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Dienstag, 10. März 2026

5. BRANDENBURGER BILDERBOGEN

Zum fünften Mal hat die Galerie „Sonnensegel“ befreundete Künstlerinnen und Künstler eingeladen, gemeinsam einen „BRANDENBURGER BILDERBOGEN“ zu gestalten.
Matthias Frohl, Postkarte zum 5. Brandenburger Bilderbogen
In diesem Jahr werden sechzehn mehrfarbige Originalgrafiken in Postkartenformat zum Thema „Voyage, Voyage“ entstehen, welche am Tage der Druckkunst 2025 zum fünften „BRANDENBURGER BILDERBOGEN“ vereint werden. Die grafische Endfertigung des Kunst-Plakates findet am „Tag der Druckkunst“ statt. Beteiligt sind diesmal die Künstler Thomas Blase, Sebastian Block, Thomas Bratzke, Matthias Frohl, Friederike Greiner, Torsten Illner, Nancy Jahns, Heike Isenmann, Susanne Janssen, Sven Märkisch, Steffi Möbius, Petra Schuppenhauer, Janine Wentorf, Gudrun von Maltzahn, Olaf Wegewitz, Lana Yanovska.
Besucher sind willkommen und können den Bilderbogen auch druckfrisch erwerben. Im Zeitraum von 10.00 -12.00. Uhr kann die aktuelle Sonnensegel- Ausstellung „Roter Faden – Malerei und Grafik von Angela Hampel“ in der Galerie kostenfrei besichtigt werden.

15. März 2026, 10 - 12 Uhr

Galerie "Sonnensegel"
Gotthardtkirchplatz 4, 14770 Brandenburg an der Havel

Dienstag, 11. Oktober 2022

Nachtrag: Olaf Wegewitz in Brandenburg

Eine Anmerkung zum Beitrag Olaf Wegewitz in Brandenburg:

Das erwähnte Künstlerplakat zur Ausstellung in der Galerie Sonnensegel wurde in drei Motive gedruckt - allesamt Ausschnitte aus einer "Weltchronik" die Olaf Wegewitz in Holz geschnitten hat, Format 50 x 70 cm, Preis 25 Euro (signiert).

Das Plakat ist zu beziehen über Matthias Frohl oder direkt bei der

Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5
14770 Brandenburg

Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. März 2023.

Montag, 10. Oktober 2022

Olaf Wegewitz in Brandenburg

„Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.“ heißt es im berühmten Gedicht „Herbst“ von Rainer Maria Rilke. Anders als es diese Zeilen suggerieren, fanden sich viele Freunde der Galerie „Sonnensegel“ zur Eröffnung der diesjährigen Herbstausstellung ein. Interessiert nahmen Sie den Dialog mit den Grafiken und Objekte von Olaf Wegewitz auf und wurden vom Kurator des Magdeburger Kunstmuseums, Uwe Gellner, sachkundig in das Schaffen des Künstlers eingeführt.
Olaf Wegewitz an der Presse der Druckwerkstatt, Foto © Matthias Frohl
Nicht wenige Gäste nahmen das druckfrische Künstlerplakat als Erinnerungsstück mit nach Hause, einige Exemplare der limitierten Auflage sind aber noch erhältlich.

(Matthias Frohl)

Ausstellung: 8. Oktober 2022 - 3. März 2023

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

Dienstag, 27. September 2022

Olaf Wegewitz - Sedimente

Olaf Wegewitz hat Deutschland in Länge und Breite durchquert. Nun macht er Station in Brandenburg an der Havel und gewährt in der Galerie „Sonnensegel“ einen kleinen aber äußerst eindrucksvollen Einblick in sein künstlerisches Schaffen.

„Sedimente“ nennt der Künstler seine Ausstellung. Der Titel löst Assoziationen mit Begriffen wie Geschichtetes oder Bodensatz aus. Bedeutungen, wie sich senken und sich setzen, lassen sich aus dem Wortstamm ableiten. Auch Erfahrenes, Gedankliches muss sich setzen, bevor es sich in der spontanen Zeichnergeste oder im filigran geplanten Kunstprojekt neu manifestiert. Die ausgestellten Blätter sind anschauliche Beispiele dieser  Transformationen des Naturvorbildes in eine individuelle Kunstform. Durch die Unterstützung der Pirckheimer-Gesellschaft konnte Uwe Gellner, Sammlungskurator im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen (Magdeburg), für die Eröffnungsrede gewonnen werden.

(Matthias Frohl)

Wie immer ist der Druck des originalgrafischen Künstlerplakates Bestandteil der Ausstellungseröffnung. 

Ausstellungseröffnung: 8. Oktober 2022, 16 Uhr

Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4/5, 14770 Brandenburg

Samstag, 20. Dezember 2014

common sense 2014

ulrich tarlatt – brautkleid und stundenglas
31 stifter
 
gedichte texte grafiken fotos
für das buch geschrieben gezeichnet geformt
jedes stück ein eigener klang
in der begegnung und überlagerung
weitere neue klangräume
was bleibet ...
ein buch
und so hoffe ich die freude daran
u t

beteiligte:
 
christian ludwig attersee
artur becker
boris becker
klaus vom bruch
jürgen brodwolf
werner büttner
walter dahn
gunter damisch
felix droese
georges-arthur goldschmidt
eugen gomringer
felicitas hoppe
walter kappacher
uwe kolbe
alfred kolleritsch
friederike mayröcker
franz mon
ursula neugebauer
osmar osten
thomas ranft
hans scheib
peter schnürpel
ingo schulze
thomas stangl
ulrich tarlatt
wolfgang troschke
max uhlig
timm ulrichs
franz erhard walther
olaf wegewitz
bernd zimmer
 
dürerring 12
d- 06406 bernburg
0 3471 319905

Dienstag, 8. März 2011

Künstlerbücher

Texte und originale Grafik als Einheit

Foto © Jürgen Domes

Eine Sonderform des Buches, das "Künstlerbuch", ist Thema der neuen Ausstellung des Halleschen Kunstvereins, veranstaltet mit besonderer Unterstützung des Stadtarchivs Halle. Zwar ist der Begriff "Künstlerbuch" nicht so fest umrissen, aber Kriterien sind u.a. die kleinen Auflagen, oft die Verwendung von ausgesuchten Materialien z.B. bei Papier und Einband, eine besonders gestaltete Typografie und die Einbindung originaler Grafik, die zumeist signiert ist. Manchmal geschieht das auch zusammen mit der Exemplar-Nummer im Impressum des jeweiligen Buches. Dabei können die Grafiken gleichberechtigt in sich gegenseitiger Ergänzung mit dem Text erscheinen und auch ineinander - einschließlich der  Typografie - verarbeitet werden. In diesem Falle kann man auch vom "Malerbuch" sprechen, während ansonsten die Bilder eher ergänzend dem Text gegenüberstehen, sozusagen illustrativ dienend. Die aufwendige Herstellung und die Einbeziehung originaler Kunst sowie die kleinen Auflagen bedingen einen oft auch weit höheren Preis als in üblichen Druckverfahren des in Massenauflage hergestellten Buches. Seine Verbreitung ist auch stark eingeschränkt und bezieht sich im wesentlichen auf Sammler und Bibliophile, ausgewählte Bibliotheken und die Grafischen Kabinette größerer Museen. Dazu kommt, dass Bücher sich auch in Ausstellungen meist schlecht präsentieren lassen. So ist auch diese Ausstellung nur möglich dank des Entgegenkommens einer Reihe von halleschen Sammlern und Buchfreunden und der Unterstützung des Stadtarchivs Halle und der Stiftung Moritzburg. Vertreten sind u.a. bekannte Künstler wie Nuria Quevedo, Andreas Dress, Rolf Münzner, Karl-Georg Hirsch, Guillermo Deisler, Olaf Wegewitz, Wolfgang Henne, Volker Stelzmann, dazu an halleschen Künstlern u.a. Lars Petersohn, Gerhild Ebel, Sabine Kunz und Dagmar Varady. Besonders zu nennen sind darüber hinaus HAP Grieshaber und Gerhard Altenbourg, letzterer mit seinen legendären "Wunddenkmalen".
(Dr. Hans-Georg Sehrt)

Stadtarchiv Halle, Rathausstraße 1, 06108 Halle
17. Februar bis 25. März 2011

Sonderveranstaltungen anlässlich dieser Ausstellung:
8. März 2011, 18 Uhr: Künstlerbücher hautnah. Dr. Hans-Georg Sehrt stellt einige Bücher aus den Vitrinen einzeln vor
22. März 2011, 18 Uhr: Zur Arbeit des Buchgestalters an eigenen Beispielen. Helmut Stabe, Buchgestalter

Ausstellung des è Halleschen Kunstverein e.V.