Samstag, 5. September 2026

Angela Hampel - Malerei und Grafik

Nach einer erfolgreichen Ausstellung in der Brandenburger Kinder- und Jugendgalerie „Sonnensegel“ sind die Werke Angela Hampels anlässlich ihres 70. Geburtstages noch bis Anfang Oktober in Kamenz zu sehen.
Widmung mit Einzeichnung anlässlich der Ausstellung in Brandenburg a.d. Havel
Die Schau bietet einen Querschnitt durch Figurenwelten, Techniken, Themen und Materialien, die Hampels Œuvre prägen. Vor allem zwei Themenkomplexe, die auch in der Ausstellung mit prominenten Arbeiten vertreten sind, gewannen besondere Bedeutung in ihrem Werk: die antike, griechisch-römische Mythologie und die Bibel mit ihren markanten Gestalten besonders des Alten Testaments. Hier ließen sich exemplarisch menschliche Höhe und Tiefen, Leidenschaften und Irrungen, Liebe und Kampf, Tod und Neubeginn ausloten. Zentraler Anknüpfungspunkt für Hampel waren und sind dabei wie auch in ihrem Œuvre generell die Frauengestalten, geheimnisvolle, starke Frauen, aktiv handelnd, auch im Leiden nicht passiv-erduldend. In vielen Arbeiten der Künstlerin spiegeln sich Träume, Sehnsüchte, Ängste, Visionen, Befürchtungen, Grenz- und Verlusterfahrungen, die über die ausdrucksstarken Gesichter erfahrbar werden, ohne dass es umfangreicher Attribute oder detailliert ausgestalteter Umgebungen bedürfte.
Angela Hampel, Menükarte der Pirckheimer-Gesellschaft 2015, Algrafie
Die Lieblingsfarbe Rot, leuchtend, intensiv, verleiht dem kongenial, geradezu zeichenhaft Ausdruck, changiert zwischen Wärme, Lebenslust, Aggression und blutiger Bedrohung. Und manchmal blitzt, wenn auch vielfach gebrochen, eine im Œuvre der Künstlerin eher seltene Leichtigkeit des Seins auf. Eine Serie zur Laokoon-Gruppe, die sich in das Themenfeld der Mythologie einordnet, ist extra für diese Schau geschaffen worden, angeregt durch den Kamenzer Abguss dieser Plastik. Ein weiterer Teil der Schau ist den von Hampel gestalteten Künstlerbüchern gewidmet. Neben einem Buch zu einem Werk des spanischen Dichters Federico García Lorca ist ein Künstlerbuch zu Heinrich von Kleists Drama „Penthesilea“ zu sehen. 

Ausstellung: 24. Juli - 4. Oktober 2026
Malzhaus, Sonderausstellungsbereich
Pulsnitzer Str. 6, 01917 Kamenz

Heidrun Hegewald - Das dialogische Prinzip

Pietà (Ausschnitt), 1984,
Öl auf Hartfaser, 120 × 110 cm
(Foto: Bernd Kuhnert)

Die Berlin Art Week läutet jährlich im September die neue Kunstherbstsaison ein. Über 100 Museen, Sammlungen, Galerien, Projekträume und eine Kunstmesse gestalten ein abwechslungsreiches Festivalprogramm—und machen die deutsche Hauptstadt damit fünf Tage lang zum Hotspot für zeitgenössische Kunst.
 
Die Galerie Gesellschaft lädt in diesem Zusammenhang ein zur Ausstellung "Das dialogische Prinzip - Malerei, Zeichnung und Druckgrafik von Heidrun Hegewald".

Zur Ausstellung erscheint das 7. Künstlerheft der Galerie Gesellschaft; die Vorzugsausgabe enthält einen exklusiven Siebdruck in einer Auflage von 50 Exemplaren.

Art Week Berlin: 9. - 13. September 2026
Vernissage H. Hegewald: 11. September 2026, 18 Uhr
Ausstellung H. Hegewald: 11. September - 24. Oktober 2026
Finissage: 24. Oktober 2026, 16 Uhr, mit einer Feier zum 90. Geburtstag der Künstlerin

Galerie Gesellschaft
Auguststraße 83, 10117 Berlin

Freitag, 4. September 2026

Michael Lentz SCHOENBERG – HÖRSTÜCK

Neu im Hybriden-Verlag: „Michael Lentz SCHOENBERG – HÖRSTÜCK“.

Textauszug:

MITTE:
Bei aller Tonalität verriet ich mein Komponieren mit zwölf Tönen, die in Beziehung zueinander gesetzt werden, nicht, die Zwölftonreihe der Orgel-Variationen steht vielmehr in Beziehung zu einem tonalen Zentrum, dem d-moll- bzw. dem D-Dur-Dreiklang.

MUSIK!

MITTE:
Seit dem 1. März 1942 mache ich, wenn es dunkel ist, denselben Spaziergang.
Ich wende mich nach rechts und werde der North Rockingham Avenue zunächst einen knappen Kilometer folgen.
Ich schwebe aus der Tür, ich bin

links:
draußen, vor der Tür.
MITTE:
Ich könnte überfahren werden. Um diese Uhrzeit rechne ich jedoch nicht damit.

links/rechts (versetzt):
Seit dem 1. März 1942 macht er, wenn es dunkel ist, denselben Spaziergang.
Er wendet sich nach rechts und wird der North Rockingham Avenue zunächst einen knappen Kilometer folgen.
Er schwebt aus der Tür, er ist draußen, vor der Tür.
Er könnte überfahren werden. Um diese Uhrzeit rechnet er jedoch nicht damit.

MITTE:
Mein neues Stück sollte ein Melodram werden, ich hatte sofort die Überzeugung, dass es das Entsetzen der Menschen über all jene Verbrechen, die dieser Krieg verursacht, nicht ignorieren darf.
Habe ich also nichts mit Politik zu tun? wie ich noch vor vierzehn Jahren schrieb – und glaube ich nun ernsthaft, dass Kunst politische Vorgänge beeinflusst?

rechts:
Melodram – Musik des Sprechens, melodramatisches Sprechen – eine lange Geschichte.


Michael Lentz (Text, Stimme, Gehen, Altsaxophon)
Gunnar Geisse (Musik)
Hartmut Andryczuk (Zeichnungen)
(rechts, MITTE, links: Stereopositionen im Hörraum)
54 Seiten
mit einem zusätzlichen Text von Gunnar Geisse zur Hörspielarbeit mit Michael Lentz, sowie acht großformatigen Zeichnungen von Hartmut Andryczuk
Beilage: Audio-CD zum Hörstück, 52:18 min
Das Hörspiel ist eine Produktion vom Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.
Der Text ist eine Erstveröffentlichung.
Auflage: 30 Exemplare, nummeriert und signiert
850 €

Karl J. Lüthi, Hebräisch in der Schweiz

Dass die Schweiz ein mehrsprachiges Land ist, ist bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass bereits vor 100 Jahren eine weitere, unerwartete Sprache versucht hat, sich hier einen Platz zu erobern. Ein kleines, seltenes Büchlein in der Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde in Zürich mit dem Titel Hebräisch in der Schweiz, das 1926 in Bern erschien, zeigt, wie wichtig die hebräische Sprache damals für die Schweiz war – und umgekehrt. Dies geschah zu einer Zeit, in der sich das Hebräische noch immer in einem Erneuerungsprozess befand und versuchte, sich als Sprache des neuen jüdischen Siedlungsgebiets in Palästina zu etablieren.
Karl J. Lüthi – Hebräisch in der Schweiz.
Buchdruckerei Büchler & Co. Bern, 1926
Der Autor dieses ungewöhnlichen Büchleins, das in einer Auflage von nur 300 Exemplaren gedruckt wurde, war der Schweizer Karl Jakob Lüthi (1876–1958). Er war Bibliothekar, Buchsammler und damals Leiter des Schweizer Gutenberg-Museums. Obwohl er selbst kein Jude war, faszinierte ihn die hebräische Sprache bereits im Kindesalter. 
Als begeisterter Büchersammler, vor allem von Bibeln, wurde er nicht nur Liebhaber, sondern auch Experte der hebräischen Schrift. 

Allgemein bekannt ist, dass das Studium der hebräischen Sprache und Literatur, insbesondere des Alten Testaments, in der Schweiz seit der Reformation eine lange Tradition hat. Lüthi wollte jedoch aufzeigen, dass nicht nur das Studium, sondern auch der Druck hebräischer Bücher und die Entwicklung der hebräischen Druckschrift auf eine Tradition zurückblicken können, auf die die Schweiz stolz sein kann.

Anhand zahlreicher Beispiele, die durch Abbildungen ergänzt werden, zeigt er, dass nicht nur Basel, das in dieser Hinsicht bekannt war und nach wie vor eine führende Rolle einnimmt, sondern auch Zürich, Genf sowie Bern und Neuchâtel eine herausragende Rolle spielten.
Mit sorgfältiger und gründlicher Recherche widerlegte Lüthi alte Mythen – so wurde das erste hebräische Lehr-, Lese- und Wörterbuch beispielsweise nicht in Basel gedruckt – und präsentierte zugleich neue Erkenntnisse: So fand etwa die Reform der hebräischen Quadratschrift in die moderne hebräische Literatur durch den Typografen Josef Kaplan in der Schweiz statt. Mit seinem fachkundigen Wissen erstellte Lüthi eine umfassende Bibliografie der in der Schweiz gedruckten hebräischen Bücher vom 16. Jahrhundert bis zur Zeit des Zionismus, die nach Regionen (Basel, Zürich, Genf, Bern, Lausanne und Neuchâtel) geordnet ist.
(Oded Fluss. Zürich, gesamter Beitrag hier)

Donnerstag, 3. September 2026

Mainzer Minipressen-Messe pausiert 2027

© Börsenblatt / Kai Mühleck
Aufgrund der derzeitigen Haushaltssituation der Stadt Mainz sind alle Bereiche der Stadtverwaltung mit Sparmaßnahmen konfrontiert, die jeweils große Herausforderungen mit sich bringen. Die Verhandlungen über die Maßnahmen zur Konsolidierung des Haushaltes haben im Zusammenspiel mit organisatorischen Gründen ergeben, dass die Mainzer Minipressen-Messe im kommenden Jahr pausieren muss.

Zu unserem Bedauern müssen wir entsprechend mitteilen, dass die 28. Mainzer Minipressen-Messe 2027 nicht stattfinden wird. 
Die Ausschreibung des 24. V. O. Stomps-Preises 2027 ist hiervon ausdrücklich nicht betroffen. Der Bewerbungszeitraum wird wie gewohnt Anfang 2027 starten.

100 Sächsische Grafiken 2026 - Lob des Ungehorsams

Die 16. Grafikbiennale 100 Sächsische Grafiken 2026 steht unter dem Motto „Lob des Ungehorsams“.

Zum diesjährigen Wettbewerb hatten 113 Künstlerinnen und Künstler 304 Arbeiten eingereicht. Von der Jury ausgewählt wurden Werke von 66 Künstlerinnen und Künstlern. Dank großzügiger Spenden können fünf Preise für herausragende Arbeiten vergeben werden. In der Ausstellung wird darüber hinaus ein Publikumspreis vergeben, dessen Trägerin wir zur Finissage bekanntgeben werden.
von Steffen Büchner zur Grafikbiennale eingereichte Arbeiten
Die 16. Biennale sächsischer Druckgrafik lenkt mit ihrem Leitthema den Blick auf aktuelle Herausforderungen für die eigene Urteilsbildung in gesellschaftlichen Prozessen. Mehr denn je sind emanzipierte Haltungen gefragt. 100 Arbeiten geben 100 Perspektiven.
Die druckgrafische Szene in Sachsen entfaltete in den letzten Jahren eine enorme Dynamik, dank der vielen Werkstätten, dem wieder entstehenden Markt für Druckgrafik und den beiden Hochschulen des Landes. Die Ausstellung gibt einen breiten Spiegel des aktuellen Geschehens quer durch die Generationen.

Vernissage und Preisverleihung: 8. September 2026, 19:30 Uhr, Einführung: Mathias Lindner, Jurymitglied
Ausstellung: 8. September - 22. November 2026

Neue Sächsische Galerie
Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V.
Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

Mittwoch, 2. September 2026

Hanif Lehmann Malerei & Grafik

Der im September 2011 in der Überzeugung gegründete Verein Goldbergkunst, dass Kunst und Kultur eine eigene Beiträge zum Leben aller Menschen leisten und die Lebensqualitäten in unserer Region nachhalten verbessen kann, lädt ein zur Ausstellung „Hanif Lehmann Malerei & Grafik“,
Die Galerie ist am Wochenende von von 14 Uhr bis 17 Uhr und nach vorheriger Absprache geöffnet.

Eröffnung 4. September 2026

Galerie Goldbergkunst
Lange Straße 76, 19399 Goldberg

Aktuell von den Bücherkindern Brandenburg

Eben ist der Entwurf zum Bucheinband des diesjährigen Projekts der Bücherkinder Brandenburg eingetroffen, den Henry Günther immer wieder so hochwertig gestaltet.
(Armin Schubert)
Foto: Armin Schubert

Die Bücherlinder Brandenburg werden auf der Rare Books Berlin am Samstag, 19. September 2026 Texte zu Marlene Dietrich, Mascha Kaleko, Margot Friedländer und Christa Wolf lesen.

18. - 20. September 2026
Rare Books Berlin
Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin

Erna Friedländer für Gianni Mantero

Das Exlibris des Monats September von Erna Friedlander (1890-1979) macht von Beginn an klar: Stillstand ist keine Option. Die dargestellte Figur steht, dreht oder springt nicht einfach – sie scheint mitten in einem Bewegungsversuch ertappt worden zu sein, als hätte jemand genau im falschen Moment das Licht angemacht und auf den Auslöser gedrückt! Der Linolschnitt ist kantig, kontrastreich und wenig interessiert an anatomischer Korrektheit. Gezielt gesetzte Farbtupfer heitern die Stimmung auf. Hier passiert etwas, man wacht auf als Betrachter und es entweicht ein überraschtes „Nanu“.

Das überrascht nicht, wenn man von Friedländers Nähe zur Laban‑Bewegung weiß, der sie auch angehörte. Rudolf von Labans Lehre stellte Bewegung, Raum, Rhythmus und Körperspannung ins Zentrum. Genau das scheint dieses Exlibris zu testen:
Wie viel Bewegung passt eigentlich auf eine kleine Druckfläche? Die Figur denkt nicht in Posen, sondern in Energie. Arme, Rumpf und Kopf folgen keiner Ordnung, sondern einem inneren Rhythmus. Wer hier Halt sucht, sucht vergeblich – aber ich glaube das war ganz im Sinne der Künstlerin.

Zeitlich entsteht das Exlibris in den 1930er Jahren, also in einem Umfeld, das insgesamt, untertreibend ausgedrückt, eher nervös als entspannt war. Friedlander lebt als jüdische Künstlerin im faschistischen Italien, moderne Kunst steht politisch unter Beobachtung, und die Zukunft ist alles andere als planbar. Ausdruck, Spannung und leichte Unruhe wirken da weniger wie Stilmittel als wie eine realistische Bestandsaufnahme. Dass der Expressionismus hier mitmischt, versteht sich fast von selbst: Verzerrung ist keine Marotte, sondern Methode.

Auftraggeber war Gianni Mantero, ein erfolgreicher Architekt aus Como und passionierter Exlibris‑Sammler. Dass ausgerechnet für ihn ein Motiv entsteht, das so wenig nach mathematischer Ordnung aussieht, hat seinen eigenen Charme. Vielleicht war das Exlibris auch als kleiner Gegenakzent gedacht – ein Stück kontrollierte Unordnung für die private Sammlung, ein Körper in Bewegung zwischen all den ruhenden Akten und ästhetischen Damen. Sicher dürfte dieses Blatt, würden die anderen Exlibris leben, spöttische Blicke auf sich gezogen haben – eine zürnende Athene, eine verbitterte Leda oder eine verächtlich dreinschauende Venus.

Und schließlich der größere kulturelle Skandal: In den 1920er Jahren hatten neue Tanzformen und Bühnenauftritte – man denke an Berlin und an Josephine Baker – den Blick auf den menschlichen Körper kräftig aufgemöbelt. Ob Friedlander konkret daran dachte, bleibt offen. Aber das Exlibris bewegt sich deutlich in einem Klima, in dem der weibliche Körper nicht mehr still, brav, folgsam oder eindeutig sein musste. Dieses Exlibris jedenfalls hält sich nicht zurück – und tanzt gedanklich weiter, selbst wenn das Buch längst geschlossen ist.

(Tomas Ostermann)

Dienstag, 1. September 2026

Herbert Kästner zum 90.

Herbert Kästner, wegweisendes Mitglied der Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR und langjähriger Vorsitzender des Leipziger Bibliophilen Abend, feiert heute seinen 90. Geburtstag.
Herbert Kästner in der Forschungsbibliothek auf Schloss Friedenstein, Gotha, Sept. 2023
Über viele Jahre hinweg hat Herbert Kästner mit einem besonderen Engagement und großem Fachwissen für das Buch die bibliophilen Traditionen gepflegt und weiterentwickelt. Er hat damit, nicht nur vor 1989 bei Bücherfreunden in der DDR, sondern schon immer in der gesamten deutschen Bibliophilen-Gemeinschaft und darüber hinaus bleibende Spuren hinterlassen. Neben seinen, für Sammler, Bibliotheken und Antiquare wichtigen Arbeiten sind es insbesondere die in seiner Amtszeit als Vorsitzender der wieder gegründeten Regionalgesellschaft entstandenen Pressendrucke und Jahresgaben des Leipziger Bibliophilen Abend, die bleibende Höhepunkte des buchkünstlerischen Schaffens sind und ein Juwel in den Regalen aller Bücherfreunde, so dass man ohne Übertreibung sagen kann, dass sein Name geradewegs zum Synonym für Bibliophilie wurde.

Theodor Körners erster Brief ...

Bibliophiles des Monats September ist der Faksimile-Druck „Theodor Körners erster Brief vom 26. März 1811 an seine Eltern nach seiner Ankunft in Berlin“.
Damit wurde in diesem Monat eine Schrift gewählt, die den Teilnehmern der Gründungsveranstaltung des Berliner Bibliophilen-Abend am 12. Januar 1905 überreicht wurde und die einen Monat zuvor den Teilnehmern der Generalversammlung der Gesellschaft der Bibliophilen aus Anlass ihrer Generalversammlung in Berlin am Sonntag, dem 18. Dezember 1904 von Ernst Frensdorff, dem späteren Schriftführer des BBA, gewidmet wurde.
Sie erschien 1904 in Berlin und besteht aus 2 broschierten Blättern in Kordelbindung im Format 8° (21 x 13,5 cm).
Dieser Titel ist die erste Gabe des Berliner Bibliophilen-Abend, zu dessen Gründung sich 27 Mitglieder in den Frederichs Weinstuben in der Potsdamer Str. zusammengefunden haben und wird zur internationalen Antiquariatsmesse, der Rare Books Berlin, im Kronprinzenpalais gezeigt.