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Freitag, 17. Januar 2014

Arno Schmidt zum 100. Geburtstag

Zum 100. Geburtstag des Autors Arno Schmidt zeigt die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin eine Ausstellung mit seinen Werken und einer Auswahl der umfangreichen Sekundärliteratur aus eigenen Beständen und den Beständen der Philologischen Bibliothek. Hinzukommen einige Stücke aus Privatsammlungen und Materialien, die von der Arno Schmidt Stiftung / Bargfeld zur Verfügung gestellt wurden.
Die erste Arno-Schmidt-Ausstellung der UB zeigte im März 1976 Erstausgaben der Werke, Übersetzungen und Sekundärliteratur aus den Beständen der UB. In den seither vergangenen 38 Jahren hat sich die Arno Schmidt betreffende Literatur sehr vermehrt. Nicht nur ist durch die Aktivitäten der Arno Schmidt Stiftung die Zahl der Ausgaben von Schmidt-Texten sehr angewachsen, auch die Sekundärliteratur füllt inzwischen mehrere Regalmeter.
 
Zum 100. Geburtstag von Arno Schmidt am Sonnabend, den 18. Januar 2014, laden Herr Goerdten und Frau Dr. Rothe um 15:00 Uhr alle Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft und weitere Interessenten zu einer Sonderführung ein.

Statt einer Eröffnung wird der Sekretär der Arno Schmidt Stiftung, Bernd Rauschenbach am Dienstag, 04.02.2014, 20 Uhr in der Ausstellung die Erzählung "Windmühlen" und weitere kurze Texte lesen.

Ausstellung: 17. Januar - 28. März 2014

Foyer Universitätsbibliothek der FU Berlin
14195 Berlin
Garystraße 45

Samstag, 18. Januar 2014

Arno-Schmidt-Ausstellung der UB der FU Berlin

Jutta Osterhof (links) und Dr. Susanne Rothe
Zum 100. Geburtstag von Arno Schmidt am 18. Januar 2014 luden der Vorsitzende unserer Gesellschaft, Herr Goerdten, und die Stellv. Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Frau Dr. Rothe, interessierte Mitglieder der Pirckheimer-Gesellschaft zu einer Sonderführung durch die Arno-Schmidt-Ausstellung in der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin.
Im Mittelfeld der Ausstellung wurde der Werkausgabe der Arno Schmidt Stiftung im Suhrkamp Verlag besonders viel Platz gegeben. Die Überführung des Textes von "Zettel's Traum" aus dem Typoskript-Faksimile in normalen Buchdruck-Satz ist eine bewunderungswürdige Leistung, die hier dokumentiert wird. Daneben ist der "Berliner Raubdruck" in zwei Exemplaren zu sehen, der ein wichtiges Detail der Rezeption dieses Werkes von Arno Schmidt darstellt.
Die Abfolge der Darbietung ist chronologisch, sie möchte die Erscheinungsfolge der Werke Schmidts nachvollziehbar machen. In den seitlichen Vitrinen sind Randbereiche dargestellt wie Übersetzungen, die Aktivitäten der Schmidt-Stiftung, Materialien zu den früheren Schmidt-Ausstellungen (zum Beispiel des Deutschen Literaturarchivs in Marbach) und besonders die wissenschaftlichen Erträge, die zu Arno Schmidt aus der FU Berlin hervorgegangen sind. Hier war es vor allem in den 1980er Jahren der Literaturprofessor Horst Denkler, der über mehrere Semester hin die Studierenden mit dem Werk Schmidts und den sich daraus ergebenden Forschungsproblemen bekannt gemacht hat. Die Dissertationen und Magister-Arbeiten, die hier erarbeitet worden wurden, sind möglichst vollständig zusammengetragen worden.
Ulrich Goerdten (links) im Gespräch mit Ernst Reif und Jürgen Wilke,
Fotos © Abel Doering, weitere Abbildungen durch Klick auf das Bild

Montag, 15. Dezember 2014

Die Zukunft des Lesens

Unter dem Betreff „AS-Groß-Biographie“ hat Fred Vigneres, ein Teilnehmer der Arno-Schmidt-Mailing-Liste (ASML) am 11.12. einen bedenkenswerten Vorschlag gemacht, der in seinem innovativen Drive vorbildhaft für vieles und viele erscheint. Ich referiere hier, mit Fred Vigneres freundlicher Erlaubnis, die wichtigsten Passagen. (Ulrich Goerdten) Der Beitrag beginnt mit einem Arno-Schmidt-Zitat: Die meisten Klassiker der Weltliteratur werden erst verständlich und genießbar, wenn man sowohl ihre Bio als auch die Lektüre dahinterblendet.
Das wendet Fred Vigneres auf Arno Schmidt selbst an. Er beklagt zunächst das Fehlen einer umfassenden Arno-Schmidt-Biographie und bekundet dann sein Mitgefühl für den armen Biographen. Wenn ich aber das ganze Material sehe, das hier (d.h. in der ASML U.G.) zusammengetragen wird, da ist mir vor Mitleid mit dem armen Bio-Autor, der das alles verarbeiten muss, ganz schwummerig.
Dann erörtert er die methodischen Aspekte, die zu berücksichtigen sind: Früher war das meist 'Leben und Werk' (akademisch) oder 'Autor und seine Zeit' als Romanbiographie wie etwa Friedenthals Goethe. Dann wurde es dekonstruierter, so wie 'Autor in seinem Werk', oder auch hinter, aus, über. Und dann kam Wikipedia. Aber für Arno Schmidt ginge das nicht.
Dann kommt Vignere zum Wesentlichen: Wie sollte denn die AS-Groß-Biographie daherkommen? Natürlich dreispaltig, im Tri-Format. Also neben dem aufgeschlagenen Buch ein an der Rückseite angeschweißter aufklappbarer E-Reader (Na ja, zwei Seiten sind ja keine Spalten! Oder doch?) Für Vorzugsausgaben auch ein edler Doppel-Schuber. Papierene Lesefreude und digitale Geek-Lust endlich friedlich vereint. (Lust= amerikanisch auszusprechen!)
Und was gäbe es dann im E-book in digitaler Form gebündelt? Natürlich alles: Fotos, Bargfelder Ausgabe, Stiftungs-Facebook, gasl (
=Gesellschaft der Arno Schmidt-Leser), ASML, immer WiFi geupdated, Rezitations-Cds, le coeur dans la tête (=die Arte-Produktion 'Mein Herz gehört dem Kopf'
) etc. 'Lesen (hören sehen) überhaupt als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.'
Aber wer sollte denn das alles machen? Für die Papierform ist die Frage schon gelöst, aber wer soll digitalisieren? Da muss eine Start-up her, die AS-Tri-Bio-Start-up.
Finanzierung? Crowdfunding geht wohl nicht, wenn ich die Ressourcen der Stiftung und der Listenteilnehmer nicht unterschätze? Wie also das Risiko-Kapital anlocken? Durch die technologische Innovation der nanomagnetischen Druckerschwärze, mit der die Performance des Scan(Blei)stifts für den Buchtext bei erhöhter Blauzahneffizienz zum E-reader optimiert wird. Als Businessmodell die Lizenzvergabe des 'AS-Try-Bio-Systems'.
Bei der Entwicklung des AS-E-Readers wird die PRChina-AS-Bio-Try-Joint-Venture beteiligt, die auch Kapital der vor allem nach Frankreich geflüchteten chinesischen Milliardäre anzieht. (Die zahlen dann in China wieder Steuern und müssen nicht mehr so sehr den Rücktransport über den chinesischen Flughafen Toulouse-Blagnac fürchten.)
Die neue AS-Bio-Try-System-Group nimmt ihren Sitz in der Opel-Industriebrache Bochum, die sie mit Finanzierung durch fixe Immobilien-Investment-Fonds ganz schnell aufkauft und viel besser designt als die Fiat-Mall in Turin.
HG singt rauh seinen Bochumer Zettel-Rock 'Zettel, ich komm aus dir, AS, ich träum mit dir.'
In diesem Stadium sind alle Ideen realisierbar. Zu Weihnachten etwa das grosse AS-Zettel-Game für Touchscreenfans. Niveau 1: Aus drei Zetteln einen Satz bilden. Niveau 10: Kongruenz mit der AS-Buchausgabe erreichen.
Auch eine Forschungsabteilung (für Bankgeschäfte seriöser) kann sich die AS-Bio-Try-System-Group leisten. Reservierte Kaffe-Bier-Ecke sowie Fahrservice für Listenteilnehmer, die Liste ist inzwischen arg verjüngt, also auch Kiff-Kabäuschen.
Forschungsziel: die Erstellung aller verlorenen Zettelkästen durch elektronischen Schriftabgleich.
Jährliches Kolloquium zum Problem der Einsortierung bzw. Verwerfung eines Zettels als kreativer Neuronalstream. (Unter Berücksichtigung des semiotischen 10- (bzw 27-) Zeichenklassenteilverbands).

Dienstag, 4. Februar 2014

Arno Schmidt-Lesung

Bernd Rauschenbach, geschäftsführender Vorstand der Arno Schmidt Stiftung Bargfeld, las heute Abend in der Ausstellung "Arno Schmidt zum 100. Geburtstag" der Universitätsbibliothek der FU Berlin.
Die sensible Wucht der Sprache von Arno Schmidt in ihrer vieldeutigen Genauigkeit wurde durch Bernd Rauschenbach in meisterlicher Rhetorik vor vollbesetztem Auditorium, darunter auch einige Pirckheimer, im Foyer der Uni-Bibliothek eindrucksvoll vorgetragen. Rauschenbach betonte, dass er in Tradition der Arno Schmidt-Ausstellung von 1976 an der FU und in Hommage an Ulrich Goerdten, Vorsitzender der Pirckheimer-Gesellschaft, dessen Abhandlung zu psychoanalytischen Interpretationen bei Arno Schmidt bahnbrechend waren, die drei Erzählungen "Kühe in Halbtrauer", "Trommler beim Zaren" und "Windmühlen" ausgewählt hatte.
Eine weitere Lesung Lesung mit Geschichten aus der Zeit der Studentenbewegung mit den FU-Alumni Jenny Schon, Manfried Hammer, Manfred Scharrer wird es am 5. Februar um 20:00 Uhr in im Foyer der Uni-Bibliothek geben. Beppo Pohlmann -Student in den 1970er Jahren - erzählt die Geschichte seines Hits "Kreuzberger Nächte sind lang" (mit Gitarrenbegleitung).
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Mittwoch, 25. Mai 2016

kleiner Bargfelder Frühling 2016

An diesem Wochenende findet wieder ein kleiner Bargfelder Frühling statt, eine Ehrung für Arno Schmidt und Gelegenheit, sich intensiv mit seinem Werk und neuesten Forschungsergebnissen über diese außergewöhnlichen Autor zu beschäftigen.
Arno Schmidt-Ausstellung der FU Berlin 2014
Nach der Eröffnung einer Kabinettausstellung mit Materialien und Dokumenten des Bargfelder Boten, Lieferung 1 - 400 die "ein Beitrag zur Wirkungsgeschichte Arno Schmidts und zugleich eine kleine Hommage an den langjährigen Herausgeber des Boten, Jörg Drews (1938–2009)" ist, wird am Freitag Abend der Pirckheimer Hermann Wiedenroth seine Lesereihe über Tiermotive in der Weltliteratur, die mit Huhn, Kranich und Rind begann, mit dem Wolf fortsetzen.
Am Sonnabend wird Dominik Riedo, von 2007 bis 2009 Kulturminister der Schweiz, von und über Wolf von Niebelschütz lesen, einen Dichter, der auch von Arno Schmidt geschätzt wurde. Ein Klavierkonzert (Jan-Christoph Homann) und ein Lesekonzert mit Britta Rex (Gesang), Bernd Rauschenbach, Vorstand der Arno Schmidt Stiftung (Stimme) und Erwin Kühn (Jazz-Gitarre), letzteres behandelt den Der Unfug, der sich ›Liebe‹ nennt, wird am Sonnabend auf dem Programm stehen.
Am letzten Tag wird Friedhelm Rathjen aus seiner Brachialübersetzung des ›Huckleberry Finn‹ aus mehr als vierzig übrigen deutschen Fassungen lesen und zeigen, daß dieser Roman kein niedliches Jugendbuch ist, sondern eine bitterböse schwarze Satire, was Arno Schmidt reizte, sich daraus mancherlei auszuborgen. Der Abschluss ist der Fährfrau und Genie-Assistentin Alice Schmidt gewidmet - Susanne Fischer liest aus ihren Briefen und Tagebüchern.

27. - 29. Mai 2016

Programm als pdf
Im Pirckheimer-Blog folgt in Kürze ein ausführlicher Bericht von Ulrich Goerdten

Donnerstag, 14. Februar 2013

Schreiben als Handwerk


Am heutigen Abend hörte die Pirckheimer-Regionalgruppe Berlin/Brandenburg und Gäste von der Arno-Schmidt-Stiftung im Kleinen Säulensaal der Zentral- und Landesbibliothek Berlin einen Vortrag von Jutta Osterhof zum Thema "Schreiben als Handwerk am Beispiel von Arno Schmidt". Die Referentin, die auf dem Umweg der Bekanntschaft mit Eberhard Schlotter das Werk Schmidts schätzen gelernt hatte, berichtete anschaulich und unter Berufung auf Schilderungen eigener Freundschaften und illustriert mit einer Dia-Folge über desssen Schaffensprozess und seine geradezu handwerkliche Arbeitsweise und die Rolle von Alice Schmidt als seine Frau und "Handwerksgehilfin". Nicht zuletzt in der anschließenden Diskussion, immer wieder durch interessante Einwürfe von Ulrich Goerdten ergänzt, brachte uns Frau Osterhof diesen, nicht jedem zugänglichen Literaten näher und gab Anregung, sich mit Arno Schmidt, diesem teilweise zur Ikone moderner Literatur erhobenen, andererseits aber auch nicht von jedem unbedingt geschätzten Schriftsteller, zu beschäftigen. Der 100ster Geburtstag von Arno Schmidt im Jahre 2014 wird auf jeden Fall Anlass zu intensiverer Auseinandersetzung mit sein.

Montag, 16. Januar 2012

Arno Schmidts „Ländliche Erzählungen“

Dem è Berliner Bibliophilen Abend stellte am heutigen Abend Ulrich Goerdten (Mitgl. des BBA und der Pirckheimer-Gesellschaft) neue Interpretationen zu Arno Schmidt vor, hauptsächlich zu dessen „Ländliche Erzählungen“.
Fünf Tage vor der offiziellen Eröffnung konnten wir im neuen Domizil Villa Oppenheim des Heimatmuseum Charlottenburg den Untersuchungen Goerdtens, insbesondere zu „Der Sonn` entgegen ...“, Untersuchungen, die 2011 unter dem Titel „Arno Schmidts "Ländliche Erzählungen": sechs Interpretationen“ erschienen, lauschen und uns durch seine umfangreich recherchierten und auf den ersten Blick gewagt anmutenden Assoziationen und Deutungen zum Text Arno Schmidt anregen lassen.
Am Ende war Allen „alles andere als klar“ (Illigner), für viele aber auf jeden Fall ein Anlass gegeben, sich wieder einmal auf Arno Schmidt einzulassen und ihn nicht nur erneut, sondern auch neu zu lesen.
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Donnerstag, 24. Mai 2012

Bargfelder Frühling

Radierung von Jens Rusch zu
Arno Schmidts Erzählung Kühe in Halbtrauer
Kunst, Literatur und Musik bietet eine Veranstaltung, welche von unserem Mitglied Hermann Wiedenroth und der Arno Schmidt Stiftung organisiert und unterstützt von weiteren Institutionen in Bargfeld, dem Wohnort von Arno Schmidt seit 1958, stattfindet. Eines der zentralen Themen ist folgerichtig Arno Schmidt, zu welchem unser Mitglied Ulrich Goerdten auf einem ca. einstündigen Rundgang Punkte, Areale und Orte in Bargfeld und Umgebung zeigt und erläutert und dazu Stellen aus seinem Werk liest.

15. bis 17. Juni 2012
weitere Informationen hier


Anmeldungen, Reservierung und Hilfe bei der Quartierbeschaffung:
Hermann Wiedenroth
DAS BÜCHERHAUS
Im Beckfeld 48
29351 Bargfeld/Celle
Telephon: (05148) 1248

Email

Mittwoch, 18. Januar 2023

Zettel’s Traum

›Zettel’s Traum‹ von Arno Schmidt, ist ein Schwergewicht der deutschen Literatur – im wahrsten Sinne des Wortes. Die erste Ausgabe wurde im DIN-A3-Format als dreispaltiges Faksimile gedruckt, umfasst 1.334 Seiten und wiegt über 9 Kilo. Der Stahlberg Verlag brachte 1970 2.000 vom Autor signierte Exemplare auf den Markt (Verkaufspreis 345 Mark). Nach kurzer Zeit war die Auflage ausverkauft.
Das Buch sei für die »eigentlichen Kulturträger« der Nation bestimmt, antwortete der Schriftsteller auf die Frage, wer das monumentale Buch lesen solle. Eine genaue Zahl hat Arno Schmidt ebenfalls ausgerechnet: »Die Zahl der Kulturträger erhalten Sie, wenn Sie die dritte Wurzel aus P ziehen, wobei P für Population oder Bevölkerung steht: macht bei 60 Millionen Einwohnern in Westdeutschland 390 Leser«.

Arno Schmidt (1914-1979), dessen Geburtstag sich heute zum 109. Mal jährt, wurde in Hamburg geboren.
Erstausgabe von ›Zettel’s Traum‹ mit der Signatur des Autors aus dem Bestand des Literaturmuseums Marbach
(Literaturmuseen Marbach)

Freitag, 27. Januar 2023

„Die Gelehrtenrepublik“ von Arno Schmidt

Die Büchergilde Buchhandlung Bonn zeigt eine Ausstellung einiger zum Künstlerbuch des Kurzromans „Die Gelehrtenrepublik“ von Arno Schmidt vom Grafiker, Buchkünstler, Dichter, Schauspieler und ‚Erforscher des tellurischen Kabinetts‘ (© Elisabeth Einecke-Klövekorn) Thomas Franke geschaffenen Holzstichcollagen samt einigen geschwätzigen Ausführungen zur Entstehung des Buches sowie der Lesung ausgesuchter Passagen aus dem Kurzroman.
„Die Gelehrtenrepublik“, erstmals 1957 erschienen, spielt er in der Welt fünfzig Jahre nach einem Atom-, dem Dritten Weltkrieg. Der Roman schildert in Tagebuchform die Reise des amerikanischen Journalisten Charles Henry Winer im Jahre 2008 durch einen von Mutationen bevölkerten „Hominidenstreifen“ in Nevada zu der im Pazifik treibenden künstlichen Insel IRAS (International Republic for Artists and Scientists), auf welcher - unter ebenso gleichberechtigter wie rivalisierender Verwaltung durch die Russen und die Amerikaner – die letzten Geistesgrößen aus Wissenschaft und Kunst Zuflucht gefunden haben. Der Erzählstil des Romans erinnert im Tonfall an klassische Schelmenromane, – und aus der Position eines Schelms, der einen anderen Schelm auf seiner Wanderung beobachtet, macht der Illustrator Thomas Franke viele weitere Details dieser Welt sichtbar, Details, die der Schriftsteller nicht erzählte oder selbst nicht entdeckt hatte, oder die symbolisch, allegorisch und metaphorisch neue surreale Erlebnisse in der Schmidtschen Welt präsentieren.

Mit der von Franke reich illustrierten und gemeinsam mit Michael Haitel gestalteten sowie als Künstlerbuch aufwendig hergestellten, bei p.machinery edierten Neuausgabe des Romans erweist sich Franke als ein Liebhaber des Schmidtschen Humors und seiner bissigen Ironie, weswegen er bei der Gestaltung des Künstlerbuches nicht zurückstehen wollte: die Bücher wurden in Cabra gebunden, ein Material, das sich anfühlt als würde man einer Zentaurin aus dem „Hominidenstreifen“ das Fell streicheln.
Anmerkungen lesen durch Klick auf den Ausriss
Vernissage: 8. Februar 2023, 19.30 Uhr

Altstadtbuchhandlung Büchergilde in Bonn
Breite Str. 47, 53111 Bonn

Arno Schmidt, DIE GELEHRTENREPUBLIK
Kurzroman aus den Roßbreiten, Illustriert von Thomas Franke
Fulminant Fantastische Folianten 1
p.machinery, Winnert, September 2022
246 Seiten (incl. 25 Farbseiten, davon 7 Ausklappseiten), Hardcover mit Cabra-Bezug und Blindprägung
Normalausgabe: ISBN 978 3 95765 302 4 – € 99,90
Vorzugsausgabe (limitiert auf 111 Ex., davon 100 Ex. im Verkauf, mit nummerierter Digigrafik im Einleger und im Schuber): ISBN 978 3 95765 303 1 – € 222
My. hat gesagt... (05. Februar 2023)

Bestellen kann man die Normalausgabe hier und die Vorzugsausgabe hier:
Michael Haitel
p.machinery

Mittwoch, 14. Januar 2015

Herzlichen Glückwunsch zum 80sten

Aus Anlaß seines Jubiläums sei an dieser Stelle dem Vorsitzende der Pirckheimer-Gesellschaft Ulrich Goerdten für sein Wirken um das Buch gedankt, sicher auch im Namen aller Pirckheimer, BBA-Mitglieder, Freunden des Werkes von Arno Schmidt und anderer Bibliophilen.
Schon immer stand das Buch im Mittelpunkt seiner Tätigkeit, anfangs u.a. in der Universitätsbibliothek der FU Berlin als Fachreferent für Germanistik. Noch nach dem Eintritt in das Rentenalter betreute er die dortige, von ihm mitbegründete und Ende 2012 leider eingestellte Germanistische Linksammlung. Daneben war Ulrich Goerdten schon immer publizistisch tätig, in letzter Zeit auch hier im Bibliophilen-Blog und in den aktuellen MARGINALIEN (Heft 216) kann man »Die Träume des Bibliothekars« von ihm lesen. Zuletzt beschäftigt sich Ulrich Goerdten vorrangig mit der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts, insbesondere mit unterschätzten und vergessenen Autoren, es konnten die Berliner Bibliophilen wie auch Freunde von Arno Schmidt aber auch seiner intensive Auseinandersetzung mit dem Werk dieses Literaten kennenlernen. In Bargfeld bei Celle, wo Arno Schmidt lebte, ist folgerichtig der Verlag »Luttertaler Händedruck« ansässig, in dem Ulrich Goerdten »sich solcher Kulturdokumente annimmt, die derzeit niemand für wichtig hält«, so z.B. zu Julius Stinde und dem Gründungsmitglied des BBA Gotthilf Weisstein oder eine verdienstvolle Sammlung mit verstreuten und weitgehend unbekannten Texten von Johannes Trojan »Berliner Bilder«.
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Freitag, 25. April 2014

Finissage der Arno-Schmidt Ausstellung

Zum 100. Geburtstag des Autors Arno Schmidt zeigte die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin eine Ausstellung mit seinen Werken und einer Auswahl der umfangreichen Sekundärliteratur aus eigenen Beständen und den Beständen der Philologischen Bibliothek. Hinzu kammen einige Stücke aus Privatsammlungen und Materialien, die von der Arno Schmidt Stiftung / Bargfeld zur Verfügung gestellt wurden.
Am Montag, 28.04.2014, geht diese zu Ende. Um 17 Uhr wird Ulrich Goerdten (Berlin & Bargfeld) durch die Ausstellung führen und die Exponate erläutern.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
(Susanne Rothe)

Foyer Universitätsbibliothek der FU Berlin
14195 Berlin
Garystraße 45

Freitag, 3. Juli 2026

Bernd Rauschenbach (1952 – 2026)

Bernd Rauschenbach ist in der Nacht zum 2. Juli 2026 in Celle verstorben.
Unvergessen sind die zahlreichen Veranstaltungen zu Arno Schmidt, die Bernd Rauschenbach im Verlauf von etwa 20 Jahren in meiner Buchhandlung gemacht hat – alleine, aber auch mit Joachim Kersten: wunderbare Lesungen mit kenntnisreichen Erläuterungen. Meine Kundinnen und Kunden hat er in einer ganz besonderen Weise an Arno Schmidt herangeführt und begeisterte Schmidtleserinnen und Schmidtleser aus ihnen gemacht.
Im Mai 2022 hat er sein Lesebuch zu Zettel's Traum vorgestellt, für das ich mittlerweile unzählige Käuferinnen und Käufer gefunden habe - meist ganz junge Leute, die sich mit Rauschenbachs Hilfe an dieses Mammutwerk herantasten.
Zuletzt haben wir ihn im Februar 2024 in meiner Buchhandlung mit Texten erlebt, die er zusammen mit Jörg W. Gronius verfasst hat. Die beiden Katastrophendramatiker waren über 50 Jahre ein Duo. Sie trugen an dem Abend Texte aus der TRILOGIE DES SCHÖNEN LEBENS vor; es ist der Abschluss ihres Lebenswerkes zum Generationenpakt.
Zahlreiche ihrer Bücher - von beiden signiert - sind noch im Bestand meiner Buchhandlung. Ein Schatz!
Ich werde Bernd Rauschenbach nicht vergessen.

(Alfred Böttger)

1 Kommentar(e):
07. Juli 2026: Thomas Franke hat gesagt…
Rauschenbach war mir aus dem Schmidtvorlesetriumvirat, das er mit Joachim Kersten und JP Reemtsma bildete, stets der liebste. Neben seinen zahlreichen Aufsätzen habe ich vor allem das "Totengrundgespräch" zwischen Zappa und Schmidt in guter Erinnerung. Schade, dass er Schmidt nicht noch andere Popmusiker treffen ließ. Ich hätte da schon einige Ideen.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Arno Schmidt - Die Bildbiographie

Die Arno Schmidt Stiftung präsentiert in Berlin die neu erschienene und in diesem Blog bereits angekündigte Bildbiographie.
„Mein Leben ? ! : ein Tablett voll glitzernder snapshots“, heißt es in Arno Schmidts Roman Aus dem Leben eines Fauns. Was liegt näher, als das Leben dieses eigenwilligen Schriftstellers anhand von Bildern und weiterem Material nachzuzeichnen? Worauf die Schmidt-Welt seit langem wartet, ist nun endlich da. Die Herausgeberin der Bildbiographie Fanny Esterházy hat in Archiven viel Unbekanntes und Verblüffendes zutage gefördert: Fotos, Zeichnungen, Notizen, Briefe, Alltägliches und Kurioses. Sie stellt das Buch mit Jan Philipp Reemtsma, Joachim Kersten und Bernd Rauschenbach vor.

9. November 2016, 20 Uhr

Akademie der Künste
Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Donnerstag, 4. Mai 2023

Illustrationen von Thomas Franke zu Arno Schmidt

Das Bücherhaus Bargfeld von Hermann Wiedenroth zeigt an drei Tagen die zu Arno Schmidts ›Kurzroman aus den Roßbreiten‹ geschaf­fenen Original-Holzstichcollagen von Thomas Franke, die 2022 in einer bibliophilen Ausgabe als erster Band der neuen Buchreihe ›Fulminant Fantastische Folianten‹ erschienen. Thomas Franke ist als freier Graphiker, Buchkünstler und Illustrator für Verlage wie Suhrkamp, Heyne, Goldmann und viele andere tätig. Mehrfach wurde er für seine buchgestalterische Arbeit ausgezeichnet – ebenso für seine Arbeit als Schauspieler. Neben der Bühnenarbeit bestreitet er seit beinahe vierzig Jahren Lesungen. Er liest und produziert Hörbücher, arbeitet als Rundfunksprecher und spielt in Film- und Fernsehproduktionen.
Abbn. © Thomas Franke
»Schmidts anspielungsreiche utopische Satire tarnt sich als Reisebericht eines amerikanischen Repor­ters aus dem sogenannten ›Hominidenstreifen‹ im Westen der USA, wo es unbekannte Mutanten zu entdecken gibt, die nach einem Atomkrieg entstanden sind. Der Journalist Charles Henry Winer bereist außerdem die Gelehrtenrepublik, eine schwimmende Insel, eigentlich ein Asyl für Künstler und Wissenschaftler, tatsächlich aber ein Schauplatz des Kalten Krieges voller grausiger Überraschungen.« (›Arno Schmidt im Suhrkamp Verlag 2023/24‹, Gesamtverzeichnis)

Ausstellungseröffnung: 18. Mai 2023, 16 Uhr, Begrüßung und Einführung Hermann Wiedenroth, Thomas Franke berichtet über die Entstehung seiner Holzstichcollagen und des Buches und trägt er einige Passagen aus Arno Schmidts ›Gelehrtenrepublik‹ vor
19. Mai 2023, 18 Uhr: Thomas Franke: "Scheerbart, Meyrink, Panizza: Grusel, Jux und Trallala"
20. Mai 2023, 16 Uhr: Thomas Franke liest aus ›Gullivers Reisen‹ von Jonathan Swift

DAS BÜCHERHAUS
Im Beckfeld 48 . 29351 Bargfeld/Celle

Dienstag, 22. Juli 2025

Der Stehkragen-Proletarier im postatomaren Garten Eden

Abendlektüre für Sprachabenteurer und Denkakrobaten: Arno Schmidts Die Gelehrtenrepublik 
Wer heute Abend nicht einfach lesen, sondern sich auf eine Expedition ins Sprachlabyrinth begeben möchte, dem sei dieser Roman ans Herz gelegt – oder besser: ins Großhirn implantiert. Arno Schmidt hat mit Die Gelehrtenrepublik ein Stück postatomare Literatur geschaffen, das wie eine wohlbepalmte Postkarte aus der Zukunft wirkt – adressiert an alle, die glauben, Sprache sei bloß Mittel, nicht Ereignis. 
Mutanten, Sprachspiele, Gin und geistige Irrläufe – irgendwo zwischen Robinson-Idylle und lexikalischem Vulkanausbruch. Dazu die grandiosen Holzstich-Collagen von Thomas Franke, die zeigen, was passiert, wenn sich Typografie und SF-Ruinen in den Armen liegen.
Getränketipp: Ein starker Gin. Oder Milch mit Cognac.
Ort: Bonn, Berlin, Bunkerdeutschland – ganz wie man will.
Bild: Eine Collage aus Zahnrädern, Laute, Libelle & Denkmaschine. So sieht Literatur aus, wenn sie fiebert.
„Eine Welt aus Restbuchstaben, Aschesätzen, glimmenden Sprachsplittern.“
Wer Die Gelehrtenrepublik noch nicht kennt: Jetzt ist die beste Zeit, um sich literarisch zu dekonstruieren.
1 Kommentar:
21. Juli 2025: Thomas Franke hat gesagt…
Vielen, vielen Dank, lieber Gunnar Sohn, für diesen Essay über meine Künstlerbuchausgabe von Arno Schmidts "Die Gelehrtenrepublik", den ich mit wahnsinnlicher Gernigkeit hier teile und darauf hinweise, daß von beiden Ausgaben mittlerweile weniger als 30 Exemplare, die ich noch hier liegen habe, neuer Besitzer harren.
Interessenten können sich über den Messenger an mich wenden, dann bekommen wir einen Kontakt.

Montag, 16. Januar 2012

Arno Schmidt? - Allerdings!

Der Berliner Bibliophilen Abend bedankt sich bei unserem Mitglied Hermann Wiedenroth für die Gabe "Lesehefte der Arno Schmidt Stiftung" anlässlich des Vortrags vor dem BBA von Ulrich Goerdten.

das BÜCHERHAUS

das BÜCHERHAUS

Inh. Hermann Wiedenroth
Im Beckfeld/48
29351 Bargfeld/Celle

Dienstag, 30. Mai 2017

Eberhard Schlotter

Foto © Abel Doering, Klick für weitere Bilder ...
Jutta Osterhof bei einem Vortrag über Eberhard Schlotter vor dem BBA 2012
... Am 17. Mai 2017 stellte Jutta Osterhof den Bibliophilen und Graphikfreunden Magdeburg und Sachsen/Anhalts einen speziellen Ausschnitt aus dem mit über 300 Ölgemälden, mehr als 400 Aquarellen, über 4.200 grafischen Arbeiten, zahlreichen  Mappenwerken und bibliophilen Illustrationen äusserst umfangreichen Werkes von Eberhard Schlotter (1921 - 2914) vor. Passend zu einem bibliophilen Verein lag es auf der Hand, sich an diesem Abend auf das Schaffen Eberhard Schlotters als Illustrator von Literatur, als Buchillustrator zu konzentrieren. Arno Schmidt soll Eberhard Schlotter einmal als den größten Illustrator des Jahrhunderts bezeichnet haben. Schlotter schuf zahlreiche Mappenwerke und bibliophile Ausgaben zu Texten von Giovanni Boccaccio, Bertold Brecht, Federico García Lorca. Unter anderen illustrierte Schlotter »Der Tod des Tizian« von Hugo von Hofmannsthal, Goethes »Urfaust«. Nicht fehlen darf natürlich die graphische Auseinandersetzung Schlotters mit Texten seines Freundes Arno Schmidt. So schuf Schlotter unter anderem 17 Radierungen zu Schmidts »Seelandschaft mit Pocahontas.« ...

... den ganzen Bericht lesen auf pirckheimer-magdeburg.de

Freitag, 16. September 2016

Arno Schmidt »Eine Bildbiographie«

Es ist ein seltene Ereignis, dass ein Buch schon weit vor seinem Erscheinungstermin fertig ist: die Bildbiographie Arno Schmidt habe ich schon ausgiebig in Hermann Wiedenroths Antiquariat beschnuppern können. Jetzt gibt es dazu auch dieses sehenswertes Filmchen.
(Ulrich Goerdten)

Freitag, 22. August 2025

Marion Gülzow - XYLOTHEK

».... die Büchersammlung wird zur Bibliothek, indem sie
einen Bewahrungsauftrag für die Allgemeinheit
wahrnimmt als VORRATHSKAMMER DER SEELE ...«
(Johann Christoph Stockhausen, 1752)

Aus Zigarrenkisten unterschiedlichster Größe und Form (Xylon; griech. Holz; Theke, griech. Aufbewahrungsort) ist eine Bibliothek entstanden, die als Installation ausgestellt wird. Die einzelnen Exemplare dieser Scheinbibliothek oder Xylothek ›benehmen‹ sich als Buchobjekte wie richtige Bücher: Sie haben einen Rücken und einen Deckel, worauf sie manchmal sogar einen Titel tragen. Klappt man sie auf, entdeckt man innen eine Geschichte. Ob Lektürefrüchte, Ausstellungsfragmente, Photos oder Erinnerungsmaterialien aller Art, die Zigarrenkiste wird zum Aufbewahrungsort dieser Schätze »nach selbstgewähltem Plan« und ordnet sie »für eine anschauliche Betrachtung«. Sie folgt dabei vielleicht auch in Ansätzen den Spuren der Bibliothek eines leidenschaftlichen Buchbinders, wie Wolfgang Hildesheimer sie in seinem Roman ›Masante‹ beschreibt: »Sie war voller Schätze, Bücher aus herrlichen handgeschöpften Papieren, Pergamente wie geschaffen für Apokryphes oder Palimpseste, zartfarbene Vorsatzpapiere in alten Mustern, Bücher seltsamer Formen, oval und sechseckig, Arbeiten eines Lebens, und die Seiten alle leer. In seiner Bibliothek stand nicht ein einziges Wort.«
Fotostrecke durch Klick auf das Bild ansehen, © Ursula Seile-Hae4dicke
... im BÜCHERHAUS Bargfeld [...ist] inmitten der vielfältigen Bücherschätze noch bis zum 15. November 2025 Marion Gülzows XYLOTHEK eingezogen ist, eine seit fast 20 Jahren gewachsene kunstvolle (Schein-)Bibliothek aus und in hölzernen Zigarrenkisten. Man kann Stunden dort verbringen, sich verlieren - und wiederfinden - in den außen und innen eingearbeiteten Erinnerungsstücken, Fragmenten, Materialien, flüchtig und zeitlos zugleich, teils thematisch orientiert, teils wie zufällig, widersprüchlich, befremdend wie verlockend. Kunst, Literatur, Bibliophilie vereint in einem ganz besonderen Antiquariat! Dank an Hermann Wiedenroth und Denis Lakey für die Gastfreundschaft und die unvergesslichen Stunden, die ich dort erleben durfte.
Das Erlebnis wurde auch geprägt durch den Fußweg vom Bahnhof Eschede aus in sommerlicher Südheide-Landschaft , die erholsame Übernachtung in der Wassermühle Eldingen mit wohlschmeckendem Frühstück und die Rückwanderung, teils auf dem ausgeschilderten Weg "Kühe in Halbtrauer", vorbei am ehemaligen Wohnhaus von Arno Schmidt und seiner Frau, jetzt Sitz der Arno Schmidt Stiftung. Das ich diesmal, anders als bei einer interessanten Führung vor neun Jahren, aber nur von außen betrachtet habe...
(Ursula Saile-Haedicke)

Ausstellung: 24. Mai - 15. November 2025

DAS BÜCHERHAUS
Inh. Hermann Wiedenroth
Im Beckfeld 48, 29351 Bargfeld/Celle