Posts mit dem Label Erich Hirsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erich Hirsch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 22. Januar 2026

Erich Hirsch (1936 - 2026)

Erich Hirsch ist am 20. Januar 2026 von uns gegangen.
Bücherfreunden, Verehrern der Schwarzen Kunst und Besucher der BuchDruckKunst wird Erich Hirsch an der Monotype im Museum der Arbeit in Hamburg immer in Erinnerung bleiben.

Montag, 9. Dezember 2024

Vereinskarte Nr. 19 – Dies ist eine Druckerei

Die 184 Exemplare der Vereinskarte Nr. 19 des Vereins für die Schwarze Kunst sind fertig und wurden an die Mitglieder versendet.
Die Karte ist eine Hommage die US-amerikanische Typographin und Autorin Beatrice Warde (*20.9.1900, †16.9.1969), die ›First Lady of Typography‹. Sie veröffentlichte zunächst viele Jahre unter dem Pseudonym ›Paul Beaujon‹ Beiträge zur Schriftgeschichte, u.a. zur Entstehung der Schriften Claude Garamonds, da es damals kaum akzeptiert wurde, dass eine Frau etwas Lesenswertes zu dem Thema oder allgemein zur Typographie beizutragen hätte. Entsprechend bewarb sie sich nach ihrer Arbeit als Assistenzbibliothekarin bei der American Type Founders Company unter dem Alias 1927 für eine Stelle als Redakteur beim ›Monotype Recorder‹, der Werbezeitschrift von Monotype, wurde dort nach einiger Verwunderung angenommen und zwei Jahre später, 1929, sogar zur Werbeleiterin befördert, was sie 30 Jahre lang bis zu ihrer Pensionierung 1960 blieb. Sie war damit wesentlich für die Außenkommunikation von Monotype und folglich auch für den Erfolg der Firma verantwortlich.

Der Text der Karte ist die Übersetzung ihres berühmten Bekenntnisses ›This is a Printing Office‹, das bis heute in zahlreichen Druckereien hängt und sich in Bronze gegossen am Eingang des United States Government Publishing Office in Washington, D.C. befindet.
In der Monotype Garamond gesetzt und gedruckt cm Erich Hirsch, (Museum der Arbeit, Hamburg-Barmbek) und Franz Hennies (Grafilka Musset, Helsingborg).

Donnerstag, 2. März 2023

Tag der Druckkunst

2023 findet in Deutschland zum 6. Mal der Tag der Druckkunst statt, nachdem am 15. März 2018 die traditionellen Drucktechniken in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen wurden.

Auf der diesem Tag gewidmeten Seite im Internet kann man erfahren, welche Vielzahl von Veranstaltungen rund um diesen Tag bundesweit bis hin ins benachbarte europäische Ausland eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig dieses Kulturerbe ist!
Erich Hirsch an der Monotype, Fotos © Museum der Arbeit
Auch im Hamburger Museum der Arbeit werden die Werkstätten des Grafischen Gewerbes geöffnet. Zu entdecken sind Lithografie und Steindruck an Reiberpressen, Radierung und manueller Tiefdruck, Bleisatz und Buchdruck im Wandel der Zeit, Vorführung des Heidelberger Tiegels und des Heidelberger Zylinders, Setzmaschinen in Funktion, die Holzletternfräse, Letternguss, Handbuchbinderei. 
Am selben Ort werden dann 14 Tage später einige künstlerische Druckerzeugnisse auf der Messe BuchDruckKunst präsentiert.
Tita do Rego Silva mit Walter Fischer im Grafischen Gewerbe Museum der Arbeit
Zwischen 14 und 16 Uhr stehen Wolfgang Werkmeister und Dr. Peter Danylow im Museum der Arbeit an der Werkmeister-Presse.
Der 1941 geborene Wolfgang Werkmeister druckte seine erste Radierung mit einundzwanzig Jahren. Er hatte gerade ein Jahr zuvor sein Studium bei dem Illustrator und Graphiker Gunther Böhmer an der Stuttgarter Akademie begonnen und dort die Lithographie bei Erich Mönch, die Radierung bei Walter Raabe erlernt.

Tag der Druckkunst: 15. März 2023
BuchDruckKunst: 31. März - 2. April 2023

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg