die gleichen Grüße weit gestreut.
Die Kulturfabrik Fürstenwalde hat zur Zeit rund 70 Neujahrsgrüße ausgestellt, welche der 71-jährige Töpfer, Holzbildhauer und Graphiker Friedrich Stachat seit etwa 1970 erhalten hat. Es handelt sich dabei um Fotos, Lithographien, Holzschnitte, Radierungen, Aquarelle, Federzeichnungen, Collagen, Mischtechniken mit Keramikelementen und Faltobjekte aus Papier, angefangen von Miniaturen im Blattformat von zehn mal acht Zentimetern bis zu einem Kalender von 40 mal 60 Zentimetern. Die Absender tragen zumeist bekannte Namen: Gertrud Zucker ist dabei, Dieter Goltzsche, Friedrich B. Henkel, Dora und Hubert Kleemann, Horst Zickelbein, Erika Stürmer-Alex, Roger Loewig, Gerhard Goßmann, Lothar Sell, Jürgen Gerhard und Willi Sitte. Drei Arbeiten stammen von Friedrich Stachat selbst.

Friedrich Stachat vor Neujahrsgrüßen von Gerhard Trost aus Frankfurt/Oder. Oben „Bundestag privatisieren!“ von 2007Meist handelt es sich um Mutsprüche, die kritisch auf die gerade aktuelle kulturelle und politische Situation zielen. Sie tragen ironische oder spöttische, manchmal auch philosophische Züge, etwa, wenn Roger Loewig mit einer Federlithographie 1966/67 fragt: „Die Zeit schreitet voran und du, Mensch?“. Peter Sottmeier zum Beispiel nahm 2003 Pisa aufs Korn, und Gerhard Trost forderte 2007 angesichts der Verschleuderung von Bundesvermögen: „Bundestag privatisieren“. Auch der Terrorismus und die Euroeinführung spielen eine Rolle. Oft ist die Aussage schlagartig klar, manchmal aber auch hintergründig verrätselt. Jedoch nicht nur gewichtige politische Inhalte sind dargestellt. Vielen geht es einfach nur um den Spaß.
Die Ausstellung heißt „Kunst und Kitsch“. So sind den Künstlerarbeiten 32 „echte“ Neujahrspostkarten von 1901 bis 1912 aus dem Bestand des Museums Fürstenwalde gegenübergestellt. An ihnen seine Freude zu haben, braucht sich kein geschmackvoller Mensch zu schämen. Sie sind als Zeitzeugnisse in ihrem biedermeierlichen Charakter schon wieder schön und auf alle Fälle amüsant.
(Elke Lang)

Kunst und Kitsch
noch bis 7. März 2010

è Museum Fürstenwalde
Domplatz 7
Dienstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr
Tel. 03361 2130

Freitag, 5. Februar 2010

das gehört hier nicht hin,

aber es muss mal gesagt werden.

F D P Leider haben wir die FDP in der Regierung.
Ich habe noch keinen getroffen, der diese Partei gewählt hat oder aus Scham outet sich keiner.
20 / 47 im Buchdruck hergestellt. Dazu meine Meinung. Im Original schöner ...
(Hendrik L.)

è Corvinus Presse
12587 Berlin Bölschestr. 59
Fax: 030 64488571

Mittwoch, 3. Februar 2010

Dieter Wellershoff „Ins Sein gelangen“

Gudrun Weckel – 2 Siebdrucke + Ulrich Tarlatt – Holzschnitt
Dieter Wellershoff „Ins Sein gelangen“, Ulrich Tarlatt - Holzschnitt
Dieter Wellershoff 1925 in Neuss geboren; schrieb Romane, Erzählungen, Essays, Filmdrehbücher und Hörspiele; 1988 Heinrich-Böll-Preis; 2001 Friedrich-Hölderlin-Preis und Joseph-Breitbach-Preis der Akademie der Wissenschaften und Literatur; zuletzt erschienen „Das normale Leben“, 2005; „Der lange Weg zum Anfang. Zeitgeschichte, Lebensgeschichte, Literatur“, 2007 und „Der Himmel ist kein Ort“, 2009 bei Kiepenheuer & Witsch; lebt in Köln Gudrun Weckel 1950 in Berlin geboren; seit 1996 Malgruppe der Kreativen Werkstatt Lobetal in Erkner; Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Fürstenwalde, beim Ökumenischen Kirchentag Berlin, beim Lothar-Späth-Preis in Wehr sowie im Kleistforum Frankfurt/Oder; lebt in einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen in Erkner bei Berlin Auflage: 36
è EDITION AUGENWEIDE * heidi bouton dürerring 12 06406 bernburg

Dienstag, 2. Februar 2010

Wozu Handschrift heute?

Tanja Leonhardt:
Reflexionen über Sprache und Schrift

Der Vortrag geht aus der Eröffnungsveranstaltung der siebten „Fachtagung Alphabetisierung“ im Rahmen der UN-Weltalphabetisierungsdekade hervor, die im November 2009 in Hannover stattfand. Die dreitägige Tagung stand unter dem Motto: „Kunst. Kultur. Aktion”., der Grund, weshalb die Schriftkünstlerin gebeten wurde, eine Einführung in das Thema zu geben. Aus der Werkstatt Tanja Leonhardts stammen zahlreiche Projekte, die sie als Expertin für das Thema Schriftkunst und –aktion ausweisen. Gerade auch im Offenbacher Klingspor-Museum fanden denkwürdige Projekte statt (wie etwa: „Lyrik auf nackter Haut“ und „Schrift mit der Kettensäge“).
Auch auf diese nimmt die Künstlerin mit Foto- und Videobeiträgen in ihrem Vortrag Bezug, um die komplexen Verflechtungen von Sprache, Schrift und Seele auf ungewöhnliche Weise anschaulich zu machen.
“Ihre kalligrafischen Arbeiten weisen Tanja Leonhardt als Künstlerin aus. Ihr theoretisches Rüstzeug reicht in die Philosophie und die Schriftgeschichte und führt zu differenzierten Überlegungen zur Wirkweise der Schrift.”
(Dr. Stefan Soltek) aus dem Projekt “Wortgarten”

Mittwoch, 24.02.2010, 19.00 Uhr,
Eintritt: 3 Euro, Mitglieder 2 Euro

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

COMMON SENSE 2009

Künstlerbuch – Almanach für Kunst und Literatur herausgegeben von Ulrich Tarlatt
Hans Eichhorn - 10 Gedichte Erwin Einzinger - 8 Gedichte Tone Fink - 2 Farbsiebdrucke Heinz Gappmayr - 3 Wortbilder (Siebdrucke) Klaus Hack - Holzschnitt Hugo Hamilton - Text englisch und deutsch Manfred Peter Hein - 5 Gedichte Franz Hohler - Text Bernd Jentzsch - 8 Gedichte Reinhard Jirgl - Text Rolf Julius - 4 Siebdrucke Benjamin Katz - 2 Fotos Ralf Kerbach - Radierung Thomas Lange - Siebdruck - Doppelblatt Via Lewandowsky - Farbsiebdruck Markus Lörwald - 2 Blatt - Farbdigitaldruck + 5farbserigrafien Oskar Manigk - 5 Farbsiebdrucke Heribert C. Ottersbach - Siebdruck Klaus Prior - 5 Siebdrucke Erich Reusch - 4farbsiebdruck auf Leinwand Kathrin Röggla - Text Hanns Schimansky - Radierung Gil Schlesinger - 2 Farbsiebdrucke Ulrich Tarlatt - 3 Holzschnitte + Titelblattholzschnitt Dieter Wellershoff - Text Uta Zaumseil - 2farbholzschnitt Doppelblatt
alle beiträge - grafik wie literatur - wurden für den almanach geschaffen bzw sind erstveröffentlichungen / erstauflagen die beiträge sind von den künstlern und autoren signiert auflage 75
è EDITION AUGENWEIDE * heidi bouton dürerring 12 06406 bernburg
Kommentar:
Ulrike Erber-Bader bezeichnete COMMON SENSE als den wichtigsten gegenwärtigen Künstleralmanach im deutschsprachigen Raum.

Montag, 1. Februar 2010

Buch des Monats

Drei Kinderbücher von Sebastian Meschenmoser

Esslinger-Verlag 2009, ISBN 978-3-480-22544-6"Herr Eichhorn weiß den Weg zum Glück" ist das neueste Kinderbuch des 1980 in Frankfurt am Main geborenen Künstlers. Im Rahmen der Kinderbuchausstellung präsentiert Elke Rauer neben diesem weitere zwei seiner fünf Kinderbücher.

05. Februar 2010 14 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Mtgl. 1,50 €

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Samstag, 30. Januar 2010

Neuerscheinungen der Corvinus Presse

Iwona Mickiewicz
brunnentief brunnenklar
Gedichte, auf Papierhandtüchern gedruckt
Umschlag und Frontispiz (Linolschnitte): Zoppe Voskuhl
60 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-942280-02-0 für 15 Euro

Anna Hoffmann
Totenmaske
6 Gedichte über Sterben und Tod
deutsch / englisch (übersetzt von Catherine Hales)
Umschlag, Frontispiz, 2 Innengrafiken (Linolschnitte): Zoppe Voskuhl
90 numerierte und signierte Exemplare
ISBN 978-3-942280-01-3 für 15 Euro

Zoppe Voskuhl - Alle schönen guten Dinge, 2009, Öl auf Leinwand, 195 x 120 cmVon Anna Hoffmann erschien auch ein Band Gedichte in der Reihe
Linolschnecken.

Die Kulturstiftung è
Schloß Britz präsentiert noch bis 18. April 2010 die Ausstellung "Alle schönen guten Dinge", Malerei und Skulptur von Zoppe Voskuhl. Es erschien ein Katalog. Am 12. 2. um 19:00 Uhr liest dort die Autorin.

è Corvinus Presse Hendrik Liersch
12587 Berlin Bölschestr. 59
Fax: 030 64488571

Mittwoch, 27. Januar 2010

Druckkunst 2.0

Homepage
Eine neue Ära in Druck und Typografie

Druckkunst - quo vadis? Digitale Medien gewinnen im Alltag und in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Welcher Platz bleibt den klassischen Printerzeugnissen in einer von Bits und Bytes bestimmten Zukunft? Am 8. Mai 2010 lädt die Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst zu den 16. Leipziger Typotagen. Das Thema in diesem Jahr lautet "Druckkunst 2.0".
Fachleute aus der Druck- und Gestaltungsbranche sowie Studenten und Interessierte diskutieren dabei im Museum für Druckkunst Leipzig aktuelle und zukünftige Entwicklungen.

Siehe auch è typotage.de
und è
twitter

Korrelationen IX

Wolfgang Henne + Tobias Rost
STREUGUT
Malerei, Zeichnung, Grafik, Plastik


Tobias Rost links), Wolfgang Henne Die Vernissage zu dieser Ausstellung des von vielen Pirckheimer-Freunden als großen Buchkünstler geschätzten Wolfgang Henne mit Tobias Rost findet am 12. Februar 2010 um 20:00 Uhr statt, es spricht Dr. Meinhard Michael.

Ausstellung: 12. Februar bis 6. März 2010

è
Bund Bildener Künstler Leipzig e.V.
Rosa Luxemburg-Str. 19/21
04103 Leipzig

Sonntag, 24. Januar 2010

Antiquariatsliste Januar 2010

Abb.: George Grosz, Der blutige Ernst. Politisch-satirische Wochenschrift. Gegen die Ausbeuter, Trianon-Verlag 1919Diese Liste des Roten Antiquariats Berlin erschien zur Antiquariatsmesse Ludwigsburg (28. bis 30. Januar in der Musikhalle). Sie enthält auf 32 Seiten 368 Positionen mit zahlreichen Abbildungen aus den Bereichen Kunst, Literatur, Zeitschriften, Exil und Varia. Darunter z.B. Döblins Berlin Alexanderplatz (46. bis 50. Aufl. 1933) mit dem Schutzumschlag von Georg Salter, Walter Serners Letzte Lockerung. Manifest Dada von 1920 und Der Strom. Eine Buchfolge Nr. 1, dem ersten der sieben 1919/20 erschienenen Hefte der Kölner Avantgarde-Zeitschrift.

è Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Montag, 18. Januar 2010

Internationales Buchfestival Budapest

www.millenaris.huDas Internationale Buchfestival Budapest, welches 2010 zum 17. mal stattfinden wird, hat sich zu einer angesehenen Messe auf dem internationalen Buchmarkt entwickelt.
Ein umfangreiches Programm mit einer Vielzahl bekannter Autoren aus aller Welt macht die Buchmesse zu einem attraktiven Kulturereignis. Zu seinen Höhepunkten zählt etwa das Festival des europäischen Debütromans, das von den 19 EU-Staaten gemeinsam veranstaltet wird. In jedem Jahr wird ein besonderes Augenmerk auf die Literatur eines Landes gelegt, in diesem Jahr Israel, Ehrengast ist der Schriftsteller Amos Oz. Auch der Librarians Club, ein mehrtägiges Treffen von Bibliothekaren aus aller Welt, hat sich als fester Bestandteil des Internationalen Buchfestivals Budapest etabliert. Und erstmals wird eine Antiquariatsmesse Teil des Buchfestivals sein.
Die Messe findet im "Millenáris", einem modernen Kultur-Erlebnis-Komplex in einem aufwändig umgebauten Industriegebäude mit Ausstellungshallen, Galerien und einem Café, in zentraler Lage von Budapest statt.

Messe: 22. bis 25. April 2010

Samstag, 16. Januar 2010

Konrad Reich (1928 – 2010)

Der Verleger Konrad Reich verstarb am 13. Januar 2010 in einem Güstrower Krankenhaus.

Konrad Reich leitete von 1959 bis 1977 den Hinstorff Verlag, entdeckte und förderte in dieser Zeit namhafte Autoren wie Ulrich Plenzdorf, Jurek Becker, Franz Fühmann und Klaus Schlesinger. Unter seiner Ägide entwickelte der Verlag die legendäre maritime »Blaue Reihe«, wurde das Belletristikprogramm mit skandinavischen Dichtern erweitert.

Ab 2006 erschien das Programm des renommierten Konrad Reich Verlages, den er 1990 gründete, unter dem Label »Edition Konrad Reich« bei Hinstorff.

Wir trauern um einen herausragenden Verleger, einen engen Berater und besonderen Menschen.

»Noch vor Weihnachten haben wir uns getroffen, und mit dem ihm eigenen Optimismus hat er die Schwere seiner Erkrankung in den Hintergrund gestellt. Stattdessen war all sein Streben darauf gerichtet, die zahlreichen Projekte und Bücher, die er für die Edition Konrad Reich noch umsetzen wollte, in die richtigen Bahnen zu lenken, mit all der Erfahrung und Souveränität, die sein außergewöhnliches Verlegerleben mit sich gebracht hat. Sein Tod hat mich zutiefst betroffen - der Hinstorff Verlag verliert einen Mentor, ich selbst einen Menschen, dem ich mich freundschaftlich tief verbunden fühlte.«
(Eva Maria Buchholz)

Exlibris-Kalender

Karl Eckel zum Eigengebrauch ... der Exlibris-Kalender "LesenLesenLesen" aus dem Verlag Herchen + Herchen ist ein Bonbon für Bücherfreunde wie für Exlibris-Sammler. Erstmals für das Jahr 2008 erschien, ausgewählt und zusammengestellt von Dörthe Emig-Herchen eine Ausgabe mit 52 Wochenblättern, die jeweils ein Exlibris zum Stichwort "Lesen" zeigten. ...
(Frank Becker)

è weiterlesen

Mittwoch, 13. Januar 2010

Hans und Lea Grundig

Kaltnadelradierungen aus den Dreißigerjahren

Hans Grundig, Gejagt, 1938. Aus dem Zyklus Tiere und MenschenHANS-UND-LEA-GRUNDIG-EHRUNG 2010

Ein Gemeinschaftsprojekt der GBM-Galerie und der Ladengalerie der »jungen Welt«.

Vernissage der Ausstellung »Hans und Lea Grundig. Eine kongeniale Künstler-, Kampf- und Lebensgemeinschaft« am Freitag, dem 5. Februar 2010, um 17 Uhr in der GBM-Galerie. Zur Eröffnung spricht die Malerin, Grafikerin und Publizistin Heidrun Hegewald.
Zwei Stunden später, um 19 Uhr, wird in der Ladengalerie der »jungen Welt«, Torstraße 6,10119 Berlin, die Ausstellung »Lea Grundig: Im Tal des Todes« eröffnet. Es spricht Dr. Maria Heiner, der wir für die Leihgaben für beide Ausstellungen herzlich danken.

Ausstellung: 5. Februar bis 9. April 2010

GBM-Galerie
Weitlingstr. 89
10317 Berlin

Montag, 11. Januar 2010

Arche Noah

Die Welt der Kleinen mit den Augen der Großen,

unter diesem Motto bieten Elke Rauer und Heidi Evers eine Führung durch die Kinderbuchausstellung.

An Großvaters Hand, Moritz Verlag 2009Neben einer Einführung zur Entstehung der Ausstellung und einem Rundgang durch die Sonderausstellung "Arche Noah", wird den Besuchern das Kinderbuch aus dem è Moritz Verlag "An Großvaters Hand" des Illustrators Chen Jianghong präsentiert.

Mittwoch, 13.01.2010, 18.00 Uhr,
Kosten: 1,50 Euro für die Führung

è Klingspor-Museum
Herrnstr. 80
63065 Offenbach

Freitag, 8. Januar 2010

neuer Katalog des Roten Antiquariats

ein spektakulärer Fund

Rotes Antiquariat - Katalog Januar 2010 Sozialismus Geschichte APOAus dem Vorwort: " ... unser neuer Sozialismus-Katalog ... besteht weitgehend aus Neueingängen, die wir größtenteils einem sächsischen „Dachbodenfund" im wahrsten Sinne des Wortes verdanken. Bei Abrißarbeiten stießen die erstaunten Arbeiter auf das 1933 versteckte Archiv des Paul Erler. Aus den Materialien geht hervor, daß der 1903 geborenen Erler Mitglied in KPD, RH und RFB gewesen sein muß und als Kolporteur für kommunistische Zeitungen wie die AIZ tätig war. Vermutlich hat er Faschismus und Krieg nicht überlebt, so daß dieser Schatz erst jetzt wieder ans Tageslicht kam: Seltenste Zeitungen, lokale Veröffentlichungen der KPD v.a. aus dem Chemnitzer Raum, Flugblätter, Plakate. Eine umfangreiche Auswahl davon bieten wir im ... Katalog inhaltlich erschlossen und ausführlich beschrieben an. Die Plakate werden wir in einer è Verkaufsausstellung vom 7.- 10. Januar 2010* in der Galerie Cafe Kohi in der Rungestraße 20 (direkt neben unserem Geschäft) zeigen. Dazu erscheint ein illustriertes Prospekt, das diesem Katalog beiliegt.
. ...".

*verlängert bis 23. Januar 2010!

è Rotes Antiquariat
und Galerie C. Bartsch
Knesebeckstr. 13/14
10623 Berlin

Donnerstag, 7. Januar 2010

Lisbeth Zwerger

Märchenhafte Fantasien

Lisbeth Zwerger, Alice im Wunderland,Zürich, Kein & Aber, 2007Die in Wien geborene, vielfach ausgezeichnete Künstlerin nimmt seit vielen Jahren im Bereich der Märchenillustration und der Illustration von Klassikern eine international herausragende Position ein. Ihre Illustrationen sind gekennzeichnet durch eine ungeheure Präzision und Klarheit in Verbindung mit einem durchkomponierten Bildaufbau und einem feinen Gespür für das Märchenhafte, Fantastische und Verträumte. Die Ausstellung erlaubt dem Besucher mit rund 100 von der Künstlerin ausgewählten Arbeiten einen repräsentativen Einblick in Lisbeth Zwergers Schaffen der vergangenen 30 Jahre. Illustrationen zu zahlreichen Märchen werden dabei ebenso zu sehen sein wie Arbeiten zu biblischen Stoffen und anderen Klassikern der internationalen Kinderliteratur. Zur Ausstellung erscheint im Verlag minEdition ein umfangreiches Katalogbuch.

Ausstellung vom 21.2. - 18.4.2010
è Burg Wissem, Bilderbuchmuseum
Burgallee
53840 Troisdorf

Land der Ideen

Der è Verkag Faber & Faber, Leipzig wurde gemeinsam mit 16 weiteren Projekten aus Sachsen beim bundesweiten Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" für seine Publikationsreihe "Die DDR-Bibliothek" von der Deutschen Bank und der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" als "Ausgewählter Ort 2010" ausgezeichnet.
"Die DDR-Bibliothek" präsentiert in bibliophil ansprechender Form bedeutende literarische Texte von DDR-Autoren. Sie umfasst derzeit 24 Bände.