Montag, 2. Februar 2026

Bibliophiles des Monats: Mary W Shelleys Frankenstein

Am 1. Februar vor 175 Jahren verstarb Mary W. Shelley, die Autorin von „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“, Tochter des Begründers desphilosophischen Anarchismus William Godwin und der Verfasserin der grundlegenden Arbeit „Verteidigung der Rechte der Frau“, Mary Wollstonecraft.

Dieser Roman, 1818 erschienen, ist seitdem nicht nur fester Bestandteil in internationalen Verlagsprogrammen, sondern beeinflusste immer wieder das Schaffen von Künstlern, insbesondere natürlich Illustratoren, sowie auch Autoren und ist seit Veröffentlichung auch im Theater, bei Komponisten oder der Filmindustrie präsent.

Vor sieben Jahren, anlässlich des 200.Jahrestag der Erstveröffentlichung, erschien in der Büchergilde Gutenberg ein modern gestalteter illustrierter Druck, der hier stellvertretend für die bislang zehnmal allein ins Deutsche übersetzten Ausgaben als Bibliophiles des Monats vorgestellt wird. Der Titel wurde von Karl Bruno Leder und Gerd Leetz übersetzt, ihren bibliophilen, von Cosima Schneider gestalteten Charakter verdankt diese Ausgabe jedoch dem Illustrator Martin Stark
Der Illustrator wurde 1973 in Offenbach am Main geboren, wo er visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung studierte. Neben Buchgestaltung zeichnet er für Zeitschriften, so für das Wrap Magazine, London, oder das Onlinemagazin Paternoster und zeichnet Comics für die Kulturfabrik Mainz.

Der Titel, der mit der Goldmedaille (Book& Editorial Illustration) des European Design Award ausgezeichnet wurde, ist in Leinen in 8° (158 x 220mm) mit Gold- und Blindprägung gebunden, gesetzt aus der Bodoni und gedruckt auf Werkdruckpapier Fly (natur) und hellblauem Papier Popset (eisblau), hat eine farbige Fadenheftung und Lesebändchen und enthält auf 388 Seiten neben 55 Illustrationen zum Text des „Frankenstein“ eine Nachbemerkung des Illustrators.

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