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Glücklicherweise ließen sich die zerbrochenen Buchenholzdeckel mit Tischlerleim fest zusammenkleben. Um die fehlende Ecke zu rekonstruieren, nagelte ich ein gleich dickes Buchenholzbrett an die Unterseite der beschädigten Ecke. Anschließend konnte ich die beschädigte Ecke mit einer Laubsäge in einem Arbeitsgang sauber absägen und gleichzeitig die fehlende Ecke herstellen, die dann an den Deckel geklebt werden konnte. Der geschwungene Verlauf der Verbindung sorgt für eine hohe Verdrehsicherheit der Ecke, obwohl die beiden Holzstücke nicht überall lückenlos aneinanderliegen.
Das fehlende Kapitalband wurde durch ein neues ersetzt, das mit hellbraunem und grünem Garn genäht wurde, um dem Original so ähnlich wie möglich zu sehen.
Da ich keinerlei Erfahrung mit Metallbearbeitung habe, bestand meine größte Herausforderung darin, eine Replik der Schließe anzufertigen. Ich konnte eine Kopie aus einer 1 mm dicken Messingplatte sägen lassen, deren Kanten glatt gefeilt wurden. Mit einem Metallstichel versuchte ich, das Ziermuster so gut wie möglich nachzubilden. Die Ringe um die Nietlöcher wurden durch leichtes Klopfen mit einem Hammer auf eine um das Loch gelegte Mutter geprägt. Nach dem Bräunen mit gekaufter Bräunungsflüssigkeit war das Ergebnis zufriedenstellend.
(Erik Bjerregaard Pedersen)

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