Der Sturz des Zürcher Bürgermeisters Hans Waldmann (1435-1489) im April 1489, dessen Folter und Hinrichtung, gehört zu den dramatischen Höhepunkten der spätmittelalterlichen Zürcher und eidgenössischen Geschichte. Das wichtigste erhalten gebliebene Dokument dazu ist der sogenannte Höngger Bericht. Ein des Schreibens kundiger Mann aus der damaligen Bauerngemeinde Höngg war Augenzeuge und hat in lebendiger Sprache handschriftlich geschildert und auch selbst illustriert, was damals geschah. Der Zürcher Historiker mit Herkunft aus dem Maggiatal Ernst Gagliardi hat den Bericht in seiner Quellensammlung zum Waldmann-Handel 1911 veröffentlicht, und die Eigentümer-Familie hat ihn 1989 in fotografischer Wiedergabe publiziert, samt einem historischen Kommentar und einer Version in modernem Deutsch. Dieser Band ist längst vergriffen.
Dienstag, 3. März 2026
Der "Höngger Bericht" von 1489 zum Waldmann-Handel
Das Buch des Monats März der Schweizerische Bibliophilen-Gesellschaft ist die Faksimile-Neuausgabe des "Höngger Bericht" von 1489 zum Waldmann-Handel.
Der Sturz des Zürcher Bürgermeisters Hans Waldmann (1435-1489) im April 1489, dessen Folter und Hinrichtung, gehört zu den dramatischen Höhepunkten der spätmittelalterlichen Zürcher und eidgenössischen Geschichte. Das wichtigste erhalten gebliebene Dokument dazu ist der sogenannte Höngger Bericht. Ein des Schreibens kundiger Mann aus der damaligen Bauerngemeinde Höngg war Augenzeuge und hat in lebendiger Sprache handschriftlich geschildert und auch selbst illustriert, was damals geschah. Der Zürcher Historiker mit Herkunft aus dem Maggiatal Ernst Gagliardi hat den Bericht in seiner Quellensammlung zum Waldmann-Handel 1911 veröffentlicht, und die Eigentümer-Familie hat ihn 1989 in fotografischer Wiedergabe publiziert, samt einem historischen Kommentar und einer Version in modernem Deutsch. Dieser Band ist längst vergriffen.
Jetzt legt die Zunft zur Waag eine neue Ausgabe vor. Die Digitalisierung durch das Zürcher Staatsarchiv hat die Wiedergabe des Originals in nahezu perfekter Qualität erlaubt. Es wird begleitet von der seinerzeitigen Übertragung des ursprünglichen Texts in spätmittelalterlichem Schweizerdeutsch in Druckschrift sowie eine Übersetzung in modernes Deutsch und von einer historischen Einordnung durch den damaligen Eigentümer der Handschrift, den Fraumünster-Pfarrer und Historiker Peter Vogelsanger (1912-1995).
Der Sturz des Zürcher Bürgermeisters Hans Waldmann (1435-1489) im April 1489, dessen Folter und Hinrichtung, gehört zu den dramatischen Höhepunkten der spätmittelalterlichen Zürcher und eidgenössischen Geschichte. Das wichtigste erhalten gebliebene Dokument dazu ist der sogenannte Höngger Bericht. Ein des Schreibens kundiger Mann aus der damaligen Bauerngemeinde Höngg war Augenzeuge und hat in lebendiger Sprache handschriftlich geschildert und auch selbst illustriert, was damals geschah. Der Zürcher Historiker mit Herkunft aus dem Maggiatal Ernst Gagliardi hat den Bericht in seiner Quellensammlung zum Waldmann-Handel 1911 veröffentlicht, und die Eigentümer-Familie hat ihn 1989 in fotografischer Wiedergabe publiziert, samt einem historischen Kommentar und einer Version in modernem Deutsch. Dieser Band ist längst vergriffen.
Jahresversammlung 2026 der Maximilianer
Die Jahresversammlung 2026 der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst wird im Mai in Hamburg stattfinden. Die Hauptversammlung ist für Freitag, den 29. Mai 2026 im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe vorgesehen.
Auf dem Programm stehen eine Führung durch Gebäude und Druckwerkstätten Hochschule für Bildende Kunst mit ausgewählten Beispielen der Buchproduktion, ein Empfang bei Christian Hesse Auktionen mit Vorstellung ausgewählter Stücke aus der Mai-Auktion, Präsentation der Sammlung Buchkunst im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, die Jahresversammlung und eine Führung durch die Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, sowie ein geselliges Beisammensein zum Abendessen.
Außerhalb des Programms finden in Hamburg zwei Auktionen statt, bei Ketterer Rare Books die Auktion 600 »Wertvolle Bücher« am 18.05.2026, sowie am Samstag, 30. Mai 2026 bei Christian Hesse Auktionen die Auktion 33 mit dem Sonderkatalog »Artist‘s Books of the 20th Century – Estate of a Gentleman, Part 1«.
Das Anmeldeformular kann per Briefpost oder per E-Mail bis zum 9. Mai 2026 erfolgen.
28. / 29.Mai 2026
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
![]() |
Außerhalb des Programms finden in Hamburg zwei Auktionen statt, bei Ketterer Rare Books die Auktion 600 »Wertvolle Bücher« am 18.05.2026, sowie am Samstag, 30. Mai 2026 bei Christian Hesse Auktionen die Auktion 33 mit dem Sonderkatalog »Artist‘s Books of the 20th Century – Estate of a Gentleman, Part 1«.
Das Anmeldeformular kann per Briefpost oder per E-Mail bis zum 9. Mai 2026 erfolgen.
28. / 29.Mai 2026
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Montag, 2. März 2026
Einladung zum Tag der Archive
Wir zeigen Künstlerbriefmarken, Umschläge, Zeitschriften und Literatur zur Mail Art.
Kuratiert von Elias Valentin Biehler.
7. / 8. März 2026, 11-20 Uhr
AAP Archive Artist Publications
Türkenstraße 60 UG, 80799 München
Kuratiert von Elias Valentin Biehler.
7. / 8. März 2026, 11-20 Uhr
AAP Archive Artist Publications
Türkenstraße 60 UG, 80799 München
Führungen in der Historischen Druckwerkstatt
Die Führung zeigt, wie bis in die 1980er-Jahre hinein Akzidenzdrucksachen entstanden – von Visitenkarten über Briefbögen bis zu Hochzeitsanzeigen und Preislisten. Und es bleibt nicht beim Zuschauen: Jede Besucherin und jeder Besucher setzt mit dem Winkelhaken den eigenen Namen aus Bleilettern zum Mitnehmen – ganz wie zu Zeiten Johannes Gutenbergs im 15. Jahrhundert.
Prof. i.R. Dr. Anne König, Buchdruckerin und Professorin für Betriebswirtschaftslehre für Druckindustrie und Verlage, gibt Einblicke in die Geschichte der Werkstatt und in die traditionelle Arbeitsweise des Handsatzes und Buchdrucks.
3. März 2026, 16 Uhr
26. März 2026, 16 Uhr
... weitere Termine folgen
FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum
Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin-Kreuzberg
Sonntag, 1. März 2026
Heinrich Heine. Erinnerungen
![]() |
Der Reprint des Zentralantiquariats der DDR „Heinrich Heine, Erinnerungen von Alfred Meißner“. in Zweiten Auflage 1856 bei Hoffmann u. Campe, Hamburg erschienen, wurde mit einem Nachwort von Bruno Kaiser den Mitgliedern der Pirckheimer-Gesellschaft als Jahresgabe 1972 zu Ehren des 175. Geburtstages von Heine und des 150. Geburtstages von Alfred Meißner überreicht.
Es ist damit die erste Gabe dieser Gesellschaft, die ich als neues Mitglied, 1973 dort eingetreten, zur Begrüßung erhielt. Und das ist auch der Grund, dieses Büchlein hier als mein ganz persönliches "Bibliophiles des Monats" vorzustellen, den heutzutage ist es problemlos und für kleines Geld, sogar als Erstausgabe oder in Ausgaben des frühen 20. Jahrhunderts, zu erstehen.
Exlibris von Guido Balsamo Stella für Walter Fahrenhorst
Dieses 1912 von Guido Balsamo Stella radierte Exlibris erzeugt bei der ersten Betrachtung eine Irritation, die es aufzulösen gilt.
Im Vordergrund befindet sich eine feenhafte, nackte Frauengestalt, die auf dem Waldboden zwischen einigen hohen Tannen kniet und versonnen auf einer Harfe spielt. Gebrochen wird diese romantisch anmutende Szene durch den Blick an den Horizont, wo qualmende Schlote eines Stahlwerks die Idylle stören. Der Blick richtet sich auf einen Industriebau, hinter dem sich hohe Wolken in den Himmel erheben. Zwischen der Harfenspielerin im Wald und der Fabrik befinden sich die Furchen eines frisch gepflügten Feldes, welches diese beiden Welten voneinander trennt.
Balsamo Stella, der in Turin geboren wurde und seine erste künstlerische Ausbildung in Venedig erhielt, kam ab 1909 an der Akademie der Bildenden Künste in München mit Albert Welti, einem Schüler von Arnold Böcklin, in Kontakt. Diese Begegnung war für seinen grafischen Stil stark prägend.
Im Vordergrund befindet sich eine feenhafte, nackte Frauengestalt, die auf dem Waldboden zwischen einigen hohen Tannen kniet und versonnen auf einer Harfe spielt. Gebrochen wird diese romantisch anmutende Szene durch den Blick an den Horizont, wo qualmende Schlote eines Stahlwerks die Idylle stören. Der Blick richtet sich auf einen Industriebau, hinter dem sich hohe Wolken in den Himmel erheben. Zwischen der Harfenspielerin im Wald und der Fabrik befinden sich die Furchen eines frisch gepflügten Feldes, welches diese beiden Welten voneinander trennt.
Balsamo Stella, der in Turin geboren wurde und seine erste künstlerische Ausbildung in Venedig erhielt, kam ab 1909 an der Akademie der Bildenden Künste in München mit Albert Welti, einem Schüler von Arnold Böcklin, in Kontakt. Diese Begegnung war für seinen grafischen Stil stark prägend.
[...]
Das Exlibris führt uns von Augen, dass nur ein Jahrzehnt nach der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert die Industrialisierung in Deutschland unübersehbar war. Insofern ist das Blatt auch ein früher Beweis für die inzwischen erfolgte und überall sichtbare Industrialisierung Deutschlands, von einer landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft zu einer Industrienation geworden ist.
[...]
Das Blatt zeigt, dass die Exlibris Künstler, die ja eher den Geschmack und die Sehnsucht des Bürgertums nach einer heilen Welt bedienten, die Augen nicht vor der neuen Realität verschlossen. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts tauchten immer häufiger auch Fabriken auf Exlibris auf, und es gibt ja Sammler, die dieses Thema gezielt sammeln. Auch Balsamo Stella griff das Thema der Industrialisierung in seiner freien Grafik auf, was in seinen Exlibris jedoch eher die Ausnahme bleibt. Es ist also in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Exlibris Blatt von Balsamo Stella.
(Siegfried Bresler)
Das Blatt zeigt, dass die Exlibris Künstler, die ja eher den Geschmack und die Sehnsucht des Bürgertums nach einer heilen Welt bedienten, die Augen nicht vor der neuen Realität verschlossen. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts tauchten immer häufiger auch Fabriken auf Exlibris auf, und es gibt ja Sammler, die dieses Thema gezielt sammeln. Auch Balsamo Stella griff das Thema der Industrialisierung in seiner freien Grafik auf, was in seinen Exlibris jedoch eher die Ausnahme bleibt. Es ist also in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Exlibris Blatt von Balsamo Stella.
(Siegfried Bresler)
MDE Rundbrief 2025
![]() |
„4.000 Druckbögen wurden aus der Bütte der Papiermühle Homburg gehoben. Es entstanden 44 typografiche Arbeiten von 29 Nachwuchsdesignern.
Nach fast 10.000 Druckdurchgängen auf unterschiedlichen Andruckpressen ... entstanden 22 Einbandfamilien, bestehend aus je einem Kunsteinband und der dazugehörigen einfacheren Kleinserie von 8 Exemplaren.“
Samstag, 28. Februar 2026
Grafikmappe zum 111. Todewstag von Christian Morgenstern
![]() |
Der Messekatalog 2026 ist online
Die Leipziger Buchmesse 2026 steht vor der Tür und damit eine weitere Leipziger Antiquariatsmesse. Die Zukunft der Branche fest im Blick sind Antiquare mit angetreten, um das schöne alte Buch zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jedes Antiquariat ist mit seinen besonderem, vielseitigem und einzigartigen Angebot Teil dieser Gemeinschaft.
Mit dabei in diesem Jahr sind z,B. wieder die Pirckheimer Riewert Q. Tode, Christian Bartsch mit dem Roten Antiquariat und Galerie Meridian, sowie die GIAQ.
Web-Katalog 2026
Web-Katalog 2026
Projekt zum Schutz von Heinrich Manns wertvollem Buchbestand
| Ein Band mit Heinrich Manns Exlibris, Signatur: NB hm K 67 |
In nur fünf Tagen bearbeiteten 19 Beteiligte rund 75 Prozent des Gesamtbestandes. Für Sommer 2026 ist eine zweite gemeinsame Aktion geplant, die das Projekt abschließen wird.
| Blick in die Restaurierungswerkstatt – sorgfältige Sicherung des Bestands, Fotos © Katja Strauß |
Freitag, 27. Februar 2026
Inventing E.T.A. Hoffmann
![]() |
| v.l.n.r.: Steffen Faust, Jörg Petzel, Dr. Dr. Bernd Hesse, Prof. Dr. Bettina Wagner |
![]() |
| Dr. Christina Schmitz, Prof. Dr. Bettina Wagner, Anna Rozenfeld, Jörg Holzmann, Dennis Schäfer |
![]() |
| Bernd Hesse und Jörg Petzel vor einer Abb. von Stephan Klenner-Otto (Foto bearb.) |
![]() |
| Michael Bensman, Ralf Parkner, Fotos © ad |
Powerful Textures. Sprache in Textil
In der Textilgeschichte spielen Wandteppiche und textile Arbeiten im Raum häufig eine Rolle in der Vergewisserung von Werten und Identität. Textile Schrift kann unterschiedliche Funktionen haben: Umgeben zu sein von Worten, sich körperlich darin einzuhüllen, kann trösten, anleiten oder vergewissern.
Die Sammlung des Klingspor Museums enthält einen einzigartigen Bestand an modernen Schriftteppichen, in dessen Zentrum wandfüllende Arbeiten Rudolf Kochs und seiner Studierenden stehen, die um 1925 in der Offenbacher Werkstatt entstanden. Der tiefreligiöse Künstler, der zu den wichtigsten Schriftgestaltern seiner Zeit zählte, suchte nachflächendeckenden Ausdrucksmöglichkeiten für das Wort Gottes und schuf so ein neues Genre der Schriftkunst. Ab den 1950er Jahren kamen weitere Schriftteppiche ins Museum, von denen ein großer Teil in der Gobelin-Werkstatt von Inge Richter und Gret Mohrhardt gewebt wurden, die über Jahrzehnte in Offenbach bestand und heute fast vergessen ist. Weil sich textile Arbeit häufig mit Weiblichkeit assoziiert, wird textile Schrift in der zeitgenössischen Kunst daneben zunehmend stark in aktivistischen und feministischen Kontexten genutzt. Persönliche Geschichten verweben sich mit Politik und Gesellschaftskritik. Zahlreiche Leihgaben internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigen die Bandbreite dieser kraftvollen Ausdrucksmöglichkeiten: die New Yorker Künstlerin Erin M. Riley, Lise Linnert zum Attentat von Utøya, die Schweizer Künstlerin Vreni Spieser und die aus dem Iran stammende Künstlerin Kani Kamil.
Einen ganz anderen Aspekt zeigen Leihgaben aus der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg, die von Patientinnen der Psychiatrie in den frühen 1920er Jahren als Ausdrucksformgewählt wurden. Komplexe Stickereien bezeugen die intensive, manchmal zwanghafte Auseinandersetzung mit der eigenen Gedankenwelt.
![]() |
| Cruelty Has a Human Heart, Foto Lise Linnert |
![]() |
| Erin M. Riley First Light 2023 Wool, cotton 209 x 254 cm |
Zu der Ausstellung wird ein Bestandskatalog der Wandteppiche des Museums erscheinen. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm wird die Ausstellung begleiten.
Eröffnung: 8. Mai 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 9. Mai bis 16. August 2026
Klingspor Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach
Eröffnung: 8. Mai 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 9. Mai bis 16. August 2026
Klingspor Museum
Herrnstr. 80 | 63065 Offenbach
Donnerstag, 26. Februar 2026
Papier ist für die Ewigkeit
Die Internationale Gutenberg-Gesellschaft Mainz lädt ein zu einem Werkstattgespräch „Papier ist für die Ewigkeit“.
Rund um den Globus schweben die Skulpturen aus Papier, Licht und Luft von Angela Glajcar in Museen, Sammlungen und privaten Häusern. Wo kommen diese Flugobjekte her und wie kommen sie dorthin? Was hat ihr Werkverzeichnis damit zu tun? Genauso facettenreich wie ihre Arbeiten selbst ist ihre Entstehung.
Rund um den Globus schweben die Skulpturen aus Papier, Licht und Luft von Angela Glajcar in Museen, Sammlungen und privaten Häusern. Wo kommen diese Flugobjekte her und wie kommen sie dorthin? Was hat ihr Werkverzeichnis damit zu tun? Genauso facettenreich wie ihre Arbeiten selbst ist ihre Entstehung.
Die Papierbildhauerin Angela Glajcar wird zusammen mit ihrer Atelierleiterin Sasa Hanten Einblicke in ihr Papieruniversum geben.
Der Titel der Veranstaltung ist jener Installation entlehnt, die Angela Glajcar 2015 für das Gutenberg-Museum schuf. Aktuell stellt sie u.a. in der Albertina Wien aus. Das Werkverzeichnis kann vor Ort erworben werden.
| Terforation Kunstraum Dornbirn © Günter Richard Wett, Innsbruck |
Gott grüß die Kunst!
Der Vater der Hamburgerin Gundula Niegot hat als Schriftsetzer in den 1960er Jahren eine Druckerei eingerichtet - mit Leidenschaft, Herzblut und einem historischen, klingelnden Drucktiegel, Setzschränken & Schriften, Druckfarben und Fachbüchern. Gundula Niegot betreibt die Familiendruckerei als Mitglied im Verein für die Schwarze Kunst nach seinem Tod weiter, um das schöne Handwerk zu bewahren.Um die Druckerei jedoch am aktuellen Standort erhalten zu können, ist eine Sanierung und Renovierung des Hauses notwendig, bzw. falls das Haus verkauft werden muss, bedarf es einer finanziellen Unterstützungen für den Umzug und die Einrichtung in neue Räume. Dafür hat die "Druckertochter" ein Crowdfunding-Projekt gestartet. Freunde der Schwarzen Kunst können das Projekt hier unterstützen, abonnieren und teilen, jeder Beitrag zählt!
Mittwoch, 25. Februar 2026
Regionaltreffen im Rhein-Main-Gebiet
Bereits zum 5. Mal seit dem Auftakt im letzten Jahr fand gestern wieder ein Regionaltreffen der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst im Rhein-Main-Gebiet statt. Sibylle Wieduwilt lud in ihr Antiquariat „Tresor am Römer“ wieder zu einem gemütlichen Austausch über das Sammeln von Büchern, Grafiken, Arbeiten auf Papier, Handschriften usw. ein.
„Es ist doch immer wieder schön Sammler und buchaffine Menschen zusammenzubringen. Eindrücke des gestrigen Treffens der Maximilian-Gesellschaft im Rhein-Main-Gebiet und weiterer Sammler und Freunde der Buchkultur im "Tresor". Ein langer Abend mit vielen neuen Anregungen, spannenden Erwerbungsgeschichten und viel Leidenschaft rund ums Sammeln.“
(Sibylle Wieduwilt)
John Gerard im 261. Frankfurter Grafikbrief
John Gerard ist einer der renommiertesten Papierkünstler weltweit - und lebt und arbeitet in einem deutschen Dorf in der Vordereifel! Im 261. Frankfurter Grafikbrief stellt Wolfgang Grätz exemplarisch 4 Bücher vor, die John Gerard verlegt hat:
Goethes Zauberlehrling entstand nach der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021, die knapp an Gerards Wohnsitz vorbeiging. Es lebt von intelligenten Faltungen, durch die der Zauberbesen sichtbar wird, die Bütte, die Wellen des Wassers. Und absolut einzigartig: eine Bindung völlig ohne Leim, nur durch Faltung.Fritz Best, englischer Künstler und Nachfolger von Karl-Georg Hirsch als Professor an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst, hat ein Buch über die magische 7 - Todsünden, Tugenden, Wochentage usw. - mit dem Titel Last Judgements geschrieben und es mit 28 in Flachsbütten eingeschöpfte Wasserzeichen illustriert; meines Wissens das erste Buch weltweit, das mit Wasserzeichen illustriert wurde.Schließlich 2 Bücher, deren orig.-grafische Illustration Prof. Thomas Rug aus Halle oblag: Edgar Allan Poes Kurzgeschichte The Pit and the Pendulum ist mit 12 Orig.-Radierungen veredelt, 5 sizilianischen Stanzen von Wilhelm Bartsch über Erlebtes an den Rändern Europas mit 6 Orig.-Schablithografien, einer pikanten Technik, interpretiert.
Jahresempfang der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin
Am 24. Februar 2026 beim Jahresempfang der Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin bei einem erhellenden Vortrag von Ronen Steinke (Süddeutsche) über „Jüdisches in der deutschen Sprache“, ein Vortrag, den man übrigens gern veröffentlicht sehen würde, danach bei Gesprächen über DAS BUCH bei Häppchen und einem und einem zweiten und vielleicht dritten Glas Wein oder Orangensaft oder Bier ...
Ein schöner Abend!
Ein schöner Abend!
![]() |
| oben: Klaus Bartel, Abel Doering, Detlef und Marina Fritsche, Ninon Suckow Klaus Bartel und Wolfgang Kaiser | Bernd Illigner (Bildmitte) |
Dienstag, 24. Februar 2026
Das Einhorn auf der Leipziger Buchmesse
Die Pirckheimer-Gesellschaft stellt auf der Leipziger Buchmesse den Bücherkindern Brandenburg mit Armin Schubert ein Podium zur Vorstellung ihres Buchprojekts des letzten Jahres „Vom Mehrwert des Einhorns. Das mythische Wesen in der Kunst“ zur Verfügung.
21. März 2026,15 Uhr
In Kooperation mit dem Museum Barberini und dem Museé de Cluny in Paris haben die Bücherkinder Brandenburg ein Jahr lang zu Kunstwerken über das Einhorn aus verschiedenen Jahrhunderten Erzählungen und Gedichte geschrieben und sind dabei zu phantastischen, utopischen, sozialen, umweltschützenden und kreativen Texten und Bildlösungen gekommen.
Zum Buch schufen die Malerin und Grafikerin Angela Hampel aus Dresden und der Berliner Künstler Petrus Akkordeon Illustrationen, ein Filmteam von ARTE / ZDF hat die Arbeit an diesem Buchprojekt begleitet.
Zum Buch schufen die Malerin und Grafikerin Angela Hampel aus Dresden und der Berliner Künstler Petrus Akkordeon Illustrationen, ein Filmteam von ARTE / ZDF hat die Arbeit an diesem Buchprojekt begleitet.
21. März 2026,15 Uhr
Leipziger Buchmesse
Messegelände
Messegelände
Forum Sachbuch: Kontexte (Halle 5, E604)
Glanzlichter der Universitätsbibliothek Basel
Glanzlichter der Universitätsbibliothek Basel – Wissen zugänglich machen: Vom Bücherschrank zum digitalen Repositorium
Wie wird Wissen zugänglich gemacht ‒ damals und heute? Die Geschichte der Universitätsbibliothek Basel ist eng mit ihren Standorten verbunden: das Haus zur Mücke, das Augustinermuseum und die ersten Lesesäle der Universitätsbibliothek spiegeln nicht nur die Entwicklung der Wissensvermittlung, sondern auch architektonische und gesellschaftliche Umbrüche.
Die Veranstaltung bietet Einblicke in die räumliche Geschichte der Bibliothek und zeigt, wie sich das Bereitstellen von Wissen im Laufe der Zeit verändert hat und wie die Digitalisierung neue Raumfragen aufwirft.
19. März 2026, 18.15 Uhr, kostenpflichtig, Anmeldung erforderlich
19. März 2026, 18.15 Uhr, kostenpflichtig, Anmeldung erforderlich
UB Basel Hauptbibliothek
Vortragssaal (1. Stock)
Vortragssaal (1. Stock)
Schönbeinstr. 18–20, 4056 Basel
Abonnieren
Kommentare (Atom)















