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Freitag, 23. Februar 2024

BücherBoxx am Gleis 17

S-Bahnhof Grunewald, Deportationsort für Berliner Juden 1941-45: Heute Wiederaufstellung der (im vergangenen Jahr durch Brandanschlag zerstörten) "BücherBoxx am Gleis 17" auf dem Bahnhofsvorplatz.

Der Entwurf von Rainer Ehrt wurde in Zusammenarbeit mit den berufspädagogischen Werkstätten Berlin realisiert.

Donnerstag, 5. Mai 2016

lese-haltestelle

Wieder eine neue Möglichkeit eines öffentlichen Bücherschranks in der Idee der BücherboXX, einer Idee, die u.a. durch den Pirckheimer Konrad Kutt nachhaltig unterstützt wird - diesmal eine Lese-Haltestelle in Framersheim, Rheinland-Pfalz.
Eine Liste aller öffentlichen Bücherschränke in Deutschland (noch ohne den oben aufgeführten) findet sich hier.

Montag, 12. Oktober 2015

Anklamer Bücherturm

Foto: Veronika Müller,
Meine Heimatstadt Anklam
Es gibt die BücherboXX und andere Möglichkeiten der Altbuchverwertung, auch Tauschecken für Bücher in Kirchen oder Gemeinschaftseinrichtungen.
Die hölzerne Variante, bekannt in PrenzlBerg als Buch im Baumstamm oder in Ostrach als Baumbibliothek hat jetzt in Anklam in Form eines Bücherturms Zuwachs bekommen, Diese, gemeinsam mit Jugendlichen vom Holz-Skulpturen-Künstler Raik Vicent geschaffene, attraktive Möglichkeit zum Büchertausch und auch gelungene Einladung, zum Lesen zu verweilen, machte eine Stiftung des Lokalen Aktionsplans für Anklam mit rund 6000 Euro möglich.

Sonntag, 23. August 2015

Der Sammler auf Reisen: Niederrhein, Nordsee, Usedom

Niederrhein        -        Nordsee (Greetsiel?)        -        Usedom
BücherboXX und mehr, fotografiert von Salvatore Efisio

Montag, 1. Juni 2015

Das Buch im Baumstamm

Schon mehrfach wurde hier auf Initiativen hingewiesen, ausgemusterten Büchern den Papiercontainer zu ersparen - häufig findet sich bekanntlich darunter Bewahrenswertes. In der Oberschwäbischen Gemeinde Ostrach wurden nun eine Variante der Möglichkeit, Bücher vor der Vernichtung zu bewahren, verwirklicht, die ihren Ursprung 2010 in Berlin PrenzlBerg hatte. Auf dem zentralen Herbert-Barth-Platz wurde am 17. Mai eine für alle frei zugängliche Baumbibliothek eingeweiht. In die eingesägten Fächer darf jeder Bücher oder Zeitschriften hineinstellen oder sich etwas aus der Baumbibliothek ausleihen. Was den Lesestoff angeht, dürfte für jeden etwas dabei sein. Jetzt schon sind die Fächer mit Fachzeitschriften, Kinder- und Jugendbüchern, sowie Büchern für Erwachsene, von Romanen bis Krimis, gefüllt. Bücherboxx

1 Kommentar:

Mr. Potato hat gesagt... Viele Bücher verdienen es vernichtet zu werden. Just sayin'.
03 Juni 2015
Löschen

Montag, 21. Juli 2014

Der Sammler auf Reisen: Erkner

Man hört viel über den angeblichen Niedergang de Buches und man findet im Netz auch immer wieder neue Hinweise darauf: Schließung von Buchhandlungen, Verdrängung des Antiquariats durch Billig- und Ramschanbieter im Internet, Insolvenzen in der Druckindustrie, prekäre Situation von Buchkünstlern. Auf Reisen kann man aber auch einen anderen Trend beobachten: die Liebe am Buch lässt den Leser und Bücherfreund zunehmend Wege finden, am Monetären vorbei das Kulturgut Buch weiterleben zu lassen: Bücher werden ohne irgendeinen kommerziellen Nutzen an neue Leser weitergegeben. So finden sich inzwischen nicht nur in Gotteshäusern in Wales Regale mit Büchern zum Mitnehmen oder gegen eine freiwillige Spende, sondern auch in Kirchen in Deutschland (und sogar in Museen, wie die Berlin-Brandenburger Pirckheimer auf ihrer letzten Exkursion feststellten), Telefonhäusschen werden zur BücherboXX und weltweit "lassen Bookcrosser ihre Bücher frei".

Eine anderes Bücherprojekt konnte ich jetzt in Erkner bei Berlin näher beobachten, ähnlich der BücherboXX, nur eben betreut durch eine Inmobilienfirma, die bereits mit sieben derartigen Projekten für sich wirbt und diese finanziell am Leben hält. Es finden sich dort natürlich keine oder nur äußerst selten wertvolle Ausgaben, aber wertvolle Literatur, natürlich zwischen Ramsch und billigem Lesefutter. Das Erstaunliche für mich war, wie intensiv dieses Angebot genutzt wurde. In den drei Wochen, in denen ich immer mal wieder dort vorbeischaute, waren die knapp 80 eingestellten Titel spätestens innerhalb von 48 Stunden komplett ausgewechselt. Und neben Heften mit Artzromanen, Liebesschnulzen und Readers Digest bestand die Hälfte des Angebots aus Th. Mann, Hesse, Heine, Lessing, es fand sich dort Čapeks "Krieg der Molche" in der genialen Buchgestaltung und Illustration von Ticha, sowie Inselbücher und und und ...
Ich selbst lieh mir nacheinander, um sie im Urlaub zu lesen, zwei Bände mit Majakowskis Poemen aus, die natürlich zu Hause in meinem Bücherschrank stehen, stellte sie wieder zurück und fand an ihrer Stelle Kants "Impressum" und Melvilles "Mobi Dick" in der Ausgabe der Sammlung Dieterich.
(ad)

Sonntag, 13. April 2014

Neue Wege der Altbuchverwertung

In Bibliotheken und Archiven, die ihre Schätze digitalisieren und online verfügbar machen, wächst die Neigung, die anscheinend überflüssig gewordenen Buchbestände auszusondern. Zeitschriften und Reihenpublikationen werden, weil ihr Inhalt in Datenbanken und frei im Internet angeboten wird, in großen Mengen makuliert und der Vernichtung zugeführt. Darüber muss man nicht wehklagen, die Folgen sind teilweise durchaus erfreulich: die leergeräumten Flächen werden in unbeengte Erlebnisbereiche verwandelt, in denen die Leser bei aufgelockertem, auch dem Gespräch förderlichem Wohlfühl-Ambiente, einen nicht mehr von Arbeitsstress belasteten, entspannten Bibliotheksaufenhalt genießen können....
Fotos © Ulrich Goerdten
Die Halden der unverkaufbar und nutzlos gewordenen Bücher erreichen inzwischen beachtliche Gipfelhöhen, bei deren Anblick geängstete Propheten Schlimmes weissagen. Alles deute darauf hin, dass Bücher bald eine nutzlose Altlast sein werden. Sie verkünden, die Schwelle zum buchlosen Zeitalters sei schon betreten. Sie übersehen dabei aber, dass auch Gegenbewegungen zu beobachten sind, dass Bücher mancherorts schon einem neuartigen Gebrauch zugeführt worden sind. 
... gesamten Artikel lesen! BücherboXX

(Ulrich Goerdten)

Donnerstag, 3. Mai 2012

BücherboXX

Die BücherboXX hat eine unglaubliche Dynamik entwickelt - auch im internationalen Verbund. Zum Tag der Bibliotheken am 21. April in Moskau hat eine russische Agentur in einem Blog darüber berichtet. Vielleicht gibt es ja eine Reaktion zu meinem Artikel in den MARGINALIEN Heft 205. Manche werden die Idee gut finden, wissen aber nicht, wie sie das ausdrücken können. Dem Kind kann geholfen werden: Für die BücherboXX kann man hier mit zwei Klicks abstimmen. Über 700 Stimmen sind schon beisammen. Die Pirckheimer könnten mithelfen, die Stimmen zu erhöhen und das Projekt damit unterstützen.
Übrigens: Vom 10. bis 13. Mai 2012 treffen sich Bookcrossers aus ganz Deutschland in Berlin zu ihrer Hauptversammlung.
(Konrad Kutt)

Montag, 16. Januar 2012

Lachen in der Not

Inge Deutschkron liest und erzählt bei unserem Mitglied Konrad Kutt unter dem Motto Lachen in der Not, musikalisch begleitet von Helus Hercygier und Alexandra Gotthardt mit Texten und Liedern von Kurt Tucholsky am 70. Jahrestag der Wannseekonferenz und in Verbindung zur „Nachhaltigen BücherboXX Gleis 17“ am S-Bhf. Grunewald.
Inge Deutschkron, Jhg. 1922, wuchs in Berlin in einem sozialdemokratischen Umfeld auf, wurde als Jüdin von den Nationalsozialisten verfolgt, kam in der Blindenwerkstatt Otto Weidt unter und wurde von „stillen Helden“ versteckt. Ab 1956 arbeitete sie als Journalistin, Autorin Schriftstellerin in Bonn, seit 1987 wechselweise in Tel Aviv und Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen erzählen von ihrem Leben und den politischen Umständen.
„Ich trug den gelben Stern“ hatte im Grips-Theater unter „Ab heute heißt du Sara“ großen Erfolg. Inge Deutschkron erhielt viele Auszeichnungen, u. a. 1994 den Moses-Mendelsohn-Preis und 2008 den Carl-von-Ossietzky-Preis. „Ihr Lebenswerk steht im Zeichen des fortdauernden Engagements für Demokratie und Menschenrechte“. Durch ihre Lesungen und Diskussionen in Schulen ist sie zu einer Instanz einer lebendigen Erinnerungskultur geworden. “Lachen in der Not“ lautet der Titel ihrer Erwiderung auf die Verleihung des Carl-von-Ossietzky-Preises.

Freitag, den 20. Januar 2012 um 19.00 Uhr – mit anschließendem Umtrunk.
Um rechtzeitige Anmeldung wir gebeten.
Ein freiwilliger Kostenbeitrag ist willkommen.

Stubengalerie KunstStücke Grunewald

Gaby und Konrad Kutt
Stubengalerie KunstStücke Grunewald
Institut für Nachhaltigkeit in Bildung,

Arbeit und Kultur (INBAK)Trabener Str. 14 b
14193 Berlin (nahe S-Bhf. Grunewald)
Tel.: 030-891 51 24 oder 0173 601 491 2
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