aus dem Inhalt des Journals 1/2026
– Miniaturpsalter aus der französischen Renaissance
– Miniaturbücher erinnern an die Autorin Jane Austen
– Die Geburt der Digedags
– Die Miniaturbuch Gesellschaft hat Zukunft
– Du kannst ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen
– Ein Leipziger Traditionsverlag wird 80 Jahre
– Heiligen Kalender Anno 1519
Sonntag, 19. April 2026
Frischer Wind auf das Gedruckte
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Die Vintage Paper Berlin präsentiert das Antiquariat in seiner Vielfalt - von Buch und Grafik bis zu Kunst, Fotografie und Werbung auf Papier. Klassisch im Inhalt, lebendig & jung in der Präsentation.
Samstag, 18. April 2026
"Bibliophilie" mit bibliophilem Einband
Ende Dezember 2025 konnte hier die Jahresgabe der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst vorgestellt werden: der Titel „Bibliophilie“ des Professors für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz (1993 bis 2014), Ernst Fischer, mehrjährig im Vorstand der Maximilian-Gesellschaft und seit 2018 Vorsitzender der Wiener Bibliophilen-Gesellschaft.
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Auf der BuchDruckKunst 2026 in Hamburg bekam man aus dem Atelier des Schweizers Roland Meuter ein besonderes, unikat gebundenes Exemplar zu Gesicht.
Der Buchbinder sagt zu seiner Arbeit:
„Das Buch Bibliophilie von Ernst Fischer ist ein Werk, dass in jede Sammlerbibliothek gehört. Dieses Werk hat mich auch gereizt, etwas anderes als den einfachen Leinenband herzustellen.
Ich habe mich entschieden einen Ganzlederband in Oasenziegenleder rostrot herzustellen. Dazu habe ich auch einen speziellen 3 seitigen Schnitt mit Gold und Grafit gemacht. Diese Art Schnitt sieht man selten, hat auch seinen Reiz im Wechselspiel der Materialien Gold und Graphit. Die Dekoration ausgeführt mit verschiedenfarbigen Lederauflagen, Linien in Blinddruck und Handvergoldung. In die Felder dann den Titel der «Bibliophilie» in Einzelbuchstaben handvergoldet. Dies auch in Anlehnung an den Leinenband, wo der Titel auch auf dem Deckel erscheint. Dazu einen Rückentitel in Gold. Zum Schutz des Buches dient ein fester Schuber, wo die Kanten mit Leder eingefasst wurden.
Dieses Buch ist ein Unikat, weitere Entwürfe und Ausführungen können gemacht werden.“
Jana Gunstheimer und Christoph Knecht – Antidote
Ausstellung: 25. April – 15. Mai 2026
Radierverein München
Galerieräume
Ludwigstr. 7, München 80539
Freitag, 17. April 2026
Berliner Bibliophilen Blog
Der Berliner Bibliophilen Abend stellt für Freunde und Interessierte an Buch und Druckgraphik aus Berlin und Umgebung ab sofort Informationen zu Veranstaltungen, Personalia, Terminen und Nachrichten zu bibliophilen Themen in einem eigenen Blog zur Verfügung.
Selbstverständlich kann Jede und Jeder eigene Beiträge dazu beisteuern, z.B. per E-Mail.
Der Blog ist unter Berliner Bibliophile, sowie durch Klick auf die Abb. oder, wie auch der Facebook-Auftritt oder die Instagram-Präsenz des Berliner Bibliophilen Abend, über dessen Homepage.
angefiedert
Ausstellung Petrus Akkordeon
Vernissage: 22. Mai 2026, 18 Uhr, es lesen Denise Sheila Puri & Petrus Akkordeon
Ausstellung: 22. Mai - 21. Juni 2026
Galerie R31
Reuterstr. 31
12047 Berlin-Neukölln
Reuterstr. 31
12047 Berlin-Neukölln
Donnerstag, 16. April 2026
Print²AR – Vom Druck ins Digitale
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Gezeigt werden Werke von Andrea Nagl, Antonio Labuhar, Belma Bešlić-Gál, Catherine Spet, Dagmar Schürrer, Ivan Jakarić, Marie Pfaffl, Markus Passecker, Markus Wintersberger, Sanja Lasić und Zlatan Filipović.
Die Druckgrafiken können erworben werden, beide gemeinnützige Vereine haben die Listenpreise aller Werke um etwa ein Drittel gesenkt, damit durch den Verkauf die begonnen Projekte weitergeführt werden können.
Eröffnung: 20. April 2026, 19 Uhr
Ausstellung: 20. April - 17. Juni 2026
Public-Gallery der MVOE
Reichsratsstraße 15, 1010 Wien
Public-Gallery der MVOE
Reichsratsstraße 15, 1010 Wien
Mittwoch, 15. April 2026
Im magischen Bildergarten des OLAF HAJEK
Überall grünt und sprießt es, die Menschen werkeln in ihren Gärten und auf „Balkonien“.
Auch die Brandenburger Galerie „Sonnensegel“ stellt sich auf den Frühling ein und lädt in einen „magischen Bildergarten“ ein.
Die aktuelle Ausstellung zeigt Arbeiten von Olaf Hajek, einem virtuosen Illustrator und Geschichtenerzähler. Auf kleinformatigen Acrylmalereien zündet der Künstler in handwerklicher Perfektion ein Feuerwerk von optischen Eindrücken und Bildeinfällen. Selten wurden Blumen, Obst und selbst Gemüse so phantasievoll in barocker Üppigkeit inszeniert. In Kombination mit einer heiteren Figurenstaffage wirken die floralen Illustrationen wie der Blick in eine Theaterkulisse aus vergangenen Zeiten. Die Arbeiten entstanden für den Prestel-Verlag und wurden in drei erfolgreichen Kunst- Bilderbüchern veröffentlicht.
The New York Times, The Guardian, Forbes, Rolling Stone, Süddeutsche Magazin und der Stern sind weitere Auftraggeber, die regelmäßig und gern auf den Bildkosmos von Olaf Hajek zurückgreifen. Die Illustrationen und freien Arbeiten des Künstlers waren u. a. schon in Einzelausstellungen Hamburg, München, Berlin, Atlanta und Kapstadt zu sehen. Nun haben auch die Brandenburger und ihre Gäste die Gelegenheit, durch diesen ganz besonderen Bildergarten zu spazieren.
Ausstellungseröffnung: 25. April 2026, 16 Uhr
Ausstellung: 25. April - 19. Juni 2026
Galerie „Sonnensegel“
Gotthardtkirchplatz 4-5, 14770 Brandenburg an der Havel
Gotthardtkirchplatz 4-5, 14770 Brandenburg an der Havel
Historische Bücher und Präparate zur Insektenkunde
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Insekten und Bücher haben eine ambivalente Beziehung. Während prächtig kolorierte Insektenbücher zu den Zimelien einer Bibliothek zählen, zeugen Fraßgänge in den Büchern davon, dass sich auch Papierfischchen und Käfer für historische Literatur interessieren.
Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in die Geschichte der Insektenkunde und präsentiert ihren wertvollen Bestand historischer entomologischer Bücher. Den Schwerpunkt bildet die insektenkundliche Literatur des 18. Jahrhunderts. Im Zeitalter Carl von Linnés (1707–1778) stieg das Interesse für Insekten sprunghaft an: Käfer und Schmetterlinge zu sammeln wurde ein regelrechter Trend und die junge Entomologie erlebte vor allem durch die Verbreitung des ‚Insektenwissens‘ in Büchern einen massiven Aufschwung.
Ergänzend zu den historischen Insektenbüchern der Universitätsbibliothek werden Modelle und Präparate der Zoologischen Sammlung sowie Leihgaben der Geologisch-Paläontologischen Sammlung der Universität Leipzig ausgestellt. Neben Fragen zur Darstellung, Beschreibung und Ordnung von Insekten wird auch der Umgang mit unerwünschten Tierchen in der Bibliothek thematisiert. Und passend zum Thema wird die Ausstellung selbst auch eine Metamorphose erleben und im Laufe des Sommers ihr Aussehen verändern.
Am 7. Mai 2026 erscheint ein 120seitiger Katalog, herausgegeben vom Kurator der Ausstellung Thomas Thibault Döring und gestaltet von Stefan Gunnesch, .
Eröffnung: 7. Mai 2026, 18 Uhr, Vortrag: Thomas Thibault Döring
Ausstellung: 8. Mai - 9. August 2026
Bibliotheca Albertina
Ausstellungsraum
Ausstellungsraum
Dienstag, 14. April 2026
Exlibris als Auftrag – Marco Birnholz und sein künstlerisches Netzwerk
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| Richard Lux: Exlibris für Marco Birnhoz |
Als aktives Mitglied der Österreichischen Exlibris-Gesellschaft förderte Birnholz ab 1914, vor allem während der Wirtschaftskrise der 1930er-Jahre, zahlreiche Exlibris-Künstlerinnen und Künstler.
Die Ausstellung lädt dazu ein, in die vielfältige Welt eines der wichtigsten Exlibris-Sammler Österreichs einzutauchen. Die Bandbreite der für ihn gestalteten Blätter reicht von Arbeiten mit klar erkennbaren jüdischen Symbolen über Werke jüdischer Künstlerinnen und Künstler bis hin zu Exlibris, die auf den ersten Blick keinen Bezug zum Judentum erkennen lassen. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, welche Symbole und Darstellungen typisch für jüdische Exlibris sind.
Die gezeigten Werke entstanden im Zeitraum von 1924 bis 1938 und wurden von insgesamt 16 Künstlerinnen und Künstlern geschaffen. Kuratorin: Dana Patsch
Schrift- und Heimatmuseum Bartlhaus
Museumstraße 16, 4643 Pettenbach, Österreich
Eröffnung 25. April 2026, 14 Uhr
Ausstellung: 25. April - 31. Oktober 2026
Schrift- und Heimatmuseum Bartlhaus
Museumstraße 16, 4643 Pettenbach, Österreich
Stammtisch der Berliner Miniaturbuchfreunde
Achtung: Der öffentliche Stammtisch des Freundeskreises Miniaturbuch Berlin, zu dem jeweils von 17 bis 19 Uhr Mitglieder sowie alle anderen Miniaturbuchinteressierte herzlich willkommen sind, findet für gewöhnlich am zweiten Donnerstag im Monat statt, im Mai aber ausnahmsweise einmal am ersten Donnerstag!
7. Mai 2026
Kunst- und Kulturcafè Marzahn
(MuseumsGut Marzahn)
Alt Marzahn 23, 12685 Berlin
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Kunst- und Kulturcafè Marzahn
(MuseumsGut Marzahn)
Alt Marzahn 23, 12685 Berlin
Montag, 13. April 2026
Aufregung am Straßenrand
Der Bildwechsel findet um 15 Uhr in der Fidicinstrasse 37, 10965 Berlin-Kreuzberg statt. Die Ausstellungsreihe wird von corn.elius kuratiert.
Ich freue mich auf regen Besuch, für einen Umtrunk („petit goûter“) während des Bildwechsels ist gesorgt!
(Nathalie Giraud)
Elvira Tasbach - Max-Herrmann-Preisträgerin 2026
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| Elvira Tasbach, Foto: privat |
Antiquare sind für Bibliotheken seriöse. kenntnisreiche und letztlich unverzichtbare Partner. In Zeiten der Digitalisierung benötigt der doch oft stationäre Handel mit alten Drucken, Manuskripten, Noten und Karten ein nationales wie internationales Netzwerk von Antiquaren und Bibliophilen. Hierfür steht dar Verband Deutscher Antiquare (VDA), in dessen Vorstand sich Elvira Tasbach engagiert.
Die Staatsbibliothek zu Berlin verdankt der mäzenatischen Gesinnung Elvira Tasbachs ein großzügiges Geschenk: den »Catalog der Bücher im Besitz seiner Exzellenz Herrn Freiherrn Alexander´s von Humboldt« mit mehr als 1.000 handschriftlichen Notizen Humboldts.
Festliche Preisverleihung: 11. Mai 2026, 18 Uhr
Laudatio: Thedel von Wallmoden, Gründer und Verleger des Wallstein Verlags, Vorsitzender der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Musikalische Umrahmung von Studierenden am Julius-Stern-Institut Berlin
Staatsbibliothek zu Berlin
Wilhelm-von-Humboldt-Saal
Haus Unter den Linden 8
Sonntag, 12. April 2026
ein Fest für Bibliophile
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| Fotostrecke aufrufen durch Klick auf die Abb. |
Bereits einen Tag vor der Eröffnung der 21. Messe für Druckgrafik, Künstlerbücher und Druckhandwerk war das Museum für Arbeit mit geladenen Gästen gut besucht, das wurde am Wochenende noch getoppt.
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| Peter Engel und Rudolf Angeli |
Neben den Künstlerinnen und Künstlern, die man aus den vergangenen Messen kennt und den neu dazugekommene Ausstellern wird man auf den Fotos Buchschaffende treffen, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr dabei sein konnten. Naturgemäß war die Pirckheimer-Gesellschaft mit einem eigenen Stand, betreut von Rudolf Angeli und Peter Engel auf der BuchDruckKunst präsent, aber auch mit Ständen der Mitglieder wie corn.elius, Ralf Plenz, John Gerard, Rainer Ehrt, Fred Lautsch, dem Verein für die Schwarze Kunst, Rainer Stec, Hanif Lehmann, Henry Günther, Klaus Raasch, Claus Lorenzen, Tina Flau, Hans-Hilmar Koch und Armin Schubert und Franziska Neubert.
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| Armin Schubert und Abel Doering |
3 Kommentar(e):
- 12. April 2026: Gabriele hat gesagt…
Danke für die tollen Bilder, auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, nicht selbst vor Ort sein und all' die wunderbaren Dinge in Augenschein nehmen zu können !
- 13. April 2026: Klaus D. Schult hat gesagt...
Danke für den Bericht und die umfangreiche Fotostrecke, die einen sehr guten Eindruck von der Hamburger Veranstaltung vermittelt.
- 14. April 2026: Astrid Froese hat gesagt…
Es war wirklich wieder ein Fest - für die Sinne und für Herz und Seele!
Glückwünsche an Bernd Friedrich zum 80.
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| Bernd Friedrich auf einer Veranstaltung des BBA im September 2025 |
Der Sammler von gedruckten Stundenbüchern, Weltchroniken, Kräuterbücher und illustrierte botanische Werke vor 1900, Totentanz und Holzschnittbüchern des 15. - 17. Jahrhunderts, ist vor allem Berlinern durch seine Vorträge vor der Pirckheimer-Gesellschaft und dem Berliner Bibliophilen Abend, sowie durch Ausstellungen und Drucke bekannt; sein Künstlerbuch zum Gedenken an den Bombenanschlag in der Bücherstrasse Al-Mutanabbi-Street vom 7. März 2007 wurde weltweit in Ausstellungen gezeigt.
Samstag, 11. April 2026
Die Buchmacher, Messe der unabhängigen Verlage
Dass in einer Kirche eine Messe gelesen wird, ist ganz normal. Aber dass eine Kirche zu einer Messe für Lesebegeisterte einlädt, ist etwas ganz Besonderes. St. Petri zu Lübeck öffnet wieder ihre Tore für die „Buchmacher“, die Messe der unabhängigen Verlage.
St. Petri zu Lübeck
Petrikirchhof,
23552 Lübeck
Insgesamt 35 Verleger aus ganz Deutschland reisen an, um ihre aktuellen Romane, Sachbücher und Kinderbücher im Kirchenraum zu präsentieren: handverlesene Werke, mit Liebe ausgesucht und gestaltet. Bei freiem Eintritt darf zwei Tage lang gelesen und gelauscht, gestöbert und gekauft werden. Im Vorleseprogramm wird eine Auswahl von Neuerscheinungen von den Autorinnen und Autoren im Chorbereich der Kirche vorgestellt. Bereits zum neunten Mal kommen die „Buchmacher“ in Lübeck zusammen und freuen sich auf ein interessiertes Publikum.
25. – 26. April 2026
25. – 26. April 2026
St. Petri zu Lübeck
Petrikirchhof,
23552 Lübeck
„Vergessene Kunst in Bamberg“
In der Reihe „Vergessene Kunst in Bamberg“ zeigt die Staatsbibliothek Bamberg die Ausstellung „Alexej Borutscheff (1911–1994)“.
Alexej Archipowitsch Borutscheff wurde 1911 in Roslawl im Westen Russlands geboren. Während des Zweiten Weltkriegs geriet er 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft, 1945 kam er nach Bamberg. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tod 1994, nur einmal unterbrochen durch einen mehrjährigen Aufenthalt im schweizerischen Murten.
Der studierte Architekt wandte sich bald ganz der Kunst zu. Bedeutend sind seine literarischen Illustrationen, so 176 zu Goethes „Faust“ und zahlreiche zu E. T. A. Hoffmann. Andere Werke der Weltliteratur schrieb Borutscheff von Hand ab und illustrierte vor allem solche Texte, die große menschliche Themen behandeln: Aesops „Fabeln“, Aristophanes’ „Lysistrate“, Erasmus’ von Rotterdam „Lob der Narrheit“, Shakespeares „Macbeth“, Swifts „Gullivers Reisen“, Brechts Gedichte. Die Werke russischer Autoren, wie Tolstois „Leinwandmesser“ und Solschenizyns „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“, schätzte er besonders.
27. April bis 18. Juli 2026
Staatsbibliothek Bamberg
Neue Residenz, Domplatz 8, 96049 Bamberg
| Alexej Borutscheff mit einer Radierung des Alten Rathauses in Bamberg. © Alfons Steber, 1989 | SBB |
Der studierte Architekt wandte sich bald ganz der Kunst zu. Bedeutend sind seine literarischen Illustrationen, so 176 zu Goethes „Faust“ und zahlreiche zu E. T. A. Hoffmann. Andere Werke der Weltliteratur schrieb Borutscheff von Hand ab und illustrierte vor allem solche Texte, die große menschliche Themen behandeln: Aesops „Fabeln“, Aristophanes’ „Lysistrate“, Erasmus’ von Rotterdam „Lob der Narrheit“, Shakespeares „Macbeth“, Swifts „Gullivers Reisen“, Brechts Gedichte. Die Werke russischer Autoren, wie Tolstois „Leinwandmesser“ und Solschenizyns „Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“, schätzte er besonders.
27. April bis 18. Juli 2026
Staatsbibliothek Bamberg
Neue Residenz, Domplatz 8, 96049 Bamberg
Freitag, 10. April 2026
Zu Besuch bei Ria Tiemeyer
Ria Tiemeyer (è Atelier Tiemeyer), Mitglied des Berliner Bibliophilen Abend und Meister der Einbandkunst, öffnet im Rahmen der 12. Europäischen Tage des Kunsthandwerks und aus Anlass ihres 40. Firmenjubiläums am 10. und 11, April von 11 bis 19 Uhr ihre Türen.
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| rechts: Ria Tiemeyer |
רחלס לידער / יידיש פון ז.ר | Raḥel's lider / yidish fun Z. R.
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| Reprint ansehen durch Klick auf die Abb. |
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Nachdruck Hrsg. Winnipeg 1932. Nerzhenne: Yaḥad, [5]708
Veröffentlicht 1947/48, DP-Camp München
Unterschrift: SBB-PK, Orientabteilung, 4 A 49497, der Staatsbibliothek zu Berlin
Donnerstag, 9. April 2026
Roland Berger (1942 - 2026)
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| Roland Berger (14.11.1942 - 4.4.2026), Foto 2019 © ad |
Bücherfreunden ist Prof. Dr. Roland Berger nicht nur als zeitweiliges Vorstandmitglied der Pirckheimer-Gesellschaft bekannt, wir kennen ihn durch seine Vorträge zur Bildenden Kunst und aus Ausstellungen eigener Werke, durch seinen originellen Neujahrsgrüße, die u.a. in der Edition Schwarzdruck erschienen, und andere Grafiken, wie z.B. zu Jahrestreffen oder den Marginalien.
Die junge Welt veröffentlichte am 9. April einen Nachruf auf Roland Berger von Peter Michel:
Roland Berger gehörte in der DDR zu den aktivsten Mitgestaltern der Grafikedition der jungen Welt. Geboren 1942 in Weinböhla bei Dresden, erwarb er 1972 sein Diplom als Maler und Grafiker an der Kunsthochschule Berlin, wurde 1983 zum Dozenten mit künstlerischer Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität berufen und bestimmte seitdem das hohe Niveau grafischer Techniken im Osten Deutschlands mit: in der freien Zeichnung, der Lithographie, dem Holz- und Linolschnitt, dem Farblinoldruck, der Frottage, der Farbaquatinta und anderem. Auch plastische Gestaltungen gehörten zu seinen Arbeitsmethoden. Bergers Werke wurden in Berlin, Rotterdam, Mainz, Am-heim, Warschau, Moskau, Banska Bystrica und vielen weiteren Orten gezeigt. Bekannt wurde er mit Arbeiten zu den Werken von Anna Seghers und Franz Fühmann und mit seinen Beiträgen zur Kunst des Exlibris. Seine letzte große Einzelausstellung fand erst vor zwei Jahren im Schloss Oranienburg statt. Am 4. April 2026 verstarb Berger im Alter von 83 Jahren in Hohen Neuendorf. Vielleicht erinnert sich. mancher Leser, der die junge Welt aus den DDR-Jahren kennt, an seine frischen Editionsgrafiken.
1 Kommentar:
- 15. April 2026: Peter Arlt hat gesagt…
In den vielen Jahrzehnten unserer Bekanntschaft als Kollegen von Einrichtungen, die Kunsterzieher ausbildeten, die wir in unserem Leben der DDR viel zu danken haben, als verlässliche Neujahrsgruß-Verfasser waren wir befreundete Pirckheimer, die auch beim Meißener-Staucha-Treffen zur Freude vieler gemeinsam Grafiken versteigerten. Seine künstlerischen Arbeiten schätze ich, besonders seinen am Stuhl gefesselten "Ikarus" von 1980!
Jahresversammlung der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft
Die Jahresversammlung der Schweizerischen Bibliophilen-Gesellschaft findet 2026 in Sarnen und Engelberg statt.
Am Samstag ist der Besuch des Klosters St. Andreas, des Staatsarchivs Obwalden im Hexenturm und Burch-Korrodi geplant, abends findet die Generalversamm-lung der Gesellschaft statt.
Am Sonntag steht eine Führung durch Bibliothek und Archiv des Klosters Engelberg und abschließendes Mittagessen im Gastbetrieb des Klosters auf dem Programm.
Am Samstag ist der Besuch des Klosters St. Andreas, des Staatsarchivs Obwalden im Hexenturm und Burch-Korrodi geplant, abends findet die Generalversamm-lung der Gesellschaft statt.
Am Sonntag steht eine Führung durch Bibliothek und Archiv des Klosters Engelberg und abschließendes Mittagessen im Gastbetrieb des Klosters auf dem Programm.
9. / 10. Mai 2026
Mittwoch, 8. April 2026
Frühjahrstreffen der Fränkische Bibliophilengesellschaft
Das diesjährige Frühjahrstreffen der Fränkische Bibliophilengesellschaft findet in der Geburtsstadt von Michael Mathias Prechtl anlässlich seines 100. Geburtstags mit der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung statt.
Auf dem Programm des Treffens steht u.a. der Besuch der Provinzialbibliothek, die erweiterte Ausstellung über das Werk des Künstlers und die sogenannten „Glaskathedrale“, ein Spätwerk von Walter Gropius, dem Begründer des Bauhauses.
| © Provinzialbibliothek Amberg |
10. - 12. April 2026
Amberg
10. Künstlermesse Dresden
Die KÜNSTLERMESSE DRESDEN öffnet zum zehnten Mal ihre Türen im Deutschen Hygiene-Museum.
Um die 100 Künstlerinnen und Künstler - darunter sowohl einzelne Positionen wie auch Künstlergruppen, Produzentengalerien und Studierende der Hochschule für Bildende Künste Dresden - präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und machen das Haus für drei Tage zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunstinteressierte, Sammler, Galeristen und Neugierige.
Mit den Zeichnungen und Druckgrafik von Hanif Lehmann werden auch die der Künstlerinnen Sylvia Pasztor, Susanne Bartel, Anita Müller und von Kassandra von Aschenbach (Anja Seidel), Stand 14, im Marta-Fraenkel-Saal des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden zu sehen sein.
Um die 100 Künstlerinnen und Künstler - darunter sowohl einzelne Positionen wie auch Künstlergruppen, Produzentengalerien und Studierende der Hochschule für Bildende Künste Dresden - präsentieren ihre aktuellen Arbeiten und machen das Haus für drei Tage zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunstinteressierte, Sammler, Galeristen und Neugierige.
17. - 19. April 2026
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Dienstag, 7. April 2026
Aktualisierung der Homepage "Fränkische Bibliophilengesellschaft"
Pünktlich zum Frühjahrstreffen der Fränkischen Bibliophilengesellschaft wurde auch der Webauftritt dieser Gesellschaft aktualisiert und die Navigation auf der Seite vereinfacht. Etwas verwirrend ist allerdings die Tatsache, dass mit der neuen Vorstellung von Veranstaltungen ohne Jahresangabe einzustellen, was natürlich, da die Seite über ein Jahr nicht mehr aktualisiert wurde, Zweifel an der Aktualität der Einträge aufkommen ließ.
Unter Veranstaltungen wird unter anderem auch auf die Ausstellung „Mit Dürer im Herzen“ im Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg hingewiesen, die seit dem 25. März noch bis zum 24. Juni diesen Jahres läuft. Darin begibt sich Michael Mathias Prechtl auf den Spuren von Dürers Niederländischer Reise.
Er bereiste 1970 im Vorfeld von Albrecht Dürers 500. Geburtstag die Niederlande, angeregt von Dürers Reise 1520/21. Während Dürer auf eigene Faust mit Schiff und Pferdewagen unterwegs war, reiste Prechtl meist mit dem Auto und begleitet durch ein Filmteam des ZDF. Dürer bangte um die Fortzahlung seiner kaiserlichen Leibrente und begab sich ins Unbekannte, um neue Märkte für seine Kunst zu erschließen. Prechtl dagegen wurde unterstützt durch ein Stipendium.
Die unterwegs entstandenen Zeichnungen, die heute in der Sammlung der Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung Nürnberg und in der Grafischen Sammlung der Stadt Nürnberg verwahrt werden, stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung zum 100. Geburtstag Prechtls. Sie greifen Motive von Dürers Reiseskizzen auf, holen sie in die Gegenwart und drehen sie vielfach spielerisch ins Gegenteil. Zugleich beweisen sie Prechtls ureigene technische Virtuosität. Diese Mischung aus Leichtigkeit und Gelehrsamkeit prägt viele seiner überaus populären Werke und macht ihn zu einer wichtigen Figur in der Dürer-Rezeption seiner Zeit. Für Prechtl war Dürer in seiner Vielseitigkeit neben Picasso die zentrale Inspirationsquelle.
Unter Veranstaltungen wird unter anderem auch auf die Ausstellung „Mit Dürer im Herzen“ im Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg hingewiesen, die seit dem 25. März noch bis zum 24. Juni diesen Jahres läuft. Darin begibt sich Michael Mathias Prechtl auf den Spuren von Dürers Niederländischer Reise.
| Michael Mathias Prechtl: Die Nonne mit der Fliegenhaube/ Erdarbeiter in Deurne, 1970/71. Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung; © Prechtl Rechtsnachfolge |
Die unterwegs entstandenen Zeichnungen, die heute in der Sammlung der Albrecht-Dürer-Haus-Stiftung Nürnberg und in der Grafischen Sammlung der Stadt Nürnberg verwahrt werden, stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung zum 100. Geburtstag Prechtls. Sie greifen Motive von Dürers Reiseskizzen auf, holen sie in die Gegenwart und drehen sie vielfach spielerisch ins Gegenteil. Zugleich beweisen sie Prechtls ureigene technische Virtuosität. Diese Mischung aus Leichtigkeit und Gelehrsamkeit prägt viele seiner überaus populären Werke und macht ihn zu einer wichtigen Figur in der Dürer-Rezeption seiner Zeit. Für Prechtl war Dürer in seiner Vielseitigkeit neben Picasso die zentrale Inspirationsquelle.
zur Geschichte des manuellen Bilddrucks
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Gäste sind an der Veranstaltung wie immer herzlich willkommen.
23. April 2026, 19 Uhr, Treffpunkt 18:50 Uhr am Diensteingang
Staatsbibliothek zu Berlin
Konferenzraum 4
10117 Berlin, Unter den Linden 8
Montag, 6. April 2026
Fritz Keller III
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| Druck nach einer Gouache von Fritz Keller |
Ausstellung: 25. März - 16. Mai 2026
Kleine Konzerte/Museumsgespräch: 25. April 2026, 14.00 Uhr
Sonntag, 5. April 2026
Frohe Ostern!
LIBRARIUM I/2026
Heft 1 des Jahres der Zeitschrift der Schweizerischen Bibliophilen Gesellschaft, Librarium, ist erschienen.
Inhalt
Inhalt
- Rolf De Kegel: «Sine libris vita est mors». Die Bücherschenkung des Beat F. Zurlauben an die Stiftsbibliothek Engelberg.
- Gerhard Seibold gen. Stoffele: Steigerung der Wertigkeit neuzeitlicher Standes-erhebungen mittels Einsatz künstlerischer Ausdrucksmittel.
- Rene E. Honegger: Das böse Krokodil? Das fremde Lebewesen Krokodil in der europäischen Kultur.Anna Lehninger: Exlibris für Zürich. Bücherzeichen von Ida Maly aus den ig2oerjahren.
- Konrad Tobler: Augenscheinliche Erfahrung aller Kunstdrucktechniken. Zu einem neuen bibliophilen Grundlagenwerk.
- Simone Gehr: Von Ehrenmitgliedschaften und Mitgliedschaften. Die ersten Frauen in der Zürcher Künstlergesellschaft.
- Alex Rübel: Kongress der Association Internationale de Bibliophilie. Kopenhagen, 7.-14. September 2025.
Samstag, 4. April 2026
Auktion zugunsten des BBA
Ein interessantes Angebot eines anonym bleibender Pirckheimers für alle, die ihre Sammlung zur burgat-presse oder der Pirckheimer-Gesellschaft vervollständigen wollen, wurde gestern auf eBay eingestellt: eine Graphik, die innerhalb der nächsten 6 Tage zugunsten des Berliner Bibliophilen Abend ersteigert werden kann, es sei denn, sie wird dort zuvor über die Option "Sofort-Kaufen" erworben.
Es handelt sich um das Exemplar 63/100 des großformatigen Einblattdrucks der burgart-presse von Jens Henkel mit einem Text im Handsatz von Jan Volker Röhnert und einem Holzschnitt (Handabzug) von Andreas Berner für Teilnehmer des Jahrestreffens der Pirckheimer-Gesellschaft 2004 in Altenburg, Format 52,5 x 39 cm, gefaltet.
Das erste Gebot beträgt bereits 5 € bei einem "Sofort-Kauf"-Preis von 40 € plus Versandkosten.
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| aufrufen auf eBay durch Klick auf die Abb, |
Das erste Gebot beträgt bereits 5 € bei einem "Sofort-Kauf"-Preis von 40 € plus Versandkosten.
IX International Mini Print Cantabria
These are the Rules and a Participation Guidelines https://www.miniprintcantabria.es/en/rules.
Freitag, 3. April 2026
der doppelte Antiquar
Da dieser Beitrag, der zwei namensgleiche Antiquare und Bibliophile aus Prenzlauer Berg betrifft, auf Facebook erstaunlich viel Zuspruch fand, poste ich ihn auch hier.
Einladung zur Subskription - »Er wollte einmal Maler werden.«
Der Verlag Angeli & Engel kündigt den 8. Band seiner Editionen zur Kunst und Literatur an: »Er wollte einmal Maler werden.« Farbige Bilder und Zeichnungen von Wolfgang Borchert.
Der Verfasser des Heimkehrerdramas „Draußen vor der Tür“ und von Erzählungen wie der „Hundeblume“ und der „Traurigen Geranien“ ist noch immer ein viel gelesener Schriftsteller.
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| Rainer Ehrt, Porträt Wolfgang Borchert, 2026 |
Im Buch wird das bislang unbekannt gebliebene bildkünstlerische Werk Borcherts erstmals geschlossen dokumentiert, von den frühen Kinderzeichnungen bis zu den späteren Arbeiten des jungen Erwachsenen.In Beiträgen von Literaturwissen-schaftlern, die mit dem schriftstellerischen Werk des Autors vertraut sind, geht es um das Thema Borchert und die bildenden Kunst, um die Bildungsbiographie des Schriftstellers und darum, wie seine Werke in die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek gelangt sind.
»Er wollte einmal Maler werden.« Farbige Bilder und Zeichnungen von Wolfgang Borchert
Hardcover, Format 24 x 30 cm, 132 Seiten,
ca. 100 überwiegend farbigen Abbildungen.
Neben einer Normalausgabe in 89 Exemplaren erscheint eine Vorzugsausgabe in 55 Exemplaren, nummeriert (1–55), mit einer beigelegten Original-Radierung „Porträt Wolfgang Borchert“ von Rainer Ehrt
ISBN 978-3-9824980-5-8
Vorzugsausgabe: Subskription bis 15.5.2026: 110 € (später: 144 €)
Normalausgabe: Subskription bis 15.5.2026: 48 € (später: 60 €)
Freundeskreis-Rabatt: Normalausgabe 5 €, Vorzugsausgabe 10 €, zuzüglich Versandkosten: 7 €
Bestellungen per Mail an: Rudolf_Angeli@web.de oder Peter_Engel@gmx.de.
Heike Ruschmeyer - Wiesengrund
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»Mein liebes Kind« – Zum Gedenken an die Kinder vom Wiesengrund 1941–1945, Berlin, Eichborndamm 238 (Ausschnitt), 2023, Kunstharz, Bleistift auf Fotokopie auf Papier auf Holz, 20 × 15 cm |
Die Historikerin Sabine Hillebrecht von der Humboldt-Universität zu Berlin wird uns den Hintergrund des Themas "Wiesengrund" erhellen (gegen 19 Uhr).
Zur Ausstellung erscheint das 5. Künstlerheft der Galerie Gesellschaft; die Vorzugsausgabe mit einem zweifarbigen Originalsiebdruck in einer exklusiven Auflage von 50 Exemplaren.
Vernissage: 10. April 2026, 18 Uhr
Ausstellung: 11.April - 3. Mai 2026
Galerie Gesellschaft
Heike & Peter Saborowski GbR
Auguststraße 83, 10117 Berlin
Heike & Peter Saborowski GbR
Auguststraße 83, 10117 Berlin
Donnerstag, 2. April 2026
Mastering Type
Was ist der aktuelle Stand im Type Design? Welche schriftgestalterischen Ideen werden in aktuellen Masterstudiengängen entwickelt?
Seit 2016 sind etwa 350 neue Schriften in den Masterstudiengängen entstanden, die auf einzelnen Plakaten vorgestellt wurden.
Die Pop-up-Ausstellung „Mastering Type“ am Kulturforum präsentiert eine Auswahl herausragender Schriftentwürfe aus internationalen Masterstudiengängen der letzten zehn Jahre.
Ergänzt wird die Präsentation durch sogenannte Process Books, die Einblicke in Konzeption, Gestaltung und Entstehungsprozesse geben. Für zwei Tage verwandelt sich die Ausstellungshalle in einen begehbaren, dreidimensionalen Schriftraum.
Im Rahmen der Ausstellung findet am 25. April 2026 eine Vortragsreihe mit Workshops statt.
25. - 26. April 2026
Im Rahmen der Ausstellung findet am 25. April 2026 eine Vortragsreihe mit Workshops statt.
25. - 26. April 2026
Kunstbibliothek im Kulturforum
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin
Matthäikirchplatz 6, 10785 Berlin
Exlibris - Horst Brandenburg für Heinz Haffki
Exlibris des Monats April 2026 – „Der König der Lüfte“
Horst Brandenburg, Jg. 1964, hat sein 1. EL für mich gemacht! Was mir ausgezeichnet gefällt. Dieses Blatt entsteht aus einem Telefongespräch heraus, wobei meine Leidenschaft für Greifvögel angesprochen wurde. Nach ein paar Tagen, Unvorbereitet und unangekündigt kommt ein Bild, der erste Entwurf mit einem Adler und schon die Platte wo er aufgezeichnet ist. Absolut erstaunt und sehr erfreut, harre ich der Dinge die da kommen und es geht Schlag auf Schlag, der Adler bringt den Druckerballen zum Holzstich, der große Bruder des großartigen Vogels kreist mit dem Eigner-Namen über dem Federkleid majestätisch über den Berggipfeln. Er trägt den Namen durch die weiten der Ex Libris Welt. Über die Schluchten und Geröllhalden segeln sie dahin und der eine setzt zur Landung an. Es entsteht eine Sehnsucht die Vögel kreisen zu sehen. Man muss sich einlassen auf das Blatt, auf die Szenerie um die Leichtigkeit des Blattes zu spüren Für mich wird Bergluft, Leichtigkeit, Naturelles, meine Leidenschaft zu großen Vögeln und mein Beruf in gekonnter Weise zusammengeführt. Für ein Blatt das nie besprochen wurde, für das es nie einen Entwurf, eine Zeichnung, Skizze oder sonstwas gab, hat der Norddeutsche Künstler „aus dem Bauch raus“ für den Süddeutschen Sammler eine exzellente Idee gezaubert. Das Blatt hätte nie besser besprochen werden können. Für mich nur grandios.
Zwischenzeitlich arbeitet er an der PF 2026 für die DEG und Utz Benkel hat ihn auch schon besucht. Für mich ist er ein ausgezeichneter Mann, der meine Vorliebe zu Holzschnitt weiter leben lässt. Ich freue mich riesig über dieses Blatt Ich würde mich sehr freuen, wenn andere Sammler ebenso begeistert über das Blatt urteilen würden, die Hochdrucktechniken wieder mehr geschätzt würden und sich die Konzentration nur auf C Blätter und die großen Formate, wieder etwas beruhigen würden Immer zu einem Tausch bereit!
(Heinz Haffki)
Horst Brandenburg, Jg. 1964, hat sein 1. EL für mich gemacht! Was mir ausgezeichnet gefällt. Dieses Blatt entsteht aus einem Telefongespräch heraus, wobei meine Leidenschaft für Greifvögel angesprochen wurde. Nach ein paar Tagen, Unvorbereitet und unangekündigt kommt ein Bild, der erste Entwurf mit einem Adler und schon die Platte wo er aufgezeichnet ist. Absolut erstaunt und sehr erfreut, harre ich der Dinge die da kommen und es geht Schlag auf Schlag, der Adler bringt den Druckerballen zum Holzstich, der große Bruder des großartigen Vogels kreist mit dem Eigner-Namen über dem Federkleid majestätisch über den Berggipfeln. Er trägt den Namen durch die weiten der Ex Libris Welt. Über die Schluchten und Geröllhalden segeln sie dahin und der eine setzt zur Landung an. Es entsteht eine Sehnsucht die Vögel kreisen zu sehen. Man muss sich einlassen auf das Blatt, auf die Szenerie um die Leichtigkeit des Blattes zu spüren Für mich wird Bergluft, Leichtigkeit, Naturelles, meine Leidenschaft zu großen Vögeln und mein Beruf in gekonnter Weise zusammengeführt. Für ein Blatt das nie besprochen wurde, für das es nie einen Entwurf, eine Zeichnung, Skizze oder sonstwas gab, hat der Norddeutsche Künstler „aus dem Bauch raus“ für den Süddeutschen Sammler eine exzellente Idee gezaubert. Das Blatt hätte nie besser besprochen werden können. Für mich nur grandios.
Zwischenzeitlich arbeitet er an der PF 2026 für die DEG und Utz Benkel hat ihn auch schon besucht. Für mich ist er ein ausgezeichneter Mann, der meine Vorliebe zu Holzschnitt weiter leben lässt. Ich freue mich riesig über dieses Blatt Ich würde mich sehr freuen, wenn andere Sammler ebenso begeistert über das Blatt urteilen würden, die Hochdrucktechniken wieder mehr geschätzt würden und sich die Konzentration nur auf C Blätter und die großen Formate, wieder etwas beruhigen würden Immer zu einem Tausch bereit!
(Heinz Haffki)




























