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Donnerstag, 26. Mai 2016

Literaturkabinett in Bad Saarow mit Becher-Ausstellung eröffnet

Grafikmappe der Pirckheimer-Gesellschaft als Geschenk

Am 21. Mai wurde in Bad Saarow zum Abschluss der zusammen mit dem Kulturbund Brandenburg e. V. als Partner vom 1. bis 22. Mai veranstalteten Tage der Poesie ein Literaturkabinett im SaarowCentrum, dem Alten Moorbad, eröffnet. Sein Träger ist im Auftrag der Gemeinde Bad Saarow der Förderverein „Kurort Bad Saarow“. Anlass war der 125. Geburtstag von Johannes R. Becher.
Dessen 1981 eingerichtete Gedenkstätte in Bad Saarow, sein einstiges „Traumgehäuse“ am See, in dem er von 1948 bis zu seinem Tod 1958 unbeschwerte Erholung fand, war 1991 wie auch die Gorki-Gedenkstätte leergeräumt und später veräußert worden. Das Archivgut blieb die Jahre hindurch unbeachtet bei der Gemeinde eingelagert. Nun werden in der ersten Ausstellung des Literaturkabinetts Teile davon gezeigt. In einer Vitrine sind unter anderem Gegenstände, wie eine Keule, ein Samowar und ein Schachspiel, zu sehen. In einem Regal befinden sich frei zugängliche Bücher zum Durchblättern. An den Wänden hängen Grafiken zum Werk von Johannes R. Becher. Darunter befinden sich Arbeiten von Karl-Georg Hirsch, Joachim John, Carlfriedrich Claus, Bernhard Heisig und Herbert Sandberg. Die Pirckheimer-Gesellschaft, deren Vorsitzender Dr. Ralph Aepler persönlich anwesend war, steuerte eine von Heinz Hellmis (1935 – 2014) gestaltete Mappe mit 21 Blättern von Fotis Zaprasis zu Variationen zu Liebesgedichten von Johannes R. Becher (Abb.) als Geschenk bei.
Absicht des Saarower Fördervereins ist es, die Archivbestände zu erweitern, und zwar vor allem durch Leihgaben und Spenden. Das bezieht sich auch auf Maxim Gorki sowie alle 53 Autoren und Literaten, die in Bad Saarow und dem Scharmützelseeumland gelebt haben einschließlich der 19 Gäste im ehemaligen Kulturbundheim Eibenhof. Sie sollen nacheinander ebenfalls im Literaturkabinett gewürdigt werden. Es wird weiterhin die Gründung eines Freundeskreises Literaturkabinett vorbereitet. Zur Eröffnung rezitierten und lasen Schüler der Maxim-Gorki-Gesamtschule aus Gedichten und Briefen des Dichters.
Jens-Fietje Dwars, Fotos © Elke Lang
Am Abend wurde in Anwesenheit von Jens-Fietje Dwars, einem der beiden Autoren des Films, der Streifen „Über den Abgrund geneigt – Leben und Sterben des Johannes R. Becher“ von 2000 gezeigt, der Johannes R. Bechers als Dichter und Kulturpolitiker darstellt. Im anschließenden Gespräch schilderte Jens-Fietje Dwars, welche nicht in jedem Punkt erfolgreiche Mühe bei der Produktion aufgewendet werden musste, um Schiefstellungen in der Sichtweise auf die Persönlichkeit Bechers zu verhindern. Auch am Sonntag im Eibenhof, wo von 10 bis 15.30 Uhr Vorträge und Diskussionen auf dem Programm standen, war der Autor zu Gesprächen vor Ort.
(Elke Lang)

di, do, sa: 10 - 15 Uhr 

Sonntag, 22. Mai 2016

erfolgreicher Start: Lyrikhaus Joachimsthal und Literaturkabinett Bad Saarow

Gisbert Amm und Richard Pietraß, Foto © Ralf Parkner, weitere Fotos auf Facebook
Das war doch mal ein erfolgreicher Sonnabend im Mai 2016. In Bad Saarow eröffnete im ehemaligen Gorki-Haus das Literaturkabinett, welches sich vorrangig dem Schaffen von Johannes R. Becher und Maxim Gorki widmet und in Joachimsthal startete ein großartiges Projekt, das Lyrikhaus. Der Inhaber des Lyrikhauses, Gisbert Amm las aus seinem Lyrik-Debüt-Band "Jahresringen". Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch den Lyriker Richard Pietraß, der ebenfalls eigene Gedichte las. In wenigen Wochen begeht R. Pietraß seinen 70.Geburtstag.
(Ralf Parkner)

Montag, 17. Juni 2024

Momente und Augenblicke

Am 6. Juli wird in der Spectrum Galerie Kunigam in Frankfurt (Oder) in ihrer 76. Ausstellung unter dem Titel „Momente und Augenblicke" die Sammlung von Ralf Parkner "Gerhard Goßmann" eröffnet. Anlass für den Berliner Bibliophilen Abend, Frankfurt/O. zu besuchen.
aus dem Ausstellungsflyer
Abb. © Stefan Kunigam
 

1912 Gerhard Großmann am 01.11. in Gruben (Brandenburg) geboren.
1917 Umzug der Eltern und der beiden Söhne. Mittelschule, Förderung seines künstlerischen Talentes und der wissenschaftlichen Interessen
1928 in Berlin Lehre als Schrift und Chromolithograph
1929 Begegnung mit Otto Nagel 1930 Mitglied der ASSO (Assoziation Revolutionärer Bildender Künstler)
1930 Jüngster Teilnehmer Kunstausstellung in Amsterdam
1933 bis 1935 Ausbildung und der höheren graphischen Fachschule Berlin / dann freier Grafiker
1937 im H. Goverts Verlag Schutzumschlag zum Roman „Vom Winde verweht"
1939 bereits 160 Umschläge für 26 Verlage hergestellt u. a. Ernst Rowohlt und die Gustav Kiepenheuer
1939/1940 Hausbau in Fürstenwalde mit seiner Frau Charlotte (gelernte Buchhändlerin)
Nach 1945 mehrere Jahre Zeichen- und Geschichtslehrer.
1939-1945 im Weltkrieg Fahrtenzeichner der Wehrmacht in Norwegen
1947 Mitarbeit im Lothar Blanvalet Verlag „Almanach für junge Leute"(der Phoenix)
Seit 1951 zahlreiche internationalen Ausstellungen, zahlreiche Medaillen, Preise und Auszeichnungen 1955 freischaffender Grafiker
1960: Kunstpreis des Bezirks Frankfurt/Oder für Buchillustrationen
1968 schuf Gossmann die Maxim-Gorki-Stele in Bad Saarow
1972: Vaterländischer Verdienstorden in Bronze
1977: Heinrich-von Kleist-Kunstpreis des Rates der Stadt Frankfurt/Oder
1979: Vaterländischer Verdienstorden in Silber
1982:Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur
1986 Käthe Kollwitz Preis der Akademie der Künste der DDR
1989 Übereignung des verbliebenen Werkes an die Stadt Fürstenwalde
1994 am 25. Juli in Bad Saarow verstarb Gerhard Goßmann 
Ralf Parkner wurde 1951 in Caputh bei Potsdam geboren 1952 Umzug nach Frankfurt/0.
Bereits in der Kindheit intensiver Leser und Betrachter der Illustrationen, so auch die von Gerhard Goßmann.
Dert gelernte Betonfacharbeiter arbeitete im Plattenwerk Schwedt und Eisenhüttenstadt, in der Energiewirtschaft, zuletzt im Heizkraftwerk Ffo.
Ab 1977 begann seine intensiven Kunst Sammlerzeit.
1982 zählte er zu den Gründungsmitgliedern der Frankfurter Bezirksgruppe der Pirckheimer-Gesellschaft
1987 war Parkner's Goßmann Sammlung so umfangreich, dass er zu dessen 75. Geburtstag eine Ausstellung im damaligen Kunstforum der Marienkirche ausrichten konnte. Seit langem verband beide eine Freundschaft, wovon  ein zehnjähriger Briefwechsel zeugt. Exponate aus der Sammlung Parkner waren in den Galerieräumen von Karl Witzleben Lessingstraße, später Petersdorf zu sehen.

Ausstellung: 6. Juli - 3. August 2024, Laudatio: Frank Drömert, Musikalische Begleitung: Alexandra Rakowski

Spectrum Galerie Stefan Kunigam
15236 Frankfurt/Oder, Baumschulenweg 48

Sonntag, 24. April 2016

Tage der Poesie in Bad Saarow

Veranstaltungen zum 125. Geburtstag von Johannes R. Becher

Wolfgang Mattheuer, Holzschnitt 1987
zu Johannes R. Becher "Größe und Elend"
1. Mai 2016 - Eröffnung der Ausstellung "Kinderzeichnungen zu Bechers Werk"
7. Mai 2016 - Konzert "Sterne glühen", Hans-Eckardt Wenzel singt Johannes R. Becher
21. Mai 2016 - Eröffnung des Literaturkabinetts und der Graphikausstellung zu Bechers Werk, 19:00 Uhr Film "Über den Abgrund geneigt ... Leben und Sterben des Johannes R. Becher" von U. Kasten und dem Pirckheimer Jens-Fietje Dwars, ausgezeichnet mit dem Grimme-Sonderpreis
22. Mai 2016 - "Bevor ihr urteilt" - Erinnerungen an einen Dichter
Vorträge und Gesprächsrunden mit Historikern, Zeitzeugen und Autoren im Rahmen der Tage der Poesie anlässlich des 125. Geburtstages von Johannes R. Becher.
Die Veranstaltung wird durch den Kulturbund gefördert, dessen erster Präsident Johannes R. Becher war und der vor wenigen Monaten sein 70jähriges Jubiläum feierte. Die Pirckheimer-Gesellschaft fand in den Reihen des Kulturbundes seit ihrer Gründung 1956 Heimat und Unterstützung.

1. - 22. Mai 2016

Literaturkabinett Bad Saarow

Dienstag, 15. Dezember 2009

Grit Anton

Buchkunst und Illustration

Wer sich mit zeitgenössischer Buchkunst beschäftigt, kommt nicht an der Müllroserin è Grit Anton vorbei, die sich zwischen Frankfurt/Oder, Torino und Paris an zahlreichen Ausstellungen beteiligt hat und deren Werke bereits in renommierte Häuser wie das Germanische Nationalmuseum Nürnberg, die Deutsche Bücherei Leipzig oder die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel aufgenommen worden sind. Nun ist eine kleine, aber exquisite Ausstellung aus ihrer 1990 gegründeten Rabenpresse im KUNSTraum Bad Saarow zu sehen. Darunter sind ihre zwei 1990 beziehungsweise 1992 als „Schönste Bücher“ ausgezeichneten Werke ausgestellt: Peter Rühmkorfs „Ein Blumenmärchen“ mit zehn Farbholzschnitten in einer Auflage von 50 Exemplaren und Ernst Jandls „gedichte“ mit ebenfalls zehn Farbholzschnitten in einer Auflage von 40 Exemplaren.
Grit Anton mit Farbholzschnitt aus Kassette zu Ernst Jandl, „menschenfleiß“, 1993Diese Bücher sind vollständig in Handarbeit durch die Künstlerin selbst hergestellt worden, die von 1990 bis 1992 Meisterschülerin bei Karl-Georg Hirsch und Gert Wunderlich an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig war. Insgesamt sind neun Bücher in der Ausstellung enthalten. Während Grit Anton sich bevorzugt mit tiefgründiger, metaphorischer Prosa und Lyrik von Gerhard Rühm, Peter Rühmkorf, Ernst Jandl, H. C. Artmann und Ror Wolf auseinandersetzt und große Formate sowie durch die Holzschnitttechnik nahegelegte großflächige Darstellungen anstrebt, in welche die Ästhetik der Holzmaserung einbezogen ist, hat sie 1990 in einem Minibuch nach eigenem Text auch bewiesen, dass sie wie ihr Meister Hirsch auch filigran in der Technik des Holzstichs arbeiten kann: Grit Anton, „Der Wasserfloh – eine Tragödie“, 15 Exemplaren mit Pergamenteinband im Schuber.
Außer den Büchern, in denen sich alle Ausstattungsdetails zu einem Gesamtkunstwerk formen, sind auch zahlreiche Einzelblätter und mit Ernst Jandls „Menschenfleiß“ eine Farbholzschnittkassette zu sehen. Wer bei Grit Anton nach den Wurzeln ihrer grafischen Kunst sucht, kommt etwa zu HAP Grieshaber oder auch Horst Antes. Ihre Menschen- und Tierdarstellungen sind wie bei diesen archaisch, formelhaft, reduziert auf allgemeine Merkmale, entindividualisiert, manchmal auch dekorativ, so die drei Engel nach einem Vers von Gerhard Rühm, „Engel wandeln unverwundet nicht auf Erden“, die den Blickfang der Ausstellung bilden. Bezeichnend für Grit Antons Menschenauffassung ist 2006 die Ausdeutung eines 1985 entstandenen Verses von Gerhard Rühm, „Wind und Wolken“, in dem Menschen als Teil der Natur Steine, Wasser und Luft sind, also im Sinne der metaphysischen Naturlehre begriffen werden.
Grit Anton auf Grieshaber, Antes oder wen auch immer festlegen zu wollen, schlägt fehl. Dazu ist ihr Ausdrucks- und Formenrepertoire zu vielfältig. Jede Arbeit bietet eine Überraschung, auch von der ganz individuellen Farbigkeit her, die oft durch zahlreiche Überdrucke mit lasierenden Farben entsteht.
(Elke Lang)

21. November 2009 bis 17. Januar 2010

è
KUNSTraum Bad Saarow
Bahnhofsplatz 4a
Tel. 033679-39948

Freitag, 20. Mai 2016

neues Literaturkabinett in Bad Saarow

Zur morgigen Eröffnung des neuen Literaturkabinetts in Bad Saarow, welches sich im Wesentlichen mit dem Werk von Becher und Gorki beschäftigt und zur Enthüllung einer Präsentation von Graphiken zum Werk von Johannes R. Becher anlässlich der Tage der Poesie grüßt die Pirckheimer-Gesellschaft mit dieser von Heinz Hellmis (1935 - 2014) gestalteten Mappe mit 21 Blättern von Fotis Zaprasis zu Variationen zu Liebesgedichten von Johannes R. Becher, welche 1982, vom Künstler signiert, als Jahresgabe ausgereicht wurde.
Abends wird der mit dem Grimme-Sonderpreis ausgezeichnete Film von U. Kasten und dem Pirckheimer Jens-Fietje Dwars "Über den Abgrund geneigt ... Leben und Sterben des Johannes R. Becher" gezeigt. Der Vorsitzende der Pirckheimer-Gesellschaft wird an dieser, vom Kulturbund geförderten Veranstaltungen zum 125. Geburtstag von Johannes R. Becher anwesend sein.

Freitag, 27. Oktober 2023

Till Sailer - Der Krieg meines Vaters

Nach Till Sailers Roman „Haus mit der Madonna“, 2021 im Mitteldeutschen Verlag erschienen, in dem der Schriftsteller den schweren Weg seiner eigenen Mutter ab 1945 beschrieben hat, sich von der Nazi-Ideologie zu lösen und als Kriegerwitwe mit drei schulpflichtigen Kindern einen angemessenen Platz im Leben zu finden, liegt nun von ihm mit „Der Krieg meines Vaters. Eine Annäherung“, ebenfalls Mitteldeutscher Verlag, ein dokumentarischer Band über seinen Vater Herbert Sailer (1912 – 1945) vor, den Erzieher einer Nazi-Eliteschule und Lyriker mit zahlreichen Veröffentlichungen schon zu Lebzeiten. Er basiert auf Tagebucheintragungen, Briefen und Gedichten aus den Jahren vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis 1945, als der Erzieher in den letzten Kriegstagen in treuer Erfüllung seiner vermeintlichen Pflicht für das Vaterland fiel. Das Buch geht der Frage nach, wie ein intelligenter, feinfühliger, musisch begabter und leidenschaftlicher Lehrer letztendlich durch seine ideologische Unterstützung eines verbrecherischen Systems selbst zum Täter werden konnte.

Till Sailer, Foto © Elke Lang
Die Buchpremiere fand im Oktober, musikalisch unterstützt durch seine Tochter, die Pianistin Juliane Sailer, im Kleist-Museum Frankfurt / Oder statt und löste dort einen regen Gedankenaustausch aus, dessen Quintessenz der Psychologe Roland Kant so formuliert: „Till Sailers Buch greift auf die sehr persönlichen Dokumente aus dem leben seiner Vaters von 1939 bis 1945 zurück. Er ergänzt die aus gutem Grund vielfältig beschriebene Opferperspektive um eine Täterperspektive. Und insofern beschreibt das Buch nicht nur einfach Vergangenheit. Es ist besonders wichtig für unsere gesellschaftliche Gegenwart und Zukunft. Kein Täter werden! Das bleibt eine menschliche Herausforderung. Und, wie vermitteln wir das einer Generation, die, zu unser aller Glück, ohne eigene Diktaturerfahrung aufgewachsen ist?“

Nächste Buchvorstellung: 16. November, 19 Uhr in der Gemeindebibliothek Bad Saarow. Es wird der Verleger Roman Pliske anwesend sein.

(Elke Lang)

Samstag, 2. Juli 2016

Vom Krematorium zum Rollstuhlfahrer-Strand

MMM-DIARIUM 4/2015

Künstlerische Originalarbeiten von Wolfgang Henne (Abb.), John M. Bennett, Freddy Flores Knistoff, José Estevāo und Hartmut Andryczuk
Korrekturen von Wolf Rosenthal

Diarium von Hartmut Andryczuk vom 1. November 2015 bis 31, Januar 2016: Ausstellung im Krematorium; Büsum, die Hauptstadt der Fischbrötchen und behindertengerechten Ferienwohnungen; 92 Suggestionen für ein Krematorium; Bad Saarow und die Kartoffelsuppe in der Pechhütte; Artbook Berlin in der sogenannten Kunstfabrik am Flutgraben; Serge & Albert; ein Spaziergang in Johannisthal; Ruth Sackner; Advents-Kalender-Ausstellung im Ethnologischen Museum; Pro-Age-Software.

Hybriden-Verlag
Series: MMM-DIARIUM
Edition: 25 copies
No order possible (Only for subscriptors)

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