Nicht wenige Pirckheimer der zweiten Generation, also diejenigen, die ihre Kindheit und Jugend in den ersten Jahrzehnten des Bestehens der Pirckheimer-Gesellschaft erlebten, verdanken der von Hannes Hegen mit dem am 23. Dezember 1955 erschienenen 1. Heft der Zeitschrift den Beginn ihrer Sammelleidenschaft.
Es finden sich damit Parallelen dieser erfolgreichen Zeitschrift zu der einen Monat später ins Leben gerufenen bibliophilen Gesellschaft; beide hatten ein ähnlich gelagertes Problem, sich in der Kulturlandschaft der frühen DDR zu etablieren, beide erstarkten entgegen Unverständnis und häufiger ideologischer Widerstände und trotzdem gefördert in diesem Staat und konnten ebenfalls nach 1990 in der BRD, nunmehr ohne staatliche Unterstützung, erfolgreich Fuß fassen.
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19. Februar 2026, 19 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Unter den Linden 8
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